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Schaden im Vergleich?


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39 Antworten in diesem Thema

#16 Greyham

Greyham

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Geschrieben 23. August 2003 - 22:54

Ich sag es nochmal...
Wenn ihr es sooo detailiert wollt, und soo differenzieren wollt, dann mü?t ihr die Combat Rules von Phoenix Command verwenden, die eigentlich mit jedem RPG kompatibel sind, und ultrarealistische Darstellung von Kämpfen bieten (die Möglichkeit zum Bruchteil der Sekunde ist gegeben). Habe ein paar Jahre "Aliens" gespielt und da wurde dieses System verwendet, weil es echt gut zum Spiel passte. War am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber nach ner Weile gings wie von selbst.
Das Problem der gescheiten Darstellung im Kampf ist einfach schwierig, und da ist der SL gefragt, etwas drau? zu machen, damit nicht ein Faustschlag denselben Schaden macht wie ne Knarre. Mir fallen da noch viel mehr Ungereimtheiten als die hier genannten ein. Schlie?lich sind ja auch zB bei CoC keine Trefferzonen berücksichtigt. Wenn jemand von einer Kugel getroffen wird macht es wohl einen gro?en Unterschied ob das im Rumpf oder im Bein oder in der Hand ist. Bei CoC wird aber nicht differnziert, man stirbt gleicherma?en. Auch wird nicht darauf eingegangen, ob es ein Durchschu? war, oder ein Stecker, ob Muskeln und Knochen verletzt wurden, etc. Dies alles hätte zB Auswirkungen auf das weitere Leben. Und mit Faustkampf verhält es sich ähnlich.
Deswegen denke ich, ist so eine Diskussion nicht sonerlich gehaltvoll, weil es eben am SL liegt, wie weit er auf solche Details eingeht und entsprechende ?nderungen vornimmt oder eben nicht.
Ist halt meine Meinung davon.

Nur so...

#17 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 23. August 2003 - 23:01

Ich hatte dazu mal eine garnicht so komplizierte Lösung. Wenn ich so nochmal finde poste ich sie.

#18 Guest_Dr.Armitage_*

Guest_Dr.Armitage_*
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Geschrieben 24. August 2003 - 02:09

nun ich mag es einfach bei den Regeln, zumindets bei CoC,
ich wollte nur einen kampfsporttechnischen Post für unseren Freund Packl schreiben :)

#19 PacklFalk

PacklFalk

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Geschrieben 24. August 2003 - 02:41

... ich wollte nur einen kampfsporttechnischen Post für unseren Freund Packl schreiben

*In leicht nasalen Tonfall* Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut! :D

"I hope you brought your wits with you

for sanity is in short supply here!"

 

Hratli - Diablo 2, Act III

 

"Still sane, Exile?"

 

Zana, Mastercartogrpher - Path of Exile


#20 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 24. August 2003 - 08:57

Das mit den Trefferzonen sehe ich nicht so kritisch. Mit einer einigerma?en gescheiten Wumme ist der Gegner eh tot 8o oder der SC ;( .

Ich denke, das Kampfregelsystem darum nicht so ausgefeilt, weil Kämpfe, im Gegensatz zu anderen RPG?s nicht im Vordergrund stehen.

Nicht mal bei DG wird gleich ständig die Knarre gezogen und mir fällt spontan kein Abenteuer ein, in dem ein Einsatz von irgendwelchen Waffen zwingend erforderlich ist, um das Rätsel zu lösen.

Agent Hiram

#21 Greyham

Greyham

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Geschrieben 24. August 2003 - 10:08

Das ist ja wieder die andere Seite der Medaille... Brauch mans überhaupt so detailiiert? Wieviel Kämpfe kämpf ich denn mit meinem Char? Nun eigentlich hat Agent Hiram recht, der Kampf kommt nicht oft vor, oder sollte zumindest nicht... Weil es ja eher untypisch ist. Aber es ist noch ein Grund mehr warum genau dann es wichtig ist das der SL -wenn im das Kampfsystem nicht gefällt- ein paar ?nderungen vornimmt. Aber eben auch nur so damit ein paar kleinere DInge besser abgehoben werden wie zB der oben diskutierte Faustkampf. Alles andere ist viel zu viel, bzw nicht ohne grö?eren Aufwand zu betrieben.
Es stimmt aber nicht unbedingt, das Trefferzonen unwichtig wären, wenn es sie gäbe. Weil Trefferzonen nur dann Sinn machen, wenn sie auch Auswirkungen auf den Char haben. Wenn ich bei nem Schu? aus der Elefantenbüchse sterbe, obwohl mich der Gegener nur in die Hand geschossen hat, dann stimmt was nicht. Deswegwen kann man detaillierte Kämpfe auch nur mit einem detaillierten und ausgefeilten System spielen. (Phoenix Command).
Ich für meinen Teil versuche immer mit etwas Geschick, die Chars am Leben zu halten.Und zwar so in dem ich sie um Kämpfe drumrum schiffe.Allerdings natürlich nicht offensichtlich. Sondern verdeckt. Manchmal klappts, manchmal nicht, manchmal ist es unvermeidlich. Kampf bedeutet meist Tod, vor allem wenn Waffen dabei sind. Und das ist halt nunmal schade. Ich für meinen Teil belasse es einfach so wie es ist das System im Kampf, ich wäge in der entsprechenden Situation ab, wieviel Schaden notwendig oder realistisch ist, gewürfelt wird ja eh verdeckt, und somit bin ich da nicht in Bedrängnis.


#22 Guest_Primematum_*

Guest_Primematum_*
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Geschrieben 24. August 2003 - 11:39

Also ich benutze für Waffen und Wunden als Orientierung das Elric!-System der "major wounds". Erst wenn mehr als die Hälfte der aktuellen Hitpoints mit einem Treffer wech sind, wirds ne heftige Wunde. Dann folgt ein Wurf auf der major-wound-table und damit hat man dann auch gleich die Trefferzone. Bei kleinen Wunden ist mir der Aufwand mit Trefferzonen zu viel.

Ne gute Lösung für "bashing damage" bietet Elric! allerdings auch nicht... ich werd nachher nochmal reinschauen, wie das genau gehandhabt wird.

#23 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 24. August 2003 - 12:23

Was mir noch dazu einfällt:

bei allen nahkampfangriffen - ob nun bewaffnet oder unbewaffnet - hat der Charakter noch die Möglichkeit, auszuweichen (oder - was bei mir seltsamerweise nie jemand tut - zu blocken). Bei Schusswaffen nicht.
Damit relativiert sich der ZUGEF?GTE Schaden zumindest nochmal ein wenig.

Zumindest routinierte Spieler auchten ja i.d.R. darauf, bei der Charaktererschaffung ein paar Hobbypunkte auf Ausweichen zu legen.
Was alles nichts gegen die nicht zu unterschätzende 22.er Pistole hilft (man beachte: 3 Angriffe pro Runde, das können dann also auch mal 3x 1w6 sein, was auch schon ruckizucki zu Bewu?tlosigkeit oder Tod führen kann)...

merkte an
The Horrible Old Man,

der heute auf Pirsch nach günstigen Benjamin Blümchen Produkten bei ebay ist und deswegen vielleicht manchmal Abstecher nach hier macht.

Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen zu CTHULHU als kostenlose Downloads unter pegasusdigital.de


#24 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 24. August 2003 - 16:03

der heute auf Pirsch nach günstigen Benjamin Blümchen Produkten bei ebay ist und deswegen vielleicht manchmal Abstecher nach hier macht



Ja, ja, der Horror wohnt gleich nebenan. 8o

Obwohl Benjamin Blümchen ja gar nicht soooo tentaklig ist. :D

Agent Hiram

#25 PacklFalk

PacklFalk

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Geschrieben 25. August 2003 - 02:10

Obwohl Benjamin Blümchen ja gar nicht soooo tentaklig ist

Stimmt! So viel ich wei? hat der nur eins im Gesicht! :D

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#26 Jadetiger

Jadetiger

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Geschrieben 06. September 2003 - 13:21

Hi mal wieder!
Hier trotz extremer Verspätung doch noch ein Posting von mir. Ich bin zur Zeit recht im Lernstress und schaue deswegen nicht wirklich oft hier rein.

Ich kenne zwar Phoenix Command nicht, aber bisher ist mir noch in keinem einzigen System eine wiklich realistische Darstellung von einem Kampf unter Kampfkünstlern untergekommen. Das würde einfach zuviel Aufwand und Buchhaltung bedeuten (Kampf bei einem Turnier) oder würde den Aufwand des Regelschreibens nicht lohnen (Stra?enkampf). Auf der Strasse dauern Nahkämpfe meistens nur wenige Sekunden und laufen prakisch immer darauf hinaus, dass der gewinnt, der den ersten Treffer landet. Dann ist sein Gegner nämlich kurzzeitig benommen und kann sich deshalb nicht optimal verteidigen. Das wars.
Das Alles gehört aber meiner Meinung nach, wie auch schon oben gepostet, definitiv nicht in ein CoC Spiel. In Coc sollten Kämpfe doch eindeutig im Hintergrund und sollten im Einklang mit dem auch sonst so minimalistischen Regelwerk stehen.

Zum Thema Schaden im Nahkampf:
Der Schaden im Nahkampf wird nach meiner Erfahrung dadurch gefährlich, dass es einige Stellen gibt (z.B. Nase, Schläfen, Kehlkopf) bei denen man nach einem Treffer leicht benommen ist und sich nicht mehr richtig verteidigen kann. Dies gibt dem Schläger die Chance, einen wieder und wieder und wieder zu treffen. Das ist ja im Prinzip auch das, was das Tottreten von Personen ausmacht. Die Summe machts also.
Wirklich letale Aktionen mit einem Schlag sind im offenen Kampf auch bei Geübten meist nur Glückssache, da sich der Gegner ja nach Kräften wehrt.

Gru?,
Jadetiger
"Zieh ihm den Schinken über!" (Praktische Frauenselbstverteidigung in meiner Gaslicht-Kampagne)

#27 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 06. September 2003 - 15:00

Wirklich letale Aktionen mit einem Schlag sind im offenen Kampf auch bei Geübten meist nur Glückssache, da sich der Gegner ja nach Kräften wehrt.



Na ja, der letzte Kampf von Klitschko zeigte ja, was ein guter "Lucky Punch" ausmacht. :D

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum soviel Wert auf die Kämpfe gelegt wird. Klar, es kommt mal zu einer netten Hauerei oder auch einer Schie?erei.

Die Spannung sollte jedoch nicht wie in einem Hollywood Film durch pure ?ksch?n :D sondern durch Stimmung geschaffen werden.

Darum halte ich ein Regelwerk für CoC a lß Phoenix Command für übertrieben.

Agent Hiram

#28 Jadetiger

Jadetiger

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Geschrieben 07. September 2003 - 12:38

Ich stimme dir zu, auch wenn ich nicht glaube, dass irgend jemand in diesem Forum CoC "wegen der puren Aktsch'n" spielt.
"Zieh ihm den Schinken über!" (Praktische Frauenselbstverteidigung in meiner Gaslicht-Kampagne)

#29 Heiko Rode

Heiko Rode

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Geschrieben 05. Juli 2005 - 11:30

Cthulhu bruacht denke ich kein so genaues Waffensstem (Rüstungssystem) und Kampfsystem wie Fantasyrollenspiele.
Wenn man Trefferzone und Zielzone dazunimmt ist es schon viel realistischer. Dann kann der SL auch entscheiden das ein Faustschlag auf den Oberschenkel trotzt TP so hoch das es tödlich wäre für den SC, das eben das Bein unbrauchbar und gebrochen ist, aber der SC noch am Leben.
In Cthulhu Wild West gibt es dazu auch was in einer CW. Zwar wikrliches ausdehen der lebenspunkt bis zum endgültig tödlichem treffer, aber man kann das auch als Spielleiter in anderen Situationen passende anwenden.
Cthulhu ist kein Rollenspielsystem das seinen reiz im Kampfsystem ausmacht ;-).

#30 Schnabul

Schnabul

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Geschrieben 09. März 2008 - 20:15

Hallo zusammen! Wollte mal meinen Senf dazu geben.

1. In diesem Thread wurde irgendwo gesagt, dass eine .22er Pistolenkugel weniger oder gleich viel Schaden wie ein (dazu noch ungeübter) Fusstritt ausrichten würde. Ich habe mich beruflich recht eingehend mit Ballistik befasst. Ich bin kein Spezialist, aber ich habe die grundlegende Fachliteratur gefuttert. Jedenfalls unterliegen viele der falschen Vorstellung, dass ein Geschoss nur ein Loch in den Körper stanzt, dass im Durchmesser seinem Kaliber entspricht, was bei .22 cal (5.56 mm) wären. Das kommt einem klein vor und die Verletzung könnte man mit dem Stich einer Stricknadel vergleichen wäre da nicht die Geschwindigkeit der Kugel. Die hohe Aufprallenergie eines Projektils führt dazu, dass das im Körpergewebe befindliche Wasser (immerhin ca 70%) schlagartig verdrängt wird und direkt hinter dem Eintrittspunkt eine Wundhöhle reisst, die viel grösser ist als das Geschoss selbst. Entsprechend gefährlich ist der Blutverlust/Organschaden. Erst nach einer gewissen Eindringtiefe entspricht der Wundkanal erst wieder dem Kaliber. Und jetzt hab ich nur von Standardmunition gesprochen und noch gar nicht von Hohlspitzgeschossen o.ä. Mein Gott hab ich jetzt gelabert, egal man unterschätzt die Wirkung von Projektilen oft. Ein einzelner (untrainierter) Fusstritt kann kaum töten, bei einer .22er Pistolenkugel passiert das ganz schnell.

2. Der Attentäter, der hier erwähnt wurde, hat mit einem AR-15 http://en.wikipedia.org/wiki/AR-15 Gewehr geschossen. Der Projektildurchmesser ist zwar ungefähr der gleiche, aber zwischen Gewehr- und Pistolenmunition liegen Welten. Durch die viel grössere Treibladung und Geschossform entwickelt das Projektil eine viel höhere Rasanz. Entsprechend sind die Verletzungen. Zudem neigen Geschosse mit cal .22/5.56mm dazu, im Ziel zu zerbrechen, wodurch noch mehr Wundfläche entsteht. Bei dem angesprochenen Amoklauf wurde jedes Opfer übrigens durch nur eine Kugel getötet und nicht nur durch Kopfschüsse.

3. Ich hoffe ich habe niemaden durch 1. und 2. zu tode gelangweilt. Vieles war bestimmt auch schon bekannt.

4. (zur Sache) Ich finde es auch sehr unrealistisch, dass ein Fusstritt so viel Schaden wie manche Pistolen oder ?xte(!) anrichtet.

Meine Hausregel: Fäuste, Headbutts und Tritte richten IMMER Betäubungsschaden an, entsprechend der Regeln auf S. 121 im Spielerhandbuch. Mit der einzigen Ausnahme, dass eine misslungene Kraftprobe nicht zu vollem Schaden führt.

Mir erscheint das als schnellste und passenste Lösung.

Gruss,
Stephan




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