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Buchpreise


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14 Antworten in diesem Thema

#1 Guest_AlexG_*

Guest_AlexG_*
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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 11:33

Hi,

weiss einer wie das genau zur Zeit mit Buchpreisen ausschaut?
In einem Buchladen in meiner Stadt kosten die Pegasus Sachen 5 - 10 Ç mehr als von Pegasus angegeben.

Da war doch was mit Buchpreisbindung, dadurch dürfte das eigentlich nicht sein, oder?

Gru?,
Alex

#2 Frank Heller

Frank Heller

    The Great Old One

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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 12:50

Original von AlexG
Da war doch was mit Buchpreisbindung, dadurch dürfte das eigentlich nicht sein, oder?


Das ist richtig, es gilt Buchpreisbindung. Leider stellen wir - wie auch andere Rollenspielverlage - immer wieder fest, dass sich Händler nicht daran halten.

#3 Apocalypse

Apocalypse

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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 13:40

Soweit ich weiss definiert die Buchpreisbindung nur den MINDESTverkaufspreis.

Könnte also daran liegen. Au?erdem ist die Frage ob die Pegasusprodukte überhaupt der Buchpreisbindung unterliegen.

Allerdings versteh ich auch den Laden nicht: Wenn man zu teuer Verkauft, verkauft man doch gar nix, oder?

Just my two cents

Apocalypse

#4 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 13:54

Stimmt, ich würde den Laden auch höflich mal auf die Buchpreisbindung hinweisen und dann nur den Pegasuspreis bezahlen wollen oder einfach den Buchhändler auf Amazon.de verweisen, verbunden mit dem Hinweis das es dort auch billiger ist und man das Buch nicht mal nach Hause schleppen mu?. :D

Agent Hiram

#5 Guest_Ovir_*

Guest_Ovir_*
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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 14:08

@Apocalypse: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei einem preisgebundenen Buch nur der exakte Preis verlangt werden darf - weder mehr noch weniger.
Der ursprüngliche Sinn der Buchpreisbindung war zwar gerade der, dass der Buchhanel sich gegen den billigen Versandhandel schützen wollte, dennoch darf eben auch kein höherer Preis verlangt werden.

Da man aktiv der Buchpeisbindung beitreten muss, wenn man eine Preisbindung für seine Publikationen in Anspruch nehmen darf, steht auch nicht in Frage, ob die Produkte der Preisbindung unterliegen. Sie tun es.

Soweit ich wei?, sind Pegasus-Publikationen aber noch nicht allzu lange (etwa 1 Jahr?) preisgebunden. Dürften demnach denn nicht ältere Werk - die eben nur einen empfohlenen Verkaufspreis anführen - zu beliebigen Preisen verkauft werden?

#6 PacklFalk

PacklFalk

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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 16:05

Mu? bei einer Buchpreisbindung nicht auf der Rückseite des Buches der Preis abgedruckt werden (beim Barcode) oder ist das nur nebensächlich?
Wäre mir bei Pegasusprodukten bisher noch nicht aufgefallen.

"I hope you brought your wits with you

for sanity is in short supply here!"

 

Hratli - Diablo 2, Act III

 

"Still sane, Exile?"

 

Zana, Mastercartogrpher - Path of Exile


#7 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 17:53

Wobei wirklich so mancher Laden das mit der Preisbindung - die gilt definitiv nach oben wie unten - nicht so genau nimmt und es zwar alles Einzelfälle, dennoch aber genug davon, sind.
Meine persönlichen Lieblings-Spezis sind wohl der Fantasy Encounter, bei denen "Messepreis" schon öfter bedeutet hat, dass das Buch eben mal ein paar Çs teurer kommt...

Aber was will man als Endverbraucher tun?
Richtig, dem Laden den Rücken zuwenden, daheim den Rechner anwerfen und wahlweise www.pegasus.de oder eben meine ganz privaten Lieblinge für englische Produkte, www.dragonworld.de, aufsuchen.


Gru?,
Thomas

#8 Guest_Marcel Gehlen_*

Guest_Marcel Gehlen_*
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Geschrieben 13. Dezember 2003 - 22:38

Thomas resigniert...
Aber was will man als Endverbraucher tun?


An einem gutbesuchten Tag den Händler besuchen und laut abwechselnd den Laden- und den richtigen Preis vorlesen.

Wer etwas weniger rabiat zu Werke gehen will macht den Händler eben höflich darauf aufmerksam oder zahl einfach nur den Buchbindungspreis.

Nützt alles nix kann man den Guten(?) immer noch melden...

#9 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 14. Dezember 2003 - 11:50

Man sollte derartige Händler beim Namen nennen und schlichtweg meiden.

Die Konkurrenz auch im Bereich Rollenspielläden ist so gro?, das man mit Hilfe von Internet schon einiges bewegen kann. Wenn mein Händler vor Ort etwas nicht hat und es auch nicht besorgen kann, guck ich halt ins Internet.

Mein Händler hat sicher auch noch einige Schätze im Laden stehen, ich habe da ja erst vor einigen Monaten ein nagelneues unbenutztes "Golden Dawn" Buch für CoC bekommen.

Írtliche Rollenspielläden sollte man schon unterstützen, wenn sie aber anfangen Buchpreisbindungen nach oben hinzukorrigieren, ist wohl ein klärendes Gespräch notwendig.

Machen wir uns nichts vor, in unser Hobby kann man viel Geld investieren. Manchmal reicht es schon, mal als Stammkunde den Händler darauf hinzuweisen, was man alles gekauft hat... und was man sich in Zukunft woanders kauft. Es ist ja nicht mehr wie vor 20 Jahren, wo man schon Glück hatte, wenn man in seiner Stadt einen RPG Laden hatte.

Agent Hiram

#10 Carsten S.

Carsten S.

    .....

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Geschrieben 15. Dezember 2003 - 10:28

Hallo,
ganz sicher, die Buchpreisbindung gilt nach oben und unten.
Was man da machen kann? Könnte mal meine Schwester fragen, die eine Ausbildung als Buchhändlerin macht und diesen ganzen Kram dementsprechend auch gelernt hat. Soweit ich mich erinnere, kann man einen solchen Laden anschei?en. Ist halt die Frage, ob man gleich so weit gehen will, aber wenn es öfter vorkommt...
Natürlich ist es so, da? man dem kleinen RSP-Laden um die Ecke nicht auch noch Knüppel zwischen die Beine werfen sollte. Allerdings mu? man bei Preisgebundenen Büchern beachten, da? der Laden das Buch ziemlich genau zur Hälfte des per Preisbindung angegebenen Preises erhält. Sprich, 50% gehen an den Laden. Der mu? zwar auch noch versteuern, etc. aber das bedeutet da? die Gewinnspanne bei Büchern weitaus höher ist, als z.B. bei Elektronikprodukten, was ich auch über einen Bekannten wei?. Dessen Firma verdient an einem ja doch recht teuren PDA gerade mal 10 - 20 Mark.
Von daher finde ich, da? man solche Mätzchen nicht hinnehmen sollte.

Gru?,
Carsten

#11 Guest_Ovir_*

Guest_Ovir_*
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Geschrieben 15. Dezember 2003 - 12:18

Ich geb Carsten da recht: Oft werden Rolli-Läden eben nicht von ausgebildeten Fachkaufleuten eröffnet, sondern von Anhängern des Hobbys, die meist ganz andere Ausbildungswege eingeschlagen haben. Insofern sollte man da einfach mal höflich mit den Shop-Betreibern reden. Wahrscheinlich wissen sie wirklich nix von einer etwaigen Preisbindung (die mittlerweile so ziemlich alle gro?en Rollenspiel-Verlage in Deutschland für ihre Produkte eingerichtet haben). Insofern wären sie vielleicht dankbar für den Hinweis. Denn eine Anzeige und ein Bu?geld sind garantiert das Letzte, was ein neuer Laden verkraften könnte. Und die Gefahr, dass ein Mitbewerber die Jungs/Mädels anschwärzt ist sicher hoch.
Natürlich ist Unwissenheit keine Entschuldigung für wettbewerbswidriges oder gesetzwidriges Handeln. Insofern sollte man soetwas auch nicht einfach hinnehmen. Aber sich in den Laden zu stellen und lauthals Verstö?e gegen die Buchpreisbindung herauszuschreien sollte da sicher erst in Erwägung gezogen werden, wenn sich herausstellt, dass die Shopbetreiber bewusst höhere Preise nehmen. ;)

#12 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 15. Dezember 2003 - 15:49

Welcher Shopbetreiber wird denn zugeben, noch nie etwas von Buchpreisbindung gehört zu haben????

Ein vernünftiges Gespräch ist der einzige Weg, das Dilemma zu beenden, oder woanders evtl. zu bestellen.

Agent Hiram

#13 oleg1364424405

oleg1364424405

    Traeumer im Hexenhaus

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Geschrieben 16. Dezember 2003 - 08:39

Ich wuerde auch erst einmal das Buch unter Hinweis auf den festen Preis auf den Tresen legen. Wenn das nicht ueberzeugen kann, wuerde ich (soweit nicht Kalter Entzug herrscht) woanders kaufen. Meistens sind die Verkaeufer ja sowieso froh um jeden Cthulhu-Kunden, so dass sie sehr entgegenkommend agieren.

#14 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 16. Dezember 2003 - 13:43

Wobei mein Beispiel, der Fantasy-Encounter, jetzt ja auch kein kleiner Laden in steter Existenzangst ist, ist ja vielmehr eines der Urgesteine unter den Shops.
Aber wenn ich dann sowas wie den folgenden Dialog höre, dann hört meine Toleranz schnell auf:
Kunde: 'tschuldigung?
Verkäufer: Ja?
Kunde: Das Buch hier soll laut Aufkleber 20 Ç kosten...
Verkäufer: Ja?
Kunde: Das ist aber preisgebunden und kostet nur 17,95 Ç...
Verkäufer: Ja, ich denke, wir können dir das dann hier auch zu dem Preis verkaufen...

Hier bezog sich dabei auf die FeenCon 2003. Messepreise = verbindliche Preisempfehlung; sauber :-)
Wobei ich den Eindruck habe, die machen das nur auf Cons, die Preise im Webkatalog stimmten, soweit ich es gecheckt habe, alle.

Wie dem auch sei:
www.dragonworld.de und keine Probleme mehr.


Gru?,
Thomas

#15 Guest_M_*

Guest_M_*
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Geschrieben 16. Dezember 2003 - 19:43

Wahrscheinlich wissen sie wirklich nix von einer etwaigen Preisbindung (die mittlerweile so ziemlich alle gro?en Rollenspiel-Verlage in Deutschland für ihre Produkte eingerichtet haben).



wobei ein händler, der büchern handelt und noch nichts von der buchpreisbindung gehört hat, nun wirklich das unglaubwürdisgte ist, was ich mir vorstellen kann - ausbildung hin oder her.




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