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TERROR BRITANNICUS


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65 Antworten in diesem Thema

#31 Erich Zann

Erich Zann

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Geschrieben 08. Mai 2004 - 10:56

Bei uns ist es in etwa so abgelaufen -
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In aller Kurzform:
Geschenke der Liebe sind sehr gut, sie verwirren die Spieler sehr gut und sie halten sie beschäftigt.
Schon nach dem ersten Geschenk haben sie ihre Gastgeberin, die Marchesa Sinclair, gefragt, ob sie den Namen kenne, und einer der SC war sehr aufmerksam, wie sie bei dem Namen am Zettel (dem Henker) zusammengezuckt ist.
Somit war die Gastgeberin eigentlich schon immer ein wenig verdächtig.
Dann aber kommen die Ereignisse des Kriminalfalles, der die SC hier erst mal vordergründig beschäftigen wird. Hier sind schöne Szenen entstanden, einer der SC ist z.B. in der Mordnacht der bereits vergifteten Mrs. Philliys gefolgt bis zu ihrem Haus, ist dort dann eingedrungen und hat sie sterbend aufgefunden. Dies hat den SC einen deutlichen Zeitvorsprung beschert.
Aber auch ohne disem war es ein kniffliger Fall, den sie trotzdem mit intensiver Recherche gut gelöst haben. Spuren und Hinweise und NSCs als Hinweisgeber gibt es ja genug. Es waren auch zwei Frauen als SCs dabei, denen die berüchtigten Teekränzchen im Pfarrhaus gute Infos neben all dem Tratsch lieferten.
So wurde dann nach drei Tagen stilgerecht alle beteiligten NSCs und der Inspector versammelt in High Chimneys, einer der SCs hat dann im Stile eines Hercule Poirots den Fall dargelegt.
Kalandas Sprung durch das Fenster brachte ihn nicht weit, dut trainierte SCs haben ihn noch im Park von High Chimneys geschnappt, er wurde verhaftet.
Die cthuloide Geschichte im Hintergrund war schwieriger zu durchschauen, aber der gelöste Kriminalteil hat den SCs Selbstvertrauen gegeben (und etwas STAB retour), und es ist IMHO ein wichtiger Motivationsfaktor gewesen.
Die Suche nach dem anderen ?bel war verworrener, der Friedhof der Geköpften war entdeckt, in London ist man Spuren nachgegangen (Madame Toussot usw.), und schlie?lich wussten die SC, dass beim Ball etwas passieren würde, aber nicht was. Das mit dem Köpfen haben sie zwar herausgefunden, wussten aber nicht, wer die Opfer sein würden.
Sie haben am tag des Rituals im Vorfeld nach der Gouillotine gesucht und am frühen Abend Lord Mountclatton und Bedford überrascht, wie sie diese gerade unten aufgebaut haben. Ein kurzer Kampf, bei dem sie die Pistole des Lords "errungen" haben, der Lord kommt um, Bedford flüchtet. Die Marchesa will trotzdem das Ritual durchführen, aber ein Teil der SCs holt Hilfe, während die anderen sich durch die Abtei flüchten, mittlerweile auch von den Skelettmumien verfolgt (die aber zum Glück den Keller nicht verlassen). Etwas Verwirrung, Panik unter den anderen Gästen, und schlie?lich die Flucht Lady Sinclairs mit Bedford, als die einsehen, da geht nichts mehr.
Eine Gro?fahndung geht hinaus, die Güter der beiden verbliebenen Häupter werden konfisziert, sie sind nun mittellos.
Aber die Polizei findet weder Lady Sinclair noch Bedford. Sie sind untergtaucht, mittellos zwar, aber sicher mit einer gehörigen Portion Hass auf die, die ihr lang geplantes Vorhaben zum Scheitern gebracht hatten...



#32 Guest_M. Carnby_*

Guest_M. Carnby_*
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Geschrieben 08. Mai 2004 - 18:36

Danke für die Information!

Klingt wirklich interessant. Ich bin mal gespannt, wie es bei uns laufen wird. Sind allerdings noch ein paar Wochen bis wir das Abenteuer spielen...

Gru?
M. Carnby

#33 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 25. November 2004 - 16:53

Bin gerade dabei, das Szenario zu lesen. Wirklich sehr schön! Das erfrischende an Hupperichs Stil ist ja, dass das ?bernatürliche bei ihm eher hintergründig ist und das eigentliche böse Treiben auf menschliche Bösewichte (bzw. menschenartige Bösewichte) zurückgeht.

gemuese-ghoul

#34 Heuni

Heuni

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Geschrieben 25. November 2004 - 19:45

mich würden brennend mal die meinungen zum zweiten abenteuer interessieren.

hab es erst kürzlich mit meiner gruppe gespielt (als spieler) und will erstmal andere meinungen einholen.
Heuni
18 TIL I DIE

...mit ihr war der Schnee immer ein bisschen weißer...

heunihome - the long road

#35 Höchster Patriarch von Lomar

Höchster Patriarch von Lomar

    Truchse? von Olathoe

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Geschrieben 25. November 2004 - 22:47

Was ist _deine_ Meinung? Oder traust du deinem SL nicht?

Gru? Kostja

#36 Tom

Tom

    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen

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Geschrieben 26. November 2004 - 07:33

Original von Gast
Bin gerade dabei, das Szenario zu lesen. Wirklich sehr schön! Das erfrischende an Hupperichs Stil ist ja, dass das ?bernatürliche bei ihm eher hintergründig ist und das eigentliche böse Treiben auf menschliche Bösewichte (bzw. menschenartige Bösewichte) zurückgeht.

gemuese-ghoul

Ich habe es gelesen nur werd ich wohl nie dazu kommen es zu spielen da sich bei Hupperich einer meiner Spieler quer stellt.
Willst du es nicht zum Abschluss mal leiten Gemüse?

„No swords. No wizards. Just regular humans, in way over their heads as they work to uncover the mind-shattering horrors of the Lovecraftian mythos“.


#37 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 26. November 2004 - 16:02

@Tom: Naja, ich will wieder in die Gruppe einsteigen, wenn ich aus Dresden zurückkehre in meine Wahlheimat...

#38 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 26. November 2004 - 16:02

...sprach gemüse-ghoul

#39 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 30. November 2004 - 17:56

Hab jetzt Loch Feinn gelesen.

Im Abenteuer sind zwar ganz viele Tips für Anfänger-SLs drin, aber ich persönlich würde sagen, das Abenteuer ist eher für erfahrene Gruppen anzuraten, die auf das Understatement des Abenteuers überreagieren. Für Anfänger könnte das ganze ziemlich langweilig laufen. Da muss man schon ein guter SL sein, um die Atmosphäre rüberbringen zu können.

Will sagen: erfahrene Spieler erwarten sofort einen aktiven Kult und sind kurz vorm Losballern, während unerfahrene Spieler eh nur nach Gregor fahren, weil der SL es will und es offensichtlich zum Abenteuer gehört, und dann fragen sie sich, was sie da überhaupt sollen, ist ja nix los.
Und dann kommt so ein bescheuertes Energiewesen und macht Ramba-Zamba.

Wei? nicht, wie Pegasus sich das gedacht hat.

Aber füpr erfahrene Spieler bestiummt ein saucooles Abenteuer!

Gru?,
gemuese-ghoul

#40 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 01. Dezember 2004 - 12:11

Also, tut mir leid, ich frage mich aber wirklich, WIE du das Szenbario gelesen hast. Das klingt ja fast, als hättest du ein ganz anderes gelesen .... Das Abenteuer ist eben NICHTS zum losballern, da es sehr darauf ankommt, wie die NSCS gespielt werden. Man KANN es tun , wenn man es UNBEDINGT will, aber es ist nicht vorgesehen. Und warum die Spieler dahin fahren sollen? Noch nie was von Liebe und Eiferesucht gehört? Oder von einem etwas alzu ehrgeizigen Berufsdenken?

Rapunzel

#41 Tom

Tom

    Rollenspielrelikt aus der Zeit der Altvorderen

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Geschrieben 01. Dezember 2004 - 12:52

Original von Gast
[...] Noch nie was von Liebe und Eiferesucht gehört?

Das ist im übrigen bei meinen Charakteren fast immer ein Beweggrund. Der hat mich beim Tanzenden Faun schon das Leben gekostet. :D

„No swords. No wizards. Just regular humans, in way over their heads as they work to uncover the mind-shattering horrors of the Lovecraftian mythos“.


#42 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 04. Dezember 2004 - 14:50

Original von Gast
Also, tut mir leid, ich frage mich aber wirklich, WIE du das Szenbario gelesen hast. Das klingt ja fast, als hättest du ein ganz anderes gelesen .... Das Abenteuer ist eben NICHTS zum losballern, da es sehr darauf ankommt, wie die NSCS gespielt werden. Man KANN es tun, wenn man es UNBEDINGT will, aber es ist nicht vorgesehen. Und warum die Spieler dahin fahren sollen? Noch nie was von Liebe und Eiferesucht gehört? Oder von einem etwas alzu ehrgeizigen Berufsdenken?

Rapunzel

???
Hallo Rapunzel, vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Mein Kritikpunkt ist, dass ich es für schwierig (aber auch nicht unmöglich) für eine Anfängergruppe halte, trotz aller SL-Ratschläge.
Ich halte es für ein sehr interessantes Abenteuer, u.a. weil nix zum Draufballern da ist, ausnahmsweise mal (im gegensatz zu den meisten Pegasus-Veröffentlichungen).

Gru?,
gemüse-ghoul

#43 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 04. Dezember 2004 - 14:52

Und grade Sachen wie "Liebe & Eifersucht" sind doch auch eher was für erfahrene Spieler mit einem Minumum an Real-Life-Lebenserfahrung.
Ich glaube, mit 16 hätte ich das Abenteuer doof gefunden.

Gru?,
g-g

#44 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 06. Dezember 2004 - 15:48

Original von Gast
Und grade Sachen wie "Liebe & Eifersucht" sind doch auch eher was für erfahrene Spieler mit einem Minumum an Real-Life-Lebenserfahrung.
Ich glaube, mit 16 hätte ich das Abenteuer doof gefunden.

Gru?,
g-g


Eben. Genau. Und deswegen bin ich immer sehr skeptisch, wenn es ,z. B. um Abenteuer ohne Mythos angeht. Ein eingaengiges, Abenteuer kommt nicht ohne relativ einfache, Charaktere und Handlungsklischees aus. Cthulhu - Kultisten Klischees einfach durch Sherlock - Holmes Klöischees oder sonst etwas zu ersetzen ........ da kann man, wenn man Cthulhu spielt, ja gleich bei Cthulhu bleiben, oder? alles andere aber geht dann eigentlich schon in Richtung Stegreiferzählung . Und irgendwelche Liebesbeziehungen und alle nboich weniger starken Gefühle oder Gemütszustände lassen sich schlecht in
Würfelwürfe pressen ..... eigentlich überhaupt nicht ...
(;-)) Ich würfle mal auf "poppen": 01 - 05 , sagenhafter Erfolg, 99 ... na ja ....)

Gemüse-Ghul, das kam wohl wirklich nbicht so rüber, wie du das gemeint hattest.


Rapunzel

#45 Guest_Kalanda_*

Guest_Kalanda_*
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Geschrieben 18. Januar 2005 - 21:10

Habe gerade mit meiner Gruppe "Die Häupter des Schreckens" gespielt, bzw. wir spielen noch. Deshalb auch der Benutzername. In unserer Runde bin ich etwas von der Vorlage abgewichen. Vielleicht ist dies ja eine brauchbare Anregung für andere Spielleiter:

Doyle sollte nach der Ermordung seiner Frau von der Polizei festgenommen werden. Dieser entzog sich jedoch der Untersuchungshaft und verschwand. Dies löste ertsmal die Spekulation aus, dass diesem etwas zugestossen sein könnte. In Wahrheit war er auf der Flucht, um seine Unschuld beweisen zu können. In den Spielercharakteren sah Doyle eine Gruppe von Personen, die ihn vielleicht würde helfen können. Als dieser dann Nachts vor St. Joans Nunnery auftauchte und die Charaktere kontaktierte, entwickelte sich eine spannende Szene. Zum einem lockte Doyle die Charaktere nachts nach draussen, wobei sie ihm anfangs misstrauten. Dann nahmen sie ihn mit in die Villa und mussten ihn schlie?lich vor dem herumstreunenden Butler verstecken. Schlie?lich kamen sie auf die etwas seltsame Idee ihn in der Gruft des Hauses unterzubringen. Jetzt überlege ich, ob bei unserer nächsten Sitzung Doyle den Zombienonnen zum Opfer gefallen ist. Eine schöne ?berraschung, wenn die Charaktere das nächste mal nach ihm sehen wollen.




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