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Wasserwerfer


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19 Antworten in diesem Thema

#16 Zodiak

Zodiak

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Geschrieben 01. Januar 2005 - 21:03

Vielleicht habe ich mich mi?verständlich ausgedrückt. Ich meine als Wasserwerfer tatsächlich die Waffe, die auf dem Fahrzeug montiert ist. Die Werte für das Fahrzeug (Fahrzeugwerte) bastele ich mir selber nach dem verwendeten LKW.
Der Wasserwerfer ist durchaus in der Lage, einem Menschen schwere bis zu tötlichen Verletzungen zuzufügen. Das der Strahl einen Menschen so unglücklich trifft, da? er ihm das Genick (bei Kopftreffern) bricht, ist zwar möglich aber eher unwarscheinlich, aber von ernsthaften Rippenprellungen, Augenverletzungen oder geplatzten Trommelfellen gibt es genug Beispiele. Sehr häufig ist es aber, das Personen vom Wasserstrahl direkt an eine Wand oder auf den Asphalt geschleudert werden und dadurch schwere Verletzungen erleiden.
Mir ist von Wasserwerfern in den 1920er nichts bekannt, aber ich könnte mir gut vorstellen, da? bei Unruhen durchaus Feuerwehrfahrzeuge zur "Beruhigung" zweckentfremdet wurden. Aber ich suche den Wert wie vermutet für eine Demonstration um 1970. Zu dieser Zeit war es bereits üblich, die Wirkung des Wasserwerfers mit Reizgas zu erhöhen.
P.S. : Mir fällt noch ein, da? man in den 1980er in gro?en Fleischfabriken erprobte, die Schweine durch einen gebündelten Wasserstrahl totzuschiessen. Das ganze funktionierte technisch auch, ich habe nur nicht weiterverfolgt, ob diese Methode dann auch gebräuchlich wurde.

#17 Guest_Agent_Hiram_*

Guest_Agent_Hiram_*
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Geschrieben 01. Januar 2005 - 21:07

Aber ich suche den Wert wie vermutet für eine Demonstration um 1970.



Frag doch mal beim Bundes Joschka nach ... :D

Agent Hiram

#18 Leronoth

Leronoth

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Geschrieben 01. Januar 2005 - 21:19

ufff hmm also evtl wenns sich ergibt frag ich mal leute die da mehr erfahrungen mit haben wies so an verletzungen aussieht.
denke aber das du evtl mal bei den sturzregeln (gabs doch bei CoC, oder?) gucken kannst und das evtl durch die beschleunigung modifizieren kannst. Der strahl selber sollte dann evtl nur bei einem krit (95-100?) schaden machen.
mal als grobe idee.

Zur gebündelten wasserkraft. Man mag kaum glauben was alles zum schneiden genutzt werden kann, so wird in der Papierindustrie neben sandstrahlen auch ein gebündelter Wasserstrahl eingesetzt. Und dieser strahl kann glaube ich einiges mehr als mehrere tzentimeter pappe durchschneiden.
Es kommt halt immer auf den Druck an.


#19 Zodiak

Zodiak

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Geschrieben 01. Januar 2005 - 22:25

So, soweit bin ich jetzt. Mir fehlen jetzt nur noch ein paar Daten für den LKW (mu? ich noch berechnen) .

Mercedes Benz 1113 Wasserwerfer Typ 4. Einsatzfahrzeug auf der Demonstration.
Das seit 1969 gebaute, damals hochmoderne Spezialfahrzeug hat zwei drehbare Türme, die jeweils mit einem verstellbaren Strahlrohr und Zielscheinwerfer ausgerüstet sind. Jeder Turm wird von einem eigenen Schützen bedient. Neben dem Wassertank ist ein Tank mit Reizgas eingebaut, das dem Wasser beigemengt werden kann. Der Wassertank fa?t 4000 Liter. Neben den beiden Strahlrohren sind mehrere Abwehrsprüheinrichtungen unter dem Fahrzeug angebracht. Bei den Werten für die Wasserkanonen wird davon ausgegangen, da? der Schütze daran ausgebildet ist. Ein Treffer mit dem Wasserwerfer erzeug Schaden û entweder direkt durch die Gewalt des Wasserstrahls, die Rippenprellungen, Augenverletzungen, Trommelfellri? oder anderes hervorrufen kann, oder häufiger durch Stürze, wenn der Getroffene gegen eine Wand oder auf den Boden geschleudert wird. Einfaches Na?spritzen zählt nicht als Treffer. Der Druck der Strahlrohre erreicht bis 8 bar; knapp 5 bar reichen aus, um einen Menschen auf geringe Distanz einen Helm vom Kopf zu rei?en. Wird Reizgas beigefügt, wird der Schaden zusätzlich berechnet. In den 1960er bis 1970er Jahren wird noch das Tränengas CN (Chlorazetophenon) verwendet. Das von der Genfer Konvention geächtete Reizgas CS (Ortho- Chlorbenzylidenmalondinitril) war bereits 1970 im Vietnamkrieg eingesetzt worden, wurde aber erst Anfang der 80er Jahre von der deutschen Polizei eingeführt.
Die Geschütztürme und die Scheiben des Fahrzeuges sind mit Stahlgittern gesichert.
Die Länge des LKW beträgt 7,10 Meter, die Höhe 3,30 Meter, die Breite 2,35 Meter. Das Leergewicht beträgt 8000 kg, das Gefechtsgewicht. 12000 kg. Als Grundlage dient der Mercedes Benz Allrad LKW 1113, der für unzählige Sonderaufbauten und Spezialfahrzeuge herangezogen wurde.

Werte:
Marke und Typ: Mercedes Benz 1113 Wasserwerfer Typ 4 .
Ausführung: LKW Spezialaufbau
Baujahr: 1969
Bauart Karosserie: Rahmenbauweise
Zylinderzahl: 6 Hubraum: 5,7 Liter PS: 156 Höchsttempo: 80 km/h
Schaltgetriebe, verblockt. Dieselmotor. Frontmotor. Allradantrieb.
Bremsen :Trommelbremsen, Hydraulik
Zahl der Sitzplätze: 5 Fahrzeuglänge: 710 cm
Lackierung: Dunkelgrün
Maximalgeschwindigkeit (Felder): 8 Bremskraft (Felder): 12 Beschleunigung (Felder): Trefferpunkte: Panzerung:

Die beiden Wasserkanonen auf dem Dach haben folgende Werte:
Trefferchance (ausgebildeter Schütze) 35% (Grundchance 20%), Schaden 1W6, kritischer Treffer 07% (04%), Feuerrate 1, Reichweite 35 Meter

#20 Heiko Rode

Heiko Rode

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Geschrieben 01. Juli 2005 - 15:54

Signs fand ich gar nciht so schlecht.
Beim zweiten ansehen sogar gut.

Wasser kann je nach Druck sehr Mächtig sein.
Wasser zum Sprengen von Gestein, Geröll wurde schon 18xx benutzt, soweit ich weis.

Heute gibt es Wasser Schneidanlagen in der Industrie, was die können ist ganz extrem.

Googelt man findet man die unvorstellbarsten Einsatzmöglichkeiten.

Ein Wasserwerfer 1970 ist sicher von der Aufschlagwucht her nicht anders als ein heftiger Faustschlag, den den Gegner auch umwirft.





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