Zum Inhalt wechseln


Foto

Das knarrende und windschiefe Haus (Spielbericht)


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
6 Antworten in diesem Thema

#1 Dr. Ditch

Dr. Ditch

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 93 Beiträge

Geschrieben 02. Februar 2005 - 22:04

Am gestrigen Abend entschied ich mich aufgrund einer kleinen Spielergruppe, statt des vorgesehenen Sturmbringer-Abenteuers, eine Cthulhu Runde einzuwerfen. Mir erschien die Gruppenstärke von drei Personen genau richtig für ein Horrorhaus-Abenteuer.
Ich zauberte den Band äKinder des Käfersô hervor und entschied mich schnell für äDas knarrende und windschiefe Hausô da ich es erst kürzlich gelesen hatte.
Wir haben dann ca. vier Stunden gespielt und die Spieler reagierten genauso wie es sich der Autor wohl erdacht hatte. Das machte den Spielverlauf flüssig.
Besonders gefällt mir der Umstand dass die Spieler nach dem ersten Abend schon die Waffe gegen ihren Feind kennen, den selbigen aber noch nicht begegnet sind und keine Vorstellung von dessen Ausma?e haben.
Die Geschichte lebt vor allem von ihrer düsteren Atmosphäre ist nach dem altbewährten Schema aufgebaut, lässt sich Dynamisch spielen und recht einfach lösen.
Es macht gro?en Spa?, vielleicht auch gerade weil es so einfach gehalten ist und sich schnell durchspielen lässt. Ich denke es ist für meine Spieler angenehm mal wieder ein überschaubares Abenteuer zu erleben.
Hier sieht man mal wieder, dass man auch ohne eine Flut von nicht relevanten Hintergrundsmaterialien, ein schönes Abenteuer konstruieren kann.
Ich würde mich freuen wenn es mehrer Bände mit kurzen Szenarios gebe und erwarte voller Hoffnung den Band äGeisterschiffe.
Wir werden nächste Woche äDas knarrende und windschiefe Hausô weiter spielen und ich bin jetzt schon gespannt wie es Enden wird.



#2 Guest_Steven_*

Guest_Steven_*
  • Gäste

Geschrieben 03. Februar 2005 - 01:14

Der Horror steckt nicht im Detail, sondern vielmehr im Selbstverständlichen... das ist alles was ich dazu sage! :) ;)

#3 Dr. Ditch

Dr. Ditch

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 93 Beiträge

Geschrieben 11. Februar 2005 - 13:08

Ich habe letzten Montag das Abenteuer zu Ende gespielt und muss sagen dass es meinen Spielern und mir richtig Spa? gemacht hat. Ich kann dem, was im Vorwort des Buches äKinder des Käfersô steht, nur zustimmen. Eines der besten Spukhausabenteuer für Cthulhu welches den Spielern gehörig Angst einjagt.
Meine Spieler waren im Showdown wirklich angeekelt.
Nun habe ich für Morgen äDas Nestô eingeplant. Mit meiner Tindalos-Geschichte bin ich ja noch nicht so weit. Ich bin wirklich gespannt wie dieses Abenteuer rüber kommt.


#4 Nersul

Nersul

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 127 Beiträge

Geschrieben 28. März 2005 - 12:35

Ich habe "das Nest" geleitet und es ging beide Male ziemlich glatt über die Bühne. Ich wage mich zu errinnern, dass es irgendwo im Haus ein Schachbrett hat, das seltsame Eigenschaften haben könnte (SPOILER!!!), wie zB d. Verl. d. Geschichte zu ändern vermögen.
Nun noch einige SPOILER: ich schlage eine Intensive Vorbereitungsphase vor. Bringe die Spieler irgendwie dazu, lange nicht zum Haus zu gehen. Du kannst (falsch) ausgefüllte Todesatteste, weitere Zeitungsberichte ("Kopfloser Reiter schlägt zu") verfassen, etc
Bes. die Analyse der Todesatteste (Formulare waren in einem SL-Supplement von Chaosium enthalten) nahm einiges an Zeit und Interesse in Anspruch.
Die Mythostexte habe ich entweder abgeändert oder nicht verwendet. Man hat ohnehin kaum Zeit diese zu studieren ...
Noch was: Zeichne die Karte des gewaltigen, verwilderten Gartens und so neu. Ich habe das Abenteuer im tiefst verschneiten Winter spielen lassen.

Als die Chars zurückfuhren (es war Heilig Abend), verfuhren sie sich (Schach) und gelangten in Massachusetts (halt nicht in Maine) zum "schrecklich einsam gelegenen Haus im Wald. Tiefster Winter, tiefster Schnee.

Viel Spass.

GAK

#5 Dr. Clownerie

Dr. Clownerie

    Gaslicht-Redakteur

  • Support
  • PIPPIPPIP
  • 1.203 Beiträge

Geschrieben 28. Mai 2005 - 15:56

Zum windschiefen Haus:

Wir (Ich und 2 Spieler) haben das Abenteuer auch neulich gespielt und es war einfach klasse. Es kam vorallem am Ende gro?artige Atomsphäre auf, absolut zu empfehlen!




SPOILER!!!




Allerdings scheitere meine Gruppe als das Wesen das Erdgeschoss flutete, einer stürzte sofort ab. Der andere rannte wie wild zu einem Fenster, zückte seinen Revolver und versuchte das Schlo? der Fensterläden zu öffnen, was ihm nach drei abgeschossenen Kugeln dann auch gelang. Er stürzte sich hinab und floh zu seinem Wagen, glücklicherweise steckte der Schlüssel und er konnte entkommen, allerdings vom Wahnsinn gezeichnet.

Einen Tag nach dem Spielabend hab ich meinen Spielern diesen Zeitungsartikel zukommen lassen, der in der Boston Times erschien:

Was geht vor in Gamwell?
Polizeiberater und Journalist verschwunden! Professor im Sanatorium

Noch immer keine Spur vom renommierten Polizeiberater MacRailley und dem Reporter Joe Virelli. Seit letzter Woche gelten die beiden Personen als Vermisst. Ein enger Freund MacRailleys und Professor für Physik, Marcus Jameson konnte bisher nicht zur Auffindung der Personen beitragen. Nachdem sein Wagen weit au?erhalb der Staatsgrenze zum stehen kam, war er völlig verstört und kaum ansprechbar, die Boston Times berichtete. Noch immer erholt er sich im Bostoner Sanatorium für Geistesstörungen.
Derweil wurde eine Ermittlungsgruppe hier in Boston gegründet, die nun den Geschehnissen in Gamwell auf den Grund gehen soll. Anscheint waren MacRailly und Jameson mit dem verschwinden des bekannten Archäologen Arthur Cornthwaite betraut, der zuletzt in Gamwell lebte. Die Anwaltskanzlei Dodge zeigte sich ebenso bestürzt von dem unerklärlichen verschwinden Virellis und MacRailleys, wie Sheriff Withford. Auf nachfragen für die Boston Times blieb es allerdings bei äKein Kommentarô. Stan Artemis, seines Zeichens Herausgeber der Gamwell Gazette, Arbeitgeber und Freund Virellis zeigte sich ebenso bestürzt. Zuletzt sah er seinen Kompanion zum alten Fitzgerald Anwesen fahren, wo er hoffte Jameson und MacRailly vorzufinden.
Nachforschungen ergaben bisher keine konkreten Schlüsse. Fest steht, dass sich die gesuchten drei Personen im Fitzgerald Anwesen, welches Cornthwaites letzter bekannter Wohnort gewesen war, aufgehalten haben.
Das Städtchen Gamwell selbst erlebt derzeit einen Ansturm von Besuchern, Schaulustigen und Hobbydetektiven, doch es ist äu?erst fraglich ob die vermissten Personen gefunden werden. Die Bostoner Polizei rechnet fest mit deren Tod und die einzige Person die wei? was wirklich geschehen ist, wird einige Monate innerhalb einer geschlossenen Anstalt verbringen. Dr. Westcott, angesehner Psychologe aus England versicherte in einem Interview jedoch, dass es eher unwahrscheinlich sein wird, dass Prof. Jameson etwas zur Aufklärung des Falles beitragen wird. Sein Zustand habe sich zwar etwas verbessert, aber er leide noch immer unter abscheulichen Halluzinationen, zudem habe der Verlust seines Freundes in ihm eine tiefe Leere hinterlassen. Die Polizei steht vor einem Rätsel und wird den Fall sicherlich bald zu den Akten legen, es bleibt die Frage was eigentlich in Gamwell vorgeht?
BG.


Alles in allem ein gro?artiges Abenteuer, einfach klasse! :)

#6 7th Guest

7th Guest

    Abtrünniger

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 1.534 Beiträge

Geschrieben 02. November 2005 - 10:19

wir haben am montag (halloween) das abenteuer gespielt,
es waren 5 spieler, deshalb hab ich mal die charaktere gesplittet,
2 waren privatdetektive, die herausfinden sollten, warum der
herr des hauses verschwunden ist. die andere 3 haben
psychologiestudenten gespielt, die herausfinden sollten, warum
es im haus immer zu seltsamen vorkommnissen kommt, einem
student wurde gesagt, was damals alles passiert ist. den anderen
wurde gesagt, sie sollten denjenigen beobachten.

untersucht sollten phänomene wie massenhypnose, halluzinationen,
subjektive und objekte beobachtungen.

das ganze wurde eigentlich richtig interessant, da die privatdetektive
die studenten aus dem haus haben wollten, die studenten aber eine
genehmigung hatten. folglicherweise spielten die gruppen erst gegen sich,
später zogen alle an einem strang, rollenspieltechnisch genial.

#7 Erich Zann

Erich Zann

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 630 Beiträge

Geschrieben 02. November 2005 - 19:36

Was für ein Zufall - ich habe das Abenteuer gestern auch gemeistert, weil ein paar Bekannte ein kleines Cthulhu-Halloween-Abenteuer haben wollten.

Da wir bei jemandem spielten, der in einem Haus am Land etwas abgelegen wohnt, dachte ich dass das "Knarrende Windschiefe Haus" gerade recht sei. Auch recht kurz zum Vorbereiten für so eine spontane Spielrunde.

War ganz nett - zwei Frauen für den Kreischfaktor, zwei Männer fürs Grobe (von denen einer allerdings im Showdown ums Lben kam), der Soundtrack von Midnight Syndicate (The 13th hour), trübes nebliges Wetter nachts, da kam das Abenteuer richtig schön zur Geltung (es lief im Wesentlichen wie im Abenteuer vorgesehen geplant ab).








Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0