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Die Brut des Ghouls - Erfahrungsbericht


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4 Antworten in diesem Thema

#1 7th Guest

7th Guest

    Abtrünniger

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Geschrieben 25. Mai 2005 - 10:38

Wie neulich im Tread "Unter Druck" schon angesprochen,
würde ich gerne mal von Leuten deren Erfahrungsbericht
hören, wie das Abenteuer bei denen verlaufen ist.

Ich denke durch solche Berichte profitieren dann einige, die das
Abenteuer noch spielen wollen, eventuell folgen noch andere
Erfahrungsberichte von anderen Abenteuer :)


Ich habe die Soldaten im Dorf festgenagelt mit der Begründung,
dass in 6 Tagen Verstärkung nachrückt und die Soldaten einsammelt.
Am Schluss sollte dann aber ein feindliches Heer kommen und die
Spieler zur Verzweiflung treiben.

Soweit kam es aber nicht, da die Spieler den Ort schon früher
verlassen haben, da sie es dort nicht mehr aushielten, nachdem
sie vom Feldwebel angegriffen wurden und rausgefunden hatten,
dass hier Untote ihr Unwesen treiben. Sie flüchteten in die Wälder
und so endete das Abenteuer auch.

Die Spieler kamen leider auch zu früh darauf, dass der Totengräber
seine Finger im Spiel hat (Spielerwissen), deshalb hab ich den dann
erstmal aus der Geschichte rausgenommen und in den Hintergrund
gestellt.

Dafür hab ich dann einen Spähtrupp von gegnerischen Soldaten
ins Dorf maschieren lassen, die ebenfalls die Häuser kontrollierten,
da kam es dann zu einem kleinen Gefecht, was die Stimmung lockerte.

Einerseits sollten die Dorfbewohner nicht kooperieren, was dazu führte
dass die Spieler bald ohne Infos rumsassen, da hab ich dann einen
Dorfbewohner etwas deutsch Sprechen lassen, da die Spieler meinten,
die Bewohner hätten den Pfarrer umgebracht.

Ein totes Pferd schleiften die Spieler vor ihr Haus, da hab ich erstmal
nachts einen Dorfbewohner sich ein Stück Fleisch rauschneiden lassen,
die Spieler tollerierten das. Später kam dann der Ghoul und machte sich
über das Pferd her, die Spieler dachten dann, es wäre ein Dorfbewohner *g*

Als Musik hatte ich eigentlich nur atmosphärisches Regenwetter laufen,
gemischt später mit Kirchenläuten. Ein paar Tracks von Virgin Suicides
rundeten mysteriöse Ereignisse ab.

Wie verlief das Abenteuer bei euch?



#2 John McGee

John McGee

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Geschrieben 25. Mai 2005 - 13:50

Ja, ich erinnere mich an das Abenteuer, mit dem mein Cthuhlu-Leben begann. ^^
Also, ich hatte die Ehre den Oberfeldwebel des kleine Trupps spielen zu dürfen, natürlich noch unter dem Kommando des Kommandanten.
Ich hatte also 3 weitere Mitspieler (einen Adligen, einen Mechaniker und einen Priester, welche verpflichtet wurden oder freiwillig beigetreten waren) und den restlichen Soldatenhaufen unter meinem Kommando, erst Recht, als der Kommandant spurlos verschwand und später mit höchst seltsamen Gebaren wieder auftauchte.
Doch zunächst gab es die ersten Horrorelemente:
Wir hatten natürlich auch nen Regentrack laufen (70 Minuten nonstop und auf loop gestellt). Bei der Ankunft im Dorf war es unsere Aufgabe nach russischen Soldaten zu suchen und Quartiere zu suchen, da wir bei dem Wetter nicht mit den Pferden weiterkonnten.
Das erste mulmige Gefühl entwickelte sich, als ich irgendeine vierbeinigen Gestalt durch die Schatten eines Hauses huschen sah.
Als dann auch noch ein Pferd sich das Bein brach und ich einem Spieler den Befehl gab es zu erschie?en und daraufhin der Totengräber auftauchte, um es mit einem Karren abzutransportieren, zum Friedhof, wo wir später feststellten, dass es nach und nach aufgefressen wurde, da waren wir schon sehr beunruhigt.
Dann diese komischen Bewohner, die kaum ein Wort Deutsch sprachen und auch nur irgendeinen polnischen Dialekt, die Unterkünfte in zwei verschiedenen Gebäuden, die Spieler alle zusammen mit einigen Soldaten auf einem Dachboden, seltsame Geräusche in der Nacht, Schatten an den Fenstern, Dauerregen, Hinweise auf irgendein seltsames Vorgehen im Dorf, ein plötzlich wiederauferstandener Hund, der zuvor erschossen wurde, nachdem er uns angegriffen hatte, tote Kinder in irgendwelchen Betten, welche wie ein Schatz behütet werden, der Kommandant der sich wie ausgestopft anfühlte und sich sehr animalisch benimmt, die Mühle mit dem Mühlstein, an dem Blut klebte und die untote, ausgestopfte Müllerin, untote, ausgestopfte Katzen, die besudelte und entweihte Kirche (schöne Situation, unser Priester reisst die Tür auf und sieht das Bild mit dme aufgehängten Geistlichen als Erster :D)...all das waren Dinge, die einen echten Horror erzeugten. Höhepunkte waren das versehentliche Erschiessen eines Kindes (wieder durch den Priester, Trauma war die Folge) und das nach und nach Auftauchen der Ghoule, welche unsere Soldaten der Reihe nach abschlachteten.
So kam es zum Finale (ich glaube, ich hatte noch um die 10 Sta, hatten allesamt total miese Manawerte erwürfelt, das Höchste war glaube ich ein Wert von 7), in dem wir in der Kirche gegen die Ghoule kämpften und nur die Platte hätten zuschieben müssen. Problem war nur, ich war für einen Rückzug, da nur noch wir 4 Spieler und 2 SOldaten am Leben waren, ich gab sogar den Befehl zum Rückzug, aber der Priester und der Adelige traten den Kampf an und erst als sie schon halb tot waren griffen die letzten Mannen ein, welche jedoch auch nach kurzem Gefecht niedergemacht wurden.
Tjoa, somit war unsere erste Runde auch gestorben. 8)

#3 Guest_DarkOne_*

Guest_DarkOne_*
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Geschrieben 25. Mai 2005 - 15:20

Hört sich nach einen spannenden Abenteuer an.
Wo ist es erschienen?

#4 7th Guest

7th Guest

    Abtrünniger

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Geschrieben 25. Mai 2005 - 15:43

das abenteuer findest du hier:

http://amel.rpghost..../geschichte.htm

#5 Guest_DarkOne_*

Guest_DarkOne_*
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Geschrieben 26. Mai 2005 - 08:37

DANKE
die Seite kannte ich noch nicht,ist aber zu den Favorieten gekommen. :]




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