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Waffenfertigkeiten


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Guest_Lysistrata_*

Guest_Lysistrata_*
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Geschrieben 13. Juli 2005 - 11:03

Hallo
ich bin durch eine Diskussion etwas verunsichert, deswegen brauche ich eure Meinung.
Wenn man eine Waffenfertigkeit von z.B. 65% hat und auf einen Gegner zielt der sich versteckt. Gibt es da irgendwelche "Abzüge"? Dies wäre doch eigendlich logisch.
Ich mache es so, wenn der Gegner nicht voll zu sehen ist, kann ich Abzüge auf die Waffenfertigkeit geben. Gegner ist versteckt, nur der Hintern ist zu sehen. 8) Die Fertigkeit des Schützen sinkt um 20%. Seine Fertigkeit liegt in diesem einen speziellen Fall bei 52%


Mache ich da was falsch?

Gru? Lysi

#2 gemüse-ghoul

gemüse-ghoul

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Geschrieben 13. Juli 2005 - 11:13

a) Der Gegner "in Deckung", nicht "versteckt".
Da solltest Du nach eigenem Ermessen Abzüge geben.
B) Der Gegner hockt in einem Busch, der keinerlei Deckung bietet. Wenn die SC ihn sehen und seine Körperhaltung offensichtlich ist, solltest Du keine Abzüge geben, weil er ja dann nicht mehr "versteckt" ist.

#3 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 13. Juli 2005 - 13:34

Was falsch machen kann man hier eigentlich nicht.
Wenn es die aber um Regeltreue geht, dann sei auf S. 115 des SHB verwiesen, wo es da hei?t "Ist ein Ziel nur zum Teil gedeckt, so wirkt sich dies normalerweise nicht auf die Erfolgsaussichten des Gegners aus, der es angreifen oder aufspüren will."

Wenn du mich aber persönlich fragst, so finde ich deine Regelung da besser als besagten halbgaren Satz aus den offiziellen Regeln. Regelgegner mögen mir widersprechen, aber es macht einen Unterschied ob ich auf einen 1,80 gro?en Mann schie?e oder nur auf die 50 cm, die hinter dem Palettenstabel aufragen, hinter dem er sich verschanzt hat.

Also meinen Segen hast du, den aus den Grundregeln leider nur bedingt.


Gru?,
Thomas

//edit:
Addendum:
Die ?bersicht zur Trefferplatzierung (nur im neuen Grundregelwerk, genau genommen SHB, S. 138-139) könnnte dir da weiterhelfen.
Da kann man zumindest sehen, wie die Redaktion Abzüge auf bestimmte Körperteile bestimmt. Wenn es nun also etwa einen Abzug von 40% gibt, um gezielt den Kopf zu treffen ... ja, dann spricht doch auch nichts dagegen, 40% abzuziehen, wenn es nur den Kopf zu treffen gibt, da der Rest verborgen ist.

Vielleicht hilft das ja weiter.


#4 Alphekka

Alphekka

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Geschrieben 23. Juli 2005 - 17:18

Ich habe lange Zeit mit mir gerungen, ob ich nun Poste oder nicht. Wollen wir wirklich aus unserem schönen Cthulhu so etwas wie Role-Master machen, ein Spiel bei dem nahezu jeder Schnick-Schnack in irgendwelchen Regeln, Formeln und/oder Tabellen gepresst ist?
Nein ich denke das wollen wir alle nicht.
Stattdessen sollten wir uns auf einen Eintrag im Regelwerk berufen, den wir an den verschiedensten Stellen immer wieder Finden, nämlich den, da? der Spielleiter der Situation gerecht selbständig und logisch entscheiden sollte. So oder ähnlich findet man diesen Satz schlie?lich immer Wieder.

Steht mein Ziel hinter einer reinen Sichtdeckung, eine die keinen Schutz vor anfliegenden Kugeln bietet, so bring diese Art der Deckung wohl offensichtlich nischt. Keine Abzüge also.

Wenn sich hingegen das Ziel hinter einer 1,60m hohen zweisteinigen Wand befindet und der Schütze nur eine Simple Pistole oder Revolver hat, dessen Geschosse die Wand nicht durchschlagen können, so würde ich als Spielleiter den Trefferwurf wie im Regelbuch für Kopftreffer modifizieren. Kopfschüsse sind schlie?lich nicht so Leicht wie Rumpftreffer. Verwendet jedoch der Schütze eine Waffe für die eine derartige Wand kein Hindernis ist, wie z. B. die Barret M82A1 so gibt es wieder keine Abzüge.
In diesem speziellen würde ich nicht einmal den Schadenswurf nach unten modifizieren, da es durch das durchschlagen der Wand ja schlie?lich auch zu einer immensen Splitterwirkung kommt, die den Geschwindkeitsverlust des Geschosses und die damit reduzierte Schadenswirkung mehr als aufhebt.

Kurz gesagt: "Schau dir die Situation an und entscheide entsprechend nach logischer ?berlegung selbst!!!"


#5 PacklFalk

PacklFalk

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Geschrieben 24. Juli 2005 - 02:58

Ok, das wird jetzt warscheinlich Erbsezählerei, aber es brennt mir auf den Fingern: Wenn sich das Ziel eines Schützen hinter einer Sichtdeckung, wie etwa einer Plakatwand, verschanzt, wird dieser sein Ziel nicht ausmachen können und bekommt von mir, als SL, logischerweise maximal die Möglichkeit ungezielt zu schi?en. Sollen die Projektiele durch diesen Sichtschutz durchfahren wie ein hei?es Messer durch Butter, das ist völlig egal. Was nicht gesehen wird, kann nicht anvisiert werden.

"I hope you brought your wits with you

for sanity is in short supply here!"

 

Hratli - Diablo 2, Act III

 

"Still sane, Exile?"

 

Zana, Mastercartogrpher - Path of Exile


#6 Alphekka

Alphekka

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Geschrieben 24. Juli 2005 - 10:06

@ PacklFalk

O.K. in den von dir beschriebenen Fall würde ich das auch so machen. Sehe ich das Ziel gar nicht, kann ich natürlich auch gar nicht darauf Zielen. Es ging mir auch um eine Situation wie die von Lysistrata beschrieben in der ich das Ziel teilweise sehen kann und auch die Körperhaltung bestimmen kann. Können die SC's oder NSC's nur erahnen, da? da ein mögliches Ziel sich hinter einer Deckung befindet, so mu? man natürlich anders entscheiden. Deswegen schrieb ich ja auch als Schlu?satz:

"Schau dir die Situation an und entscheide entsprechend nach logischer ?berlegung selbst!!!"


mfg Alphekka

#7 Guest_Lysistrata_*

Guest_Lysistrata_*
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Geschrieben 25. Juli 2005 - 14:06

Aber irgendwie muss man es doch definieren, das sollte jeden SL selber überlassen sein. Ich denke das wenn sich einer Verschanzt und nur die Hand ist zu sehen, dann halte ich es so, dass der Schütze abzüge auf seine Fertigkeiten bekommt.
Von Tabellen oder ähnliches halte ich nicht viel, dies zerstört zu sehr die Athmosphäre. :D

Grü?le Lysi

#8 Alphekka

Alphekka

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Geschrieben 26. Juli 2005 - 18:53

Original von Lysistrata
Aber irgendwie muss man es doch definieren, das sollte jeden SL selber überlassen sein.


Ganz meine Rede.

Du als Spielleiter entscheidest. Du schilderst die Situation und wie die Spieler reagieren können und worauf sie würfeln müssen. Anderenfalls müsste man namlich tatsächlich auf endlose Tabellen zurückgreifen, in denen jede noch so erdenkliche Möglichkeit abgedekt ist, und genau das wollen wir ja nicht. SITUATIONSENTSCHEIDUNG ist hier einfach das Zauberwort.
Ich habe es immer so gehandelt, das wenn ich die Würfe Modifiziere es in ein, zwei kurzen Sätzen begründet habe und meine Spieler haben diese dann auch immer akzeptiert.

mfg Alphekka




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