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Nahkampfwaffen


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23 Antworten in diesem Thema

#1 Guest_Rumpfi_*

Guest_Rumpfi_*
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Geschrieben 16. August 2005 - 09:42

So, da will ich doch diesen Teil des Boards mal wieder ein wenig mit Leben füllen.

Aalllsssooo...
Im Spielerhandbuch finde ich das irgendwie unklar ausgedrückt! Nehmen wir mal an, ein Charakter ist Metzger und kann mit Fleischermessern wohl recht gut umgehen. Besitzt er nun die Fähigkeit Fleischermesser, oder besitzt er nun die Fähigkeit Messer/Dolche/?hnliches ? Oder fällt das ganze dann unter den Bereich Nahkampfwaffeneinsatz?

#2 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 16. August 2005 - 10:09

Original von Rumpfi
oder besitzt er nun die Fähigkeit Messer/Dolche/?hnliches ?

Ja.

#3 gemüse-ghoul

gemüse-ghoul

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Geschrieben 16. August 2005 - 10:10

...sprach gemüse-ghoul.

#4 Sturmknecht

Sturmknecht

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Geschrieben 16. August 2005 - 12:20

Ich bin da anderer Meinung. Nur weil ein Metzger mit seinen Messern jonglieren kann und genau weiss wie man Fleisch filletiert oder ähnlilches hat er noch lange keine ?bung darin Messer im Kampf zu verwenden.

Wenn er so ein Messer für den Kampf verwendet bekommt er natürlich die Fertigkeit Messer/Dolche - die erhalten aber auch alle andern Chars die mit einem Messer kämpfen wollen. Steigern lassen würd ich ihn die Fertigkeit nicht.

#5 Synapscape

Synapscape

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Geschrieben 16. August 2005 - 13:34

Nur was bringt diese Frage oder diese Diskussion?

Es geht doch eigentlich nur darum,w as dieser Person können soll oder will.

Ist der Fleischer ein Spielercharakter?
Und der Spieler will, dass er mit dem Messer auch Kämpfen kann?
Dann gesteh ihm einfach die Fertigkeit als Kampffertigkeit zu.

Ist es ein NSC? Und der Spielleiter möchte, das der Fleischer auch kämpfen kann? dito

Charaktere definieren sich doch nicht über die Fertigkeitswerte, sondern die Fertigkeiten sollten dem Zweck des Charakters angepasst werden.

Daher ist diese Frage in meinen Augen aus regeltechnischer Sicht unnötig.

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#6 gemüse-ghoul

gemüse-ghoul

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Geschrieben 16. August 2005 - 14:19

@Sturmknecht: Ich glaube, darum ging es Rumpfi gar nicht.

#7 Guest_Rumpfi_*

Guest_Rumpfi_*
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Geschrieben 16. August 2005 - 15:34

Jo, da hat mich das GEM?SE-GHOUL wohl durchschaut!

Ich kann die Frage auch anders stellen.
Nehmen wir mal an, wir spielen Cthulhu-Now und die Charakter spielen jetzt eine richtig hammerknüppelharte Spezialeinheit, die so richtig fesch mit dem Walter P99 Tactical Knife umgehen kann und damit locker flockich mal eben ein halbes dutzend Passanten filettieren können.
Können sie das dann auch mal eben so einfach, wenn sie nun antstatt der obergeilen Tactical Knifes, nun ein "Rostiges Brotmesser+3" in der Hand halten ebensogut, oder müssen sie dazu die Fähigkeit "Rostiges Brotmesser+3" lernen!
Immerhin bedeutet das für den Spieler mal eben so 50 Punkte in "Rostiges Brotmesser" zu investieren, und noch mal 50 in "Sakraldolch der Inka" und natürlich in "Dolch des wahnsinnigen Cthulhu-Kultisten"
Allerdings stehen im Spielerhandbuch nur Fleischermesser und normales Messer, weswegen ich mich eigentlich auf diese beiden Beschränken wollte!
Ausserdem stellt sich die Frage beispielsweise auch bei Florett und Degen oder ähnlichem, wo die Handhabung halt nur ähnlich, aber nicht unbedingt gleich ist.

Aber ich denke JA war da vielleicht nicht die schlechteste Antwort!

#8 Synapscape

Synapscape

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Geschrieben 16. August 2005 - 15:45

Also aus eigener praktischer Erfahrung kann ich dazu sagen: ja.

Im prinzip ist Messer ein Messer. Wobei die Spezialeinheiten aus verschiedenen Gründen besondere Messer bevorzugen, die allerdings von der Handhabung her keinen Unterschied zu einem rostigen Filetiermesser machen. Lediglich die Schnitteigenschaften und vor allem die Möglichkeit, damit zuzustechen spielen dann in Regeln gesprochen wohl eher im Bereich Sachden eine Rolle.

Ein ideales Kampfmesser wie z.B. der international beliebte britische Armeedolch hat eine lange, dünne Klinge mit sehr scharfer Schneide und einer Spitze, die auch einen schnellen Kehlkopfschnitt und andere nette Tricks ermöglicht. Französische Kommandos schwören hier auch auf echte Fischmesser oder gar Schraubenzieher.

Von der Handhabung her ist aber auch ein Holzmesser vergleichbar, macht nur eben nicht so viel Schaden. Für einen Hyperspezialisten, der jede Stunde seines Lebens mit dem Messer seiner Wahl verbringt und dann vielleicht notgedrungen doch ein anderes nutzen muss, würde vielleicht einen Abzug auf die Fertigkeit bekommen.

Aber eine zusätzliche Fertigkeit zu lernen, die eine gleichartige Waffe betrifft, halte ich für unrealistisch.

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#9 gemüse-ghoul

gemüse-ghoul

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Geschrieben 16. August 2005 - 15:52

Original von Rumpfi
Jo, da hat mich das GEM?SE-GHOUL wohl durchschaut!

Bei dem Avatar keine Kunst! ;)

#10 Frank Heller

Frank Heller

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Geschrieben 16. August 2005 - 18:13

Original von Rumpfi
Im Spielerhandbuch finde ich das irgendwie unklar ausgedrückt! Nehmen wir mal an, ein Charakter ist Metzger und kann mit Fleischermessern wohl recht gut umgehen. Besitzt er nun die Fähigkeit Fleischermesser, oder besitzt er nun die Fähigkeit Messer/Dolche/?hnliches ? Oder fällt das ganze dann unter den Bereich Nahkampfwaffeneinsatz?


Die Oberfertigkeit "Messer" gibt es, wie ein Blick auf den Charakterbogen zeigt, im Gegensatz z.B. zur Oberfertigkeit "Faustfeuerwaffe" nicht.
Daraus ist zu schlie?en, dass man jeden Messertyp einzeln steigern muss.

Zugegeben scheint das aber nur bedingt sinnvoll. Die Regeln sollten Dir daher nicht im Weg stehen, um eine für Dich nachvollziehbare und praxisgerechte Lösung zu finden. (Stichwort "Hausregeln")

Mit cthuloiden Grü?en
Frank

#11 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 16. August 2005 - 19:30

Jo, da war der Chef schneller :-)
Hat aber alles gesagt, auch, dass man diese Regel am besten niemals verwendet, wie sie im Buche steht, ist nämlich dezent blödsinnig.
Gib den Leuten 'ne Generalfertigkeit wie DSAs 'Messer und Dolche' und ich denke, es wird sich jetzt niemand am Tisch erheben und dir erklären, dass er mit einem Schweizer Taschenmesser, Typ XY, aber viel effektiver schnetzeln kann als mit einem Ranger XZ.

Gru?,
Thomas

#12 Guest_Rumpfi_*

Guest_Rumpfi_*
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Geschrieben 16. August 2005 - 21:27

Dann mal Danke für alle informativen Antworten und auch für die nicht ganz so informativen!

#13 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 18. August 2005 - 23:48

Also dann will ich auch noch mal meinen Senf dazu geben.

Meine Hausregeln:
Bei Messern unterscheide ich gar nicht. Messer ist Messer ob nun Spezial-Nahkampf-Messer oder Rostiges-Mit-Mir-Bekommt-Man-Keine-Pizza-Geschnitten-Messer. Hier würde ich immer den gleichen Fertigkeitswurf zulassen (Oberfertigkeit). Hier unterscheide ich nur die Schadenswürfe.

Bei Langwaffen wie Degen, Florett, Rapier, Säbel, Schwert usw. verlange ich auf grund der Unterschiedlichen Handhabung und des Gewichts, pro Waffe separate Fertigkeitswürfe, die auch jeweil separat gesteigert werden müssen.

MFG Alphekka

#14 Guest_Gast_*

Guest_Gast_*
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Geschrieben 25. August 2005 - 17:53

Original von Gast
Bei Langwaffen wie Degen, Florett, Rapier, Säbel, Schwert usw. verlange ich auf grund der Unterschiedlichen Handhabung und des Gewichts, pro Waffe separate Fertigkeitswürfe, die auch jeweil separat gesteigert werden müssen.


Ein Säbel ist ein Säbel, ein Schwert ein Schwert. Aber gleicht ein Säbel von 1m und 900g Gewicht nicht eher einem Schwert von 1m und 900g Gewicht als ein Kurzschwert von 45cm und 600g, auch wenn letzteres über eine gerade, zweischneidige Klinge verfügt?
Die Einteilung von Waffen in unterscheidbare Klassen ist ein schwieriges Unterfangen, und wird im Rollenspiel meist dadurch erst recht problematisch, dass die betreffenden Regelschmiede nie selbst gelernt haben, mit solchen Waffen zu kämpfen. Ganz grundsätzlich ist die Einteilung in Waffenklassen aber wesentlich weniger stark zu bewerten, als es gemeinhin getan wird. Schlie?lich ist die Spezialisierung auf eine einzelne Waffe ein absoluter Spätkömmling in der Kriegsgeschichte, eine Folge der Entwicklung hin zum sportlichen Kämpfen. Wer damit rechnen muss, tatsächlich gezwungen zu werden, um sein Leben zu kämpfen, der kann es sich nicht leisten, nur mit einer einzigen Waffe zu trainieren - woher wei? er schlie?lich, was er in der Not in die Finger bekommt? Die Ausbildung zum Kämpfen ist prinzipiell ganzheitlich und beschränkt sich nicht auf eine einzige Waffe. Und, was noch entscheidender ist: Kampf wird nur zu einem gewissen Teil von technischer Finesse, zu grö?eren Teilen aber von Qualitäten bestimmt, über die ein trainierter Kämpfer verfügt, ganz egal welche Waffe er führt. Man nehme einen Charakter mit einem Fertigkeitswert im Boxen von 70%. Wird er auf einmel nur noch mit 35% Prozent treffen, weil er ein Messer in der Hand hält? Schwachsinn. Natürlich ist man mit der einen Waffe vertrauter als mit der anderen. Trotzdem scheint mir ein einziger Wert für "Bewaffneten Nahkampf" weitaus realistischer als die Unterscheidung in x willkürlich festgelegte Waffenklassen. Stichwort "Hausregeln"

Liebe Grü?e:
Der Sixt
in memoriam Die ?rzte: Ich bin unlogbar

P.S.: Das Walther P99 ist eine widerlich abgeschmackte Kopie von Bökers Applegate-Fairbairn.

#15 Guest_Hallberg_*

Guest_Hallberg_*
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Geschrieben 04. September 2005 - 18:39

Amen

Dachte DIE Walther P99 sei eine Pistole. Haben die jetzt auch ein Messer dazu rausgebracht oder ist das ein Tippfehler.??




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