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Fragen zur Kampfrunde


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2 Antworten in diesem Thema

#1 Alphekka

Alphekka

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Geschrieben 18. September 2005 - 19:30

Hallo,

wir alle kennen die Aufstellung der Kampfrunde und das Beispiel im Regelbuch aber dennoch kam es bei mir letztens zu einer Diskussion mit meinen Spielern.

Hier mal kurz die Beschreibung der Situation

Drei SC kommen mit gezückten Schusswaffen in einen Raum in dem vier NSC's ebenfalls mit Schu?bereiten Waffen sich befanden.

Ich habe als SL die Situation so abgehandelt, das ich den Punkt 1 und 2 aus der Kampfrundenübersicht ausgelassen habe und gleich bei Punkt 3 eingestiegen bin und alle Schu?bereiten Waffen als gerade erst in der Runde gezogen betrachtet habe. Schlie?lich gab es kein ungleichgewicht von bereits gezogenen und noch zu ziehenden Schu?waffen und auch keine Nahkampfwaffen.

Habe ich das so richtig gemacht? So wie ich es bislang verstanden habe mü?te es richtig gewesen sein.
mfg Alphekka



#2 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 19. September 2005 - 01:07

In der Praxis quasi richtig, wenn auch die regeltechnische Erklärung meines Erachtens anders zu begründen wäre.
Es hei?t generell, dass die Kombatanten in der Reihenfolge ihre GE handeln (vgl. SHB, S. 117 bzw. S. 45 im alten Grundregelwerk). Das gilt auch für das von dir beschriebene Szenario, doch gibt es weiterführende Ausnahmen.

Der Vorzug für feuerbereite Waffen gilt ja zunächst einmal nur, wenn es eben Nahkampf- oder ungezogene Fernkampfwaffen gibt. Gibt es die nicht, kannst du Punkt 1 (gezogene Schusswaffen vor Nah- und ungezogenen Fernwaffen) ignorieren. Punkt 2 (Handlungsphase für alles andere) nicht ganz.

Denn die zwei Handlungszyklen machen einen Unterschied.
Bei Punkt 3 (noch immer obige Seite(n)) hei?t es "Sollte ein Charakter eine Waffe tragen, die dreimal pro Runde abgefeuert werden kann, so erhält er während des zweiten Teils der Runde noch einmal Gelgenheit zu einem Schuss."
Also:
Die Leute stürmen rein, jeder erhält seinen ersten Schuss zum Zeitpunkt seiner GE gemä? den Regeln der Handlungsreihenfolge.
Danach erfolgen weitere Schüsse im zweiten Handlungszyklus, diesmal in der Reihenfolge ihrer halben GE (wieder gemä? S. 117, SHB respektive S. 45, GrW).
Macht das einen Unterschied? Ja. Denn einerseits kann so auch der Mann mit dem Revolver noch eine Kugel loswerden, bevor der Mann mit der Glock ihn komplett durchsiebt hat. Au?erdem kann die halbierte GE im zweiten Zyklus zwar keine Reihenfolge ändern, möglicherweise Leute, die knapp auseinander waren, nun gleichzeitig handeln lassen.
GE 13 und GE 14 sind mathematisch gerundet beide halbiert 7. Da greift dann die "mit einem 1W100 niedriger Würfeln"-Regelung, die, richtig, wieder auf der Seite steht und dann kann, eventuell, der mit GE 13 im zweiten Zyklus tatsächlich zuerst schie?en.

Alle Klarheiten beseitigt?
Klingt komplizierter, als es eigentlich ist...


Gru?,
Thomas

#3 Alphekka

Alphekka

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Geschrieben 22. September 2005 - 00:07

@Thomas

Ich bezog mich bei der Nummerierung auf die Kurzzusammenfassung S. 217 SHB. (Die ist leider ein wenig anders gegliedert.)

Allerdings beim nachschlagen der von dir genannten Seite habe ich deine Antwort dann doch noch verstanden.

Scheinst es also genau so zu meinen wie ich.

mfg Alphekka




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