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betäubungsangriffe


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Dingo

Dingo

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Geschrieben 27. September 2006 - 10:39

hallo, forum!

wollte mal fragen, wie ihr das mit den betäubungsregeln handhabt.
die regeln selber hab ich letztens öfter mal anwenden müssen und war doch sehr unzufrieden mit dem ergebniss!

man soll den verursachten schaden in eine kraftprobe gegen die KO setzen? okee, nen knüppel macht so 1w6 schaden, möglicherweise kommt da noch nen bonus von 1w4 zu, das wäre nen durchschnitt von 5-6 schadenspunkten. ein opfer, bräuchte also ne ko von nicht mehr als 5 bis 6 ko um ne 50/50 zu kriegen, um ko zu gehen! di emeisten sc und nsc haben aber doch schon so um 10 oder mehr, also bräuchte man schon 10(!) schadenspunkte mit einem angriff, um ne 50/50-chance auf betäubung zu bekommen.
nach den regeln sind die opfer immer bereits totgeprügelt, anstatt vorher bewusstlos zu werden.

daraufhin hab ich die regeln etwas umgestrickt und immer die verbliebenen tp in eine kraftprobe gegen den verursachten schaden gesetzt. das klappte schon besser, wenn auch nich optimal. beim hexer führt das zum beispiel wieder zu dem problem, dass die chars hier 3fache tp haben...

hat jemand nen tip, wie man vernünftige betäubungsregeln anwenden kann? oder benutzt ihr so etwas überhaupt???

„Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja! … Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput!“

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#2 Jadetiger

Jadetiger

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Geschrieben 27. September 2006 - 11:03

Original von Dingo
nach den regeln sind die opfer immer bereits totgeprügelt, anstatt vorher bewusstlos zu werden.

Ich muss dazu sagen, dass ich das realistisch finde.
Das Cthulhu-System ist kein cineastisches Pulp-System in dem man jemandem von hinten eine Flasche über den Kopf haut und er ist k.o.

Wenn man in der Realität jemandem von hinten eine Flasche über den Kopf zieht, wird er höchstwahrscheinlich sagen "Aua, was soll der Mist?" und wird sich umdrehen. Hat man mit der Flasche richtig heftig zugeschlagen, kann es sein, dass der Gegner ein Schädeltrauma oder einen Schädelbruch erleidet, oder dass die Flashe zerbricht und der Gegner blutet wie eine angestochene Sau, aber k.o ist er deswegen immer noch nicht unbedingt.

Jemanden gezielt k.o. zu schlagen ist eine echte Kunst!
"Zieh ihm den Schinken über!" (Praktische Frauenselbstverteidigung in meiner Gaslicht-Kampagne)

#3 Johnny Dillinger

Johnny Dillinger

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Geschrieben 27. September 2006 - 11:32

Wir handhaben das genauso, wie Du es beschrieben hast. Und eigentlich hat es uns nicht gestört. Es ist eben nicht ohne weiteres möglich, jemanden beim ersten Schlag sofort auszuknocken. Aber immerhin besteht ja eine prozentuale Chance.
Wichtig ist nur, die Schadenpunkte immer gegen die aktuellen TP zu setzen. Wie Du es ja schon modifiziert hast (Dachte allerdings, das wär schon so im Regelwerk, wir spielen es jedenfalls seit eh so.) Dann ist die Chance schon recht gro?, da? beim zweiten Schlag der Gegner den Bewu?tseinslöffel abgibt.

Gru?Fox

#4 Dingo

Dingo

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Geschrieben 27. September 2006 - 14:18

ich hab da zum beispiel auch an boxkämpfe gedacht. die sind ja gerade bei coc sehr tödlich, weil es ja keine ausdauer-punkte oder so gibt, sondern jeder schlag gleich von den tp abgezogen wird.

dass coc da realistischer is als alte westernfilme, is natürlich klar. trotzdem gehen doch mehr boxer im ringkampf von den schlägen k.o., als dass sie an den folgen sterben.
ähnlich hätt ich das auch gern in den abenteuern. man verliert einfach zu viel tp durch gewöhnliche prügeleien, vor allem wenn die gegner auch noch nen schadensbonus haben.

„Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja! … Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput!“

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#5 Frank Heller

Frank Heller

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Geschrieben 27. September 2006 - 14:52

Original von Dingo
man soll den verursachten schaden in eine kraftprobe gegen die KO setzen? okee, nen knüppel macht so 1w6 schaden, möglicherweise kommt da noch nen bonus von 1w4 zu, das wäre nen durchschnitt von 5-6 schadenspunkten. ein opfer, bräuchte also ne ko von nicht mehr als 5 bis 6 ko um ne 50/50 zu kriegen, um ko zu gehen! di emeisten sc und nsc haben aber doch schon so um 10 oder mehr, also bräuchte man schon 10(!) schadenspunkte mit einem angriff, um ne 50/50-chance auf betäubung zu bekommen.
nach den regeln sind die opfer immer bereits totgeprügelt, anstatt vorher bewusstlos zu werden.

daraufhin hab ich die regeln etwas umgestrickt und immer die verbliebenen tp in eine kraftprobe gegen den verursachten schaden gesetzt.


Spieler-Handbuch S. 115:
Bei Betäubungsangriffen wird der Schaden gegen die Trefferpunkte gesetzt (nicht KO) - von daher ist die von Dir als "Hausregel" verwendete Regel ohnehin das, was auch offiziell gilt. :)

Es war bei Cthulhu auch noch nie anders. Auch die 5th Edition von 1992, die ich gerade aus dem Regel gezogen habe, sah es bereits genauso vor.



#6 Dingo

Dingo

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Geschrieben 05. Oktober 2006 - 10:56

stimmt! 8o mein fehler...

liegt daran, dass ich die regeln des hexer-settings im kopf hatte, als es im normalen coc anfing relevant zu werden.
und dort machte dann das oben genannte system probleme.

bei der "hausregel" hatte ich dann anscheinend die offiziellen regeln im hinterkopf die ich anscheinend mal gelesen, aber nie angewendet hatte...ach, da kommt man aber auch durcheinander! :(

trotz der offiziellen regeln hab ich allerdings das probelem, das im aktuellen abenteuer durch schlichte prügeleien 1 char das leben verlor und zwei an die kritische marke von 0 punkten gelangten, einer sogar mit nur einem schlag! das lie? sich erst halbwegs normalisieren, nachdem ich jeden(!) regulären faustschlag als betäubungsangriff wertete.

das zweite wäre der unterschiedliche schaden: das ein angriff verschiedenen schaden macht, je nachdem er zur betäubung führt oder nicht, find ich seltsam und hab ich noch nich benutzt. findet das bei irgendjemand anderem verwendung???

bleibt auch, dass man bei dem hexer nach wie vor den schaden einer schusswaffe anrichten muss, um die chance auf eine betäubung zu haben. im "erbe der templer" hie? es an einer stelle "jetzt sollte die gruppe die wachen ohne gro?es aufsehen überwältigen".
der versuch, sie nach den hexer-regeln bewusstlos zu schlagen, endete in einem blutbad! da die coc regeln hier aufgrund der hohen tp der spielerchars nicht universell anwendbar sind, würd ich gern wissen wie andere hexer-leiter das handhaben
unterschiedliche regeln für sc und nsc??? aber das ist mir persönlich zu weit weg von den einfachen regeln...

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#7 Carsten S.

Carsten S.

    .....

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Geschrieben 05. Oktober 2006 - 12:45

Original von Dingo
verwendung???

[...] im "erbe der templer" hie? es an einer stelle "jetzt sollte die gruppe die wachen ohne gro?es aufsehen überwältigen".
der versuch, sie nach den hexer-regeln bewusstlos zu schlagen, endete in einem blutbad! [...]


Na, ich kenne jetzt das Abenteuer nicht, aber ?berwältigen hei?t ja nicht unbedingt, einen Kampf nach normalen Regeln ausspielen, auch nicht bei "Betäubungsangriffen". Selbst, wenn man jemanden nur bewu?tlos schlagen will, könnte so ein Kampf länger dauern und durchaus Aufmerksamkeit auf sich ziehen, weil jemand noch die Möglichkeit hätte zu schreien, o.ä. Sowas kann man dann IMHO auch mal ohne Regeln spielen. Will hei?en, wenn die SC sich wirklich vernünftig dran gestellt haben und sich anschleichen konnten, einfach sagen, dass die K.O.-Attacke mit dem Knüppel von hinten einfach klappt.
Meine Spieler würde den Wachen wahrscheinlich eine Knarre an den Kopf legen und ihnen klar machen, dass sie sich jetzt besser mal fesseln und knebeln lassen sollten.

Auch wenn solche Möglichkeiten keine Entschuldigung für echte Lücken im Regelsystem sein dürfen, finde ich nicht unbedingt, dass man für alles nun unbedingt haarklein ausgearbeitete Regeln braucht...

Gru?,
Carsten

#8 Dingo

Dingo

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Geschrieben 06. Oktober 2006 - 12:00

ne, das natürlich nich.
aber da sich der bedarf an "betäubungsangriffen" und faustkämpfen in letzter zeit in meiner gruppe gehäuft hat, möcht ich lediglich nicht jedes mal ankommen mit:
"heute machen wir das mal so. nächstes mal wieder anders. bis sich eine methode als passend erwiesen hat."
ich möchte halt nich immer hin und herspringen zwischen irgendwelchen sonderregeln, sondern die spieler sollten schon nen regelsystem haben auf das, wenn es denn zur anwendung kommt, sie sich verlassen können.
möglicherweise hätte ja jemand bereits eine eingespielte hausregel haben können.

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