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Attribute tauschen bei Charaktererschaffung


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65 Antworten in diesem Thema

#1 meldread

meldread

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Geschrieben 17. Februar 2007 - 17:19

Hallo, zusammen!

Für die Charaktererschaffung gibt es ja die optionale Regel, Attribute nach eigenem Ermessen zu tauschen. Wie verhält sich das aber, wenn ich bei der BI viel Glück beim Würfeln hatte (19) und diese mit der GE tauschen möchte (11), bei der ich ja mit Würfeln eigentlich nur auf 18 kommen kann?

Ich sehe das als Spielleiter sehr entspannt und habe den Tausch zugelassen.

Wie sehr ihr das?

Gru?
meldread

#2 Tom

Tom

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Geschrieben 17. Februar 2007 - 17:23

Ich würde das genau so sehen, in deinem besonderen Fall würde halt GE 18 betragen und der überschüssige Punkt würde verfallen.

„No swords. No wizards. Just regular humans, in way over their heads as they work to uncover the mind-shattering horrors of the Lovecraftian mythos“.


#3 meldread

meldread

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Geschrieben 17. Februar 2007 - 17:49

Ich hab's noch etwas entspannter gesehen und die 19 bei GE zugelassen. :D

Gefährdet man damit das Spielgleichgewicht? Ich glaube doch eher nicht, oder?

#4 Mithrandir

Mithrandir

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Geschrieben 17. Februar 2007 - 17:52

Selbst wenn der Charakter dort eine 23 hätte, wäre das Gleichgewicht wohl nicht in Gefahr.

Denn er wäre dann zwar unglaublich gewandt, aber ob ihm das wirklich weiterhilft?

Ist halt auch immer eine Frage der Gruppe. Es kann nämlich passieren, das die Mitspieler eine etwas andere Meinung zum Spielgleichgewicht haben und dann gibt es schlechte Laune am Tisch. Aber davon abgesehen, kann man das wohl halten, wie man möchte.

#5 dr_seltsam

dr_seltsam

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Geschrieben 17. Februar 2007 - 18:05

Na ja, sofern die keine Powergamer hast, die mit solchen "Tricks" besonders auf die Attribute abzählen, die wichtigewr im Spiel sind als andere, ist das wohl in Ordnung.

#6 meldread

meldread

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 00:36

Bezüglich Powergamer mache ich mir keine Sorgen. Meine Leute haben bereits einen gewissen "Reifegrad" erreicht. Da hat man sowas nicht mehr nötig... ;)

Und bei diesem speziellen Fall handelte es sich um einen totalen Anfänger, der die Regeln noch gar nicht richtig kannte.

Ich sehe das alles mittlerweile ziemlich gelassen. Jeder soll das spielen, was ihn erfüllt und Spa? macht. Mir geht es vor allem um das gute Rollenspiel, die Werte sind da nebensächlich. Wenn ein Spieler einen bösen Fehler begeht und von einem Shoggothen in die Enge getrieben wurde, helfen überdurchschnittliche Attribute auch nicht mehr weiter...

#7 Jakob

Jakob

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 00:51

Hab dafür eh ne andere Hausregel: Ich lasse meine Spieler insgesamt 8x Würfeln, 6x mit 3W6, 2x mit 2W+6. Die Ergebnisse - jeweils max. 18 - dürfen sie dann beliebig auf die Eigenschaften verteilen, wobei sie aber wissen, dass Werte unter 8 in IN und GR wirklich abgründig sind und durch Besonderheiten erklärt werden sollten. Auf den BI-Wert werden am Ende dann noch 3 Punkte draufgeschlagen. So können die Spieler sich zwar keine Wunschcharaktere bauen, aber doch ihre Stärken und Schwächen selbst verteilen.

#8 Frank Heller

Frank Heller

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 07:08

Original von meldread
wenn ich bei der BI viel Glück beim Würfeln hatte (19) und diese mit der GE tauschen möchte (11), bei der ich ja mit Würfeln eigentlich nur auf 18 kommen kann?


Richtig. Da 18 das erwürfelbare menschenmögliche Maximum wäre, könnte der Wert auch nach einem Tausch nicht höher liegen.

Ich halte von der Tauschoption nicht viel, da die Attribute mit unterschiedlichen Würfen ermittelt werden. (3W6, 3W6+3, 2W6+6). Wenn überhaupt, könnte ich mir einen Tausch nur bei Werten vorstellen, die mit den gleichen Würfeln ermittelt werden.

#9 Marcus Johanus

Marcus Johanus

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 10:27

Ich würde einen Tausch auch nicht zulassen. Cthulhu lebt meiner Ansicht nach davon, dass die Spieler eben nicht die absolute Gestaltungsfreiheit für ihre Charaktere haben, denn 1. sieht das System mit dem Würfeln eine schnelle Option zur Generierung von Attributen vor, was bei der Sterberate von Charakteren auch gut ist, und 2. ist es ja realistisch, dass man halt auch mal mit schlechteren Werten leben muss.

Abgesehen davon sehen die offiziellen Regeln ja einen Mechanismus zum Austauschen von Attributspunkten vor. Wozu da einen neuen schaffen?

Da aber beispielsweise Mana ein wichtiger Wert ist, den ich, wenn ich die Gelegenheit als Spieler dazu hätte, immer auf 20 erhöhen würde, kann ein freier Austausch der Attribute einfach nicht hinhauen. Denn dann hätte ich ja nur noch Charaktere mit 100% als Glückswurf und 99 Punkten Stabilität. Damit wäre der Charaktere im Prinzip unantastbar und nicht mehr für ein Horror-Rollenspiel geeignet.

Im Zweifelsfall, wenn ein Spieler extrem unglücklich ist, würde ich ihn halt einfach noch einmal komplett alle Attribute neu würfeln lassen. Dann müsste er aber die zweite Version akzeptieren.

#10 meldread

meldread

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 14:49

Ich danke euch für das Feedback!

Ich werde wohl zukünftig Franks Option als Kompromiss verwenden. Der Tausch von Attributen wird weiterhin zugelassen, aber nur in den entsprechenden Würfelkategorien.

#11 Thomas Michalski

Thomas Michalski

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Geschrieben 18. Februar 2007 - 15:14

@ Marcus:
Ist eben die Sache mit der Verantwortung. Ich wei? ja nicht, was du für Spieler hast (und wei? sehr wohl, dass wir an diesem Punkt auch schon, diskusionstechnisch, waren, du und ich, hier *g*), aber ich sag's ja immer wieder gerne noch mal:
Nicht alle Spieler maximieren ihre Werte spielzweckorientiert und -optimiert, nur weil sie es können. Ich hab schon einen Cthulhu-Spieler gehabt, der mich (damals SL) gebeten hat, ob er nachträglich noch an Asthma erkranken kann, weil das in sein Charakterkonzept passte.

Leute, nicht jeder, der Werte tauscht, macht dies, um seine Gewinn- oder ?berlebenschancen zu optimieren.
Echt nicht.


Grü?e,
Thomas

#12 Marcus Johanus

Marcus Johanus

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Geschrieben 19. Februar 2007 - 09:49

Original von Thomas Michalski
Leute, nicht jeder, der Werte tauscht, macht dies, um seine Gewinn- oder ?berlebenschancen zu optimieren.
Echt nicht.


Vollkommen richtig. Aber wozu die Möglichkeit für den Missbrauch schaffen, wenn es doch bereits gute Regeln gibt, die es ermöglichen, Attribute nachträglich zu verändern.

Mit dem Optimieren ist das so eine Sache. Wenn man auch nur einen Spieler in der Runde hat, der damit anfängt, kann der Funke leicht auf alle anderen überspringen. Und ich denke halt, dass es nicht grundlos bei Cthulhu kein Kaufsystem für Attribute gibt. Und selbst wenn, dann finde ich die derzeitige Variante trotzdem gut, eben weil sie sich von anderen Systemen unterscheidet.

#13 Jakob

Jakob

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Geschrieben 19. Februar 2007 - 10:20

Original von Marcus Johanus

Original von Thomas Michalski
Leute, nicht jeder, der Werte tauscht, macht dies, um seine Gewinn- oder ?berlebenschancen zu optimieren.
Echt nicht.


Vollkommen richtig. Aber wozu die Möglichkeit für den Missbrauch schaffen, wenn es doch bereits gute Regeln gibt, die es ermöglichen, Attribute nachträglich zu verändern.

Mit dem Optimieren ist das so eine Sache. Wenn man auch nur einen Spieler in der Runde hat, der damit anfängt, kann der Funke leicht auf alle anderen überspringen. Und ich denke halt, dass es nicht grundlos bei Cthulhu kein Kaufsystem für Attribute gibt. Und selbst wenn, dann finde ich die derzeitige Variante trotzdem gut, eben weil sie sich von anderen Systemen unterscheidet.


Naja, "Möglichkeit des Missbrauchs schaffen" finde ich übertrieben. Natürlich ist es ein Problem, wenn alle MA 18 haben. Aber andererseits ist es auch ein Problem, wenn Charaktere vorher einen Gro?wildjäger erschaffen wollen und hinterher mit ST 7, KO 6 und GE 7 dastehen (das ist bei mir auch schon vorgekommen), selbst, wenn sie dafür zufällig MA 16 haben. In dem Fall ist das tauschen einfach sinnvoll - und wen so ein Charakter dann niedrige Werte in IN, BI und MA in Kauf nimmt, um bei den körperlichen Eigenschaften gut dazustehen, tut er sich damit ja optimierungstechnisch alles andere als einen Gefallen (weniger Fertigkeitspunkte, weniger gS). Es gibt bei Cthulhu ja sowieso nur wenige spieltechnisch unwichtige Eigenschaften (am meisten noch ER und ST). Die einzig mögliche Optimierung ist ein hoher MA-Wert, und den können Spieler sich auch mit der "offiziellen" Methode verschaffen.

Abgesehen davon: Meine Spieler beherrschen die Cthulhu-Regeln so schlecht, dass sie gar nicht wüssten, wie sie ihren Charakter optimieren sollten.

Die Frage, ob man Verteilung zulässt, hängt halt davon ab, ob man erst würfelt und dann den Charakter konzeptioniert oder umgekehrt. Und ich find's ebend besser, wenn Charaktere erst konzeptioniert werden.

#14 Marcus Johanus

Marcus Johanus

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Geschrieben 19. Februar 2007 - 11:26

Original von Jakob
Die Frage, ob man Verteilung zulässt, hängt halt davon ab, ob man erst würfelt und dann den Charakter konzeptioniert oder umgekehrt. Und ich find's ebend besser, wenn Charaktere erst konzeptioniert werden.


Stimmt. Und ich denke, dass Cthulhu ursprünglich so gedacht ist, dass man erst würfelt und sich dann seinen Beruf aussucht. Jedenfalls finde ich, dass diese Methode Charme hat. Man kann sich ja seinen eigenen körperlichen und geistigen Merkmale auch nicht so ohne Weiteres aussuchen, sondern muss mehr oder weniger mit dem Leben, was man von Geburt an so mitbekommen hat.

Au?erdem geht, jedenfalls für meinen Geschmack, die Charaktererschaffung so schneller, als wenn ich die ganze Zeit hin und her rechnen muss. Und das ist bei der hohen Sterblichkeitsrate einfach keine schlechte Idee.

Hinzu kommt, dass es für Anfänger leichter ist, einfach zu würfeln, anstatt sich lange Gedanken machen zu müssen. Und wenn dann die Auswahl an Berufen allein durch die Attribute eingeschränk wird, vereinfacht das noch einmal die Charaktererschaffung.

#15 mkultra

mkultra

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Geschrieben 19. Februar 2007 - 13:04

Original von Frank Heller
Wenn überhaupt, könnte ich mir einen Tausch nur bei Werten vorstellen, die mit den gleichen Würfeln ermittelt werden.

Exakt so hab ich's gemacht.

Wobei ich jedoch folgendes mache:

Es werden 3 Charaktere erwürfelt.
Einer muss dann genommen werden, und es darf exakt ein Wert getauscht werden, der mit gleichen würfeln ermittelt wurde.
Diese Variante fand ich bis jetz am besten, da man im normalfall immer ein schwaches Attribut und ein gutes haben wird.




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