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Spielbericht: Das verlorene Gestern


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4 Antworten in diesem Thema

#1 P.U.L.S.E.

P.U.L.S.E.

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Geschrieben 19. September 2010 - 14:12

So nun ist es soweit und es gibt auch mal einen Spieleberricht von mir.
Vorweg muss ich dazu sagen, dass wir alle noch relativ frisch sind
wasCthulhu angeht und es für mich erst das dritte mal als SL ist.
Von daherbitte ich nicht zu hart zu bewerten ;-)
Dennoch sind konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge
natürlich willkommen, denn nur so lerne ich ja dazu.

Gespielt wurde äDas verlorene Gesternô aus dem Dementophobia-Band
mit vier Spielern die alle auch schon ein wenig Rollenspielerfahrung
hatten, die sich jedoch grö?tenteils auf andere Systeme (Midgard,
Vampire) bezog. In dieser Gruppe war es insgesamt das 4. Mal Chtulhu.

Vorweg als Tipp: Seid wenn ihr das Abenteuer leitet am besten gut
ausgeschlafen. Ich hab den Fehler gemacht es zu leiten, nachdem die
Nacht nicht grade kurz war, und ich den ganzen Tag gearbeitet habe,
wodurch, grade zum Schluss hin die Konzentration etwas schwer fiel,
und mir ein paar kleinere Fehler unterlaufen sind.

Mehr noch als bei jedem anderen Szenario (zumindest von denen die
wir bisher gespielt haben) ist es hier wichtig, dass der SL den ?berblick
behält und da ist es dann doch besser fit zu sein. Geklappt hat es
letztendlich dann doch ganz gut, aber dazu später mehr. Ich habe mir
noch eine Mindmap erstellt auf der ich erkennen konnte welche
Rückblende durch welches Ereignis ausgelö?t werden kann, und
wo bzw. wann, welches Handout zu finden ist, was sich als sehr
Hilfreich herausgestellt hat.


Die ?berblenden
Um die ?berblenden zu verdeutlichen, habe ich mich eines einfachen
Dimmschalters, und jeweils anderer Musik bedient. Immer wenn ein
Rückblende einsetze, wurde das Licht komplett runter gedreht und
sobald die neue Musik einsetzte langsam wieder heller. Diese
Vorgehensweise kam bei den Spielern gut an, und sie begriffen
sehr schnell was es damit auf sich hatte.


Die Musik
Verwendung fanden Teile des Silent Hill 2 und 3 Soundtracks,
Musica Cthulhiana, Bohren und der Club of Gore, sowie teile des Bioschock Soundtrack.


Die Charaktere

Lars Larsen
Stammt ursprünglich aus Dänemark, renomierter Psychologe

Ambrosius
Charmanter und charaismatischer Taschendieb,
der nur unter seinem äKünstlernamen bekannt ist,
seinen richtigen kennt niemand.

Henrik dubious
Buchhändler

Sarah Kirchner
Schauspielerin


Besonders interessant war es die Entwicklung der Charaktere zu
verfolgen. Waren sie anfangs noch ruhig, vorsichtig wurden sie im
Laufe des Abenteuers zunehmend ungeduldiger und auch nicht ganz
normale Mittel waren recht um ihre Ziele zu erreichen, schlie?lich lief
die Zeit. :D

Bevor es losgeht möchte ich noch erwähnen, dass ich den Spielern
nicht unnötig Steine in den Weggelegt habe, da es sich wie schon
erwähnt ja um eine Anfängergruppe handelt. So habe ich ihnen am
ersten Tag nach der Flucht quasi für Recherchen zur Vefügung gestellt
und erst am zweiten Tag stand etwas über ihre Flucht in der Zeitung.
Allerdings muss man auch dazu sagen dass sie sehr bedächtig
vorgingen und es somit meiner Meinung nach auch verdient hatten.

#2 P.U.L.S.E.

P.U.L.S.E.

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Geschrieben 19. September 2010 - 14:39

Das verlorene Gestern


Im Sanatorium
Musik: SH3 - Never forgive me, never forget me

Die Charakter erwachten und fanden sich in einer ihnen völlig unbekannten Umgebung wieder.
Nachdem der erste Schrecken überwunden war, wurde ihr derzeitiger Aufenthaltsort genauer
unter die Lupe genommen, dabei haben sie schnell festgestellt, dass sie offensichtlich gefangen waren.
Henrik ging dann ins Bad und sah, als er sich im Spiegel betrachtete, dass ihm der Kopf kahl geschoren
wurden, was einen Erinnerungsfetzen hervorrief in der er auf der Liege festgeschnallt durch die Gänge
geschoben wurden. In seinem vernebelten Zustand konnte er nur die Worte äGehirnô und äOperationô
hören bevor einer der ?rzte sein aufwachen bemerkte und ihm ein Betäubungsmittel spritzte. Vielen
Dank an ptokremin an dieser Stelle für die Idee. In Panik suchte er sofort nach einer Narbe an seinem
Kopf, wurde aber nicht fündig.

Ambrosius beschloss inzwischen zu duschen (ja die befindet sich eigentlich in dem Extrazimmer,
aber ich habe sie auch für die Charaktere erreichbar platziert) Das dies nicht die allerbeste Idee war, war
spätestens dann klar, als Pfleger Kopp in der Tür stand, und dann schnell nach Verstärkung rufend nach
unten lief um selbige zu holen. Dabei lie? er allerdings die Tür offen stehen. Die Charakter nutzten die
Gelegenheit um den Raum zu verlassen in Windeseile das Schwesternzimmer zu untersuchen
um dann die Krankenakten zu finden und auch die Zeitung, die Kopp
bis dahin gelesen hatte wurde eingesteckt.

Da bereits lautes Getrappel von unteren Ende der Treppe zu hören war, flüchteten sie auf den Speicher und
verbarrikadierten die Tür. Im Lagerraum fanden sie ihre alten Kleider sowie einige persönlichen Gegenstände
wieder. Die Flucht gelang dann kinoreif per Abseilen mit diverse Laken vom Balkon aus. Sarah stürzte dabei
wurde aber von Henrik noch aufgefange und entging somit unangenehmen Knochenbrüchen.


Im Wald
Musik: Musica Cthulhiana - Anywhere

Die Flucht in den Wald schürte nochmal die Paranoia. War das nicht Hundegebell? Der Boden war
aufgrund des starken Gewitters rutschig und die Finsternis der Nacht machte es nicht grade einfacher
voranzukommen. Ein falscher Tritt und Henrik rutschte aus, fiel einen Abhang hinab und landet im
eiskalten Wasser eines Flusses. Als er sich wieder erhebt steht um ihn herum alles in Flammen und an
seinen Armen rinnt Blut hinab. In der nächsten Sekunde ist diese Halluzination (?) wieder vorbei
und die Dunkelheit des Waldes umgibt ihn. Jetzt erst fallen den Charakteren die Verbände auf die
sie alle tragen unter denen sich tiefe Einschnitte wiederfinden.

Die Spieler folgten dem Verlauf des Flusses im Fluss selbst um den vermeintlich folgenden Hunden,
die Witterung unmöglich zu machen und nach einiger Zeit kam sie tatsächlich inan einer Stra?e.
Nachdem sie dieser einige Zeit folgten, kamen sie tatsächlich in ihrer Heimatstadt an. (Lars, der
Psychologe kannte die Anstalt und Orientierung fand mittels Astrologie Stadt, daher wussten sie in
welcher Richtung sie der Stra?e folgen mussten. Aufgrund der Uhrzeit (2:45) wurde davon abgesehen
bei irgendwelchen Freunden unterzukommen.
Die eigene Wohnung aufzusuchen stand für die Charaktere au?er Frage, da sie sicher waren, dass
ihre Adressen bekannt sein würden. Stattdessen kamen sie in einer der Verstecke von Ambrosius
(Taschendieb) unter. Da nun genug Ruhe dafür vorhanden war lasen sie die Zeitung und brachten
sich auch direkt selbst mit den Ereignissen in der Kirche in Verbindung. Erschöpf von den Ereignissen der
Nacht fiel der Schlaf leicht und so wachten sie am nächsten Tag gegen späten Nachmittag wieder auf.

#3 P.U.L.S.E.

P.U.L.S.E.

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Geschrieben 19. September 2010 - 14:53

In der Stadt
Als erstes wurde sich eine Zeitung besorgt, um erleichtert festzustellen, dass bisher noch nichts über ihren
Ausbruch berichtet wurde. In einem Gebrauchtwarenladen wurde neue Kleidung (die alten waren noch
durchnässt) sowie ein Hut für Henrik besorgt. Für den Fall, dass sie länger untertauchen müssen,
deckten sie sich zudem noch in einem Krämerladen mit Trockenfleisch, Wasser sowie einer Íllampe ein.

Die Charaktere waren nun darauf aus erstmal mehr Informationen über den Brand ansich herauszufinden.
Die Idee eines Besuches bei der Polizei kam auf wurde aber schnell wieder verworfen, da es eindeutig
als zu Riskant eingestuft wurde. Sattdessen beschloss Ambrosius, der sich als Taschendieb in einschlägigen
Kreisen auskannte, einige Nachforschung im Hafenbereich anszustellen. In einer Seitengasse sprach er eine
Prostituierte an, und nach einiger Flirterei, mit einem herrlich skurrilen Dialog fand er heraus dass es angeblich
5 Leute gewesen sein sollte, die sich in der Kirche befanden, und nicht wie sie bisher annahmen nur ihre 4.
Eine gehmeinissvolle 5. Person war also noch beteiligt. Nach einer Bestechung wurde er auf Charlie verwiesen,
der einheruntergekommen Kneipe am Ende des Hafenviertels bewirtschaftet und in dessen Diensten die Dame
stand. Aufgrund eines unglaublichen Würfelglückes gelang es ihm dann noch die 20Mark die er ihr für diese Info
gezahlt hatte, bei der Verabschiedung direkt wieder abzunehmen.


Mein erster Fehler. Ich hatte vergessen dass auch Karl und Walter noch dabei waren.War aber andererseits
auch nicht schlecht, dazu aber gleich mehr.



Die Kneipe, deren Namen wie an dem schon gut verrotteten Schild zu erkennen war, die geflickte
Trommel, lautete, war schnell gefunden. Von innen war es beinahe noch schlimmer als von au?en.
Ein Geruch dereine Mischung aus Alkohol, schwei?, Urin und noch anderem von dem man gar
nicht so genau wissen will worum es sich handelt darstellte, schlug ihm entgegen und auch der Wirt
passte von der Optik perfekt an diesen Ort. Nach einigem hin und her und ein paar Scheinen erfuhr
er von Charlie, dass es sich um 7 Personen handelte, darunter auch ein Professor, an dessen Namen er
sich aber nicht erinnerte und Walter und Karl. Von denen aber einer tot sei und der andere das Land
verlassen habe. Ambrosius lies aber nicht locker und fragte immer weiter. Diese Neugierde war für
Charlie dann doch zu viel, und unter Drohung (Schlagstock den er hinter der Theke vervorholte),
schmiss er Ambrosius raus.


Hier konnte ich meinen Fehler wieder gut machen und ihn noch zu meinem Vorteil nutzen. Verschiedene
Menschen, verschiedene Aussagen. Wem kann man trauen?



Die neuen Erkenntnisse wurden mit dem Rest der Gruppe mitgeteilt. Anschlie?end gingen sie zu Professor
Wilhelm Gottfried den sie noch aus einem vorherigen Abenteuer kannten und der ein enger Freund
von Henrik war in der Hoffnung, dass dieser evtl. mehr Infos hat oder evtl. selbst dabei gewesen sein könnte
(ist ja ein Professor und davon hatte Charlie doch erzählt). Dieser ist jedoch grade erst von einer Expedition
zurück und hat von den Ereignissen noch nichts gehört. Da die Ermittlungen in diese Richtung also
erfolglos blieben und es bereits dunkel wurde beschlossen sie der Kirche einen Besuch abzustatten.


In der Kirche
Musik: Bohren und der Club of Gore - Staub
(diese Stück ist meiner Meinung nach perfekt geeignet da es mit der schweren Orgel im Hintergrund und
quälenden Langsamkeit ein sehr bedrückende Atmosphäre schaffen kann.

Die Charaktere, betraten die Kirche durch den Seiteneingang und erlebten erste Erinnerungsfetzen
wie sie durch die Kirche gesto?en werden, woraufhin sie die Treppe suchten und auch erfolgreich fanden.
Weitere Erinnerungsfetzen wie sie sich gefesselt in den Katakomben wieder finden, das Feuer und vor
allem eine mysteriöse Frau mit einem Messer in der Hand, die fortan für ihre Wunden verantwortlich
gemacht wird, folgen. Trotz dieser kurzen Erinnerungsfetzen wurden die Katakomben dennoch durchsucht
und das verkohlte Blatt über den Hintergrund des Tränenstabs gefunden was eine Rückblende auslöst.

#4 P.U.L.S.E.

P.U.L.S.E.

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Geschrieben 19. September 2010 - 14:59

Der Diebstahl des Tränenstabs
Musik: Musica Cthulhian - Secret Diary

Dieser Teil ging ziemlich schnell über die Bühne. Die Charaktere wussten dass alles bestens
durchgeplant war. Der Schlüssel passte, Mayta schlief tief und fest, das Geheimfach wurde auf Anhieb
gefunden, der Stab herausgenommen und schon hatten sie mit dem Stab den Wagen und somit
auch die Rückblende wieder verlassen.


Das nächste Ziel Stand fest:
Das Inkalager
Musik: Musica Cthulhian - Secret Diary
Hier fanden sie bis auf die Spuren der Wagen und eine Brosche nichts mehr, trafen allerdings auf Herrn
Pfeffermann. Den sie, wie sie in einer weiteren Rückblende erfuhren, schon in seinem Gasthausgetroffen haben.


Gaststätte
Musik - Django Reinhard - la mer

Ambrosius gab vor das Karl und Walter Bekannte von ihnen seien und nachdem er erkannte, das
Pfeffermann nicht unbedingt gut auf die beiden zu sprechen ist, konnte er sich noch rausreden und
Pfeffermann davon überzeugen, dass er nur sie nur entfernt kennt und man sich leider,leider seine
Bekannten nicht immer aussuchen kann. (Vom Spieler übrigens sehr schön dargestellt, gro?es
Lob nochmal an dieser Stelle) Er brachte in Erfahrung, dass Karl und Walter anscheinend einen
Handel mit Mayta hatten, und ihnen daraufhin Hausverbot erteilt wurde. Abgesehen davon
erzählte er noch ein paar Gerüchte die er über die Zigeuner gehört habe.

Zurück in der gegenward sprich Pfeffermann noch sein Beileid zu Prof. Schanderer aus.


Durch die folgende Rückblende, erfuhren sie von
Dem Auftrag
Musik: The inkspots - The best things in life are free

Sie lie?en sich im laufe der Rede von Schanderer auch seinen Tophäenraum zeigen. Als
Gegenleistung bot er Lars ein Empfehlungsschreiben für die Universitätsleitung. Er ist
sich sicher, dass er ein Posten als Dozent erwirken kann. Für den Rest der Gruppe verspricht er
Informationen zu den Starndwächterfiguren (aus dem Abenteuer äEin Fund vom Meerô, dass wir
kurz vorher gespielt hatten), von denen er auch eine in seinem Besitzt besitz hat. Nachdem er alle
Relevanten Informationen gegeben hat kehren die Charaktere in die Realität zurück.

Anschlie?end gehen sie nach der Verabschiedung von Pfefferman unverzüglich zu Schanderers
Wohnung die sie auch ohne Probleme durch knacken des Schlosses betreten können. Bei der
Durchsuchung finden sie neben den Aufzeichnungen zu den Inkas aus Schanderes Archiven auch
ihren eigenen Brief...


Das Zigeunerlager
Musik: Musica Chtulhiana - Secret Diary

Die Charakter beobachten das Lager eine Weile. Während sich Henrik und Ambrosius von zwei
seiten anschlichen trat Lars auf das Lager und Sarah blieb hinter dem Busch zurück. Aufgrund
nur schlechter Deutschkenntnisse der Zigeuner/Inkas bzw, der fehlenden Spanischkenntnisse
von Lars gab es eine relativ lustige Konversation mit Händen und Fü?en in dessen verlauf Lars
spontan Unterricht in deutscher Phonetik erteilte. Ambrosius versuchte erfolglos in einen Wagen
einzubrechen. Nach einem kleinen Versteckspiel mit einem durch den Fehlversuch aufmerksam
gewordenen Zigeuner/Inka, kletterte er auf das Dach eines der Wagen und konnte von dort aus, grade
als Lars das Lager wieder verlie? die Ankunft von Mayta mit Karl und Walter inkl. deren Streit mitverfolgen.
Nustæa ist ihnen allerdings nicht aufgefallen.

#5 P.U.L.S.E.

P.U.L.S.E.

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Geschrieben 19. September 2010 - 15:25

Weitere Nachforschungen
Ambrosius wollte ein weiteres mal Charlie aufsuchen um vielleicht doch noch die ein oder andere
Information zu finden, notfalls mit Gewalt. Die anderen folgten dieses mal. Nach einem Streit inklusive
Handgemenge bei dem Charlie eindeutig den Kürzeren zog, nahmen sie neben dem Schlagstock auch
noch den Revolver mit, den sie hinter der Theke fanden.

Nach den Erlebnissen. Wurde beschlossen dass sie dringend Schlaf nötig haben. Da Schanderer
ja eingeliefert wurde fühlten sie sich in seiner Wohnung zur Recht sicher.


Der Nächste Tag (Zeit das Tempo anzuziehen)

Früh am morgen gegen ca. 6:00 Uhr wurde direkt ein Zeitung besorge (Mantelkragen hochgeschlagen
und Hut tief ins Gesicht gezogen). Das was sie zu sehen bekamen versetzte ihnen kalte Schauer:
äBrandstifter aus dem Sanatorium entflohen!ô und darunter Bilder von ihnen allen direkt auf der Titelseite
So schnell wie möglich wurde sich in die Wohnung zurückgezogen und beratschlagt was zu tun sei.
Sie beschlossen dass es am wichtigsten sei in Erfahrung zu bringen wo sich der Tränenstab nun befindet.
Sie fingen Pfeffermann an seinem Restaurant ab, bevor dieser öffnete in der Hoffnung das dieser
ihnen über den Verbleib der Inkas berichten könnte. Glücklicherweise hatte dieser die Zeitung noch
nicht gelesen, konnte aber auch nichts über den Verbleibt der Inkas erzählen.

Gegen 8:00 Uhr Klingelten sie abermals bei Professor Wilhelm Gottfried, da dieser an der
gleichen Universität arbeitete wie Schanderer und wollten erfahren, ob sich der Stab wieder in der
Uni befindet. Dieser hatte die Zeitung bereits gelesen was dem Psychologen Lars aber aufgrund
des Verhaltens des Professors auffiel. Allerdings konnte Henrik den Professor überzeugen die Polizei
nicht zu rufen und ihnen zumindest etwas Zeit zu geben, um noch mehr herauszufinden. Da der
Prof. zumindest Henrik sehr gut kannte, war dies möglich auch wenn er kein gutes Gefühl dabei hatte.
Von ihm erfuhren sie noch dass der Tränenstab nie in die Uni zurückgekehrt ist. Doch bat er
sie danach so schnell wie möglich sein Haus wieder zu verlassen aus Angst sie könnten bei ihm gesehen
werden.

Zurück in Schanderers Wohnung beratschlagten sie wie es danach weitergehen sollte.


Ab hier geriet die Sache leider etwas ins Stocken. Allen war bewusst, dass die einzig verbleibende
Möglichkeit jetzt noch weiter zukommen darin bestand, ins Sanatorium zurückzukehren und mit
Schanderer zu sprechen. Das Problem war nur: Keiner wollte wirklich dahin zurück. Ich hab sie
miteinander Diskutieren lassen ohne einzugreifen, was dazu führte dass sie fast eine halbe Stunde
(Real-Time) brauchten ehe sie sich dann doch dazu durchringen konnte ins Sanatorium zurückzukehren.
Aus jetziger Sicht war das ein Fehler. Hier hätte ich eher ein Ideenwurf verlangen, eine weitere
Rückblende einbauen oder zB die Polizei auftauchen lassen sollen.

Grade in dieser Schlussphase sollte das Tempo und somit die Stimmung aufrechterhalten bleiben,
aberzu dem Zeitpunkt war ich schon ziemlich müde und bin nicht mehr darauf gekommen. So kam an dieser
Stelle leider etwas Frust auf. Schlussendlich konnte sich die Spieler aber dann doch darauf einigen ins
Sanatorium zurück zu kehren allerdings nicht ohne vorher noch die Wohnung nach brauchbarne
Gegenständen zu durchsuchen.So fand sich zum Beispiel ein ritueller Opferdolch im Trophäenraum des
Professors, der eingesteckt wurde.



Zurück im Sanatorium
Musik: Musica Cthulhiana - Anywhere

Beim Sanatorium angekommen beschlossen sie die Vorschlaghammermethode zu
wählen, gingen hierbei allerdings äu?erst intelligent vor. Sie warteten ab und erst eine Stunde nachdem
der letzte Pfleger/Arzt den sie gesehen hatten das Gebäude verlie? wurden sie aktiv. Sie kappten
die Stormleitungen und zerschnitten auf dem Weg dem ersten der zwei parkenden Autos die Reifen
während es Ambrosius gelang das Zweite kurzzuschlie?en. Im Sanatorium selbst ging dann
alles ziemlich schnell. Durch die mitgebrachte Íllampe hatten sie sogar Licht. Die Rezeptionistin ergab
sich sofort, während die zwei anwesenden Pfleger nur zähneknirschend und in Anbetracht des auf sie
gerichteten Revolvers kapitulierten. Einer versucht noch ein Angriff der aber kläglich scheiterte. Sie befreiten
den Professor und sperrten dafür die Pfleger und die Rezeptionistin in den Raum. Anschlie?end fuhren sie
den Anweisungen des Professors folgend.


Das neue Zigeunerlager
Musik: SH2 - Ashes & Ghost
(perfekt um ein bisschen Druck zu machen)

Als sie schlie?lich beim neuen Lager der Zigeuner angekommen und die Bestrafung von Nustæa mitverfolgten
und die Rückblende in der Nustæa um ihre Hilfe bittet erlebten, zögerten sie keine Sekunde (obwohl sie sie
als die Frau mit dem Messer aus einer vorherigen Rückblende wiedererkannten) und eilten ihr
zur Hilfe. Um Schanderer allerdings kümmerte sich keiner.


Das Finale
Musica Cthulhiana - Prayer
(Hier kann man die Charaktere Schanderer sogar live hören lassen)

Umso grö?er war die ?berraschung als dieser mit dem glühenden Stab, in der Hand das Ritual zuende
bringen wollte, war man doch bis dahin davon ausgegangen das die Inkas die Hauptgegner seinen.
Dieses Missverständnis klärte sich nun in der letzten Rückblende auf. Das Ritual in der Kirche, Schanderer
der sie verletzte, die Befreiung durch Nustæa alles kehrte nun zurück. Bei der Flucht stürzte Sarah und
drohte von dem Schleim überschwemmt zu werden wie es zuvor mit Karl passiert ist, jedoch konnten
die anderen sie mit letzter Kraft noch wieder auf die Beine Ziehen und ins Freie fliehen.

Das eigentlich Finale verlief dann doch relativ nüchtern. Schüsse auf Schanderer erledigten diesen
auf der stelle, Mayta wurde in Schach gehalten und der Stab wurde zerstört und ebenso der Stein.
Schade, diese Stelle hatte ich mir eigentlich etwas spektakulärer ausgemalt, aber bei den perfekten
Würfen wollte ich den Spielern dann auch ihren Erfolg gönnen.
Die Schlussszene war, dass bei der Zerstörung des Steines ein glei?endes Licht alle Anwesenden
blendete und sie alle im Krankenhaus zu sich kamen in dem sie erfuhren dass sie inzwischen
entlastet seien, und man sich inzwischen sicher sei das nur Schanderer verantwortlich war.
Was mit Mayta passiert ist, habe ich offen gelassen. Ich will mir die Option offenhalten ihn noch
irgendwann Rache nehmen zu lassen.

Neben der z.T. wiedererlangten Stabilität habe ich allen 1W4 auf den Cthulhu-Mythos zugestanden.

Nach den Erlebnissen werden die Charaktere sicherlich Urlaub brauchen...
Da wird ihnen die Einladung ihres alten Freunde Hans Wieland auf seinen
Hof im Schwarzwald sicherlich grade recht kommen...

Fazit
Ein wirklich schönes Abenteuer bei dem der ?berblick sehr wichtig ist.
Man hat viele Möglichkeiten die Paranoiader der Spieler zu schüren.
Den Spielern hat es gut gefallen, grade das Ende sorgte nochmal stark für Gänsehaut.
Von meiner Seite sehr zu empfehlen, allerdings ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich.




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