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Stabilitätsverlust auf große Entfernung?


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22 Antworten in diesem Thema

#1 Synapscape

Synapscape

    Großer Alter Rufer

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Geschrieben 08. April 2011 - 16:16

Eigentlich ist ein Anti-Material-Rifle doch die ideale Waffe gegen Mythosviecher, oder?

Ich meine: die Dinger können noch auf 2km Entfernung richtig üblen Schaden anrichten und der Einfluss des Mythos sollte doch eigentlich auf den Schützen deutlich geringer sein. Ein 2km entferntes Ziel kann ich selbst durch ein Zielfernrohr nur noch von der Silhouette her ausmachen. Faktoren wie Gerüche und Geräusche fallen als Stabilitätszersetzer auch weg.

Tiefe Wesen und sogar Dagon könnte man damit doch wunderbar wegballern und auch einem Dunklen Jungen könne man so zu Leibe rücken.

Oder gilt der Stabilitätsverlust auch auf derartig gro?e Entfernung?

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#2 PacklFalk

PacklFalk

    Carebär

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Geschrieben 08. April 2011 - 17:30

Ist es nicht eigentlich so, dass die blo?e Erkenntnis, was da durch die Landschaft zieht, nach einem Stabilitätswurf verlangt...?

;)

"I hope you brought your wits with you

for sanity is in short supply here!"

 

Hratli - Diablo 2, Act III

 

"Still sane, Exile?"

 

Zana, Mastercartogrpher - Path of Exile


#3 Synapscape

Synapscape

    Großer Alter Rufer

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Geschrieben 08. April 2011 - 18:01

Aber man "erkennt" es ja nich tin diesem Sinne. Es ist halt einfach nur ein Ziel auf diese Entfernung.
Ich glaube, das passt so ein bisschen in diese Theorie, dass es einfacher ist zu töten, wenn man das Opfer nicht sieht. Sprich: der Bombenschütze hat es einfacher als der Kerl mit dem Messer.

Theoretisch müsste also auch nen Kampfhubschrauber und ein Panzer, etc. effektiv gegen den Mythos sein. Je indirekter, desto ebsser.

In einem Innsmouth-Szenario anno 2011 könnte ich mir auch gut nen Angriff aus einer AC130 vorstellen. Mit so einem Gunship könnte man den Spuk da sicher im Nu beenden.

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#4 7th Guest

7th Guest

    Abtrünniger

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Geschrieben 08. April 2011 - 18:12

Original von Synapscape
Aber man "erkennt" es ja nich tin diesem Sinne. Es ist halt einfach nur ein Ziel auf diese Entfernung.


Dann kannst Du Dir aber auch nie sicher sein,
was Du da gerade abgeschossen hast. Vielleicht
wars dann nur der Briefträger aus Innsmouth.



#5 Synapscape

Synapscape

    Großer Alter Rufer

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Geschrieben 08. April 2011 - 19:10

Ok, das ist ein Problem der Kriegsführung allgemein, aber ich denke, es ist ein sehr probates Mittel gegen eine Mythosbedrohung, die ja schon den Einsatz rabiater Methoden rechtfertigt.

Gerade im Delta Green-Umfeld oder gar MJ12-Umfeld sollte das mit dem Kollatteralschaden eigentlich kein Thema sein.

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#6 Amenaza

Amenaza

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Geschrieben 08. April 2011 - 20:08

Also ich denke, dass an der Sache schon etwas dran ist. Aber auch wenn ich bisher keine eigenen Erfahrungen damit gemacht habe, etwas mehr als einen grauen, verwaschenen Fleck wird man durch so ein Zielfernrohr auf diese Distanz wohl doch noch sehen, sodass es fürs Erkennen reicht...? Zumindest wenn das Ziel eindeutig nicht humanoid ist. Das rechtfertigt einen reduzierten STA Verlust. Bei tiefen Wesen o.ä. dürfte diese Komponente mMn aber soweit wegfallen, dass kein Verlust auftritt.

Und sobald das Mythoswesen nur noch zu einem erfassten Wärmefleck in der Zielerfassung eines Panzerschützen/Piloten wird, kann man wohl wirklich davon ausgehen, dass es die Psyche der Bediener nicht weiter belastet als im Kampf gegen "normale" Menschen auch.

Für eine Delta Green Zelle mit entsprechenden Verbindungen sollte eine UCAV (z.B. Predator) eigentlich ziemlich genial sein. In Sachen Auffälligkeit und Kosten bzw. Verfügbarkeit ist so eine Drohne wohl noch besser geeignet als ein Kampfhubschrauber oder ein Gunship.

#7 Peterchen

Peterchen

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Geschrieben 08. April 2011 - 21:44

so lange die Mythoswesen Wärme verursachen, OK.
Aber vielleicht machen die ganz andere Sachen mit den Anzeigen.
Wenn einen der Bildschirm plötzlich angeifert, würde ich viellicht doch austicken?!

#8 Amenaza

Amenaza

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Geschrieben 08. April 2011 - 22:37

Das kann man sich ja bei grö?eren Entitäten durchaus überlegen, aber was das "Kleinvieh" (Ghoule, Tiefe Wesen...) betrifft, da halte ich solche Nebeneffekte für schlichtweg übertrieben...

#9 Peterchen

Peterchen

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Geschrieben 09. April 2011 - 07:21

Yo, seh ich auch so.
Ich dachte halt mehr an Hunde von Tindalos, Flugkraken usw.
Und natürlich die Götter und Gro?en Alten selbst.
Man müsste halt überlegen, inwiefern die Lebensformen "organisch und natürlich" sind, also mit Soffwechsel und so, oder ob es sich um Energiewesen in der einen oder anderen Form handelt.
Was den Stabiverlust angeht, soe reicht der bei den "natürlichen" meist nur so bis W6 (Ghoule, Schlangenmenschen, Tiefe Wesen), darauf kann man auch verzichten, bei den Fungi fängt es dann schon an, kritisch zu werden. Die kann man ja nicht mal photographieren.

#10 Erich Zann

Erich Zann

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Geschrieben 14. April 2011 - 10:29

Original von Synapscape
Oder gilt der Stabilitätsverlust auch auf derartig gro?e Entfernung?


Da lass ich schon mit mir reden bzw. beurteile dies nach der gegebenen Situation. Im Dunkeln was abgeschossen und nichts erkannt, nur geahnt? - Da gibt es halt etwas weniger gS Verlust. Gleiches gilt für gro?e Entfernungen.
ABER: wenn einer meiner Spieler (sind fast immer keine Feuerwaffen-Profis oder "gewohnt zu töten")auf irgend etwas feuert, dann hat er meistens schon eine konkrete Ahnung davon (könnt ja der Briefträger aus Inssmouth sein :) ). Daher kommt meist der gS-Wurf bei mir dann, wenn er das Ziel sieht, denn das muss er ja in der Regel anzielen, optisch fixieren, sich drauf konzentrieren - und dann würde ich je nach Situation ja schon den normalen gS-Verlust hernehmen.

#11 Sonny

Sonny

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Geschrieben 14. April 2011 - 11:11

Also ich würde es so sehen:
Kein stabilitätsverlust bedeutet, dass ich es nicht erkannt habe.
Wenn ich es nicht erkannt habe schiesse ich nicht drauf.
Im Umkehrschluss kann man sagen: wenn ich einen Grund habe drauf zu schiessen, habe ich zu mindest etwas erkannt.
Aber wie ja auch schon Berber erwähnt wurde, ich würde ggf den Verlust verringern. Bei humanoiden Wesen mit Sicherheit auch auf 0/x, da es auf Entfernung auch nen Mensch sein könnte oder man erkennt das es "falsch" ist.
Aber wenn etwas Baum oder Haus hohes auf mich zu läuft sind die Details auch nur zweitrangig 8o

#12 Synapscape

Synapscape

    Großer Alter Rufer

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Geschrieben 14. April 2011 - 12:15

Es ist halt die grundsätzliche Frage:
kommt der Stabilitätsverlust von dem Aussehen der Kreatur oder kommt er nicht vielmehr durch das Gefühld es Ausgeliefert seins?
Nehmen wir mal als Beispiel Dagon. Der ist ja durchaus mit Feuerkraft zu plätten, allerdings riesengro? und auch üebraus abscheulich.

Allerdings ist es trotz allem nur eine Meereskreatur. Heute gibt es ja noch immer Arten, die gar nicht entdeckt wurden bzw. die wenigsten von uns haben je eine Riesenkrake gesehen (au?er auf Fotos) und dennoch würde es uns keine Stabilität kosten, ein solches Exemplar zu sehen.

Sprich: die einfache Erkenntnis, dass man einer bis dato unentdeckten SPezies gegenübersteht oder das reien Betrachten der Kreatur kann nicht für den Stabilitätsverlust verantwortlich sein.

Anders sieht es aber aus, wenn ich bei einem Schnorchelausflug plötzlich von riesigen Tentakeln umschlungen und auf einen fiesen Schnabel zu unter Wasser gezogen werde. Dann ist es wurscht, ob Dagon mich mit einem Felsen zerquetschen oder eine tatsächlich existente Meereskreatur mich als Futter betrachtet: die Bedrohung für mein Leben ist imminent.

Entfernung gibt Sicherheit, egal, wie die Kreatur aussieht und wie unnatürlich sie ist, würde ich mal behaupten.

Und es geht auch nicht um klassische Charaktere wie die schwächliche Bibliothekarin, sondern wirklich um die Frage, ob eine Organisation wie Delta Green nicht mit Hilfe des Einsatzes moderner militärischer Methoden (in Sturm auf Innsmnouth hat man so ein Thema ja auch als Abenteuer in den 20ern) recht einfach einer Vielzahl von Mythoswesen begegnen kann, ohne dem Problem des rapiden geistigen Verfalls gegenüberzustehen?

Ich glaube schon, dass dies ein strategisch relevanter Faktor für die Mythosjagd ist.

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#13 Crimsonking

Crimsonking

    Des Wahnsinns lecker Häppchen

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Geschrieben 14. April 2011 - 12:35

Also meiner Ansicht nach ist das mit der geistigen Stabilität so:

Alles was mein Weltbild erschüttert, sei es nun brutale Gewalt in Aktion, eine grauenhaft entstellte Leiche, dessen Anblick an meinem Nervenkostüm rüttelt oder eine Begegnung chtuloider Art oder kurz:
Was für meinen Verstand nicht als "Normal" erscheint,
würde spieltechnisch zu Stabilitätsverlust führen.

Daher denke ich auch das ein Erkennen des Wesens als solches schon Auswirkungen hat.


„Man findet immer dort besonders viel Chaos, wo man nach Ordnung sucht.
Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist.”
Terry Pratchett


#14 Peterchen

Peterchen

    Mann mit Nase

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Geschrieben 14. April 2011 - 13:40

Es geht primär nicht um das Aussehen selbst, sondern um die Erfahrung (Riechen, Schmecken, "Wissen") von etwas, was nicht ins Weltbild passt. Ausgeliefertsein ist auch ein schöner Begriff in der Richtung.
Im ?brigen dürfte da Erschie?en von Leuten durchs Zielfernrohr auch Stabi kosten. Einfach so Leute erschie?en?
Finde ich schon krass.

#15 Synapscape

Synapscape

    Großer Alter Rufer

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Geschrieben 14. April 2011 - 13:45

Naja, aber verliert jeder Jäger beim Schie?en eines Hirsches Stabilität? Oder jeder Angler beim Fangen eines Fisches? Also am Töten eines Viechs alleine kann es nicht liegen. Und Dagon ist ja bei weitem kein Mensch.

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