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Spielbericht: Siegfriedslust


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 02. Oktober 2011 - 01:15

Ich habe bisher nur einen Spielbericht zu Siegfriedslust gefunden, der so wie es aussieht auch nicht ganz vollständig ist. Daher werde ich mal versuchen einen Zweiten zu schreiben, in der Hoffnung dass er vollständiger wird und ggf. SLs, die das Abenteuer noch nicht geleitet haben bei der Vorbereitung hilft... auch wenn das Abenteuer vergriffen ist und vermutlich alle SLs, die "Kleine Völker" haben das Abenteuer vermutlich schon geleitet haben ;-)

Zum Setting:

Ich leite das Abenteuer als eins von mehreren One-Shots, die jeweils mit neuem Char gespielt werden, um meinen Spielern einen anständigen Charakterstack aufzubauen, der dann in einer Kampagne (Horrof im Orient-Express) verheizt werden kann ;-)

Die Spieler:

Rita von Driftmark - Astronomin

Spielerin hat vor Jahren "Gestohlene Leben" gespielt und vor kurzem "Morgengrauen (CW19), ansonsten Erfahrung mit DSA und Shadowrun

Regina Sommer - Bibliothekarin

Rollenspielanfängerin, hat ebenfalls die Morgengrauen-Runde mitgemacht

Herbert von Blindheim - Adeliger Gro?wildjäger
"Gestohlene Leben" und "Morgengrauen", sonstige Rollenspielerfahrung DSA und SR

Thomas Winter - Privatdetektiv
Keine Cthulhu-Erfahrung, aber SR

Akt 1: Schüsse aus dem Nichts

12.01.1923 - Die Charaketere sind auf dem Weg zu CafÚ Bauer, als Thomas Winter von Willi der Geldbeutel gestohlen wird. Er hechtet hinterher, vergi?t allerdings "Haltet den Dieb zu rufen", seine ihm entegegenkommende Freunde (und umstehende Passanten) sehen ihn also nur lossprinten, wissen aber nicht warum. Trotzdem schafft er es Willi am Kragen zu packen. Grade als er ihn befragen will, rattert ein Maschienengewehr los und Willi verliert den Kopf (ins Gesicht des geschockten Thomas). Rita und Regina gelingt der Glückswurf, Herbert leider nicht, er sinkt mit 4 TP Schaden zu Boden. Während die Rita erste Hilfe beim Gro?wildjäger leistet, und der Thomas noch um seine Fassung ringt, bemerkt Regina das Kind auf den Schienen und schafft es, das Kind zu retten. Mit dem Kind auf dem Arm sieht sie die verletzte Mutter, will zu Hilfe eilen, scheitert aber an dem traumatisierten Veteranen, der mit seiner Krücke blind auf alles um ihn herum einschlägt. Während der wieder halbwegs zu Sinnen gekommene Thomas versucht den Mann erfolglos niederzuringen (und der Veteran ihn ebenfalls erfolglos versucht mit der Krücke zu schlagen) umgeht Regina den Vet und versucht der Mutter zu helfen, während Rita versucht Herbert ruhigzustellen, der trotz seinem verletzten Bein (glatter Durchschuss wie sich später heraustellt, ich wollte den Char nicht direkt zu Beginn aus dem Spiel nehmen) unbedingt ins Geschehen eingreifen will. Leider kommt Regina nicht rechtzeitig, die Mutter stirbt. Polizei und Rettungsdienst erscheinen auf dem Platz, verfrachten Regina, Ritaund Thomas zum roten Alex, und Herbert ins Krankenhaus.

Im Roten Alex werden die drei auf kleiner Flamme von Hermann Bernhard gebraten, der sich sicher ist, dass die vier in irgendwelche linken Umtriebe verwickelt, und damit zum Ziel der Freicorps geworden sind. Herbert wird, nachdem sein Bein versorgt ist, mit Krücke, Schiene und mit Schmerzmitteln vollgedröhnt aus dem KH direkt den wartenden Schupos übergeben, die ihn ebenfalls zum Verhör bringen. Alle vier beteuern keine Ahnung zu haben, was Ihnen Bernhard allerdings nicht glaubt. Einzig Rita gelingt die Probe auf Ansehen, so erfährt sie von der Theorie des Beamten und seinem Kampf gegen die Freicorps. Am späten Abend schlie?lich werden die vier entlassen, mit der Auflage, sich für weitere Befragungen bereit zu halten. Da Herbert eine gro?e Wohnung mit Personal besitzt, ziehen sich die ratlosen Charaktere zunächst dahin zurück, bevor sie gegen Mitternacht ihrer Wege gehen.

Akt 2: Oft kommt Erben unverhofft

13.01.1923 - Gegen 1 Uhr nachts kommt Thomas in seine Wohnung zurück, wo er von Frau Koslowski mit einer Schimpfkanonade über Ganoven in Ledermänteln und Franzmänner empfangen wird. Nachdem er die gute Frau beruhigt hat und seinen Brief in Empfang genommen hat geht er in seine Wohnung und liest den Brief. Etwas beunruhigt ob des ?berfalls, den Berichten der Witwe Koslowski und dem plötzlichen Erbe stellt er ein Glas mit Nägeln auf seine Haustürklinke, um für den Fall eines gewaltsamen Eindringens durch das Klirren gewarnt zu werden. Statt dessen erscheinen die Spreewaldratten, denen er mit gezogener Waffe die Tür öffnet. Sie werden hereingebeten, erzählen Ihre Geschichte inklusive des buckligen Männleins, Käthchen zeigt ihren Arm, was Thomas ziemlich einfährt. Da er aber selber nicht über medizinische Kenntnisse verfügt, gibt er Ihr die Adresse eines befreundeten Arztes, dem sie Ihren Arm zeigen soll. Von den Spreewaldratten auf die finsteren Gestalten vor dem Haus aufmerksam gemacht vergeigt er seine Verbergen-Probe und sieht nur, wie sich zwei Gestalten in die Dunkelheit zurückziehen.

Am nächsten morgen erzählt Thomas seinen Freunden von den Begebenheiten der letzten Nacht und bittet sie, ihn mit zum Notar zu begleiten. Dort triffen die Freunde auf Laura Walden, die Testamentsöffnung nimmt Ihren Lauf. Thomas selber fällt auf, wie kurz der letzte Wille, der Unfall und die Testamentseröffnung zusammen liegen, Karl Bellz haut auch nochmal in die Kerbe und verkündet stellvertretend, das man das Testament anfechten werde. Der Notar mahnt zur Einigung, Thomas behält sich aber eine Besichtigung des Hauses vor, Abgang von Bellz und der wütenden Laura.

Akt 3: Einladungen der besonderen Art

Auf der Suche nach einem Taxistand werden die Freunde von Otto und Rudi abgefangen und aufgefordert, in Ihr Auto zu steigen. Der bewaffnete Herbert will kämpfen und vergeigt seinen Ideenwurf, Thomas schafft dafür den seinen und kann Herbert noch einmal davon abhalten, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Rita will über das Autodach flüchten, wird aber von Otto am Hosenbund zurück gerissen. Man fügt sich in das Unvermeidliche. Auf dem Weg erzählt Rudi von der alten Nutte, die Ihren eigenen Puff aufmachen will (die Charaktere glauben jetzt zu wissen, warum Laura an dem Haus interessiert war) und von Ihrem Bruder, dem verrückten Professor und seinem Schatz.

Die Charaktere tafeln mit Fritz Gatzke, der davon überzeugt zu sein scheint, dass sie mehr wissen als sie wissen "Ihr steckt da schon mit drin, wa? Ganz clevere Jungs seid Ihr, wa? Ihr wisst wos was zu holen gibt, wa?" und das der Professor sie angeheuert hat um Licht in die okkulteren Ecken der Schatzsuche zu bringen. Die Charaktere erfahren, dass der Anschlag anscheinend tatsächlich von den meschuggen Freicorps geplant worden ist, dass es um ein Horn geht, das anscheinend den Weg zu Schatz der Nibelungen weist, und dass Gatzke diesen Schatz will. Ferner erfahren sie von Gatzke, dass auch die Franzmänner und die Freicorps hinter dem Schatz her sind und, im Rahmen des Dessert, nach Gatzkes Vermutung, auch die Nub'lenk'hi. Gatzke glaubt, dass die Charakter als Experten für das ?bernatürliche genau wegen letzteren vom Professor angeheuert wurden. Die Charaktere machen gute Meine zum bösen Spiel, ertragen den toten Zwerg und gehen zum Schein auf den Handel ein. Nachdem sie von Gatzke "entlassen" werden, geht er erneut in Herberts Stadtvilla, wo man sich erfolglos versucht, einen Reim auf die Sache zu machen. Herbert zeigt erste Anzeichen von Paranioa und läuft mit einer Pistole im Schulterholster und einer abgesägten Schrotflinte im Rückenholster durch seine Wohnung. Für den nächsten Tag verabredet man sich für 12 im CafÚ Haumichblau, um die Wohnung in Grunewald zu besichtigen, der Vormittag soll für Recherche genutzt werden. Thomas spricht noch mit dem befreundeten Arzt und hört die beunruhigende Diagnose, dass dieser sich Kätchens Verletzung nicht erklären kann, es scheint dem Arzt so, als sei dem Ar unter gro?er Kälte lle Flüssigkeit entzogen worden. Er würde gerne weitere Untersuchungen anstellen, aber das Mädchen ist nach der Untersuchung spurlos verschwunden.

Akt 4: Die Villa Sadlowski

14.01.1923 - Thomas geht zum roten Alex und erzählt Franz Glück von dem unverhofften Erbe (nicht aber von Gatzke). Dieser hört sich die Geschichte an, stimmt zu, dass sich das alles sehr seltsam anhört und dass das Erbe eventuell etwas mit dem ?berfall zu tun haben könnte, ist aber auch nicht wirklich hilfreich. Regina und Herbert statten einem Freund Herberts, Professor für Anthropologie an der Uni Berlin einen Besuch ab, schildern den Zwerg und fragen, ob es sich eventuell um eine Pygmäenart handeln könnte. Der Professor wirkt nicht wirklich interessiert, vermutet eine Art Jahrmarktsattraktion, wei? aber doch eine paar Bücher die man eventuell zur Konsultation heranziehen kann, durch welche sich Regina direkt (und erfolglos) durchackert. Rita sucht ebenfalls einen befreundeten Professor auf, für Geschichte, erzählt ebenfalls vom eingelegten Zwerg, trifft aber auch hier eher auf mildes Desinteresse, verbunden mit dem Vorschlag, doch eventuell einen Naturkundler zu befragen. Auf die Frage nach dem Nibelungenschatz bekommt sie Wortbedeutung, Ursprung und Inhalt der Nibelungensage geschildert (S.15 - Was die Charaktere über die Nibelungenmähr herausfinden könnten).

Um 12 trift man sich wieder in Herberts Stadtvilla, von wo aus man vom Chauffeur nach Grunewald gefahren wird, Pistolen (Herbert und Thomas) sowie abgesägte Schrotflinte (Herbert) am Mann, im Kofferaum noch eine von Herberts Grobschrotflinte für Regina (Hobby-Jägerin). Der Chaffeur wird mit dem Taxi nach Hause geschickt, er soll nicht den ganzen Tag vor der Villa warten, Auto (mit Schrotflinte im Kofferaum) bleibt aber da. Die Chars werden von Max Kellermann empfangen und durch die Wohung geführt, durch seine militärisches Auftreten (schnarrende Stimme, angedeutetes Hackenschlagen beim "Stest zu Diensten, Herr Winter), macht sich dieser schnell verdächtig, einer der Spieler mutma?t sogar, dass der echte Kellerman eventuell im Keller verrottet. Daraufhin lä?t man sich den Keller zeigen, Kellermann hat aber den Sicherungskasten sabotiert und behauptet, er müsse erst eine neue Sicherung kaufen, bevor man den Keller besichtigen könnte. Da alle Charaktere den Keller verlassen haben, verschlie?t Kellermann die Kellertür (ungesehen) und macht sich unter dem Vorwand eine Sicherung zu kaufen mit dem Fahrrad davon. Die Charaktere stellen in den nächsten vier Stunden Arbeitszimmer und Bibliothek auf den Kopf, während Herbert den Park auf der Suche nache Zwergen, Einbrechern und möglicherweise Jagbarem durchstreift.

Akt 5: Nächtliche Ruhestörung

Um sechs Uhr Abends versammelt man sich im Wohzimmer im ersten Stock der Villa und studiert Handout Nummer 3 und 4, die Rheinkarte, den Brief aus dem Mülleimer, sowie den Prognocitacia-Auszug. Den Amphitheatrum-Auszug habe ich blöderweise übersehen, den muss ich den Chars in der nächsten Sitzung noch Nachreichen. Auch die Dissertation von Belloq wird gefunden, da aber der einzige Char mit Französich-Kenntnissen die Probe vergeigt, können sie nur auf Basis des Titels mutma?en worum es geht. Da aber sowohl die Studien des Proffessors, als auch Belloqs Dissertation etwas mit den Nibelungen zu tun haben, kommen sie aufgrund des Schriftzugs "Dieb" schnell auf die Idee, dass Belloq dem Proffessor wohl Forschungsergebnisse gestohlen haben muss. Während noch über die Erwähnung des Horns in den verschiedenen Quellen gegrübelt wird (sogar in die richtige Richtung... das Horn ruft/gebietet den Würmern), vergeigen alle Chars die Horchenprobe, so dass sie erst mitbekommen, dass etwas nicht stimmt, als das Freicorps die Wohnungstür eintritt.

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#2 Roger Wilco

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Geschrieben 02. Oktober 2011 - 01:16

Herbert geht mit gezückter abgesägter Schrotflinte zur Tür und sieht durch den Türspalt, wie zwei Freicorpsler die Treppe heraufstürmen, von denen sich der eine Richtung Wohnzimmer (und Chars) wendet, der andere in Richtung Hausherrenzimmer. Den ?berraschungsvorteil auf Ihrer Seite rei?en die Chars die Tür komplett auf und Herbert feuert in Kernschussreichweite beide Läufe seiner Schrotflinte in den anstürmenden Freicorpsler ab, was dessen Flug rückwärts in den Gang und sofortigen Exitus zur Folge hat. Freicorpsler 2 liefert sich ein Feuergefecht mit Thomas, der als geübter Schütze drei Schuss abgeben kann, wonach Nr. 2, nach einem grandios vergeigten Feuersto? zu Boden geht. Herbert wechselt ebenfalls zur Pistole und geht mit Thomas links und rechts neben der Tür mit Sicht auf den Treppenabsatz in Deckung. Als Freicorpsler 3 und 4 die Treppe hinauf gestürmt kommen, laufen sie in den Kugelhagel, wobei 3 zur 2 in den Gang stürzt und 4 leicht verletzt ins Treppenhaus kippt. 2 und 3 versuchen zwar noch mit ihren Mausern Wiederstand zu leisten, werden aber von Thomas und Herbert zusammen mit Regina, die sich die Schrotflinte schnappt und nachlädt, in eine bessere Welt geschickt. 4 Im Treppenhaus versucht zwar noch mit ein paar ungezielten Feuerstö?en um die Ecke den Auftrag zuende zu bringen, als er sich aber der Auswegslosigkeit der Lage bewusst wird, jagd er sich mit dem Ruf "Lang lebe das Gro?deute Reich" eine Kugel in den Kopf. Der sterbende Nummer 2 schafft es noch mit letzter Kraft "Wunderwaffe... niemals" zu hauchen.

Die Chars filzen die Freicorpsler, bemerken die Wehrmachtsausrüstung und die Gürtelschnallen, da sich aber niemand mit Runen auskennt, können sie die Inschrift nicht entziffern. Von der bald eintreffenden Polizei einem tobenden Hermann Bernhard übergeben verbringen die Charaktere den Rest der Nacht in Arrestzellen im roten Alex.

Akt 6: Ein fremder mit belgischem Pass

15.01.1923 - Den ganzen folgenden Tag verbringen die Chars in Polizeigewahrsam mit wechselnden Verhören durch Bernhard und Glück, die jetzt beide der festen ?berzeugung sind, dass die Charaktere aus politischen Motiven Ziel der Freisorpsler geworden sind. Entsprechend entnervt und ungehalten über die erneute Beteurung der Chars keine Ahnung zu haben, was hier gespielt wird, lassen die beiden die Chars erst gegen Abend laufen mit dem eindringlichen Hinweis, sich aus Scherereien heraus zu halten. Die Chars erwägen kurz, noch einmal zur Villa zu fahren, der Hinweis, dass ein Eindruch in ein polizeilich versiegeltes Gebäude eine Straftat darstellt und Bernhard und Glück bei der aktuellen Sachlage nur zu glücklich währen, den Chars eine solche nachweisen zu können, macht den ?berlegungen ein schnelles Ende. Müde und zerschlagen vom Tag machen sich die vier auf zu ihren jeweiligen Bleiben, Thomas wird beim betreten seiner Wohnung erneut von der Witwe Koslowski mit Geschrei über Franzmänner und Stra?enkinder empfangen. Es gelingt ihm, die Witwe noch ein (letztes) mal zu beruhigen, bevor er mittlerweile sehr beunruhigt, in sein Wohnung geht und die Tür erneut mit dem Nagelglas sichert.

Kurze Zeit später klopft es wieder an seiner Wohnungstür, Plisch und Plum mit vielen Nichtigkeiten und einer Neuigkeit, dem Geröchel aus dem Nachbarhaus. Da die Chars zwischenzeitlich mutma?en, dass die Kinder entweder getarnte ZWerge sind oder ggf. auch für Gatzke arbeiten, glaubt Thomas an eine Fall und holt die restlichen Charaktere heran. Zur Kellertreppe geführt stellt sich heraus, dass Thomas als einziger an eine Taschenlampe gedacht hat, also ist es seine Aufgabe die Tür zu öffnen, während sich die anderen Chars oben an der Kellertreppe postieren. Thomas öffnet die Tür, sieht im Schein seine Taschenlampe die wuselnden Nub'lenk'hi, die Tür wird von einem Schuss aus der zwergischen Strahlenwafe getroffen und sinkt mit leisem Seufzen als feiner Rostnebel auf den Kellerboden. Das ist für Thomas zu viel und er nimmt rei? aus, die Kellertreppe nach oben. Sämtliche Chars zielen mit entsicherten Waffen die Treppe nach unten um die Nub'lenk'hi mit einem Kugelhagel zu begrü?en, allerdings kommt nichts die Treppe herauf. Eingedenk des stöhnenden Verwundeten gehen Thomas und Herbert erneut in den Keller, finden den offenen Kanaleinstieg, haben aber keinerlei Ambitionen in die Kanalisation zu steigen, und treffen auf den Verwundeten Henri Defense. Dieser wird durchsucht, der Pass gefunden und auch ohne Ideenwurf erinnern sich die Spieler an den Zeugen aus dem Testament. Da die Zeilt eilt, wird Defense im eigenen Auto von allen vier Charakteren ins Krankenhaus gebracht. Der Hof wird nicht durchsucht, das Horn nicht gefunden. Ich bin also davon ausgegangen, dass die Spreewaldratten das Horn gefunden haben, der dicke Engelbert darauf geblasen hat und die Kinder sich anschlie?end mit dem Horn im Haus versteckt haben, um auf die Chars zu warten.

Akt 7: Wohnunglos

Die Chars geben den bewu?tlosen Defense im KH hab und werden gebten im Wartezimmer zu warten um noch einige Angaben zu machen. Während die Chars noch überlegen sich eventuell abzusetzen, da sie mit einer eventuelle weiteren Begegnung mit der Berliner Polizei aka Hermann Bernhard rechnen, bebt der Boden und Hektik bricht im Krankenhaus aus. Auf Nachfrage erfahren die Chars von einer heftigen Explosion, die einen ganzen Wohnblock in Schutt und Asche gelegt hat. Von böser Ahnung getrieben, hängen sich die Chars mit ihrem Auto an einen der Krankenwagen und finden vor was sie erwartet haben, Thomas Wohnblock liegt in Schutt und Asche. Während die Chars noch völlig ratlos vor dem Chaos stehen, wird auf einer Trage der schwerverletzte Kalle vorbeigetragen. Thomas und Herbert erkennen als Kriegsveteran die rote Triage-Karte auf der Brust des Jungen als Hinweis, dass er nur noch Schmerzmittel bekommt und die ?rzte ihn aufgegeben haben. Bevor Kalle ins Licht geht, schafft er noch Rita, die seine Hand hält, zu sagen, dass der dicke Engelbert das Horn geblasen hat und danach das Haus explodiert ist. Thomas erkundigt sich in der zwischenzeit nach weiteren Toten, er ist ja Mieter und entdeckt die Zwillinge Plisch und Plum. Tief erschüttert und mit den Worten "Jetzt ist das persönlich" machen sich die Charaktere auf zu Herberts Wohnung um nach fast zwei Tagen pausenloser Aktion endlich wieder ein bi?chen Schlaf zu bekommen.

Zusammenfassung

All in all haben wir für die ersten 7 Akte knappe 7 Stunde gebraucht. Die Chars haben sich insgesamt eigentlich genau wie erwartet verhalten und sind relativ souverän durch den ersten Teil der Geschichte gesegelt. Als Hauptquartier wurde allerdings nicht Thomas Mietwohnung, sondern Herberts Statdtvilla gewählt, was dazu geführt hat, dass Thomas jeweils alleine nach Hause gekommen ist. Die Chars tappen hinsichtlich der Story nach wie vor im Dunkeln. Sie haben mittlerweile verstanden, dass die Zwerge aus dem Niebelungenlied wohl die Nub'lenk'hi sind und ganz und gar nicht nett, und dass das Horn anscheinend dem Gewürm gebietet. Sehr viel weiter gekommen sind sie noch nicht. Neben den Kindern wurde zwischenzeitlich auch Fritz Gatzke verdächtigt Alberich zu sein, weil er im Keller umgeben von Kunstschätzen wohnt.

In Akt 7 hat sich etwas gerächt, dass wir sehr viel schneller vorangekommen sind als ich gedacht habe und daher den von mir vorbereiteten Bereich der Storyline verlassen haben. Daher auch der Lapsus mit den toten Spreewaldratten. Ich dachte, nachdem die Chars das Horn nicht gefunden haben, das Horn aber geblasen werden musste, wäre es eine gute Idee, das Horn von den Spreewaldratten blasen zu lassen. Anschlie?end verschwinden sie mitsamt Horn im Haus um erneut auf Thomas zu warten, woraufhin das Haus Horn und Kinden begräbt. Ich dachte die Spreewaldratten seien für den weiteren Verlauf der Geschichte unwichtig, dito das Horn, da Henri Defense ja einen Kohleabrieb in der Tasche hat. Dass die Kinder eigentlich noch Informationen über Belloq, die Kinder des Niddhogg und das Geräusch des auftauchenden Cthoniers machen sollten, habe ich erst zu spät gesehen. Nachdem Kalle, Plisch und Plum sehr emotional aus der Geschichte genommen worden sind (die Spielerin von Rita hatte Tränen in den Augen als ihr Kalle unter der Hand weggestorben ist ;-) , bleibt mir jetzt eigentlich nur noch der dicke Engelbert, den ich nur deswegen nicht unter den Leichen genannt habe, weil der komplett zermatscht mitsamt dem zerstörten Horn ganz tief unten im Schuttberg liegt. Eventuell ist der ja rausgegangen um zu pinkeln, kurz bevor es los ging ;-) ...man wird sehen. Den verletzten Freicorpsler mit der Regenwurm Paranio habe ich leider auch übersehen. Nächstes Wochenende soll es weiter gehen.




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#3 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 02. Oktober 2011 - 11:12

Akt 7: Wohnunglos - Fortsetzung

16.01.1923 - Nach geruhsamen Nachtschlaf finden sich die Chars zur Morgenbesprechung in Herberts Esszimmer ein. Die Ideen gehen von nochmal zur Villa Sadlowski über direkt nach Koblenz bis hin zu in die Kanalisation und nochmal zu Fritz Gatzke. Nach längerer Diskussion beschlie?en die Chars dann aber doch nach Indy zu sehen. Ich wollte ursprünglich davon absehen, die Chars zweimal zu Indy laufen zu lassen, daher haben sie in der ersten Unterredung schon fast alle Infos bekommen, also die Wahrheit über Professor Sadlowski, Belloq und LeGrange und vor allem Spellmann.

An dieser Stelle haben mich meine Spieler hinsichtlich des Zeitablaufs ziemlich gelöchert weil das initiale Attentat am 12.01 stattfand, Indy aber eigener Aussage zufolge erst am 15.01 bei Spellmann war (denn er ist direkt danach zum Erben, siehe S. 47) und der so überhaupt erst von der ganzen Chose erfahren hat. Sprich: Am 12.01 wusste die Freicorps noch gar nichts vom Sadlowskischen/Jonesschen Ränkespiel. Ich habe das nochmal mit Infos vorab via Telefon/Telegramm abgebogen, aber irgendwie ist das schon ein ziemlich dicker Logikfehler... es sei denn, ich habe irgendwas substantielles überlesen... will ich nicht ausschlie?en.

Nach dem Gespräch mit Jones hätten die Chars eigentlich auf direktem Wege zum spellmannschen HQ fahren sollen, dass blieb aber erstmal links liegen. Die Chars waren der Ansicht dass Spellmann das Horn nicht haben könne (das hatte ja laut Aussage von Kalle der dicke Engelbert geblasen, den die Chars folgerichtig irgendwo unter dem Schuttberg von Thomas Haus wähnten) und er (Spellmann) auch nur das wisse, was Indy ihm gesagt habe. Ohne Horn käme er nicht an den Schatz, sie (die Chars) wüsste alles was er wei?, ihn also um Informationen willen auszuhorchen war auch keine Motivation. Die Information, dass das Institut auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ist, hatte den Spielern irgendwie ein bewaffnetes Universitätsinstitut vor Augen gerufen, dass sie tagsüber ohnehin nicht angehen wollten. Statt dessen wollten Rita und Regina zu Gatzke gehen und von ihm Waffen und Männer für einen Sturm aufs Institut anfordern, Thomas und Herbert wollten in die Kanalisation um unterhalb des (eingestürzten) Kellers, in dem sie Jones gefunden haben, nach dem Rechten zu sehen.

Rita und Regina sind also nochmal zum Lagerhaus, das sie verschlossen vorgefunden haben. Bei der Umrundung des Gebäudes und auf der Suche nach einem Eingang sind die beiden von zwei unbekannten Schlägern von Gatzke aufgegriffen worden, die die beiden recht deutlich zur Stra?e zurück komplementiert haben. Die Hinweise, man käme wegen dem Zwerg und dem Horn, wurden mit schallendem Gelächter kommentiert (die beiden wussten von nichts) und das Statement, die beiden würden Gatzke kennen erst einmal nicht geglaubt. Nichts desto trotz hat der eine Schläger den beiden dann zugesichert, dass man Herrn Gatzke informieren würde, dass sie da waren... sollte ich den Fritze nochmal brauchen, hat er jetzt also ein Türchen offen.

Thomas und Herbert sind ein paar Blocks entfernt von dem eingestürzten Haus, um das noch immer Polizei und Spurensicherung herumstehen, in die Kanalisation eingestiegen. War für alle Beteiligten ein gro?er Spass, da ich sie die meisten Zeit durch Kanalröhren ohne Laufsteg und bis zur Brust im Siffwasser habe herumstapfen lassen. Ein paar mal haben die beiden auch den Boden unter den Fü?en verloren. Am Keller angekommen haben sie natürlich keinerlei Spuren gefunden und konnten nur feststellen, dass der halbe Häuserblock auf dem Kanaleinstieg lag. Etwas frustiert sind die beiden einen Gully weiter wieder ans Tageslicht gekommen und zwar genau vor den Fü?en von Hermann Bernhard, der die Unglückstelle zufällig grade inspiziert hatte. Herbert konnte sich grade noch unter Tage verdrücken, Thomas wurde von der zufällig anwesenden Feuerwehr mit einem Schlauch abgespritzt und bekam die Anweisung sich in seinem eigenen Interesse in drei Stunden (16 Uhr) sauber und mit ein paar guten Antworten im Polizeirevier zu melden.

Nach einem weiteren kurzen Meeting in Herberts Wohnung haben die Chars beschlossen nochmal ins Krankenhaus zurück zu fahren und Indy zu fragen, wie weit man die Polizei einweihen könne. Besuchszeit war vorbei und nachdem Herbert sein Ablenkungsmanöver grandios vergeigt hat kamen sie auch durch den Haupteingang nicht mehr rein. Also sind die über die Notaufnahme zu Indy vorgesto?en, der ihnen dringend davon abgeraten hat, ihn, Spellmann oder Belloq ins Spiel zu bringen, da für alles keine Beweise vorhanden seien und das ganze ungewollte Aufmerksamkeit auf Ihn ziehen könne. Man einigte sich auf folgende Story:

Thomas kann sich immer noch keinen wirklichen Reim auf die Geschichte machen, vermutet aber folgendes: Angesichts des unerwarteten Erbes und der Information (von Gatzke) das der Erblasser angeblich den Schatz der Neibelungen gefunden habe, könnte es soch sein, das die Freicorps ebenfalls Wind von der Sache bekommen haben. Sie haben mehrfach versucht ihn aus dem Weg zu räumen, um die Villa Sadlwoski in Ruhe und ausführlich zu durchsuchen. Da er diese Versuche mehrfach durchkreuzt hat, haben sie anscheinend versucht ihn mit einem Sprengstoffattentat in seiner Wohnung zu töten. Dabei haben sie aber anscheinend die Sprengladung falsch berechnet, was den ganzen Wohnblock zerlegt hat. Abgesehen davon bittet Indy die Chars noch, seine Krempel aus der Pension Hermes zu holen.

Thomas erscheint also um 16 Uhr mit genau dieser Story auf der Polizei und schafft es dank gelungener Ansehen- und ?berzeugen-Proben Hermann Bernhard von seiner Position zu überzeugen. Das hilft ihm zwar nicht unmittelbar weiter, weil Hermann Bernhard ausser dem Ratschlag seinen Kopf unten und sich aus Scherereien herauszuhalten nichts für ihn tun kann, enthebt ihn aber des Problems des sich immer weiter verdichtenden Polizeidrucks.

Nach der Unterredung geht es zur Pension Hermes um Indys Zeug zu holen, was Dank hervorragender Ansehen-Proben auch problemlos gelingt. Es folgt der Auftritt von Belloq und dank Ideenwurf auch die Erkenntnis, dass die Sadlowski/Jones-Verschwörung aufgeflogen ist und die Zeit zu drängen beginnt. Angesichts dieser Information beschlie?en die Chars Abends gegen 19 Uhr doch noch das Institut zu besuchen.

Akt 8: Reichlich Würmer

Da keiner Schlosserarbeiten hat müssen die Chars wohl über die Mauer. Das aufgelockerte Erdreich und die Oberlichter werden entdeckt, es kann sich aber keiner einen Reim darauf machen. Die Chars gehen die ganze Zeit davon aus, dass das Institut noch benutzt wird, sind also auf der Hut vor Spätarbeitern und Nachtwächtern. Das Schlossknacken an der Eingangstür geht erstmal daneben, beim Umrunden des Gebäudes wird in einem Nebengebäude der Generator gefunden. Beinahe hätten die Chars den Generator sabotiert mit dem Ziel, dass der Stromausfall irgendwen aus dem Gebäude lockt und man ungesehen hineinschlüpfen könne. Aus irgendwelchen Gründen (habe ich leider vergessen) und zum Glück (für mich) wurde das dann aber doch nicht gemacht. Statt dessen haben die Chars ein Fenster eingedrückt und sind so ins Gebäude gelangt, nicht ohne aber die drei Kabel zu bemerken, die vom Generator zum Haus führten.

Das Institut selber wird schnell als leer erkannt. Die Chars maschieren in den Keller, lösen den ersten Druckschalter aus, merken, dass irgendetwas nicht stimmt, kommen aber nicht darauf was. Regina findet die okkulten Zeichen im Strömungskanal, Thomas und Rita folgen, die Tür geht zu, der Tanz beginnt. Ich habe die Tür zugeknallt und die Spieler den Abstand auswürfeln lassen, weil natürlich keiner wusste, wo er stand. Abgesehen davon hätte ich, wenn ich die Position hätte vorher festelegen lassen, den Argwohn meiner Spieler erweckt und dann hätte ich ein Char-Knäul an der Tür gehabt.

Herbert hat zwei Spielrunden lang versucht, die Tür via Schaltpult zu öffnen, was ihm natürlich nicht gelang und hat sich dann selbstständig in Gang gesetzt um den Generator zu sabotieren. Ich bin mal davon ausgegangen, dass er da 10 Spielrunden hin braucht. Thomas, Regina und Rita haben in der Zwischenzeit versucht, im Ströhmungskanal zu überleben. Während es Rita, die nur Waffengrundwerte besitzt, mit ihrer geliehenen Waffe (dank Kernschussreichweite) gelungen ist ein Bullauge einzuschiessen und zu entkommen waren Reggina und Thomas schon auf 20 Meter an die Rotoren dran. Beide habe sich dann an der Wand flach auf den Boden gelegt um dem Wind weniger Ansatzfläche zu bieten, wafür sie auf STx4 anstelle STx3 würfeln durften um nicht näher heran gezogen zu werden, aber auch keinen Boden gut gemacht haben, wenn sie die Proben gut bestanden haben. Thomas hat sich auf einen der Rotoren eingeschossen, Regina konnte gar nichts machen.

Die drei haben tatsächlich die 10 Spielrunden durchgehalten, die Herbert zum Generator gebraucht hat. Mangels technischer Reparatur hat Herbert einfach beide Läufe seiner Schritflinte in den Generator geballert und danke erfolgreichem Glückswurf auch auf Anhieb was lebenswichtiges getroffen und den Generator abgeschaltet. An dieser Stelle haben wir dann aufgehört.

Zusammenfassung

Insgesamt haben wir für den Rest von Akt 7 und Akt 8 bisher 5 Stunden gebraucht. Was die Chars während der ersten Session an straightem Spiel gut gemacht haben, ist hier wieder nachgelassen worden ;-).

Haupt "problem" während der Session war eigentlich die fehlende Motivation der Chars Spellmann zu besuchen. Evtl. habe ich das nicht ausreichend dringend rübergebracht oder irgendwelche wichtigen Infos überlesen, aber ich konnte das sogar irgendwie nachvollziehen. Wie schon gesagt, Spellmann hatte aus Sicht der Chars das Horn nicht und auch keine Informationen, die die Chars nicht hatten. Das stimmt so zwar nicht, aber aus dem was Indy den Chars erzählt hat, ist natürlich nicht zu entnehmen auf welche (Mythos)wissensader die Chars im Institut sto?en würden. Erschwerend hinzu kam, das Spellmann aus Sicht der Chars der Freicorps-Oberhoncho war, sie also mit einem übermächtigen Gegener gerechnet haben.

Statt also im Institut einzureiten, sind die Chars irgendwelchen selbst erzeugten Red Herrings hinterher und standen am Ende kurz davor, Spellmann anzuzeigen, was mich, notwendige Impro-Skills des SL hin oder her, vor Probleme gestellt hätte. Wären die Chars nicht selber ins Institut eingebrochen, wäre ein Haufen plotrelevanter Infos verloren gegangen, mal völlig abgesehen von der Ströhmungskanalszene, die ich nur sehr ungern ausgelassen hätte... ein bi?chen ?kschn dann und wann hält die Stimmung ;-) Um das trotz einer Anzeige noch alles mitzunehmen hätte ich spontan den halben Akt 8 neu schreiben müssen. Glücklicherweise haben sie Ihre Story aber vorher mit Indy besprochen, was es mir ermöglicht hat, da dezent noch ein wenig Einfluss zu nehmen.

Der Zweite Punkt der mir bzw. den Chars aufgefallen ist, ist der Logikfehler im Ablauf. Wie konnten die Freicorps den Erben schon am 12.01. angreifen, wenn Spellmann erst am 15.01. von Indy von Sadlowskis/Hones-Verschleierungstaktik gehört hat? Oder habe ich da irgendwas überlesen? Bin für Aufklärung in jeder Hinsicht dankbar :)
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#4 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 02. Oktober 2011 - 11:13

Akt 8: Reichlich Würmer - Fortsetzung

Nachdem der Generator hinüber war, haben die Chars das Spellmannsche HQ durchsucht und die volle Packung gefunden, also die Geheimakte Jericho, das "Uralte Schrecken" und das "Liber Apologeticus"... nachdem meine Spieler noch nicht so Cthulhu-erfahren sind, wollte ich Ihnen lieber etwas mehr als zu wenig Infos bei die Hand geben. Wer hätte ahnen können, zu was das führt... OMFG! Aber mehr dazu später. Beide Bücher wurden noch in der gleichen Nacht quer gelesen, die Zauber"Unsichtbares sehen" und "Binde Feind" entdeckt und diverse Infos zu Nub'lenk'hi und Cthoniern gefunden und versucht mit den anderen Infos in Verbindung zu setzen. Danach waren die Chars soweit im Bilde, das Ihnen klar wurde, dass hier jemand den Tisch für den Weltuntergang gedeckt hat und eile geboten war.

Akt 9: Züge und Tunnel

17.01.1923 - Nach ausgiebigem späten Frühstück sind Rita und Thomas zu Indy ins Krankenhaus gefahren, Herbert hat angefangen die Koffer für Koblenz zu packen und wollte danach noch einen Abstecher in den Botanischen Garten Berlin machen um Rutaceae-Blätter in Form von Diptam für den Unsichtbares sehen zu besorgen und Regina hat angefangen die Geheimakte Jericho zu lesen. Herberts Butler wurde derweil ausgesandt um die Visa für die amerikanische Zohne und die Zutickets zu besorgen.

Indy hat sich erwartungsgemä? als noch nicht wieder fit erwiesen, ein kurzes Gespräch mit dem Arzt hat ergeben, dass er frühestens morgen entlassungsfähig und bereit für die Strapazen einer Zugfahrt sein würde. Und kurz bevor Thomas und Rita das Krankenhaus verlassen wollten, hatte Rita die Idee, in die Leichenhalle einzubrechen um das im Liber Apologeticus genannte Talg eine toten Kindes zu kommen um den Binde Feind wirken zu können. Thomas hat sie zwar versucht davon abzubringen, aber erfolglos. Die beiden sind also in den Keller geschlichen wo sie allerdings sowohl die Tür zur Leichenhalle als auch die Tür zum Lager am anderen Ende des Ganges zur Leichenhalle verschlossen vorgefunden haben. Während sie noch überlegt haben, kam ein Pfleger in den Keller und hat die beiden zurück zur Aufnahme gebracht. Ein erfolgreicher Ideenwurf hat ergeben, dass der Pfleger wohl direkt wieder in den Keller gegangen ist um das zu erledigen, was er dort zu erledigen hat... und er aller Wahrscheinlichkeit nach einen Schlüssel dabei hat. Also sind die beiden wieder in den Keller, um dem Pfleger den Schlüssel abzunehmen. Und da begann dann eine Tour de Force sondergleichen... ich schüttel immer noch den Kopf :D

Die beiden sind straks zur Leichenhalle, der Pfleger war aber im Lager, und hat die beiden gleich nochmal erwischt, als er wieder aus dem Lager gekommen ist. Thomas hat versucht ihn KO zu schlagen, hat allerdings glorreich vorbeigehauen, was aber beim Pfleger natürlich den Fullalarm ausgelöst hat, der hat laut um Hilfe gerufen. Rita konnte ihm zwar erfolgreich den Mund zuhalten, Thomas hat allerdings seinen nächsten Schlag verpatzt und statt den Pfleger zu treffen Ritas Hand auf des Pflegers Mund getroffen... 4 TP, Hand gebrochen. Rita hat allerdings Eiswasser in den Adern und mit der gesunden Hand die Knarre rausgefummelt, die sie von Herbert geliehen hat, sie dem Pfleger ins Gesicht gehalten und ihn aufgefordert den Mund zu halten... es blieb also bei dem einen Hilferuf. Dieser hat allerdings eine Schwester auf den Plan gerufen, die die beiden aber dank geglückter Horchenprobe schon auf der Treppe gehört haben. Während Rita den Pfleger weiter mit der Pistole in Schach gehalten hat, hat Thomas am Treppenabsatz gewartet und die Schwester seinerseits mit der Pistole bedroht und zum Schweigen verdonnert.

Pfleger und Krankenschwester wurden ins Lager gebracht, mit Verbandsmaterial gefesselt und von Thomas in Schach gehalten, der den eigentlich Akt der Leichenschändung nicht mitmachen wollte. Mit dem Schlüssel des Pflegers ist Rita also in die Leichenhalle und da sowohl ihren Glückwurf geschafft (es war eine Kinderleiche da) als auch Ihren Ideenwurf verpatzt, sie war also in diesem Moment komplett skrupellos. Also wurde einem toten Siebenjährigen zuerst linkshändig mit einer Knochensäge das bein an der Hüfte abgetrennt, anschlie?end der Oberschnel über dem Knie entfernt, das ganze in ein Stück Leichentuch gepackt und ab gings. Pfleger und Schwester wurden nochmal gehörig verschnürt und die beiden Chars sind unentdeckt entkommen.

Beide sind in Ihre jeweilige Unterkünfte gegangen und haben in Windeseile das wichtigste zusammengepackt, da Ihnen klar war, dass Schwester und Pfleger eine sehr gute Beschreibung zumindest von Thomas würden abgeben können, der in letzter Zeit ja quasi Stammgast bei der Polizei war. Anschlie?end haben beide in einem kleineren Hotel in den Au?enbezirken von Berlin eingecheckt. Während Rita Thomas Bekannten, den Arzt, aufgesucht hat, hat Thomas die Zeit genutzt sich bei einem Händler mit Winterkleidung und anderen Materialien einzudecken, die er für den Trip nach Koblenz braucht, den das Team jetzt definitiv vorhatte.

In der Zwischenzeit hat Herbert soweit alles gepackt und dank gelungenem Glückswurf auch die benötigten Diptam-Blätter bekommen. Zurück in seiner Wohnung erfährt er vom Butler, dass das dieser keine Einreisepapiere für die amerikanische Zone bekommen konnte. Mittlerweile so gegen 18 Uhr Abends klingelt das Telefon, Rita und Thomas rufen von der Hotelrezeption aus an. Da aber die Rezeptionistin quasi auf Ihrem Schoss sitzt und sie nicht frei sprechen können, teilen sie Herbert nur mit, das etwas schief gelaufen ist und sie später am Abend vorbei kommen werden. Leider kommt es dazu aber nicht mehr, eine knappe halbe Stunde später reitet die Polizei auf der Suche nach Thomas und Rita in Herberts Wohnung ein und nimmt sowohl den Hausherren als auch Regina zum Verhör mit, nicht ohne vorher lautstark und vor Ohren des entgeisterten Butlers nach Thomas und Rita zu fragen und von "Bewaffnetem ?berfall" und "Leichenschändung" zu sprechen.

Die beiden werden bis 23 Uhr verhört, so dass nicht Herbert den Hörer abnimmt, sondern der Butler, als Thomas und Rita aus einer kleinen Kneipe anrufen und Herbert alles erzählen wollen, den beiden ist zwischenzeitlich klar geworden, dass zu Hebert zu fahren keine gute Idee sein könnte. Der Butler, der nur wei?, das Leichenschänder und bewaffnete Räuber seinen Arbeitgeber in Schwierigkeiten gebracht haben, versucht rauszubekommen wo die beiden sind, um ihnen die Polizei auf den Hals zu hetzen, was die beiden aber mitbekommen und das Telefonat abrupt unterbrechen. Rita ist daraufhin so von Paranioa gebeutelt, dass sie gleich wieder zurück ins Hotel geht, Thomas zieht noch eine Kneipe weiter um noch ein paar Schnapps zu heben. Eine halbe Stunde später sieht er die Polizei in die Kneipe einlaufen, aus der die beiden telefoniert haben. Der Butler, im Glauben seinem Arbeitgeber einen Dienst zu erweisen, hat nämlich direkt nach dem Telefonat die Polizei angerufen, die über die Vermittlung herausbekommen hat, von wo aus der Anruf getätigt worden ist. Nun ebenfalls paranoid ruft er von einem öffentlichen Fernsprecher (gabs die damals schon? However) Rita im Hotel an, die direkt auscheckt, sein Gepäck aber da lä?t, was dazu führt das er auch nochmal ins Hotel muss und ebenfalls Hals über Kopf abreisst, von einer sehr mi?trauischen Wirtin begutachtet.

Den beiden wird langsam klar, was für eine Lawine sie da losgetreten haben, ungeschehen machen können sie das ganze aber nicht mehr. Privatdetektiv Thomas schleppt Rita daraufhin in ein Stundenhotel am Arsch von Berlin, wo sie beim Zuhälter für 16 Stunden zu einem horrenden Preis ein Zimmer mieten und gegen Mitternach in bleiernen Schlaf fallen. Regina und Herbert, mittlerweile von der Polizei entlassen schauen noch bei Gatzkes Lagerhaus vorbei und hinterlassen eine handschriftliche Nachricht, dass dieser sich melden soll, da sich die beiden von Gatzke Hilfe bei der Einreise in die amerikanische Zone erhoffen. Danach endet auch für Regina und Herbert der, für die beiden eher ereignislose Tag.

18.01.1923 - Rita und Thomas wachen in Ihrem versifften Stundenhotel auf und bringen den Hotelbesitzer mit Hilfe von Thomas britischen Pfund dazu, Ihnen zu einem horrenden Preis für eine Stunde seine Küche zu vermieten. Während Thomas die Tür bewacht kocht Rita den Oberschenkel aus und schöpft das ausgetretene Fett in eine leere Bierflasche ab. Der Oberschenkel wird danach mit Hilfe diverser Küchenutensilien so klein wie möglich zerschnippelt und in die Mülltonne im Hinterhof geschmissen. Da die beiden das Zimmer noch bis 16 Uhr gemietet haben, fahren sie mit der Tram in die Innenstadt um sich winterfeste Wanderausrüstung und insbesondere Rücksäcke zu kaufen. Dank erfolgreicher Glückswürfe schaffen sie den Hinweg unbeobachtet, auf dem Rückweg werden sie allerdings an der Tramhaltestelle von einem Polizisten entdeckt. Die zwei versuchen sich zwar als Touristen zu tarnen, bemerken aber, das der Polizist ihnen folgt und aufholt. Rita hält geistesgegenwärtig ein Taxi an, der Polizist bemerkt das und beginnt loszusprinten. Als der Taxifahrer auf die Aufforderung "fahren sie los" mit der Frage antwortet "wohin denn" und auf die Antwort "Einfach los, fahren sie, fahren sie" sich umdreht und die beiden fragend anschaut, fällt Rita nicht anderes ein, als dem Fahrer Ihre Pistole an den Kopf zu halten und "LOS JETZT" zu brüllen, was den gewünschten Erfolg hat... jetzt haben die beiden allerdings auch noch ein gekidnapptes Taxi am Bein.

Mit dem Taxi geht es zurück zum Stundenhotel. Während Rita weiter den Taxifahrer in Schach hält, holt Thomas das Gepäck. Noch bevor sie weiterfaren beginnt er auf dem Rücksitz des Taxis den Kofferinhalt in die Rucksäcke umzupacken und stellt dabei fest, dass jemand (vermutlich der Stundehotellier) alles Wertvolle aus den Koffern gestohlen hat. Thomas geht wieder ins Hotel um den Besitzer gewaltsam zur Rede zu stellen, dieser zwingt ihn jedoch mit einem vorgehaltenen Messer wieder zur Tür hinaus. Thomas, dem mittlerweile alles egal ist, rennt ums Haus, schlägt das Küchenfenster ein und zwingt den Hotelier mit vorgehaltener Waffe an die Wand. Da dieser leugnet von irgendeinem Dienstahl zu wissen, verpasst Thomas ihm einen Schlag mit dem Schlagring in die Rippen, trifft kritisch und würfelt auch noch gut... der Hotelier geht mit eingeschlagenen Rippen und punktierter Lunge dem Tode nah zu Boden. Da aus dem todwunden Hotelier nichts mehr herauszubringen ist durchsucht Thomas selber in Windeseile die Rezeption und findet das Diebesgut. Im weiterhin entführten Taxi lassen sich die beiden dann in Richtung Bahnhof Zoo kutschieren.

[To be continued]

Sorry für die ganzen Rechtschreib- und Ortofehler, die ich vermutlich gemacht habe. Ich schreibe den Spielbericht immer direkt nach der Session, wo ich geistig eh schon etwas ausgeleiert bin (nach Sessions wie heute noch mehr ;-) ) idR spät am Sonntagabend und ich muss Montag früh raus. D.h. es fehlt mir etwas die Zeit diesen Wall of Text nochmal Korrektur zu lesen und aufzuhübschen... mache ich aber nochmal, wenn ich dafür die ZEit habe.
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#5 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 02. Oktober 2011 - 11:13

So... und jetzt habe ich doch den Kardinalsfehler begangen und den Spielbericht nicht direkt weitergeschrieben... mit dem Erfolg, dass ich jetzt über ein halbes Jahr später versuchen muss, mich zu erinnern was wann passiert ist, um hier keinen halben Spielbereicht zurück zu lassen... nicht so geil. Aber ich versuchs mal.

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Thomas und Rita schicken den Taxifahrer am Bahnhof mit gezogener Waffe seiner Wege, kundschaften einen Nachtzug nach Koblenz aus und seinen ersten Halt nach Berling und machen sich anschlie?end zu Fuss über die winterliche Landstra?e auf den Weg dahin. Unterwegs benachrichtigen sie noch Herbert und Regina, in welchen Zug sie steigen sollen und wo sie zusteigen werden, die widerum Indy Bescheid geben.

Herbert und Regina bekommen allerdings, kurz bevor sie sich auf den Weg zum Bahnhof machen wollen, Besuch von Otto und Rudi, die sich auf Reginas und Herberts schriftliche Nachricht bei Ihnen melden. Sie schaffen es die beiden wieder los zu werden, allerdings nicht, ohne dass den beiden die bereist gepackten Koffer an der Tür auffallen.

Im Zug trifft die ganze Meute endlich wieder aufeinander, es werden Geschichten ausgetauscht und eine kurze Entspannungspause genossen, in der endlich alles etwas sacken kann, bis kurz vor Koblenz erst Otto und Rudi im Zug auftauchen und anschlie?end die Nub'lenk'hi. Rita und Regina fliehen durchs Fenster, Herbert und Thomas kämpfen sich bis zur Kupplung und koppeln den Wagen ab. Zurück im Sonnenlicht mit einem Wagen voller Leichen (darunter Otto und Rudi) bleibt den Charakteren nichts anderes übrig, als sich zu Fu? in Richtung Koblenz aufzumachen, wo man am späten Abend ankommt und Quartier in einer Herberge in den Au?enbezirken nimmt.

Der nächste Tag geht mit Kundschafterein drauf, die zum Ergebnis haben, dass Steckbriefe der Charaktere in der Stadt aufgetaucht sind , auf denen sie als Terroristen gesucht werden, ferner, dass alle Brücken und Bootshäuser von den bereits in der Stadt stehenden Franzosen gesichert sind. Der Plan ist trotzdem, sich des nächstens eines der Boote zu bemächtigen und überzusetzen. Nach riskanter Schleicherei um einen von Franzosen bewachtes Bootshaus brechen die Chars zwecks Ablenkung in ein Kaffeehaus etwas weiter oben an der Uferpromenade ein und stecken es mit Hilfe eines aus einer im CafÚ gefunden Schnappspulle improvisierten Molotov-Cocktail in Brand. Die Soldaten schauen was da brennt, die Chars schnappen sich ein Boot und paddeln rüber.

Auf der anderen Seite des Rheins halten sich die Chars am Ufer entlang bis zu nächsten Brücke und versuchen vom Parkplatz des Postens einen LKW zu stehlen. Dieser hat jedoch Fehlzündungen, mit dem Erfolg, dass Ihnen der halbe Posten nachjagd. Als sie merken, dass sie die Motorradfahrer nicht abschütteln können, stellen die Chars den LKW in einer Kurve ohne Licht quer auf die Stra?e und sitzen ab. Ein Mopedfahrer rauscht ungebremst in den LKW, der andere in der Graben... der eine ist tödlich verletzt, der andere wird von den Chars erschossen. Anschlie?end wird wieder aufgesessen und weiter in Richtung des Bauernhofs gefahren.

Irgendwann in den frühen Vormittagsstunden geht dem LKW dann der Sprit aus... die Chars müssen zu Fu? durch die wei?e, kalte winterliche Einöde weiter. Irgendwann gegen Mittag ist dann Ende... als die Chars auf eine einsame Scheune sto?en nehmen sie das als Gelegenheit um nach anderthalb Tagen das erste mal ein bi?chen Ruhe zu bekommen. Das allerdings nur, bis knappe zwei Stunden später Hundegebell über die Felder hallt und die französische Soldateska anrückt, was die Charaktere zunehmend verzweifelt dazu bringt, ihren Weg bzw. Flucht zum Bauernhof wieder aufzunehmen.

Geschwächt wie sie sind können die Chars Ihren Vorspung nicht mehr lange halten, erschwerend kommt dazu, dass sie bis zu den Knien in einem kalten Bach waten, in den sie ausgewichen sind, um die Suchhunde zu verwirren. Als sie an eine überhängende Böschung kommen nutzen sie die Gelegenheit, sich von den Frazösischen Soldaten überrollen zu lassen...die Suchtrupps sind danach vor Ihnen. Kurze Zeit später sto?en die Chars an einer Weggabelung an einen LKW mit zwei französchischen Soldaten, den sie im Handstreich nehmen und damit die letzten paar Kilometer zum Bauernhof zurücklegen.

Am Bauernhof angekommen sind die Chars mittlerweile vorsichtig genug um den Hof erstmal zu observieren und die Falle zu bemerken. Der Kontakt mit dem Bauern wird geknüpft, die Chars gehen ins Hügelgrab, rüsten sich aus und ziehen weiter zur Zeche Siegfriedslust. Der Kommerzienrat wird dazu überredet, die Karte abzugeben, die Zwerge greifen an und die Chars steigendurch den Notausstieg ein.

In der Zweche ist hauen und stechen zwischen Freikorps, Franzosen und Zwergen angesagt, die Chars versuchen sich dabei irgendwie durchzuschlängeln. Die Chars treffen auf die Afrikaner, geben die richtige Antwort, LeGrangewird erschossen, Belloq KO geschlagen, Informationen ausgetauscht und anschlie?end schlagen sich die Chars weiter bis zur Schatzhöhle durch, während sich die Cthonier mit leisem quietschen ankündigen und die afrikanischen Soldaten versuchen, einen Rückzugskorridor zum Hauptschacht freizukämpfen.

In die Schatzhöhle selber schaffen es die Chars von hinten, per Wanddurchbruch mit Dynamit, nur um dort auf den unverwundbaren Spellmann zu treffen. Dieser verhöhnt sie eine Weile, während sie erfolglos auf ihn schiessen, stö?t noch ein paar mal ins Horn und verschwindet dann mit dem Hinweis, er habe jetzt wichtigeres zu tun, seine Freicorpsler würden sich um den Rest kümmern. Zurück bleiben sechs Freicorpsler, die sich mit den Chars ein wildes Feuergefecht liefern, in dessen Verlauf die Freicorpsler aber auch Thomas getötet werden. Regina und Herbert werden zum Hauptsollen geschickt, während Regina die Ladungen an der rheinseitigen Wand der Schatzhöle platziert. Die kurzen Zündschnüre werden mit der klassischen Zündschnurverlängerung aus Spirituslampenbenzin so weit verlängert, dass es für Rita zumindest ein bi?chen Sinn macht, loszurennen um zu versuchen, vor dem Wasser am Hauptschacht zu sein.

Herbert und Regina sind in der Zwischenzeit bereits am Hauptschacht angekommen, nur um zu sehen, wie Spellmann mit den restlichen Freikorpslern, immernoch die Chars verhöhnend, den Aufzug nimmt. Auf knapp 10 Meter angekommen rei?t vor Augen die Rückwand des Hauptschachts auf und ein riesiger Cthonier rei?t die Transportplattform inkl. Spellmann und Freicorpsresten in unergründliche Tiefen. Mangels Alternativen fliehen die Chars, zu denen Rita mittlerweile aufgeschlossen hat zurück zum Rettungsschacht. Unglaublicherweise schaffen es dank mehrerer erfolgreicher Glückswürfe alle verbliebenen drei Chars den Schacht hinauf. Ruhig und friedlich liegt das mondbeschienene Rheinland vor ihnen. Aber keiner traut sich den Blick zum Himmel zu richten... denn sie wissen jetzt, was immer noch auf der dunklen Seite des Monds liegt und vom dunklen Zeiten träumt.

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So... weniger ausführlich als die ersten paar Teile, aber trotzdem... Spielbericht komplett :-)





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#6 Koboldkoenig

Koboldkoenig

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Geschrieben 05. Oktober 2011 - 08:26

Liest sich schon mal sehr cool. Wir fangen morgen mit der Kampagne an und ich bin mal sehr sehr gespannt, wie sich meine Spieler verhalten werden.

Sagt mal, gibt es eigentlich irgendwo ein Bild vom dem "jungen" Indiana Jones? Ich meine, er ist in dem Abenteuer ja älter, als in der Serie und jünger als in den Filmen...

#7 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 15. Oktober 2011 - 11:49

updatet - 16.10
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#8 Roger Wilco

Roger Wilco

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Geschrieben 24. Juni 2012 - 20:53

updated 24.06
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#9 Corto Maltese

Corto Maltese

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Geschrieben 16. Januar 2013 - 08:50

Moin,
solche Beiträge sind immer super sinnvoll und dankbar!
Danke für den ausführlichen Spielbericht, hilft mir bei der Vorbereitung!




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