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34 Antworten in diesem Thema

#31 Dumon

Dumon

    Herold des Gelben Königs

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Geschrieben 27. Oktober 2011 - 16:57

Original von Wasp
Alles was ich aus deinem Post rauslese ist, dass du einen für dich perfekten Weg gefunden hast CoC zu spielen und zu leiten.


Ist das so problematisch? Ich finde, da ist nichts verwefliches dran, auch wenn Dein Post irgendwie ironisch klingt...

Original von Wasp
Also ist es doch schlimm wenn die Spieler zu gute Werte haben. Irgenwie widersprichst du dir in einer Zeile selbst. Nicht "schlimm" im Verhältnis zu "...aber es dauert länger..." Und wieder "...da ich aber genau auf diese Erosionen sehr viel Wert lege..."


Nicht wirklich. Ich finde es nicht schlimm, wenn andere das anders machen. Ich finde nichts verwerfliches daran, wenn Charaktere hohe Stabi haben. Ich sage nicht "Du bist der Teufel!", weil Du das anders siehst.
Aber wie gesagt bedeutet das für mich eben was Anderes...

Original von Wasp
Diese Kontrolle geht aber verloren, wie du selber schreibst, wenn die Würfel zu gunsten der Spieler nur minimale Ergebnisse erzielen!?


Auf die Gefahr hin, dass Du das jetzt wieder missverstehst - es sind nicht die Würfe, sondern es ist die durchschnittliche Chance...
Das mit dem Auswürfeln der Stabi für meine Spieler magst Du als Zwang oder Kontrolle auslegen, aber auch da habe ich einen anderen Standpunkt dazu. Aber da lasse ich durchaus auch Minimalergebnisse zu.
Wenn aber durch eine hohe Grundstabi die Chance, den Wurf überhaupt zu versauen, nur sehr gering ist - dann finde ich das, wie Du richtig bemerkt hast, nicht so toll.

Original von Wasp
Deswegen kommen wir hier auch auf keinen gemeinsamen Nenner da wir zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen haben. Ich als SL erfreue mich an einer gut gelaufenen Geschichte, SC?s die ich begeistern konnte und über AB?s über die man noch lange redet.


Bezüglich des ersten Punktes - d'accord.
Bezüglich des Zweiten - hmm. Irgendwie schaffe ich das auch. Auch, wenn Geschichten nicht so enden, wie sie könnten. Oder vielleicht grade deswegen...

Original von Wasp
Warum sind dir die Werte dabei so wichtig!? Die besten Dramen erreiche ich nicht über Würfelwürfe sondern aus dem Spiel heraus. Ganz davon ab emfpinde ich das töten von Charas nicht als Drama, damit erlöst man sie eher und ich würde ihnen damit eher einen Gefallen tun.


Ich geb DIr Recht - das BEste ist das Ausspielen. So, und jetzt sag ich was, das wirst Du vollkommen überhaupt nicht mehr verstehen...
...ich benutze Würfel und Regeln nämlich nur, wenn es unbedingt sein muss...
Wie passt das zusammen?
Nun, einen der wenigen Würfe, den ich ernst nehme, ist der Stabi-Wurf. Um den es hier ja geht...

Auch letzteres sehe ich ebenfalls so. Wenn man prolonged torture ausspielen will. Und ich meine nicht körperlich, sondern die Probleme, die das Leben bereitet, geschwängert durch Auswirkungen des Mythos.
Aber das eignet sich eben fast ausschlie?lich bei Kampagnen.
Zu Kampagnen habe ich einen anderen Standpunkt.
Da ich aber (wie Du richtig sagst) One-Shots in CoC bevorzuge, weil sie quick, down and dirty sind, und weil ich all-out gehen kann, lege ich für mich und meine Runden da andere Ma?stäbe an...

Original von Wasp
Vielleicht habe ich ja die reiferen Spieler aber in der Regel muss ich die Werte nach oben korrigieren damit der Chara das darstellt was der Spieler sich darunter vorstellt.


Mag sein. Meine Runden sind nahezu vollständig Support-Runden. Und da will ich mir eben die Zeit nicht nehmen, Charaktere zu erschaffen...

Original von Wasp
Deine Fantasybeispiele, kein Plan, damit kann ich nichts anfangen. Warum sollte ich sowas spielen wollen!?


Weil es eine Herausforderung ist. Der Zauberer, der mit Selbstvorwürfen zu kämpfen hat, und von au?en Vorurteile und Forderungen an ihn herangetragen werden, die entweder nicht zutreffen oder er nicht erfüllen kann. Ich mag diese Verwicklungen mit NSCs, oder auch im LARP mit anderen Charakteren, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Und dann entspinnen sich sehr interessante, bisweilen komische, Szenen.
Ich finde die massiven Nachteile, die aus solchen Charakteren erwachsen, für mich selbst äu?erst interessant.

Auf der anderen Seite finde ich das generelle CoC-Charakter-Erschaffungssystem zu randomizing. Die Attributs-Sache geht IMO gar nicht. Denn das nimmt dem Spieler so jeglichen Einfluss. Dann lieber die alternative Regel mit dem Würfel verteilen auf der Schablone.
Oder ein ganz eigenes Ding mit Punkten.
Allerdings muss man dann eben mit einem gewissen Kontingent an Punkten, oder mit der gewürfelten 1 auskommen. Und sie irgendwie passend verteilen...

Original von Wasp
Je mehr du schreibst desto froher bin ich das ich nicht unter dir spielen muss *gg*


Hmm, das scheint so zu sein. Auch wenn ich den Unterton nicht so toll finde. Aber niemand MUSS bei bzw. unter mir spielen. And yet, strangely, they come freely, and want to, and even ask me...
Also scheine ich, zumindest für die anscheinend "wenig erwachsenen" Leute, die mich kennen, doch nicht alles so schlecht und/oder falsch zu machen...

Never trust the storyteller. Only trust the story.
(Neil Gaiman, Sandman #38)

 

It is a fool's prerogative to utter truths that no one else will speak.
(Neil Gaiman, Sandman #19)


#32 -TIE-

-TIE-

    Der böse Hirte

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Geschrieben 27. Oktober 2011 - 17:51

Nicht wirklich. Ich finde es nicht schlimm, wenn andere das anders machen.



Das war zwar nicht meine Feststellung, aber okay.

Hmm, das scheint so zu sein. Auch wenn ich den Unterton nicht so toll finde. Aber niemand MUSS bei bzw. unter mir spielen. And yet, strangely, they come freely, and want to, and even ask me... Also scheine ich, zumindest für die anscheinend "wenig erwachsenen" Leute, die mich kennen, doch nicht alles so schlecht und/oder falsch zu machen...



Das liebe ich so an Foren OMG!!!! Du kannst garkeinen Unterton in ein paar geschriebene Zeilen hineininterpretieren, au?er du willst es unbedingt negativ auslegen!

Der Satz auf den du dich beziehst ist meine eigene, ganz persönliche Meinung und hat nichts mit dir persönlich oder der Reife deiner Spieler zu tun. Da du aber immer sofort vom Schlimmsten ausgehst oder dich angegriffen fühlst verstehe ich die Welt jetzt erst recht nicht mehr.

Du schriebst, als ich sagte, meine Spieler können sich ihre Werte aussuche, sinngemä?: gefällt dir nicht weil es dann ja keine Herausforderungen mehr gibt.

Warum!? Wer sagt dir dass meine Spieler sich dadurch den perfekten Chara erstellen!? Ich habe nichts davon geschrieben. Also kann es nur deine eigene Erfahrung sein die dich zu dieser Annahme verleitet. Lass den Spielern Freiraum und sie nutzen das aus! Kleiner Finger ganzer Arm. Da du diese Beispiele bringst und ich mal davon ausgehe, dass die nicht aus der Luft gegriffen sind, muss ich doch davon ausgehen, dass du solche Spieler in deinen Reihen hast!? Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das schlecht finde!? Wieder nein. Früher war ich genauso drauf, hätte auch am liebsten alle Werte auf max. gehabt. Durch Alter (leider =) ) und Erfahrung bin ich aber gereift und mich interessiert mehr das gro?e Ganze und meine Spieler als mein persönlicher Vorteil.

Aber was soll ich den auch anderes denken:

zu hohe Werte -> schlecht
zu viele ?berlebende -> schlecht
zu viele geschaffte Proben -> schlecht
keine Wahnsinnigen -> schlecht
zu viele Fertigkeiten -> schlecht
Freiheiten bei der Charakterwahl -> schlecht

Einerseits findest du den seelischen Niedergang und das Drama das die Charaktere durchleben gut. Andererseits gestehst du ihnen Abhärtungen und Abstumpfungen zu, frei nach dem Motto eine Stabi über Wert X ist blöd aber wenn du den Wurf mal nicht schaffst brauchst du anstatt mit einem W6 nur mit einem W4 Würfeln weil du ja schon X Monster der gleichen Art gesehen hast. Wie passt das jetzt wieder zusammen!?

Zu allem sagst du mehr oder weniger nur negatives. Aber das alles sind Sachen die mich am Rollenspielen faszinieren. Gehen die flöten geht der Spa? gleich mit und dafür ist mir meine Freizeit zu schade.

Und das alles ist wieder nur meine Meinung und in keinster Weise ein Angriff auf deine Person oder deines Masterstils. Du hast deine Meinung und deine Prinzipen, gefallen mir die nicht ist das gleich ein Angriff oder mit Zweideutigkeiten verbunden!?

-take it easy-

 

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-Initiate of the Order-


#33 Dumon

Dumon

    Herold des Gelben Königs

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Geschrieben 28. Oktober 2011 - 13:53

Okay, an dem Punkt, an dem die Diskussion jetzt angekommen ist, hat es keinen Sinn weiterzumachen. Bei Dir kommt nicht das an, was ich aussagen will, und bei mir anscheinend nur falsche Interpretation von Deinen Aussagen.
Deshalb lassen wir es einfach so stehen - zumal wir mit unseren unterschiedlichen Meinungen ohnehin schon weit vom Thema abgeschweift sind. Dazu haben wir beide ja schon unsere Ansichten konstatiert, so unterschiedlich sie auch sein mögen.
Jeder hat da sein System, und so lange es für ihn funktioniert, ist das gut so.

Never trust the storyteller. Only trust the story.
(Neil Gaiman, Sandman #38)

 

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#34 -TIE-

-TIE-

    Der böse Hirte

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Geschrieben 28. Oktober 2011 - 14:40

Okay, an dem Punkt, an dem die Diskussion jetzt angekommen ist, hat es keinen Sinn weiterzumachen. Bei Dir kommt nicht das an, was ich aussagen will, und bei mir anscheinend nur falsche Interpretation von Deinen Aussagen. Deshalb lassen wir es einfach so stehen - zumal wir mit unseren unterschiedlichen Meinungen ohnehin schon weit vom Thema abgeschweift sind. Dazu haben wir beide ja schon unsere Ansichten konstatiert, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Jeder hat da sein System, und so lange es für ihn funktioniert, ist das gut so.



1+ Das ist mal eine Aussage bei der ich dir voll und ganz zustimmen kann :)

-take it easy-

 

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#35 ptokremin

ptokremin

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Geschrieben 08. November 2011 - 22:41

Ein Mensch (beliebigen Alters, Geschlechts und rollenspielerischer Vorlieben) steht am Rand eines Wassers. Die Sonne spiegelt sich auf der Oberfläche, welche vom Wind leicht bewegt wird. Einige Blätter treiben träge darauf, ab und zu gesellen sich mit einer achtlosen Böhe weitere hinzu. Der Mensch springt, taucht ein ins Wasser und genie?t die plötzliche Kühle. Er öffnet die Augen, während er Meter um Meter unter Wasser zurücklegt. Ein senkrechter heller Faden erregt seine Aufmerksamkeit. Zurück an der Oberfläche sieht er, wie in Blatt langsam in Richtung des unterseeischen Fadens gezogen wird und über diesem tanzt, sobald es ihn erreicht hat.



Ein anderer Mensch steht auf einer hohen Klippe. Kühl weht die Brise um seine Stirn, als er in den Abgrund vor sich blickt. Ein Willensblitz, und die seltsame Wärme hinter seinen Schläfen verschwindet. Er hebt die Arme und kippt nach vorn. Durch den Fallwind in seinen Ohren wird die Brandung lauter, welche in mächtigen Wogen auf zerklüfteten Stein trifft. Mit einem leichten Schlag wechselt er das Element, das Rauschen wird von einem plötzlichen Gefühl der Kühle verdrängt. Nach einigen schnellen Bewegungen dreht er sich weg vom Grund, der in ungewisser Tiefe unter ihm lauert und steigt empor. An der Oberfläche stö?t er die letzten Reste von Luft aus seinen Lungen und füllt sie begierig mit frischem Lebensatem. Nach wenige Sekunden vergeht das Trommeln in seinen Ohren, der Rausch des Fallens verfliegt. Gemächlich beginnt er den Felsen zu umschwimmen, bis eine Kraft ihn aus der Bahn zieht: Ein Strudel! Panisch kämpft er gegen den Sog, quälend lange Sekunden vergehen, bis seine Wirkung schwächer wird. Erst in weiter Entfernung schlagen seine Arme langsamer durch das Nass, der letzte Rest der ziehenden Schreckens verfliegt nicht, bis er sandigen Strand unter seinen Fü?en spürt.


Was ist schon Stabilität??
Ein Feuer zu legen und beim ersten Prasseln der Flammen von Panik erfasst zu werden?
Menschen in klaffende Tiefen zu sto?en, ihren Fall zu beobachten plötzliche Gewissheit zu spüren, als Nächster am Abgrund zu stehen?
Einen Faden zu spinnen und im Rhytmus der Spindel das Gefühl dafür zu verlieren, ob die Spindel den Faden führt oder der Faden die Spindel?


Macht bitte einen Stabilitätswurf. Geschafft?
Gut: ihr stopft dem tausendäugigen Schrecken eine brennende Dynamitstange in den Schlund, welche gierig ins Innerste gesogen wird, um ihm die letzte Kraft zu entziehen. Doch nicht dieses Mal! Eine ohrenbetäubende Erschütterung rei?t euch von den Fü?en, während unirdisches Fleisch um Euch birst und stückige Nässe die ungeschützte Haut verklebt, welche langsam in ein teuflisches Brennen übergeht...


Brauchen wir dafür Regeln? Nein, wahrscheinlich nicht...

Dedicated to every one,
with whom I've stood in midnight forests...


:coc:




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