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Spielbericht: In Scherben


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4 Antworten in diesem Thema

#1 Florian Hardt

Florian Hardt

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Geschrieben 26. Dezember 2011 - 14:33

Gestern habe ich "In Scherben" mit meiner Gruppe gespielt.
Da sich (was ich schade finde) im Forum noch kein Spielbericht findet, will ich mal den Anfang machen - denn das Abenteuer ist zu Recht hochgelobt.

Die Gruppe bestand aus alten Haudegen mit 10 - 25 Jahren Rollenspielerfahrung. Gespielt wurde von 20:00 bis 3:00, d.h. 7 Stunden.
Die SC + die Zeitleiste 1923 wurden vorab per Mail verteilt, so dass die Einführung sehr rasch vonstatten ging, zudem habe ich bewusst das Tempo von Anfang an hoch gehalten - mir war klar, dass ich am Ende sonst (noch) stärker in Zeitnot geraten würde. Ein Verteilen auf mehrere Spielabende habe ich bewusst vermieden: Die intensive Stimmung des Szenarios nach einer 2-wöchigen Unterbrechung wieder hinreichend herstellen zu können, traue ich mir schlicht nicht zu (und zweifle ehrlich gesagt auch daran, dass das anderen SL/Gruppen wirklich vollständig gelingt).

Als einzige "Props" habe ich Pappaufsteller mit den Charakterportraits verwendet, zudem natürlich alle NPC als Abbildung parat gelegt.

Ich werde den Abenteuerablauf nicht vollständig wiedergeben, sondern konzentriere mich auf die "Highlights" sowie Szenen, bei denen sich andere Spielleiter Anregungen holen können.
Allerdings wird der Bericht damit nur zusammen mit dem Abenteuer verständlich, ich hoffe aber, dass man auch so einen guten Eindruck erlangen kann.

Allgemein kann ich sagen, dass ich sehr oft unter 4 (oder auch mal 6) Augen mit Spielen im Nebenraum heimliche Details klären musste, was zwar zum einen wirklich notwendig war, ich gleichzeitig aber zur Vermeidung langer Pausen stets kurz zu halten versuchte - idealerweise waren die übrigen Spieler zu diesen Zeitpunkten ohnehin mit dem Schmieden eigener Pläne beschäftigt, oder hatten - ohne mich - sich mit anderen SC zu einem Stelldichein zwecks Informationsaustauschs verabredet.

SPOILERWARUNG: Wer als Spieler jetzt noch mitliest, verdient es nicht, dieses Juwel von Szenario erleben zu dürfen.

* Nach einer allgemeinen Einführung in die politische Lage, die Familiengeschichte, das Anwesen und die Praiderstadt begann die traute Runde um Mathilde Praider versammelt, Jungenderinnerungen auszutauschen, während man bedrückt auf den Tod Oskar Praiders wartete. Hier scheint mir die Anregung des Szenarios goldrichtig: ?ber Mathilde "alte" Themen wie zurückliegende Weihnachtsfeste oder den Besuch des Kaisers ansprechend, können die Spieler rasch in ihren Rollen warmwerden, bevor es zur Sache geht.


* Die Todesnacht, das Verhüllen der Spiegel sowie das Finden des Bronzespiegels verliefen geplant linear, hier sind wohl auch keine ?berraschungen seitens der Spieler zu erwarten.
Allerdings gab es einen ersten Verdachtsmoment, als Anamalia ihre Spuren verwischen wollte:
Per Zettel lie? mich die Spielerin wissen, dass sie das Glas mit Arsen sowie etwaige andere Spuren heimlich beseitigen möchte, wusste aber nicht, das zeitgleich Pfarrer Grünmann mit dem Samtbeutel im Sterbezimmer war, um Oskar mit diesem die Augen zu verdecken (Er vermutete wohl, diese könnten der "fehlende Spiegel sein".). Die Begegnung brachte beide in Erklärungsnöte, das entging aber den anderen Spielern (ich hatte beide nach draussen geschickt und die Szene unbeaufsichtigt allein ausspielen lassen).

* In meiner Runde schwierig war das Zerstören des Bronzespiegels, hier versuchten die SC eher möglichst weit weg von dem verfluchten Objekt zu gelangen - eventuell habe ich hier den Spielern durch die Beschreibung von "sie verfogenden Goldenen Punkten" bereits zuviel Angst gemacht. Vielleicht muss man also hier etwas zurückhaltender vorgehen.
Immerhin wagte sich Wachtmeister Stich bis in den Keller vor und zerschlug beherzt den Spiegel, wobei er ihn in der Samthülle belie?.
Notiz: Im Nachgang zum Abenteuer wurde die Frage aufgeworfen was passiert wäre, hätte man den Spiegel in den das Haus umgebenen Abgrund geworfen - hier sollte man sich als SL eine Lösung einfallen lassen.

* Der Donnerstag (8.Nov) war der einzige Tag, an dem (zumindest Vormittags) halbwegs das "normale" Leben der SC ausgespielt wurde: Zum einen fehlte mir schlicht die Zeit für mehr, zum anderen nahmen die Geschehnisse der folgende Tage die Spieler viel zu sehr gefangen, und die Prioritäten wurden radikal auf Abwicklung der Erbschaft verschoben (Dr. Cerny schlie?t seine Praxis, Pfarrer Grünmann schaftt es kaum zur eigenen Sonntagspredigt, Wachtmeister Stich lässt sich von seinen Untergebenen vertreten. Demzufolge fielen auch Nebenschauplätze wie der Besuch Kriminalrat Deublers unter den Tisch.)
In Erinnerung bleiben vor allem die Begegnung Pfarrer Grünmanns mit seiner Frau Maria (die Spieler hatten deren Existenz wohl vergessen), und der gute Pfarrer war also "unentschuldigt" die Nacht über fern geblieben. Eine wunderbare Standpauke ("Wo bist Du Rumtreiber diese Nacht gewesen?", gleichzeitig Nebensächlichkeiten ("Hast Du etwa deine Stra?enschuhe angelassen? Muss ich mir von Dir jede Unbotmä?igkeit bieten lassen?") und eine Erinnerung an den Geburtstag ("Ich muss mich wohl auch um deine Geburtstagsfeier selber kümmern ? Sei ja höflich zu den Leuten die ich einlade, der Dekan wird auch kommen! Und ich brauche sofort 6 Milliarden Mark!"
Den Pfarrer lie? ich wissen, dass er zwar über das Geld verfügen würde, diese aber lieber für die Prostituierte Judith behalten wolle, was dieser auch tat. Das gab mir Gelegenheit, später Frau Grünmann zur Finanzierung der Feier heimlich die Schatulle mit Frauenakten (von Judith!) dem "Pfandleiher" Jakob zu übergeben.

#2 Florian Hardt

Florian Hardt

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Geschrieben 26. Dezember 2011 - 14:34

* Die Leichenschau wurde von Dr. Cerny und Anamalia gemeinsam durchgeführt (empfehlenswert), wobei zum beiderseitigen Erschrecken die Anzeichen einer Arsenvergiftung offenbar wurden.
Die Bekanntgabe des Fundes und die folgende Diskussion aller SC zog sich sehr lange - aber sehr intensiv und spannend - zwischen allen 5 Ziehkindern hin. Entgegen der Erwartung des Szenarios war es vor allem Dr. Cerny, der für eine Anzeige & damit eine Verschiebung der Beerdigung plädierte: Ihm schien klar, er mit seiner Unterschrift auf dem Totenschein vor allem selbst in Schwierigkeiten kommen könnte ("Wenn ich das mache und dann plötzlich allein erben sollte, wäre ich von allen hier erpressbar!"). Zudem forderte er mehrfach vehement den unbekannten Giftmörder auf, sich zu offenbaren - freilich kam keiner seiner Aufforderung nach, auch nicht, als er mehrfach "Gift ist die Mordwaffe der Frauen" fallen lies.

In Ihrer Verzweiflung rangen sich die SC (d.h. Dr. Cerny assistiert von Anamalia) tatsächlich zu eine "häuslichen" Obduktion durch - jeder andere Ort hätte unweigerlich Aufmerksamkeit der Íffentlichkeit erregt. Es bestätigte sich der Anfangsverdacht auf Arsen. Allerdings auch, dass der Tod Oskar Praiders auch ohne Gift nur wenig später eingetreten wäre - womit der Gedanke an "Sterbehilfe statt Mord" ein gewisser Rettunganker war.

In der Hoffnung/Befürchtung, Beweise gegen Anamalia zu finden, durchsuchten Cerny und Stich heimlich Anamalias Zimmer. Deren Spielerin hatte zwar die Spuren auf den Mord beseitigt, allerdings entdeckten die beiden einen Stapel Liebesbriefe einer gewissen Judith an Anamalia! Der verliebte Dr. Cerny reagierte entsetzt, dem ausgekochten Kommissar Stich gelang zudem per Spot Hidden auch noch, einen Pfarrer Grünmann kompromittierenden Brief zu entdecken und in Folge zu entwenden (Judith machte sich darin über den freienden Pfarrer und dessen spezielle Vorlieben lustig).

* Die Diskussion um Anzeige (Cerny, Grünmann) vs. Beerdigung (Stamm, Stich, Anamalia von Plötzgen) wurde schlie?lich folgenderma?en beendet: Dr. Cerny machte Anamalia unter 4 Augen einen Heiratsantrag, den diese an nahm (genaues weiss ich nicht da im Nebenraum, eventuell war ein wenig Erpressung im Spiel). Kommissar Stich versuchte seinerseits Grünmann mit dem Brief zu erpressen, aber seltsamerweise schwenkte der Pfarrer auf die Linie des Polizisten ein, ohne dass dieser seine Trumpfkarte überhaupt ausspielen musste. Bereits hier offenbarte sich, dass der Kriminaler selbst mit beträchtlicher krimineller Energie ausgestattet war, was im Laufe des Abenteueres noch deutlicher zu Tage treten sollte.
Dr. Stich setzte dennoch noch einige Proben an, deren Resultate am nächsten Tag eindeutig für / wider Gift sprechen würden.

Der Freitag (9. Nov) verlief ähnlich wie vom Szenario antizipiert, ich verzichtete aber auf eine Entmündigung Mathildes, die Gelegenheit, diese effektvoll inSzene zu setzten, ergab sich einfach nicht. Es spricht aber nichts dagegen. Die im Folgenden wiederkehrenden Szenen mit den Spiegelmenschen / Träumen beunruhigten die SC sehr, ich habe sie dennoch immer sehr kurz gehalten - viel können die SC im Augenblick eh nicht machen und die Wirkung schien mir ausreichend stark (und hätte sich eventuell rasch abgenutzt).

Dr. Cerny rief erneut den Familienrat zusammen, als seine Proben nun nicht nur den Beweis von Arsen, sondern auch Zyankali erbrachten: Die Sterbehilfe Theorie erschien nun weitaus unplausibler.

* Der Besuch Balduin Dürrs am Samstag (10.Nov) blieb ohne Erfolg - ohne Anamalia (die auf dem konspirativen Freikorpstreffen weilte) setze sich Hr. Stamm problemlos mit einem kategorischen "Nein" zum Thema Vorverkaufsvertrag durch (was mich als SL durchaus überrraschte, aber freilich ohne echte Folgen blieb). Anamalia hingegen war empört, als sie davon erfuhr, brauchte sie doch dringend Geld: Kommissar Stich - der wegen seiner Spielschulden breits schwerst verprügelt worden war - versuchte nun alles, um an Geld zu gelangen und schreckte nicht davor zurück, Anamalia mit ihrer Korrespondenz mit Judith zu erpressen.

* Um über die mysteriöse "Judith" - die er nun als Rivalin ausgemacht hatte - zu observieren, heuerte Dr. Cerny ausgerechnet den Stra?enjungen "Daniel" an - der natürlich lachend die Geschichte seiner Mutter Judith und diese wiederum Anamalia berichtete. Hier wäre Gelegenheit gewesen, eine dreiste Lüge in die Welt zu setzen, aber Anamalia antschloss sich dazu, lediglich zur Deckung die Verbindung Grünmann-Judith auf diese Weise Dr. Cerny zu zuspielen. Der Umstand, dass Anamalia und Daniel aber wussten, dass Dr. Cerny Judith überwachen lassen will, sollte diesen aber in Schwierigkeiten bringen:
Dr. Cernys (vermeintlicher?) Mord an Judith in der folgenen Nacht brachte diesen vollends aus dem Gleichgewicht: Zwar konnte er auf ihn selbst hindeutende Indizien am Tatort (zu dem er von Stich gerufen wurde) verschleiern, aber auf der später am Tag folgenden Geburtstagsfeier für Grünmann drehte er durch: Die Anwesenheit der fünf - ihnen nun immer ähnlicher sehenden - Spiegelmenschen brachte das Fa? zum ?berlaufen: Als er immer stärker den Eindruck gewann, die Spielemenschen seine "keine echten Menschen", zückte er - für alle überraschend - seine Waffe und erschoss Anamalias Doppelgänger -> er lie? sich hier auch davon leiten, zumindest einen ihm lieben Menschen vielleicht dadurch zu retten.
Dr. Cerny floh in die verwinkelten Stra?en, während die entsetzen Gäste ihre Tatversionen dem ebenfalls anwesenden Stich schilderten. Ich entschloss mich (Um Cerny im Spiel halten zu können) hier zu dem Kunstgriff, die Erinnerungen anderer Menschen an die Spiegelmenschen fortwährend schwächer werden zu lassen - Stich bemerkte, dass am Ende einer Vernehmung der Zeuge kaum noch wusste, worum es geht. Und als auch das Krankenhaus keine Erinnerung an eine "schussverletzte Dame" mehr zu haben schien, hob Stich ohne gro?es Aufsehen die Fahndung wieder auf. War aber auf jeden Fall eine gute, intensive Szene!

* Als sich herausstellte, dass nach nun endlich erfolgter Beerdigung Oskar Praiders dennoch keine Testamentseröffung erfolgen könne ("Dr. Rosenthal arbeitet Sonntags nicht") waren einige Spieler völlig verzweifelt (und haben wütend an den SL gerichtet "Das kannst Du nicht machen!"). Ich nehme das mal als Beweis dafür, dass die Geschichte sie völlig gefangen genommen hat :-)

* Aus Zeitgründen - und, weil ich mir hier keine echten "Effekt" mehr erhoffen konnte, verzichtete ich auf den Tod Mathildes - ich denke, das war die richtige Entscheidung, die Spieler waren zu diesem Zeitpunkt schon zu mitgenommen, als dass sie dies noch aus der Fassung gebracht hätte.

* Als die SC vom Beheizen der Kessel im Praiderwerk erfuhren, einigten sie sich rasch darauf, den Bronzespiegl dort in der Nacht zu vernichten. (Was mich natürlich angesichts der sich ergebenden Optionen sehr freute!)

* Ein echtes Highlight wurde der zweite Besuch von "Mr. Möbius": Zunächst wollte man ihm nur die 153 Spiegel verkaufen, und den Bronzespiegel zurückbehalten. Möbius aber verfügte - was die Spieler durchaus wussten - über eine Inventarliste und bestand darauf, alle Spiegel zu erwerben. Und als klar wurde, dass M. es vornehmlich auf diesen abgesehen hatte, wurden die SC unruhig. Dr. Cerny versuchte mehrfach, den Puls des mysteriösen Mannes zu fühlen und hoffte augenscheinlich auf eine Anzeichen von "Spiegelmensch", so dass dieser gewissenlos ausgeschaltet werden könnte.
Als M. spontan sein Gebot verdoppelte und das Geld gleich in seinem Koffer vorzeigte, war das betroffene Schweigen der Charakter entlarvend genug: Möbius bestand auf dem Verkauf aller Spiegel, woraufhin unser krimineller Polizist Stich - Mittlerweile in Todesangst vor Jakob - die Taktik änderte: Zunächst versuchte er Möbius mit dessen "nicht verzollten US-Geldern" einzuschüchtern, nur um Sekunden später das Geld als "Falschgeld" zu bezeichnen und versuchte, dieses an sich zu reisen. Im Gerangel schlug Mr. Möbius Kommissar Stich einen Kerzenleuchter auf dem Kopf, worauf Stich seine Dienstwaffe zog: Ich sah meine Chance auf einen hübschen Raubmord gekommen und lie? M. weiter angreifen, was diesem allerdings mislang: Daraufhin offenbarte M. seine übernatürlichen Fähigkeiten, griff mittels aus seinem Mund strömenden Goldfunken an (allerdings ohne *irgendeinen physischen Schaden zu verursachen*) und wurde daraufhin von Stich erschossen.
Als man die herbeieilende Dienerschaft wieder fortgeschickt hatte, keimte in den Spielern ein furchtbarer Verdacht: Hatten sie sich den Angriff des M. nur eingebildet? Es gab keine sichtbaren Hinweise mehr, niemand hatte Schaden genommen - hatten ihre Halluzinationen (wie sie es nannten) sie zu Mördern gemacht?
Allein, die Zeit drängte: Der ursprüngliche Plan, M. im Keller einzumauern wurde (völlig ohne mein Zutun) für ein Verbrennen im Glaskessel verworfen ("Aber besser Spiegel und Leichnam getrennt"). Natürlich gab es nur einen Kessel unter Feuer, so dass die SC tatsächlich Möbius / Gaukler und Bronzespiegel / Gaukler *zusammen* brachten!

* Epilog: Lustigerweise hatten inzwischen mehrere SC den Waisenjungen Daniel unter ihren persönlichem Schutz gestellt und Anamalia ein Testament verfasst, dass ihn als ihren Erben einsetzte. Und immerhin der Verdacht, das Judith eine Tochter Oskar Praiders sein könnte, stand im Raum. Hier wäre es vielleicht gut gewesen, wenn im Laufe des Szenarios irgendwie der Besuch Judiths am Krankenbett Praiders publik geworden wäre.
Jedenfalls waren die Spieler verblüfft, aber nicht benommen, als sie enterbt wurden: Die Beute von Möbius (je $ 3.000) schien allen ausreichend für ein sorgenfreies Leben, Hr. Stamm konnte sich erfolgreich von Dr. Rosenthal als Verwalter erneut anstellen lassen und Anamalia und Dr. Cerny wollten ohnehin nach Berlin (Wobei meines Wissens nach noch offen ist, ob Sie ihn - wie sie mit Judith zu deren Lebzeiten noch plante - ebenfalls vergiften will).
Als die Nachricht eines "wundervollen, unglaublichen" Spiegels, der in der vergangenen Nacht gefertigt wurde eintraf, lie? sich kein SC in die Werkshallen locken - im Gegenteil, ein jeder verschwand - zu Recht Unheil fürchtend - so weit es ging aus der Stadt.
Ich lie? ein - wenn man es so nennen kann - "Happy End" dergestalt zu, dass alle zumindest bis jetzt überlebten und von der durch den Spiegel ausgelösten Tragödie nur aus der Zeitung erfuhren. Möge ihr schlechtes Gewissen Strafe genug sein :-)

Soweit ich es im Nachgang erfuhr und während des Spiel beobachtete, war der Abend für alle Spieler ausgesprochen fesselnd. Einziger Kritikpunkt kam vom Spieler Grünmanns, der nach einem furiosen Auftakt (Gift/Maria/Kirchenszene) mehr oder weniger ohne "Ziel" dastand - Dekan werden war rasch unerreichbar und ohnehin nur für seine Gattin wichtig, so dass der Spieler unter weitaus weniger Handlungszwang als die übrigen stand. Eventuell kann man hier noch etwas finden, was diesem SC mehr wichtige Ziele überträgt.

#3 tancer

tancer

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Geschrieben 25. Februar 2012 - 20:34

...das hört sich gut an! Ich sehe ihr hattet mindestens soviel Spa? wie wir damals. Aber das ganze in nur einer Sitzung? Respekt Florian!

Beste Grü?e und vielleicht schaffen wir ja doch noch den Bonn/Köln/Düsseldorf Sprung..

Cheers,
Ingo

#4 angband

angband

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Geschrieben 31. Mai 2012 - 13:50

Super, dass es zu diesem sehr lesenswerten Abenteuer nun auch ein Spielbericht gibt, danke Florian :)

Ich ziehe gerade in Erwägung, dieses Abenteuer zu leiten, habe aber nur 4 Spieler dafür. Kann man das Szenario so bestreiten? Hab das Buch gerade nicht zur Hand.

#5 Fragmentis

Fragmentis

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Geschrieben 01. Juni 2012 - 20:49

Was für ein Traum...

hatte das Abenteuer gelesen und kam sofort ins Schwärmen... wollte es immer spielen...
allein...so viele andere Abenteuer vorher noch zu erledigen...

Danke für den tollen Bericht und das Du uns hast teilhaben lassen...

Fragmentis

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