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Spielbericht: Das verlorene Gestern


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3 Antworten in diesem Thema

#1 Seraph

Seraph

    Revolvermann

  • Cthulhu Insider
  • PIPPIPPIP
  • 701 Beiträge

Geschrieben 11. März 2013 - 22:53

Charaktere: Thomas "Tommy" Booth (Polizeikommissar), Barbara Deutschmann (Professorin für Anthropologie)

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Das letzte Abenteuer, was die SC erlebt hatten, war "Kerkerwelten". Nachdem sie sich im Laufe der Ereignisse im Schwarzwaldhof näher gekommen waren, verbrachten die beiden SC einen eigentlich romantisch gedachten Urlaub in Berlin. Das die Ereignisse der Kerkerwelten samt Ausblick auf die Machenschaften Adolf Hitlers nicht unbedingt zur Entspannung beitrugen, ist natürlich klar. Und dann wachten die SC auf einmal ohne Erinnerung an die letzten 2 Wochen im Sanatorium auf...

Das Sanatorium die Erste
Musik: S.T.A.L.K.E.R. Soundtrack - S.A.D
Die SC wachten auf, ohne zu wissen, wo sie waren. Tiefe Nacht, nur ein Schlafgewand an, eingeschlossen. Barbara rannte sofort zur Tür und trommelte an die Scheibe; der Pfleger warf ihr nur einen müden Blick zu und las dann weiter seine Zeitung. Thomas suchte sofort die Umgebung systematisch nach einer Waffe ab. Er wickelte sich sein Nachtgewand um die Faust und schlug in den Spiegel, bis er eine Scherbe davon als Waffe entnehmen konnte.
Sie entnahmen den Gurten an den Betten das Stück Metall, was die Löcher zusammenhielt, um es als Dietrich zu verwenden, entschieden sich dann aber dafür, ein Schauspiel aufzuführen.
Vor der Glasscheibe in der Tür schien Thomas auf einmal Barbara zu ohrfeigen, zu würgen und dann au?er Sicht zu schubsen. Einige gespielte Schreie und Wutrufe später, öffnete der Pfleger hastig die Tür und bevor er etwas tun konnte, senste ihm Thomas die Spiegelscherbe durch den Hals (hier war ich verdammt geschockt)! Somit fiel das Betäuben schon mal flach...
Er tauschte sein Nachtgewand gegen die (blutbefleckte) Kleidung des Pflegers und nahm ihm den Schlüsselbund ab. Barbara durchsuchte das Pflegerzimmer und entnahm der Zeitung den Artikel über den Brand in der Kirche (Handout 1).

Anstatt nun sofort zu verschwinden, schienen die SC erstmal schön ausgiebig das Sanatorium erkunden zu wollen. Auch die durch Wissen-Würfe gewonnene Erkenntnis, dass sie am liebsten sofort fliehen wollten, brachte nur ein "Wir müssen dem Fluchtreflex widerstehen!" zutage. Sie durchsuchten die komplette erste Etage; ich entschied jedoch, dass die Zimmer der Privatpatienten nicht mit dem Schlüsselbund zu öffnen waren, um es nicht noch komplizierter zu machen. Das Zimmer des Chefarztes knackten sie auf und durchsuchten die Patientenakten.
Sie fanden heraus, dass sie sediert wurden und wegen pyromanischer Auffälligkeiten verhaftet wurden. Bevor sie sich noch weiter umschauen konnten, kam eine der Pflegerinnen nach oben, um nach dem Rechten zu sehen ("Jürgen...?" *Aufschrei* "ALLES IST VOLLER BLUUUT!"). Die SC öffneten nun das Fenster im Chefarztzimmer und seilten sich mit einigen zusammen geknüpften Bettlaken ab.

Die Flucht:
Musik: S.T.A.L.K.E.R. Soundtrack û Sleeping in Ashes v2
Als sie anfingen, am Fu?e des Sanatoriums über das weitere Vorgehen zu diskutieren, lie? ich erstmal eine Alarmglocke klingeln, worauf sie in den Wald rannten und parallel zur Zufahrtstra?e davonrannten. Einige Visionen, Suchkegel von Taschenlampen und Hundegebell später, kamen sie an den Au?enbezirken Berlins aus.
Sie entschlossen sich, am erstbesten Haus zu klingeln und nach einem Telefon zu verlangen, was eine gute Gelegenheit war, den einfältigen Anton und seine Gro?mutter ins Spiel zu bringen. Sie nahmen die SC auf, gaben sich mit der Ausrede eines ?berfalls zufrieden und lie?en die SC den Vater von Barbara anrufen, der sich umgehend von Freiburg aus auf den Weg machte.
Sie verbrachten die Nacht bei der Gro?mutter und kamen Gott sei Dank von selber auf die Idee, zu ihrem Hotel zurückzufahren, indem ein Nachbar des Mütterchens sie mitnahm. Sie schickten den Nachbarn auch noch vor, um nachzuhorchen, ob ihre Flucht bereits gemeldet war, aber die Luft schien (noch) rein zu sein. Auf ihrem Zimmer zogen sie sich frische Kleidung an und Thomas telefonierte mit der Polizeidienststelle in seiner Heimat Marl (Ruhrpott).
Sein Kollege versprach ihm, sich bei der Dienstelle in Berlin umzuhören und noch Stillschweigen über den Ausbruch und den vermeintlichen Brandanschlag zu bewahren. Nach einem Wissens-Wurf kamen die beiden dann auf die Idee, ihren Terminkalender zu durchsuchen: obwohl Thomas seit 2 Wochen Urlaub hatte, waren immer wieder Termine mit einem äProfessor Schandererô vermerkt.

I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

#2 Seraph

Seraph

    Revolvermann

  • Cthulhu Insider
  • PIPPIPPIP
  • 701 Beiträge

Geschrieben 11. März 2013 - 22:54

Rückblende 2 û Der Professor
Musik: Oblivion Soundtrack û Wind from the Depths
Wir tauschten die Plätze, ich dimmte das Licht und lie? dann o.g. Soundtrack spielen. Die SC kamen recht schnell dahinter, dass sie agieren konnten und begannen Professor Schanderer auch postwendend zu fragen, ob er Anhaltspunkte zum Diebstahl besa?. Meine Befürchtung, sie könnten sich vor dem Auftrag drücken, verlief relativ schnell im Sande, als der Professor sein Scheckbuch zückte.

Zurück in der Gegenwart entnahmen sie Thomasæ Terminkalender die Adresse von Professor Schanderer und nahmen sich ein Taxi, um ihn so schnell wie möglich aufzusuchen. Sie erreichten sein Haus in Berlin-Pankow und klingelten.
Niemand öffnete.
Thomas klingelte bei beiden Nachbarn und der letzte öffnete schlie?lich. Es war ein Rentner um die 80, der den beiden SC gutmütig gegenüberstand und nach Thomasæ gezückter Polizeimarke relativ schnell beruhigt war und die beiden SC hereinbat. Sie gaben an, vor der Tür auf den Professor warten zu wollen, knackten dann aber relativ schnell das Schloss und durchsuchten Schanderers Wohnung. Besonderes Augenmerk legten sie selbstverständlich auf sein Arbeitszimmer und fanden nach einigen gelungenen Würfen dann einen Brief von Thomas, in dem dieser Schanderer ihre aktuellen Fortschritte in der Ermittlung beschrieb.


Rückblende 3 û Die Inkas
Musik: Oblivion Soundtrack û Wind from the Depths
Berliner Tiergarten, Nachmittag. Springbrunnen, spielende Kinder, Siegessäule und eben die Inkas. Nachdem die SC verstanden hatten, dass der Tränenstab wahrscheinlich in einer der Wagen der Inkas war, spielten sie das äneckische Ehepaarô. Thomas jagte Barbara über die Wiese, so dass beide zum Lagerfeuer der Inkas kamen und ihre Reaktion abwarteten. Als keine besondere auftrat, täuschte Barbara einen Schwächeanfall vor, woraufhin sich die Inkas um sie kümmerten, ihr gut zuredeten und Wasser ins Gesicht schütteten. Thomas schlich in der Zeit um die Wagenburg herum, durchsuchte einen erfolglos und wollte gerade den Wagen von Mayta plündern, als ihn ein riesenhafter Inka ähöflich aber bestimmtô zum Gehen aufforderte.

In der Gegenwart mit dieser Information suchten sie den Raum erneut nach Texten über Südamerika und das Inkavolk ab und fanden auch einen Text (Handout 3). Eine erneute Rückblende kam auf und es war tiefste Nacht im Tiergarten. Die SC fanden in ihren Taschen einen Schlüssel, brachen in Maytas Wagen ein und wussten, dass das Betäubungsmittel seinen Zweck erfüllte. Als sie mit dem Stab verschwanden, dachten sie wortwörtlich äWar das wirklich so einfach??ô

Zurück in der Gegenwart platzte plötzlich Frau Wilhelm in die Wohnung Schanderers (in der Hektik des Leitens hatte ich aus der äNachbarinô die äHaushälterinô gemacht), um zu putzen. Wie in einem schlechten Film versteckte sich Thomas unter dem Schreibtisch und Barbara hinter den Vorhängen. Als jedoch die energische Frau Wilhelm das Arbeitszimmer betrat, um erstmal zu lüften, erschrak sie gehörig, nachdem sie Barbara hinter den Vorhängen gesehen hatte. Eine kuriose Ausrede später (äEine Spinne! Da war eine riesige Spinne! Dabei wollte ich doch nur auf den Professor warten!ô) hatte sie Frau Wilhelm bereits so in ein Gespräch verwickelt, dass Thomas so tun konnte, als würde er gerade das Zimmer betreten und nach Barbara suchen.
Von Frau Wilhelm erfuhren sie dann auch, dass Schanderer in dasselbe Sanatorium eingeliefert war, aus dem sie gerade erst ausgebrochen waren. Sie lie?en Frau Wilhelm im Sanatorium anrufen, um einen Besuch bei Schanderer zu vereinbaren und machten sich danach auf den Weg, die Kirche zu untersuchen.



Die Marienkirche:
Musik: Call of Cthulhu û Dark Corners of the Earth Part 1
Durch das Nebenportal schlichen sich die SC in die Kirche und bestaunten das zerstörte Kirchenschiff, die verbrannten Statuen und die ?berreste dieses widerlichen Schleims, der überall zugegen war. In den Katakomben hatten sie dann eine Vision von ihrer Fesselung und wie jemand sie ausbluten lie?. Als letzte Erinnerung flackerte dann eine dunkelhaarige Frau mit einem Messer in der Hand auf.
Die beiden fanden den Text über Ubbo-Sathla und zogen erste Schlussfolgerungen über die wahre Macht des Stabes und die Beweggründe der Inkas. Als nächstes wollten sie schauen, ob die Inkas noch im Tiergarten waren.

Der Tiergarten:
Die Wagen waren weg. Nur noch Reifenspuren und eine fallen gelassene Brosche von NustÆa. Als sie plötzlich jemand ansprach und sie den kleinen, freundlichen Gastwirt Herrn Pfeffermann wiedererkannten, trat eine erneute Rückblende aufà



Rückblende 4 û Herr Pfeffermann
Musik: Charles Trenet û Boum
In der Gaststätte des Herrn Pfeffermann sa?en die SC und befragten ihn (anfangs etwas unbeholfen, da sie seinen Zusammenhang mit der Hauptgeschichte nicht sofort verstanden) über Lämmle und Wunderlich, die Diebe, die bei Schanderer eingebrochen waren und bereits im Tierpark mit den Inkas verhandelt hatten.
Die beiden nahmen Pfeffermann einen Tick zu sehr in die Mangel und sorgten so dafür, dass der freundliche Wirt sich eher zurückzog. Immerhin wussten sie nun eindeutig, dass Lämmle und Wunderlich für die Inkas gearbeitet hatten.

àin der Gegenwart nahmen sie die Anwesenheit Pfeffermanns bei dem ehemaligen Lagerplatz der Inkas völlig zu Unrecht als verdächtiges Zeichen auf und lie?en ihren Argwohn auch sofort durchklingen, was dafür sorgte, dass der Mann, der gerade noch ein freundliches Pläuschen mit den SC halten wollte, sich umdrehte und beleidigt von dannen stampfte.
Barbara kam auf die Idee, die Parkverwaltung des Tiergartens zu fragen, ob sie wussten, wohin die Inkas verschwunden waren. Als dann Thomas zum mittlerweile zweiten oder dritten Mal (!) seinen Polizeiausweis mit seinem echten Namen vorzeigte, wurde es mir zu viel.
Die Auskunft bestand in etwa darin, dass man froh sei, dass das Packvolk weg sei. Während des Gesprächs ging einer der Mitarbeiter der Verwaltung ans Telefon und verständigte die Polizei. Das lange Telefonat, sowie die zugeworfenen Blicke, argwöhnten Thomas und so brach er das Gespräch schnell ab und fuhr mit Barbara zurück ins Hotel.
Bei der Concierge, mit der er bereits öfters geflirtet hatte, bestellte er eine Damenverkleidung, damit Barbara sich später am Tag unbemerkt in das Sanatorium begeben konnte (auch dies tat er wieder unter echten Namen).
Während Barbara und Thomas nun sich auf ihrem Hotelzimmer ausruhten und Thomas inzwischen von seinem Marler Polizeikontakt erfuhr, dass dieser keine Akten aus Berlin anfordern konnte, ohne Verdacht zu erwecken, klopfte es und die Polizei stand vor der Tür.
Klugerweise entschieden sich die SC, keinen Widerstand zu leisten und lie?en sich von den Beamten abführen, die sie umgehend auf das Revier brachten, ihre Wertsachen entnahmen und sie anschlie?end an Pfleger des Sanatoriums überstellten. Auch eine Art, wieder dort hinzukommen, wo man eigentlich hinwollteà

I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

#3 Seraph

Seraph

    Revolvermann

  • Cthulhu Insider
  • PIPPIPPIP
  • 701 Beiträge

Geschrieben 11. März 2013 - 22:54

Das Sanatorium, die Zweite
Die SC wurden diesmal in zwei Schlafsälen getrennt. Thomas konnte einen epileptischen Anfall durch einen gelungenen Wurf vortäuschen, worauf diesmal zwei (bewaffnete) Pfleger in untersuchten. Mit einigen gelungenen Würfen auf Kampfsport gelang es ihm, beide zu überwältigen. Er fesselte und knebelte sie und befreite mithilfe des Schlüsselbunds Barbara.
Hastig durchsuchten sie den Gang mit den Zimmer für besondere Patienten und fanden schlie?lich Schanderer, den sie die ganze Zeit übersehen hatten. Nach einiger Zeit erinnerte sich dieser auch an die beiden und flehte sie an, ihn schnellstmöglichst hieraus zu bringen.
Wiederum betraten sie das Büro des Chefarztes und knockten diesen aus, bevor dieser überhaupt reagieren konnte. Als sie aus dem Fenster flüchten wollten, erkannten sie unten einen kleinen Transporter, aus dem zwei Arbeiter gerade Paletten Konservendosen und ?hnliches in das Sanatorium schleppten. Da das Zeitintervall, in dem die Arbeiter im Gebäude waren, zu kurz war, sprang Thomas aus dem Fenster, hechtete zum Transporter, betete, dass der Schlüssel steckte (er steckte) und fuhr den Wagen dann rücksichtslos nach hinten vor die Wand.
Schanderer und Barbara sprangen auf das Dach und der Wagen brauste davon.

Schanderer lotste die SC immer weiter hinaus auf das Land, gab sich wie ein witternder Hund und meinte, er könne den Tränenstab nun spüren. Sie hielten an einem verlassenen Bauernhof mitten in Ostdeutschland und erklommen zu dritt eine grasbewachsene Anhöhe, wo die Inkas tatsächlich ihr Lager errichtet hatten. Als die SC mitansahen, wie NustÆa gerade von Mayta ausgepeitscht wurde, erinnerten sie sich wieder an mehr.



Rückblende 5 û NustÆa
Die Zeit nach dem Erstkontakt mit den Inkas, aber vor dem Diebstahl. Die SC hockten in den Büschen und bemerkten rasch, wie NustÆa auf sie zuschlich. Während Thomas sich davonmachte, um ihr notfalls in den Rücken fallen zu können, unterhielt sich Barbara bereitwillig mit der Inkafrau, die den beiden nun die gesamte Geschichte erklärte und sie anflehte, den Stab von ihrem Bruder zu stehlen, damit er zerstört werden möge.
Nach anfänglicher Skepsis, vertrauten die SC ihr und nahmen den Schlüssel entgegen.
Als ich sie fragte, ob sie den Stab tatsächlich zerstört haben wollten oder ihn zu Schanderer zurückgebracht hätten, kam eine kleine Diskussion auf, die darin endete, dass die SC den Stab doch zum Professor zurückgebracht hätten, da sie einer ädahergelaufenen Zigeunerinô nicht in dem Ma?e vertrauten.

Während die SC noch darüber rätselten, ob Schanderer nun von den Kräften des Stabes wusste, oder nicht, stachelte dieser sie an, doch endlich die arme NustÆa zu befreien. Auf den Tipp hin, Mayta als Gei?el zu nehmen (sie hatten keinerlei Schusswaffen mehr), schlich Thomas sich an den Anführer der Inkas an und nahm ihn in den Würgegriff; bedrohte ihn dabei mit der scharfen Kante einer aus dem Transporter genommenen Konservendose (schöne Idee!). Er befahl den Inkas, die Waffen fallen zu lassen, was diese auf Gehei? Maytas dann auch taten. Barbara nahm ein Messer und befreite zuerst einmal NustÆa. Als sich alle dann nach dem Professor umsehen wollten, trat dieser gerade aus dem Wagen des Inkaanführers und erneuerte diabolisch grinsend das Ritual, um Ubbo-Sathla zu erwecken.



Rückblende 6 û Das Ritual in der Kirche
Musik: S.T.A.L.K.E.R. Soundtrack û Sleeping in Ashes v2
Jetzt erkannten die SC auch die letzten Details: Schanderer hatte sie entführt und wollte sie opfern. Lämmle und Wunderlich waren zu alkoholisiert, um etwas zu tun. Die schwarzhaarige Nusta hatte nicht ihre Wunden verursacht, sondern das Messer benutzt, um sie zu befreien, nachdem sie die Kirche angezündet hatte. Und während irgendetwas Titanisches aus der Erde brach, flohen die SC aus der Kirche, nur um von der Polizei als Täter aufgegriffen zu werdenà


Der Himmel verfinsterte sich, Sturmböen zogen auf und der Boden in der berlinerischen Landschaft brach genauso auf, wie damals in der Kirche und lie? eine abyssische Tiefe voll mit schwarz-grünem Schleim erkennen. Barbara warf ihr Messer, was aber deutlich daneben ging.
3 erfolgreiche Würfe auf Springen waren nun erforderlich, um Schanderer zu erreichen und ihn aufzuhalten. Thomas und Barbara schafften das aber erst nach 11 Runden, was dazu führte, dass zuvor ein widerliches Gezücht Ubbo-Sathlas diese Erde betrat. Barbara schaffte es schlie?lich als erste, den Professor zu erreichen und stach ihm in die Hand, sodass der Stab zu Boden fiel und davon rollteà
Ohne diesen als Kontrollinstrument lief das Gezückt Amok und verbiss sich in Schanderer, um diesen dann langsam und quallvoll zu verschlingen. Währenddessen brachten Barbara und Thomas sich au?er Reichweite und warfen den Tränenstab in die sich wieder langsam schlie?enden Spalten im Boden. Nachdem der Boden wieder Normalität erlangt hatte, begann auch das Gezücht langsam zu äzerschmelzenô, bevor es die SC angreifen konnte.

Panisch und voller Adrenalin rannten die SC dann hinunter zum Transporter, an dem bereits NustÆa wartete und das Abenteuer war beendet.


Erkenntnisse
- Die SC denken verdammt rational. Ich glaube, das nächste Abenteuer muss viel härter für sie werden, um ihre Grenzen aufzuzeigen ;)
- Leider wies das Abenteuer noch ein paar Logiklücken auf, die mir entgangen waren (Warum z.B. hat Nust'a den Stab nicht zerstört, nachdem sie das Ritual in der Kirche unterbunden hat??)
- "Sleeping in Ashes v2" ist ein verdammt gutes Stück Musik. Insbesondere die letzten 1,5 Minuten sind wunderschön melancholisch-düster. Hört es auch mal an! Jedenfalls ist der ganze STALKER-Soundtrack zu empfehlen (gibt es kostenlos zum Download)


Anregungen, Kritik, Fragen, Tipps, Schleimereien, Schimpfe? :)

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- Lord Byron: Darkness -

#4 Nylariii

Nylariii

    Advanced Member

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  • PIPPIPPIP
  • 56 Beiträge

Geschrieben 18. März 2013 - 16:15

Deine Spieler sind krass unterwegs muss ich sagen...bezogen auf die Aktion mit Jürgen...das wäre mir eine Version zu krass! Ich hoffe du hast auf die Aktion n paar Würfe machen lassen, bevor das Unterfangen gelingen konnte.

Mir deucht auch, dass hier noch n bissl zu unbedachtes Vorgehen von Seiten der Spieler vorhanden ist. Ich meine, wer begeht gleich einen Mord, nur weil er sich an die letzten Wochen nicht erinnern kann? Erscheint mir für einen aktiven Polizeibeamten doch etwas unrealistisch...

Was ich etwas vermisse ist der "endgültige" Abschluss des Abenteuers. Klar, Stab zerstört, Gefahr gebannt, aber mit dem Mord an Jürgen dürfte sich der Char eigentlich selber ins Aus buxiert haben. Da wartet ne ordentliche Zuchthausstrafe auf den Guten, wenn nicht schlimmer?




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