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Spielbericht aus Sicht der Spieler


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5 Antworten in diesem Thema

#1 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 18. September 2013 - 14:08

Seit einiger Zeit spielen wir die Kampagne „In Nyarlathoteps Schatten“. In diesem Fall bin ich Spieler, daher werden im Folgenden erst mal keine Hintergründe erläutert, es handelt sich eher um ein Ingame-Tagebuch meines Charakters. Hoffentlich trotzdem hilfreich. Wenn wir durch sind werde ich auf die Hintergründe eingehen da ich die Kampagne dann für eine andere Gruppe leiten werde. Wird nur noch eine ganze Weile dauern.

 

An alle die bereits mit dieser Kampagne vertraut sind: bitte keine Fragen / Anmerkungen die Spoiler enthalten, ich will es ja noch fertig spielen :)

 

Zur Gruppe: derzeit sind wir 3 SpielerInnen:

  • Lord Greendwood, reicher englischer Adeliger mit Militärvergangenheit
  • Arthur Gordon, freier Reporter der sich mit der Berichterstattung um Tutanchamun einen Namen machen konnte
  • Emily Cunningham, die Assistentin von Gordon, Tochter eines Ägyptologen. Haben sich auch bei den Ausgrabungen kennen gelernt

Wir hatten noch zwei andere Spieler, einer musste aus beruflichen Gründen leider ausstiegen, der zweite kam mit Cthulhu nicht klar. Daher habe ich auch meinen ursprünglichen Charakter Rupert rausgenommen, da dieser zu verkopft und verschroben ausgelegt war (Schriftsteller an HPL angelehnt) und eine „treibende Kraft“ gefehlt hat.

 

Es geht nur recht langsam vorwärts, zum einen haben wir in New York versucht viele Hintergründe aufzudecken, leider mit mäßigem Erfolg. Zum anderen haben wir nur 3-3,5 Stunden pro Sitzung und treffen uns nur 2x im Monat. Die Gruppe ist auch frisch entstanden, der SL ist neu bei uns eingestiegen (hat die Kampagne aber bereits gemeistert), die Spielerin hat noch nie Cthulhu gespielt und ist ebenfalls neu in der Gruppe. Nur der Spieler von Greenwood ist schon länger dabei und hat etwas Cthulhu Erfahrung.

 

Nachdem New York heute Abend wohl abgeschlossen wird beginne ich jetzt meinen Bericht, geschrieben aus Sicht meines neuen Charakters der versucht die bisherigen Ereignisse und die Ergebnisse der Recherche zu ordnen.

 

Aus dem Notizbuch von Arthur Gordon

 

 

Donnerstag, 22. Januar 1925, New York

 

Ein Glücksfall! Diese Geschichte wird eine ganz heiße Nummer, da bin ich mir sicher. Dass Rupert mich einbezogen hat werde ich ihm nicht vergessen.

 

Rupert und sein englischer Freund, Lord George Greenwood, wollten sich am 15. Januar mit ihrem gemeinsamen Freund Jackson Elias in New York treffen. Elias war ein bekannter Autor, der sich mit Kulten, schwarzer Magie und anderen okkulten Themen beschäftigt  und bereits einige Werke veröffentlicht hat. Er galt als großer Skeptiker und überführte viele der Kultführer und deren Praktiken als Täuschungen, basierend auf einer Angstherrschaft der Anführer. Seit längerer Zeit recherchierte er für ein neues Buch über welches er selbst gegenüber seinen Freunden Rupert und  George jegliche Andeutung vermied. Ich selbst habe mit Jackson bei einer Recherche für eines seiner Bücher kurz Kontakt gehabt. Er war ein schrulliger, aber sehr akribischer Mensch.

 

Schließlich erhielten die beiden ein Telegramm, Jackson wollte sich mit ihnen treffen. Er brauche ein „Ermittlerteam“ und er habe „neue Erkenntnisse zur Carlyle-Expedition“. Dann begannen die dramatischen Ereignisse: man fand Jackson tot in seinem Hotelzimmer (Chelsea Hotel), auf schreckliche Weise ausgeweidet. Rupert durchsuchte das Zimmer nach Hinweisen und entwendete einige davon bevor die Polizei eintraf. Bei einer späteren Zeugenbefragung durch die Polizei (Ltd. Martin Poole) konnten sie noch ein paar weitere Details in Erfahrung bringen: Jackson wurde Opfer einer Serie von Ritualmorden. Ihm wurde ein fremdartiges Symbol in die Stirn geschnitten (vermutlich afrikanisch oder ägyptisch). Bisher gab es in den letzten Jahren acht weitere Opfer, darunter vier Schwarze, drei Weiße und ein Asiate:

  • Schwarz: Simmons, Jack
  • Schwarz: Zentalo, Timor
  • Schwarz: Gunt, George
  • Schwarz: Bencel, Elisabeth
  • Weiß: Huntington, Jeremia
  • Weiß: McLur, Sarah
  • Weiß: Gustavson, Hanah
  • Asiate: Sabateto, Hikuiso

Die Opfer kamen aus allen sozialen Schichten, von armen Arbeitern unter den Negern bis hin zum Sohn eines Politikers. Auch Frauen waren unter den Opfern, eine Verbindung konnten weder die Polizei noch Rupert/Greenwood aufdecken. Die mir vorliegenden Fakten stützen die Vermutung einer zufälligen Auswahl, auch wenn ich das persönlich nicht glauben kann.

 

Danach besprach man sich mit Jonah Kennsington von Prospero Press, dem Verlag von Jackson Elias und auch Rupert. Dieser händigte erste Dokumente von Jackson aus, einen Brief mit weiteren Andeutungen zur Carlyle-Expedition. Seltsam war der abschließende Gruß – „Blut und Küsse“. In den Archiven von Prospero sammelte man Informationen zur Carlyle-Expedition.



#2 Tzazikimann

Tzazikimann

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Geschrieben 04. Oktober 2013 - 07:44

Schöner erster Bericht.

Schreib weiter, denn 2x im Monat ca. 3,5 Stunden ist auch unser Spielmodus. Für Chaugnar Faugn haben wir jetzt ca. 8 Abende gebraucht, rechne bei INS mit nem halben Jahr.



#3 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 30. Januar 2014 - 14:44

Lange war es still, jetzt geht es endlich weiter. Wir hatten einige zeitliche Probleme und ein paar andere kleine Sorgen, nun sind wir kurz vor dem Ende von London (vermute ich zumindest). Um nach der Pause wieder reinzukommen habe ich New York nochmal überarbeitet und die weiteren Abende ergänzt:

 

 

Samstag, 24.01.1925

 

Ein Glücksfall! Diese Geschichte wird eine ganz große Sache, da bin ich mir sicher!

Mein Freund Rupert Merriweather und sein britischer Bekannter Sir George Greenwood sind auf eine

wie es scheint weitreichende und schockierende Angelegenheit gestoßen. Beide sind seit längerer

Zeit mit dem Schriftsteller Jackson Elias befreundet gewesen. Elias hat sich bereits einen Namen mit

einigen Veröffentlichungen gemacht, welche sich mit Schwarzer Magie und Kulten beschäftigen.

Die Werke sind stets sehr gut recherchiert und bieten Einblicke die Elias nur durch Infiltration

dieser Sekten erlangt haben kann. In seinen Büchern enttarnt er die „magischen“ Praktiken und

beschreibt die Techniken mit denen die Anführer ihre Anhänger durch Angst und Terror zu ihren

Taten treiben. Bisher veröffentlichte er folgende Werke:

 

  • Schädel säumen den Fluß (1910) – Schädelkult aus dem Amazonasgebiet
  • Meister der schwarzen Künste (1912) – Überblick zu Zauberkulten in der Geschichte
  • Der Pfad des Todes (1913) – Steuerung von Kulten durch Angst
  • Das rauchende Herz (1915) – Todeskulte der Maya und heutige zentralamerikanische Todeskulte
  • Söhne des Todes (1918) – Thuggee-Kult in der heutigen Zeit
  • Hexenkulte in England (1920) – Beschreibungen zu Hexenkulten und Interviews mit praktizierenden englischen Hexen
  • Die schwarze Macht (1921) – Fortsetzung von „Der Pfad des Todes“ mit vielen Interviews mit Kult-Führern

 

Ich selbst habe Jackson bei zwei kurzen Aufträgen für seine Bücher kennengelernt. Er hatte einen

etwas speziellen Charakter, war aber ein sehr akribischer Mensch.

Seit längerer Zeit recherchierte er nun für ein neues Buch über dessen Inhalt er selbst zu seinen

Freunden nur vage Andeutungen gemacht hat. Dafür war er viele Monate von der Bildfläche

verschwunden und bereiste anscheinend die halbe Welt.

 

Dann meldete er sich plötzlich per Telegramm bei Rupert, er habe Informationen zur Carlyle

Expedition und brauche ein verlässliches Ermittlerteam. Am 15. Januar erreichte Jackson dann New

York und bei einen sehr knappen Telefonat vereinbarten er und Rupert ein Treffen am Abend des

gleichen Tages im Chelsea Hotel. Dann begannen die dramatischen Ereignisse.

 

Da Jackson auf das Klopfen von Rupert und George nicht reagierte und auch keine Nachricht

hinterlassen hatte ließen sie die Tür von einem Hotelangestellten öffnen. Dort fanden sie Jackson –

tot und schrecklich zugerichtet. Geistesgegenwärtig sicherte Rupert einige Hinweise: das Foto eines

Schiffes vor einem asiatisch wirkenden Hafen, Visitenkarten zu Emerson Importe in New York

(handschriftlich war auf der Rückseite der Name Silas N’Kwane notiert) und der

Penhew-Stiftung in London, einen Brief aus Kairo von einem Faraz Najir sowie einem Brief von

Miriam Atwright, Harvard Universität.

 

Rupert, George und dessen Diener Alan Brooke wurden von der Polizei (Lt. Poole) befragt und

begannen dann ihre eigenen Nachforschungen beim Verleger von Jackson, Jonah Kensington, von

Prospero Press. Dieser händigte Ihnen mehrere Telegramme, Briefe und eine Stapel mit Notizen von

Elias aus. Hier fanden sich weitere Hinweise zur Carlyle-Expedition, besonders die Ereignisse in

Kenia wurden ausführlich beleuchtet. Jackson behauptet darin zudem, dass die Mitglieder der

Expedition noch am Leben seien. Bei weiteren Recherchen wurden verschiedene Zeitungsartikel über

die Carlyle-Expedition zu Tage gefördert und man tauschte einige Informationen mit Lt. Poole. Von

diesem erfuhren Rupert und George von einer Mordserie, einem seltsamen Symbol welches allen

Opfern in die Stirn geschnitten wurde und einer Streichholzschachtel, welche noch im Hotelzimmer

von Elias gefunden worden war. Diese gehört zu einer Bar in Schanghai.  

 

Bei der Mordserie gab es in den letzten Jahren bereits acht Opfer, darunter vier Schwarze, drei Weiße und ein Asiate:

 

  • Schwarz: Simmons, Jack
  • Schwarz: Zentalo, Timor
  • Schwarz: Gunt, George
  • Schwarz: Bencel, Elisabeth
  • Weiß: Huntington, Jeremia
  • Weiß: McLur, Sarah
  • Weiß: Gustavson, Hanah
  • Asiate: Sabateto, Hikuiso

 

Die Opfer kamen aus allen sozialen Schichten, vom armen Arbeiter aus Harlem bis hin zum Sohn

eines Politikers. Auch Frauen waren unter den Opfern, eine Verbindung konnten weder die Polizei

noch wir aufdecken. Die mir vorliegenden Fakten stützen die Vermutung einer zufälligen Auswahl,

auch wenn ich das persönlich nicht glauben kann.

 

Schließlich besuchte man Miss Atwright in Harvard und erfuhr, dass Jackson das Werk „Afrikas dunkle

Kulte“ ausleihen wollte. Diese wurde aber kurz zuvor gestohlen, sie erwähnte noch einen seltsamen

Geruch an dem Tag welcher nie identifiziert werden konnte. Es folgte ein Besuch bei Emerson

Importe. Der Inhaber konnte Silas N’Kwane dem JuJu-Haus in Harlem zuordnen, ein Laden der

afrikanische Objekte von einem Ahja Singh aus Mombasa importieren ließ. George und Rupert

suchten dann auch diesen Laden auf und fanden den Eingang in einer dunklen Seitengasse, tief in

Harlem. Der Verkäufer wirkte seltsam, auch ein weiterer Kunde der immer sein Gesicht wegdrehte

weckte das Misstrauen der beiden.

 

Lt. Poole wurde über eine mögliche Verwicklung des JuJu-Hauses informiert während sich Rupert und

George von einem Neger beobachtet fühlten. Als Poole nicht mehr auftauchte begaben sich Rupert,

George und Alan mit sechs Polizisten zum JuJu-Haus. Hinter dem Verkaufsraum fand sich ein

versteckter Zugang in den Keller. Dort fanden sich fremdartige Schriftzeichen, teils ägyptisch, teils

nicht zu identifizieren. Und einen Kultraum in dem sich eine große Gruppe seiner Anhänger

 eingefunden hatten um Poole zu opfern. Es kam zu einem Schusswechsel, Alan Brooke viel den völlig

irre agierenden Kultisten zum Opfer. Dank der anwesenden Polizisten konnten die Angreifer

zurückgeschlagen und der Rückzug angetreten werden. Umgehend wurde Verstärkung gerufen. Nun

stürmte man die Kultstätte, fand aber nur noch die Leiche von Poole. Die Kultanhänger waren

entkommen. Im Opferraum befand sich noch eine Öffnung im Boden, darin muss etwas gewesen

sein, dass mit Feuer von dieser Welt gebannt wurde. Ich war nicht dabei, nur Greenwood scheint es

gesehen zu haben. Er ist stets Herr der Lage, souverän und selbstbewusst. Wenn es aber um dieses

Thema geht wird er verschlossen und weicht jeglicher Nachfrage aus.

 

Am Tag darauf kontaktierte mich Rupert. Gemeinsam mit meiner Assistentin Emily suchten wir die

beiden auf. Dort erfuhren wir von den beschriebenen Ereignissen und Befürchtungen. Kurzerhand

entschlossen wir uns bei der Recherche einzusteigen. Rupert haben die Schrecken stark zugesetzt

und er hat sich auf das Landhaus seiner Eltern zurückgezogen um sich wieder zu fangen. Seine

Bücher mögen zwar von dunklen Schrecken handeln, der wahre Schrecken war aber zu viel für ihn.

Emily vereinbarte ein Treffen mit Erica Carlyle, der Schwester und Erbin von Roger. Sie führt seit

dessen Tod das Familienunternehmen sehr erfolgreich und unter dem Vorwand für die New York

Times ein Interview über starke Frauen in der von Männern dominierten Geschäftswelt zu führen

bekamen wir einen Termin. Leider brachte uns dieses Gespräch wenig neue Erkenntnisse. Erica

 erwähnte nur eine wunderschöne Schwarze, mit der Roger vor seinem Aufbruch viel zu tun hatte. Da

eine solche Person auch bei dem Mord an Jeremia Huntington erwähnt wurde war unser Interesse

geweckt, Erica konnte leider keine Details benennen. Weitere Recherchen sowie die Suche nach der

unbekannten Frau führten ebenfalls zu keinen weiteren Ergebnissen, daher entschlossen wir uns

nach London aufzubrechen und der Spur von Jackson zu folgen, in diesem Fall Kontakt zur Penhew-

Stiftung zu suchen. Dank dem Einfluss von Sir George sollte das kein Problem darstellen.

Derzeit befinden wir uns an Bord eines Schiffes und sind auf dem Weg nach England.



#4 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 31. Januar 2014 - 08:10

Fazit New York:

 

Das Kennenlernen mit Jackson, der Mord und die Recherche haben Spaß gemacht, besonders der Mord wurde sehr stimmungsvoll von unserem SL beschrieben. Die Ermittlungen liefen dann leider in viele Sackgassen. Wir haben zwar sehr viele Artikel zu Carlyle gefunden aber über die Motivation der Expedition, die Hintergründe der Teilnehmer, die mysteriöse Schwarze usw. gab es leider fast keine Infos zu finden. Auch bei Erica dachte ich es kommt was bei raus, nachdem es nicht einfach war einen Termin zu bekommen.

 

Auch die Mordserie bleibt im Dunklen (waren die Opfer wirklich willkürlich - außer Jackson - oder gibt es auch hier Zusammenhänge)? Wo sind die Leute vom JuJu-Haus? Diese Szene war eher enttäuschend, wir sind eigentlich nur bei den Polizisten mitgelaufen und konnten nicht wirklich reagieren. 

 

Ob das am Abenteuer oder SL-Entscheidungen liegt kann ich nicht sagen, ich denke wir haben wirklich fast alles versucht und uns nicht so doof angestellt. Hoffe die vielen offenen Fragen beantworten sich noch.

 

Vor dem Start sollte die Ausrichtung der Kampagne zwischen SL und SC auf jeden Fall besprochen werden, wir haben eher brave, verkopfte Charaktere erstellt. Bisher ist es doch etwas pulpig und man braucht auch mal jemanden für's Grobe. Seit einem Charakterwechsel und einem Ersatzcharakter für unseren britischen Lord (um bei "ungesetzlichen" Aktionen mitmachen zu können) läuft es deutlich besser.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, hat bei uns nicht ganz geklappt nachdem sich einige Leute erst durch die Kampagne kennengelernt haben und die Vorstellungen von der Umsetzung erst im Laufe des Spiels klar geworden sind.



#5 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 23. Januar 2015 - 09:54

Leider hab ich aus zeitlichen Gründen aufgehört dieses Tagebuch weiter zu machen. London + Ägypten gibt es zwar knapp 10 Seiten Rohschrift, aber das ist mittlerweile auch schon 7-8 Monate her. Daher nur ein kurzes Fazit, kurz vor dem Ende.

 

New York: mittelmäßig, was aber auch einige OT Gründe hatte. Aber aus dem Kapitel kann man auf jeden Fall was machen. Ein Knalleffekt zum Einstieg, dann Recherche, dann ein heißes Ende.

 

London: NY recht ähnlich, die Nebenhandlungen sind aber eher verwirrend und störend bei uns angekommen, daher haben wir nur Shipley angespielt und den Rest dann gestrichen. Die Vorgaben aus dem Abenteuer bezüglich Gavigan welche der SL angedeutet hat scheinen wenig sinnvoll, hier hat er improvisiert und die Sache gerettet. Am Ende wurde unsere Lösung aber schon extrem pulpig, wir sind mit einem LKW auf dem Anwesen bei der Beschwörung rumgefahren und haben per TommyGun die Jungs umgeballert bzw. überfahren. Hier hat der SL sicher einige Augen zugedrückt, es war kein klassisches Chtulhu aber wir hatten Spaß.

 

Ägypten: spannende Schnitzeljagd, eine immer bedrückender werdende Stimmung - zudem mag ich Ägypten seit einer Reise OT sehr gerne. Der Abend unter den Pyramiden war großartig, einer der besten Rollenspielabende überhaupt in bald 20 Jahren. Ganz, ganz stark, hier kann man enorm was rausholen. Ich versuche mal den Tagebucheintrag dazu noch zu überarbeiten und nachzureichen.

 

Kenia: der Anfang war ... na ja. Die Angriffe von Singh waren ... irgendwie unmotiviert und die Rechercheergebnisse in Mombasa und Nairobi eher unwichtig. Richtig stark war dann das Finale, erst der Kampf durch den Dschungel und dann der Berg des Schwarzen Windes. Hier haben wir dann ein Selbstmordkommando gestartet, mein 2. Char konnte dann den Sohn von N. im Stile eines Selbstmordattentäters besiegen und so der Gruppe das Leben retten. Bin gespannt wie nett der SL hier war, obwohl ich denke wir hatten ein paar gute Ideen und sehr gute Würfel.

 

Shanghai: in Shanghai eher schwach, weder Spieler noch SL konnten viel mit China anfangen. Auch wird beim 5x Recherchieren um dann Kultisten zu bashen die Sache irgendwann langweilig. Das Finale auf der Insel (haben wir gestern gespielt), war dann aber richtig genial und episch! Wir konnten den Sprengkopf in die Lava werfen, von 5 Charakteren hat das aber nur einer mit viel Glück überlebt.

 

Jetzt wollen wir noch nach Australien und werden dafür einen nach 3 Abenden (wegen zu starker Überschneidungen mit einem anderen Char abgestellten Char) reaktivieren. Dazu übernimmt die 3. Spielerin vermutlich Ms. Atkins (oder so ähnlich) auf die man im NY Kapitel bei den Recherchen trifft.



#6 TAFKAP

TAFKAP

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Geschrieben 23. Januar 2015 - 12:54

London: NY recht ähnlich, die Nebenhandlungen sind aber eher verwirrend und störend bei uns angekommen, daher haben wir nur Shipley angespielt und den Rest dann gestrichen. Die Vorgaben aus dem Abenteuer bezüglich Gavigan welche der SL angedeutet hat scheinen wenig sinnvoll, hier hat er improvisiert und die Sache gerettet. Am Ende wurde unsere Lösung aber schon extrem pulpig, wir sind mit einem LKW auf dem Anwesen bei der Beschwörung rumgefahren und haben per TommyGun die Jungs umgeballert bzw. überfahren. Hier hat der SL sicher einige Augen zugedrückt, es war kein klassisches Chtulhu aber wir hatten Spaß.

 

Witzig, das erinnert mich an meine Gruppe, zwei Männer, zwei Frauen.

Die Männer wollten sich anschleichen und die Kultisten heimlich ausschalten. Natürlich wurden sie geschnappt, nur um dann von den Frauen gerettet zu werden, die die Kultisten ebenfalls mit einem LKW überfahren haben...


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Die Welt der Kunst und Fantasie ist die wahre, the rest is a nightmare.

Arno Schmidt





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