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Serum 17 Spielbericht


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#1 Lucn Armitage

Lucn Armitage

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Geschrieben 17. August 2014 - 19:07

Hallo Mitspieler,

 

an dieser Stelle möchte ich einmal die Eindrücke schildern, wie sie sich bei der eben von uns absolvierten Runde "Serum 17" abgespielt haben. Da es sich hierbei um meinen ersten Spielbericht handelt bitte ich um Nachsicht, was einige Formulierungen oder ähnliches angeht ;)

 

"Serum 17" findet sich im Quellenbuch für "Chtulhu Now".

Wir waren insgesamt 4 Personen, drei SC und ich als Spielleiter. Bei den Akteuren handelte es sich um

 

- Marta Schulz (36) Naturwissenschaftlerin, Bereich Archäologie. Spieler hatte bereits ein paar Cthulhu-Rollenspiele mitgespielt.

- Hans-Günther Slünstler (41), Künstler, im Bereich Metallverarbeitung). Spieler war vollkommener Neuling auf dem Gebiet Rollenspiel.

- Tom Meier (20), Nichtstuer, Erbe. Spieler war vollkommener Neuling auf dem Gebiet Rollenspiel.

 

Diese drei fanden sich auf dem Konzert wieder. Alle waren in Begleitung von Freunden dort und kamen aus diversen Teilen Deutschlands, nicht aber Frankfurt und Umgebung (Was ich gut fand, da sie so nicht auf Hilfe von Freunden, Bekannten, etc. hoffen konnten).

 

Ich habe den Teil mit dem Konzert als Teil des Spiels belassen, da ich es ganz gut fand (Im Hintergrund konnte ich dann auch als Musik Auftritte von AC/DC spielen, was der Stimmung ganz zuträglich war). Nach dem Feuerball (misslungene Pyrotechnik) wurden alle drei ohnmächtig (viel Schaden erwürftelt) und kamen ins Krankenhaus. Dort kamen sie dann nach einer Weile wieder zu sich. Nachdem man sich orientiert hatte suchte man zunächst persönliche Gegenstände. Diese waren natürlich nicht vorhanden. Während zwei Spieler aktiv den Flur abliefen, blieb der dritte zunächst abwartend im Bett liegen). Die Visite verlief ohne Zwischenfall, der Gürtel wurde entdeckt. Der erste Todesfall wurde dann aber von allen drei Spieler bemerkt was zum ersten Verlust von STA führte. Die Leiche wurde zugedeckt und es wurde beratschlagt. Da sie niemanden erreichen und den Flur auch noch nicht verlassen konnten, kam den Spieler die Situation merkwürdig vor (zu Recht ;) ). Nach der zweiten Leiche wurden dann erst Fluchtendenzen wach. Die Milchglasscheibe wurde mit einem Nachttisch aus dem Krankenzimmer eingeworfen und dann das Loch mittels Fußtritt (Verletzung durch Scherben bei allen Spieler (!) ) vergrößert. Danach gelang man in das Labor. Man unterhielt sich mit Dr. Kaufmann. Nach dem Tod des Dr. waren die Spieler zunächst sehr geschockt und wollten das KH so schnell wie möglich verlassen. Erst an der Treppe fiel ihnen noch ein, dass man sich auch im Labor umsehen könne. Die Leiche wurde in Augeschein genommen, persönliche Gegenstände eingesackt. Als Tüte wurde der Kopfkissenbezug aus einem Zimmer genommen (Sehr kreativ). Die Gegenstände wie Cyrostrahler, Proben, Impfpistole wurden ebenfalls eingesackt, jedoch nicht ausprobiert. Die E-Mails wurden gelesen. Die Zusammenhänge waren aber nicht wirklich klar. Man wusste aber, dass man Prof. Schlehenberg aufsuchen muss. Nur stellt sich die Frage, wo dieser sein könne. Die Spieler rissen sich, nachdem sie die Wucherung auf Dr. Kaufmanns Brust sahen, ebenfalls die Verbände ab und mussten feststellen, dass ebenfalls diese Art von Haut dort transplantiert war. Die Verbände wurden nicht wieder festgemacht. Man ging zur Rezeption und fragte die dortige Dame wo der Professor sei. Diese teilte ihnen, ohne aufzusehen mit, dass er sein Büro im Haus habe. Dann stellte sie die Verletzungen mit und erschrak. Sie versuchte dann den Dr. und anderes Personal anzurufen. Die Spieler flohen daraufhin in den 4. Stock, wo der Prof. sein Büro hat. Zunächst wurde in aller Eile der Verband wieder draufgesetzt und dann das Büro aufgesucht. Dabie liefen sie einem Seuchen-Trupp in die Hände, konnten diesem aber durch schnelles reagieren und weglaufen etkommen. Vor dem Büro des Prof. kam die Reinungskraft vorbei und wurde nach dem Schlüssel gefragt. Sie konnte überzeugt werden und Schloß die Tür auf. Da die SC aber keine Zeugen wünschten, wurde versucht den jungen Mann zu überwältigen und zu fesseln (erste Tendenzen rabiaten Verhaltens wurden gezeigt). Dieser konnte sich aber losreißen und fliehen.

Das Büro wurde daraufhin durchsucht und die Anschrift des Prof. ausfindig gemacht. Nun stellte sich die Frage, wie man dort hingelangen könne. Zunächst wollten die SC Kleidung suchen. Als sie auf dem Weg in die Stadt waren bemerkten sie die Fahnung (Elektrowaren-Geschäft). Dies veranlasste die SC möglichst schnell zu reagieren. Ein Spieler wollte gleich in diesem Laden den Besitzer überfallen und Kleidung rauben, was die anderen ihm aber ausreden konnten (:)) In einem großen Kleidergeschäft liefen die SC schnell zu einer Stand mit Kleidung und versuchten sich dort umzuziehen. Bei zwei gelang dies problemlos, beim dritten wurde eine Verkäuferin aufmerksam, die auch sofort den Sicherheitsdienst alarmierte. Dieser lief den Spielern hinterher. An der Tür trafen sich die drei wieder und zwei liefen Richtung Stadt, während der dritte den Wachmann ablenken wollte. Der Wachmann wollte nicht wirklich nah an den Spieler herantreten, da er eine Ansteckung befürchtet. Dieser SC nutze dies, um den anderen beiden die Flucht zu ermöglichen. Als diese weit genug weg waren, lief der dritte Spieler ebenfalls los, der Wachmann hinterher. Im Laufe der nun einsetzenden Verfolgungsjagd gelang es dem Spieler sich in allerletzter Minute (enorm viele schlechte Würfe), sich zu verstecken und den Wachmann abzuschütteln. Vor der Flucht rief man einander nur zu, dass man sich vor der Anschrift des Prof treffen wollen.

Während der dritte Spieler nun die U-Bahn aufsuchte, um mit der Karte des Dr. nach Bad Soden zu fahren, überzeugten die anderen beiden einen Taxifahrer, sie dorthin zu bringen. Dies gelang auch problemlos. Als sie vor der Anschrift des Prof. ankamen, liefen sie aus dem Auto und davon. Der Fahrer konnte nicht schnell genug wenden und verlor schnell die Spur.

Vor dem Haus angekommen kletterte einer der Spieler über die Mauer, während der andere vor der Tür wartete. Der Spieler hinter dem Haus gelang an eine Tür, welche aber auch verschlossen war. Er nahm deshalb einen Stein und warf eine Scheibe ein. Just in diesem Moment kam Spieler 3 aus Richtung U-Bahn und sprach mit dem SC vor der Tür. Man kletterte zusammen über die Mauer und betrat das Haus. Die Alarmanlage wurde gesichtet und es wurde versucht diese zu entschärfen, was aber misslang. Nun hatte man den Plan bei der Polizei anrufen und sich als Frau des Prof zu melden. Man rief an und sagte, dass alles in Ordnung sei und niemand geschickt werden müsse, es handle sich um einen Fehlalarm. Der Polizist äußerte jedoch, dass laut Einwohnermeldeamtssystem keine Frau dort gemeldet sei und schickte sofort einen Streifenwagen ;)

Die Spieler waren nun sehr in Eile. Deshalb ließ ich die Frau ein paar Krämpfe bekommen und erstmal zu Boden gehen, während die anderen das Haus durchsuchten. Die Nachricht auf dem AB wurde abgehört. Ebenso wurde der Safe und die Kappe gefunden. Sie wurde zwar eingesteckt, aber nicht getestet. Die DVD wurde nicht eingelegt. In der Garage wurde der Porsche gefunden, gerade als die Polizei anrief. Eine lange Diskussion folgte, ob man versuchen solle diese zu überfallen oder mit dem Auto durch das Gitter zu brechen. Beides wurde dann aber abgelehnt. Man schlich sich erfolgreich vom Grundstück und wollte versuchen, den Streifenwagen zu nehmen. Dies misslang ebenfalls, da niemand ihn kurzschließen konnte. Folglich hielt man nach einem weiteren Auto Ausschau.

Man fand dies auch. Eine Frau fuhr mit ihrem Touran die Straße entlang. Ein Spieler machte sich am Straßenrand durch Winken bemerkbar. Die Frau hielt an und man teilte mit, dass man verletzt sei und Hilfe brauche. Die Frau wollte gerade mit ihrem Handy Hilfe rufen, als die anderen beiden Spieler aus dem Gebücht kamen und auf die Frau zuliefen. Ein Spieler griff durch das Fenster und hielt die Frau fest. Da er aber zu schwach war kam der zweite Zu Hilfe. Die Spielerin kam ebenfalls dazu und die Tür wurde geöffnet. DIe Frau wurde dann durch zwei harte Faustschläge seitens der Frau angegriffen (Nase gebrochen). Beim zweiten Schlag in das Gesicht fiel die Frau in Ohnmacht und wurde auf die Straße geworfen. Zitat: "Lass uns sie am besten als Geisel mitnehmen!" Gesagt, getan, die Frau wurde in den Kofferraum geworfen. Dann fuhr man zum Flughafen. Die Polizei konnte man ebenfalls durch sehr riskante Überholmanöver, etc. abschütteln.

Am Flughafen wurde an der Schranke gar nicht erst gehalten, sondern diese gleich durchbrochen (Die Spieler standen sichtlich unter Zeitdruck, da ich ihnen nur ein kleines Zeitfenster offen ließ).

Im dritten Versuch gelang es sich vor das Flugzeug zu stellen und an Bord zu kommen. Dann hob es ab. Die Spieler schleppten die bewusstlose Frau ebenfalls mit an Bord. Dort unterhielt man sich mit dem Prof. Auf das Angebot wollte ein Spieler eingehen. Als es jedoch darum ging die anderen beiden von Bord zu werfen weigerte er sich. In diesem Gespräch versuchte der Pilot ein Manöver, woraufhin der Prof. das Gleichgewicht verlor und den Piloten anschoss. Dieser verlor die Kontrolle, der Prof. jedoch auch die Waffe, die von den SC aufgenomme wurde. Ein Spieler behielt nun den Prof. und die noch bewusstlose Geisel im Auge, zwei andere versuchten das Flugzeug zu lenken und runterzubringen. Auf die Symbiotenpumpe wurde gar nicht geachtet (!). Auch Einwände des Prof. wurden nicht gehört. Die mitgebrachte Kappe wurde nicht benutzt, so dass es erst in der letzten Probe gelang, das Flugzeug für die Landung vorzubereiten. Doch die abschließende Probe misslang, der Flieger stürzte an, explodiert jedoch nicht, da bereits das Kerson abgelassen wurde. Die abschließende Ausweich-Probe misslang bei allen Beteiligten, außer dem Prof. Die Spieler verloren dadurch alle das Bewusstsein, die Geisel verstarb beim Aufprall. Das die SC dann vom Rettungsdienst gerettet und in ein Krankenhaus verbracht wurde, dass der Prof. verhaftet wurde und sämtliches Material an Bord von einer unbekannten Firma namens NWI beschlagnahmt wurde, das alles bekamen die Spieler gar nicht mehr mit. Sie waren ohnmächtig und erwachten gar nicht mehr aus ihrem Koma, in dessen Verlauf sie etwa 1 Woche später dann alle verstarben.

 

Persönlich Anmerkung:

Mir hat die Geschichte viel Spaß gemacht, den Spielern ebenfalls. 2/3 hatten ja bisher keine Erfahrungen was Rollenspiel angeht und dafür war die Geschichte eigentlich ganz gut geeignet. Sie ist nicht so "abgedreht" wie man andere und relativ linear. Sie erfodert auch wenig Ermittlungsarbeit der Spieler. Das war gut (besonders im Hinblick auf unerfahrene Spieler). Die Dauer war etwa 3,5 Stunden, also nicht wirklich lang.

Da ich bisher nur vier Abenteuer geleitet habe kann ich mir kein wirklich differenziertes Urteil erlauben, aber ich fand die Geschichte gut. Sie war nicht die beste von denen, die ich bisher gelesen habe, aber für meine Anspüche (und die der Gruppe) passend. Und darauf kam es mir an.


  • Peterchen und grannus gefällt das




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