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The Angst and the Solution oder: Wie lasse ich Geschichten lebendig werden?

Angst Rollenspiel Charakter Spielleiter Horror Atmosphäre

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31 Antworten in diesem Thema

#31 Plato

Plato

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Geschrieben 31. März 2015 - 22:00

Hallo zusammen,

 

ich habe mich lange nicht gemeldet, das tut mir leid. Nun hat unsere Gruppe aber ein paar Runden im Gaslicht überstanden (hierzu kann ich gerne mal einen Bericht schreiben, wenn es jemanden interessiert), weshalb ich einige meiner Aussagen gerne revidieren möchte. Genauer gesagt, muss ich Synascape in sehr vielen Dingen recht geben. Da ich meine ersten Cthulhu-Runden in sehr intimer Atmosphäre mit einem befreundeten Pärchen gestartet hatte, bin ich etwas verblendet an die Sache rangegangen und muss nun sagen, dass sich Cthulhu-Runden nicht viel von anderen Pen and Paper-Runden unterscheiden. Richtiger Grusel kommt gerade in größeren Gruppen nur schwer auf, weshalb Panik bis Horror das gängigere Mittel sind, um dem Spiel die nötige Würze zu verleihen. Vielmehr noch ist eine einfache Struktur mit klarer Gliederung ein viel sicherer Schlüssel zum Erfolg, als das cthuloide Kammerspiel eines Lovecraft. Den Grund dafür sehe ich mittlerweile in der Materie selbst. Wie schon zuvor gesagt wurde, sind Rollenspiele keine Filme oder Bücher, weshalb man niemals den kompletten Verlauf komplett voraussagen kann. Deshalb orientiere ich mich innerhalb meiner Abenteuer immer an "Meilensteien", also wichtigen, interessanten oder einfach coolen Szenen/Bildern/Situationen, die sich zusammenfügen lassen, und zusammengefasst eine einfache Strukture der Geschichte ergeben.

Alles was dazwischen ist, ist dann der aktive Teil der Spieler, in welchem sie die Geschichte aktiv beeinflussen können.

 

An dieser Stelle möchte ich mich unbedingt noch einmal für die ganzen Tipps und Tricks bedanken. Macht weiter so!

 

Edit: Was haltet ihr eigentlich von Stilbrüchen, beispielsweise bei der verwendeten Musik, um ein cineastischeres Erlebnis zu erzeugen? Ich bin ein großer Freund von moderner Musik in älteren Settings, um spezielle Emotionen hervorzurufen oder Situationen aufzulockern. So hatten wir in einer meiner DSA-Runden beispielsweise schnelle Jazzeinlagen, wenn es zu Verfolgungsjagden kam. Aktuell möchte ich mit moderner Folk Music ein Abenteuer ausklingen zu lassen (ich denke da an das Ende der ersten Staffel von The Walking Dead).


Bearbeitet von Plato, 31. März 2015 - 22:09 .


#32 Lambach

Lambach

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Geschrieben 03. April 2015 - 16:57

Rollenspiel-Runden unterscheiden sich voneinander.

 

Ob die damit von Spielleiter und Spieler verbundene Erwartung auch eine Motivation hervorrufen die geeigneteren Nährboden für Horror-Erlebnisse bieten, ist für mich eine Frage, die ich nicht beantworten kann.

Auf eine Stimmung muss man sich als Spieler einlassen und in einer Gruppe hat jeder einen Einfluss auf die anderen Teilnehmer. Der Spielleiter hat da Möglichkeiten diese Stimmungen zu beeinflussen aber nicht zu kontrollieren.

 

Die erste Begeisterung die mit der Berührung mit dem Cthulhu-Werken kommt kann man natürlich auch auf Spieler übertragen, es ist nur schwer diese Begeisterung unvermindert beizubehalten.

 

Die Tipps hier und in diesem Beitrag  finde ich nach wie vor hilfreich, jeder muss wohl seinen eigen Weg zur Erkenntnis finden und das geht meist nur durch Erfahrung.







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