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Verwendung der 7E


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82 Antworten in diesem Thema

#1 Case_Undefined

Case_Undefined

    7E-Theoretiker & Kultist #44

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Geschrieben 03. Januar 2015 - 17:23

Hallo zusammen,
wenn ich so auf das Alter der Beiträge in diesem Unterforum schaue, dann scheint es kaum aktuelles Feedback zur 7E Version zu geben. Liegt das daran, dass das Interesse nicht so groß ist oder ist man da einfach zu abgeklärt, um sich mit so profanen Dingen wie Regelwerkversionen zu beschäftigen?

Klingt ironisch, ist aber durchaus ernst gefragt.

Drüben bei Yog-Sothoth wird durchaus das eine odere andere Element diskutiert und SL berichten über ihre Erfahrungen.

#2 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 03. Januar 2015 - 21:24

Ich schätze, dass das daran liegt, dass die Übersetzung (abgesehen von den Schnellstartregeln) noch nicht erschienen ist.


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#3 GrafSaintGermain

GrafSaintGermain

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Geschrieben 17. Januar 2015 - 14:54

Sehe ich genauso. V.a. Da die englische .pdf Version jetzt seit ein paar Wochen erhältlich ist.

#4 Der Läuterer

Der Läuterer

    Adjektivator des Grauens

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Geschrieben 18. April 2015 - 20:41

Kurzes Feedback zur neuen Edition - engl. Chaosium-Version.

Die zwei enthaltenen Abenteuer 'Amidst the Ancient Trees' und 'Crimson Letters' sind grottig.

So etwas kann man vielleicht in einen Abenteuerband mit hinein packen, um den noch etwas aufzustocken; ABER, für ein Haupt-Regelwerk ist das ein No Go - eine absolute Frechheit -, zumal zwei Szenarien nicht gerade üppig, um nicht zu sagen 'geizig', sind.

Für alte Hasen sind die Abenteuer ein müder, abgenagter Knochen und Frischlinge führt das nicht zum Futtertrog. Mit so etwas gewinnt man weder einen Blumentopf, noch neue Spieler.
Ganz im Gegenteil; wenn ich solche Szenarien als Newbie SL oder Spieler antesten würde, wäre ich ganz, ganz schnell wieder bei meinem alten D&D, oder was auch immer.

Ich hoffe, die dt. Version wartet mit interessanteren Abenteuern auf.
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

#5 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 18. April 2015 - 21:14

Das sehe ich interessanterweise zu 100% umgekehrt.

 

Ein Grundregelwerk ist kein Abenteuerband, sondern muss Neuanfängern die Möglichkeit geben, ohne weiteres Materal einen Einstieg zu dem System und Rollenspiel an sich zu finden.

"Admidst ..." erfüllt die Aufgabe, Rollenspielneulingen das system näherzubringen, sehr gut.

"Crimson ..." ist durch seine ungewohnt offene Struktur und die vielen Möglichkeiten für den SL, es seinen eigenen Vortellungen anzupassen, eigentlich genau das, was hier schon mehrfach gewünscht wurde.


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#6 Der Läuterer

Der Läuterer

    Adjektivator des Grauens

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Geschrieben 18. April 2015 - 23:11

Na ja.
Meine 2te CoC Edition hat keine 100 Seiten, die neue, 7te Edition, hat fast 450 Seiten.
Wenn es damals zu vier Abenteuern gereicht hat... sollte in der neuen ja eigentlich auch Platz genug sein.
Dass das Regelwerk so aufgebläht wurde, halte ich für unnötig völlig überflüssig.
Wozu man das braucht, ist mir ein Rätsel.
Und von einem so hervorragenden Abenteuer wie "Edge ..." abzulassen, halte ich für einen schweren Fehler.
Das ist einfach das beste Intro-Scenario, das ich kenne. Ein Klassiker. Das Abenteuer ist rund und hat einfach alles, was Cthulhu ausmacht.
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

#7 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 19. April 2015 - 07:23

"Edge" ist "Am Rande der Finsternis", oder?

Das jedenfalls ist ja inzwischen kostenlos zu erhalten.

Würde dann nicht jemand - m. M. nach berichtigterweise - monieren können, "Das habe ich doch längst! War ja umsonst. Wieso füllt man die damit verbrauchten Seiten nicht mit anderem Material?"


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

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#8 Case_Undefined

Case_Undefined

    7E-Theoretiker & Kultist #44

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Geschrieben 19. April 2015 - 07:47

Während ich bei "Admidst" auch eher aufgrund seiner Gradlinigkeit - sagen wir - überrascht war, ist es vermutlich wirklich ein gutes Einsteigerabenteuer. "Crimson" hingegen halte ich wegen seiner Struktur für extrem interessant. Das gab es in der Form noch in keiner CoC-Edition.

Ich spiele das Anang Mai mit meiner Runde und dann erneut zur anRUFung. Daher kommt erstmal kein Spielbericht, aber bestimmt ein kurzes Fazit.

Der Wegfall der liebgewonnen alten Abenteuer ist für Kenner schmerzlich, aber The Haunting gibt es immerhin in den Schnellstartregeln.
  • Dark_Pharaoh gefällt das

#9 Der Läuterer

Der Läuterer

    Adjektivator des Grauens

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Geschrieben 19. April 2015 - 08:19

Was mich betrifft - und die Spieler, mit denen ich mich treffe, sehen das genau so -, sind die neuen Editionen nur etwas für die neuen Spieler.

Für mich hat ein Rollenspiel viel mit Kontinuität und Verlässlichkeit zu tun. "Das habe ich doch längst!" würde somit nur von ganz wenigen kommen. Und zwar nur von denen, die immer auf dem neuesten Stand sein wollen und denken, weil ihr Spiel nicht läuft, kann das ja nur an den Regeln liegen. "Oh, es gibt neue Regeln. - Dann klappt es ja bestimmt diesmal mit der Gruppe."

Eigentlich kauft nur ein Neueinsteiger neue Versionen; ob das jetzt Cthulhu, D&D oder ein anderes System ist.
Ein alter Hase braucht das doch gar nicht, denn er hat ja schon alles und spielt, vielleicht seit Jahren und Jahrzehnten, mit Erfolg.

Ein Veteran spielt nach alten Regeln + eigene Hausregeln, also Nachbesserungen / Veränderungen, die man sich, zumeist in der Anfangszeit, überall entleihen hat und die sich bewährt haben; somit vielleicht auch dann mal Regularien der 7ten Edition.
Witzigerweise wurden die Attribute ja jüngst in das 100er System überführt... Eine Regel die ich schon sehr lange so handhabe. Da wurde dann mal die Hausregel offiziell.

Also NEUE REGELN für NEULINGE heisst für mich in erster Linie "leichter Zugang zum System" in kurzer, leicht verständlicher Form und dann so interessante Abenteuer mitliefern, dass diese Neukunden gierig werden und MEHR WOLLEN.

450 Seiten - in Worten: VIERHUNDERTUNDFÜNFZIG Seiten!!!
Mit so etwas hätte ich früher nicht angefangen. Das ist in meinen Augen die pure Abschreckung. Ich empfand die hundert Seiten damals von der Menge gerade so richtig.

Und nochmals. Gute, cthuluide Abenteuer gehören einfach in das Redelwerk hinein. Dafür muss einfach Platz sein.
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

#10 Case_Undefined

Case_Undefined

    7E-Theoretiker & Kultist #44

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Geschrieben 19. April 2015 - 09:01

Ich teile deine Definition von Veteran = alte Editionen nicht, aber stimme dir in dem Punkt zu, dass die sehr, sehr klassischen und liebgewonnenen Abenteuer aus früheren Versionen auch gut in der 7E hätten Platz finden können. Ob der Umfang von 450 Seiten gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

#11 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 19. April 2015 - 11:16

Denkt ihr dabei wirklich daran, dass alle Abenteuer des egelwerks 3. Edition online umsonst zu haben sind?

Ich verstehe nämlich nicht, warum man dann dafür nochmal Geld bezahlen sollte (eine Konverteirung auf die neuen Regeln wäre zuhause auch nicht sonderlich schwierig).


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#12 Der Läuterer

Der Läuterer

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Geschrieben 19. April 2015 - 12:02

Guter Punkt. Da hast Du völlig Recht.
Es ist doch aber auch so, dass manche Spieler gerne alles kompakt beieinander haben möchten.

Dennoch stellt sich mir die Frage, weshalb man so ein Mammut-Regelwerk kreiert? Das braucht doch niemand, oder? Und ohne die Klassiker und bewährten Szenarien zu integrieren?

Logischerweise sehe ich das von einem anderen Standpunkt aus als Du. Ich weiss schliesslich auch nicht, wieviel Freiheiten Pegasus hat, bzw. ob man alles von Chaosium 1:1 übernehmen muss, aber wenn weniger Abenteuer drin sind, weil es kein Abenteuerband ist, dann aber auch bitte ...
nur ein sehr kurzes Kapitel über Kreaturen... es ist ja kein "Malleus Monstrorum",
nur ein sehr kurzes Kapitel über Wahnsinn und geistigen Verfall... es ist ja kein "Dementophobia",
nur ein sehr kurzes Kapitel über Zauber und Rituale... es ist ja kein "Necronomicon"
nur ein sehr kurzes Kapitel über Waffen... es gibt ja kein "Cthulhu - Waffen-Handbuch".

Und schon hätte man ein überschaubares Regelwerk für Neueinsteiger gehabt. Kurz und bündig.
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

#13 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 19. April 2015 - 13:49

na dann bin ich beruhigt, denn das wird alles erfüllt.


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#14 Joran

Joran

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Geschrieben 19. April 2015 - 14:22

Ich sehe da aber schon einen Unterschied zwischen Szenarien und den von Dir, Läuterer, angesprochenen Kapiteln:

 

  • Szenarien sind mehr oder weniger austauschbar. Ich kann Cthulhu nicht nur dann spielen, wenn ich ein ganz konkretes Szenario im Zugriff habe, sondern ich kann schlicht zu einem anderen Abenteuer greifen. Über die kostenlos verfügbaren Abenteuer, wie vom Judge angesprochen, über die kostenlosen Schnelleinsteigerregeln mit Szenarien und die neu veröffentlichten CW-Abenteuer kann für Beispiel-Abenteuer im Regelbuch Ersatz geschaffen werden. Das verhält sich bei den von Dir angesprochenen Themen anders.
  • Szenarien werden zumeist nicht immer wieder benötigt. Wer nimmt schon alle Abenteuer, die er besitzt mit zu seinen Spielrunden? Bei Regelbüchern verhält sich dies naturgemäß etwas anders. Nehmen Abenteuer einen größeren Umfang im Regelwerk ein, schleppt man sie ggf. ständig unnötig mit sich (wenn man sich gegenwärtig nicht ohnehin auf das Spieler-Handbuch beschränkt). Unter diesem Gesichtspunkt wäre ich schon über einen gemeinsamen Vertrieb eines "Bundels" (Hardcover-Regelbuch zusammen mit HC- oder Softcover-Abenteuerband) erfreut.
  • Ich habe mir SL-Handbücher zur ersten und zweiten Edition eigentlich nur der Abenteuer wegen gekauft. Das ist zwar unter Absatzgesichtspunkten geschickt, aber ich hätte es vermutlich bevorzugt, mittels der getrennten Veröffentlichung eines Abenteuerbandes die Wahl zu haben.
  • Bei den von Dir angesprochenen Kapiteln handelt es sich im weitesten Sinne um Regeln, jedenfalls um wiederkehrend in verschiedensten Abenteuern relevante Themen. Wenn ein Spieler sich eine Waffe besorgen will, ist es hilfreich, mal schnell die realistisch verfügbaren Typen nachschlagen zu können etc.. Ich gebe Dir recht, dass diese im Grundregelwerk auf ein Minimum reduziert werden könnten, wenn Sonderbände hierzu vorhanden sind. Deswegen wären die von Dir genannten Kapitel aufgrund des persönlichen Bestandes für mich auch nicht so wichtig.

    Wenn Cthulhu 7E allerdings erreichen will, auch neue Spieler anzusprechen, würde dies eine realistische und finanziell akzeptable Verfügbarkeit der Themen-Bände voraussetzen. Und da habe ich Zweifel, ob sich an der bestehenden Situation nun schlagartig mit 7E etwas verändern wird. Darum sollte man den Neueinsteigern im Grundregelwerk zumindest etwas zu diesen Themen anzubieten haben. Deine Ansicht beruht daher vielleicht auf einer privilegierten Situation, lässt aber meines Erachtens (insbesondere nicht so finanzstarke jung) Neueinsteiger außer Betracht, die durch einen Blick auf die Preise bei ebay schnell frustriert würden.

Bearbeitet von Joran, 19. April 2015 - 14:25 .


#15 Der Läuterer

Der Läuterer

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Geschrieben 19. April 2015 - 15:06

Ich bin fest der Meinung, dass abgespeckte Regeln viel eher neue Spieler ziehen, als eine solche Bibel, wie sie jetzt bei Chaosiums 7E vorliegt. In dieser Hinsicht sind die Schnellstartregeln von Pegasus einfach fantastisch... Denn es geht ums SPIELEN und nicht ums WÄLZEN VON REGELN. Mag sein, dass manch ein Spieler oder SL das jetzt vielleicht anders sieht.

Eine Seite mit Waffen reicht aus. Welcher Hersteller auf das Metall gestanzt wurde, ist doch egal, wenn man nur weiss, dass eine .38er W10 Schaden bei CoC macht.

Seiten voller Monstren braucht auch niemand, da 1. die Kultisten fast ausschliesslich immer die wahren Gegner sind und 2. die Chars bei den Kreaturen entweder fliehen und/oder dem Wahnsinn verfallen oder sterben. Wozu brauche ich Werte von Cthulhu, wenn ich den Kampf doch so oder so verlieren werde? Das ist völlig unnötiger Ballast.

Listen mit Ritualen braucht auch kein Spieler. Das ist etwas für NSCs, ergo das Szenario.
Und der SL braucht in erster Linie ein tolles Abenteuer.
...
...

Bearbeitet von Der Läuterer, 19. April 2015 - 18:54 .

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- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -




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