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3 Antworten in diesem Thema

#1 Vulvay

Vulvay

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Geschrieben 08. Januar 2015 - 01:57

Habe mir hier mal die Mühe gemacht die Schriftrolle mit Hieroglyphen, die man bei Tewfik findet in ein kleines Rätsel zu verpacken, welches einen Spieler von mir beschäftigt hat. Zur Lösungshilfe bekam er von mir Wilkinsons - Welt der Götter Seite 81-86. Zusätzlich die Hieroglyphen-Übersetzungsseite aus dem Cthulhu-Ägypten-Band. Die Lösungen stehen im Spoilertext:

 

Ägyptische Schriftrolle mit Hieroglyphen aus Tewfiks Besitz:

 

Ich kann diese wenigen Worte nicht direkt niederschreiben, denn sie würden ihre Kraft in ihren Symbolen auf das Schriftstück ausüben, doch wer sie spricht, wird in jeder Fleischesform erscheinen können, die er wünscht:

 

Spoiler

 

Der Erste von dem der sein Opfer holt steht vorne und nimm die weise Hüterin ihres Herren von dem der die Flamme umarmt und füge sie an. Zuletzt steht der Erste des Anklägers, dem der Erste des Ortes der höchsten Ältesten folgt.

 

Spoiler

 

((Hinweis durch erfolgreichen Okkultismuswurf --> Himmelsschlange (=khebechet von khebu= Firmament))

 

Nimm die weise Hüterin des Herrn auch vom Ort des Flammenreichers und füge den Ersten des Namens der Himmelsschlange hinzu. Doch nur rückwärts gesprochen ergibt es seinen dunklen Sinn.

 

Spoiler

 

Tu dies auch mit dem Nächsten. Doch statt den Ersten der Himmelschlage zu nehmen, nimm 2 von dem wahren Namen unseres dunklen Gottes.

 

Spoiler

 

Drehe die ersten Beiden des Vielgesichtigen um.

 

Spoiler

 

Nimm die Seelenzerschneiderin von dem der die Flamme umarmt und füge den ersten des Nubierlandes hinzu.

 

Intoniere dies 3x und rufe anschließend 3x den wahren Namen unseres Gottes.

 

Spoiler

 

Mainifestiere am Schluß das Abbild deiner gewünschten Form in deinem Geist. Ein Spiegel und die Zielform direkt vor dir zu haben, begünstigt den Zauber.



#2 Vulvay

Vulvay

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Geschrieben 08. Januar 2015 - 02:05

Sehr interessant ist es bestimmt auch Manethos Werke in Ägypten einzubinden:

 

https://archive.org/...engli00maneuoft

 

 

Kurzinfo: Manetho (oder auch “Manethoth” [Wahrheit des Thoth]
genannt, war wahrscheinlich ein Priester in Unterägypten,
der unter den Ptolemaios-Pharaonen zwischen 280 bis
250 vor Christus lebte. Seine bekannteste Schrift ist die
“Aegyptica” in der er versuchte die “Geschichte Ägyptens”
von den ältesten Zeiten bis zur makedonischen Eroberung
aufzuschreiben. Auffällig ist, dass Nitocris hier
(im Gegensatz zu dem gut 200 Jahre zuvor lebendem
Herodot) erstmalig als “gute Herrscherin” (noblest and
loveliest woman) beschrieben wird und er von
blutigen Legenden Abstand nimmt. Und das obwohl
Manetho wohl gerne blutige Riten und Gebräuche
beschreibt.

 

 

 

Gerade die Verbindung zu Thoth macht seine Werke sehr interessant und sie eignen sich vorzüglich für einen interessanten roten Hering und als Beispiel für von Nyarlathotep inszenierte Geschichtsfälschung...


Bearbeitet von Vulvay, 08. Januar 2015 - 02:32 .


#3 Vulvay

Vulvay

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Geschrieben 08. Januar 2015 - 02:31

Um unseren astronomiekundigen Professor zu versorgen baue ich auch hin und wieder alte Sternenkarten ein, die er findet:

 

Alte ägyptische Sternenkarte“ (Astronomie)

Die Sternbilder sind leider nicht komplett...Sie sollen wohl eine Zeitangabe eines bestimmten astronomischen Ereignisses angeben. Doch die Anordnung der 3-4 Sternbilder ägyptischen Ursrpungs kommt dir seltsam vor. Im Mittelpunkt der Sternenkarte steht das Sternbild des Steinbocks, was ungewöhnlich ist. Die Sternbilder verändern ihre Position im Tierkreis aufgrund der Präzession. Wie bei einem Spielzeugkreisel macht die Erde eine Torkelbewegung. Dadurch verändert sich die Erdachse (um ca. 1° in 72 Jahren) und damit die Sicht auf die Sternbilder. Der Frühlingspunkt oder Widderpunkt, mit seinem daran „angehängten" Tierkreis, wandert im Uhrzeigersinn vor dem Hintergrund der unterschiedlich großen Sternbilder. Gegenwärtig befindet er sich im Übergang vom Sternbild Fische zum Sternbild Wasserman Da der Ausgangs- bzw. Frühlingspunkt des Tierkreiszeichens der Ägypter (über der Sonnenscheibe), eigentlich das Sternbild Widder war (ca. 2.000-0 v. Christus, daher der Name Widderpunkt) müsste eigentlich das Bild des Widders oben als Symbol des Zeitalters stehen und nicht das des Steinbocks. Dass die Ägypter von der Präzession schon wussten war dir noch nicht bekannt und es ist bestimmt eine kleine Sensation. Entweder beschreibt das Sternbild also eine Sternenkonstellation, die sich erst im Jahr 4.000 n. Chr. ereignen wird, oder aber ein Sternbild, dass 18.000 Jahre oder noch mehr Jahre vor der Erstellung des Textes geschrieben wurde.

 

Alte ägyptische Sternenkarte“ (Hieroglyphenkunde):

Leider ist das meiste des Textes verbrannt. In der Schrift geht es um Steine und Götter, die vom Himmel fallen. Eine bestimmte Konstellation von Sternen [die unvollständig ist] soll die Rückkehr, Ankunft oder die Herkunft der Götter bestimmen...



#4 Vulvay

Vulvay

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Geschrieben 05. Februar 2015 - 10:12

Da der Schutzstein (den die Charaktere in Ägypten finden) Ähnlichkeit mit dem Horusauge besitzt, bietet sich evtl. auch an Legenden diesbezüglich einzustreuen:

 

HANDOUT zum Schutzstein könnte so ungefähr aussehen (ergänzt durch Wikipedia-Informationen):

"Der Legende nach war das linke Horusauge für sein Wachen in der Nacht und das rechte Horusauge für das Wachen am Tag zuständig. Horus stellte der Legende nach seinen Onkel Seth im Kampf, um seinen Vater Osiris zu rächen. Dieser jedoch besiegte Horus zunächst, riss ihm sein linkes Auge heraus und zerstückelte es. Horus konnte so Seth nicht mehr in der Finsternis erkennen.Tagsüber konnte die Hitze der Wüste und die Kraft Res Seth Schutz bieten. Um Seth in der Nacht besiegen zu können wandte sich Horus an Thoth. Der Legende nach soll Thoth ihm sein linkes Auge (das sogenannte "Mondauge". Es wird auch als Udjat (intaktes) -Auge bezeichnet) im Austausch für einen Gefallen wiederhergestellt haben. Kurz darauf konnte Horus Seth besiegen..."

 

MEISTERINFORMATION:

Gerade dass Thoth (der ja ein Avatar von Nyarlathoteop zu sein scheint) das Auge wiederhergestellt haben soll, deutet an, dass es sich bei dieser Götterkampflegende einst um einen Kampf der großen Alten gehandelt haben muss und Nyarlathotep wie ein Marionettenspieler die Fäden dabei zog. Die Kraft von Horus um über Tag und Nacht gleichzeitig wachen zu können wurde durch den rachesuchenden Pakt mit Nyarlathotep nur scheinbar wiederhergestellt. Tatsächlich zeigte ihm das neue Auge nur, was Nyarlathotep ihn sehen lassen wollte. War es also wirklich "Osiris", der durch Horus und Isis Hilfe wieder zum Leben erweckt werden konnte??? Jedenfalls könnte in dieser alten Legende der Ursprung des Schutzsteins liegen. Das kräftige Ritual "Auge von Licht und Dunkelheit" soll Horus seine verlorengegangene Kraft die Wahrheit zu sehen wiederherstellen und Thoths/Nyarlathoteps Einfluss auf ihn schwächen. Ob Horus ein tatsächlicher existenter Schutzgott Ägyptens ist, die kriegerische Kraft und damit der männliche Aspekt der Göttin Isis, oder ob es sich dabei um einen rivalisierenden großen Alten handelt bleibt meines Erachtens dem Spielleiter überlassen...


Bearbeitet von Vulvay, 05. Februar 2015 - 10:13 .





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