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[Sieben] Charakter: Matthew William Richmoore


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2 Antworten in diesem Thema

#1 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 11. März 2015 - 15:21

Matthew William Richmoore

 

Werte:

 

ST      8
GE    11
IN      15
KO      7
ER    12
MA    15
GR    14
BI      18

Idee       75

Glück     75
Wissen   90

TP          11

Ansehen   15
Astronomie   20
Ausweichen   40
Bibliotheksnutzung   40
Erste Hilfe   50
Latein   50
(Alt)Griechisch   30
Arabisch   20
Geschichtskenntnisse   55
Gesetzeskenntnisse    15
Horchen    50
Klettern    30
Kunst (Poesie)   30
Medizin   15
Muttersprache   90
Naturkunde    25
Okkultismus    60
Orientierung   30
Reiten    25
Schleichen    20
Spurensuche   20
Verbergen    20
Verborgenes erkennen    55

Waffenloser Nahkampf 16
Bewaffneter Nahkampf 40
Feuerwaffen 60

 

 

matthew.jpg  matthew2.jpg

 

Geschichte

 

Matthew wurde 1857 in London als dritter Sohn geboren. Seine Familie entstammt einer alten Adelslinie die sich über einen Nebenzweig der Familiengeschichte bis zu Richard Plantagenet, 3. Duke of York (1411 - 1460) zurückverfolgen lässt. Und durch dessen Söhne Edward IV. und Richard III. finden sich somit gar zwei Könige von England in der Familienchronik. Mittlerweile ist der Glanz der Vergangenheit etwas verblasst, die Familie ist aber weiterhin wohlhabend und sein Vater, Lord Patrick Eward Richmoore, hat auch einen Sitz im House of Lords des Parlaments.

Dem Erbe verbunden wuchs Matthew behütet, aber auch auf Etikette und Tugendhaftigkeit gedrillt auf. Zudem wurde ihm eine gute Bildung zuteilt. Mit Siebzehn Jahren lernte er Isabelle kennen, die Tochter eines Landadeligen. Sie verliebten sich und Matthew kämpfte dafür, sich mit dieser in den Augen seines Vaters zu schlechten Partie, zu verloben. Da Matthew ansonsten stets der vorbildlichste der 3 Brüder war willigte sein Vater schließlich ein. So heiratet er seine geliebte Isabelle im Alter von 19 Jahren.

Dann kam die Einberufung zum zweiten Anglo-Afghanischen Krieg (1878 bis 1880). Matthew war in Hochstimmung, endlich seinem Land dienen zu können, seine Familie mit Stolz zu erfüllen. Mit seinen Freunden hatte er immer davon geträumt. Ein Held sein. Das Empire beschützen. Bis 4 Tage vor der Abreise. Als Isabelle ihm eröffnete, dass sie sein Kind in sich trug. Es schmerzte ihn, sie zurück zu lassen. Aber es war seine Pflicht, also fügte er sich.

In Afghanistan wurden ihm die kindlichen Träumereien von Heldenmut und Ehre schnell ausgetrieben. Er blickte in die Fratze des Krieges. Doch er hielt diesem Blick stand. Für seine Familie. Für seine Frau und sein ungeborenes Kind. Für das Empire. Seine Schläue, sein taktisches Gespür und sein Mut brachten ihm schnell ein kleines Kommando ein. Bis ihm eine Kugel den Oberschenkel zerfetzte. Dann lag er im Lazarett und träumte von seiner Frau und seinem Kind. Sehnte sich mehr und mehr nach Hause.

Dann kam der Brief.

Bei der Entbindung waren große Komplikationen aufgetreten. Das Kind war tot zur Welt gekommen. Seine geliebte Isabelle sei schwer erkrankt, an Körper und Geist.

Sein Bein war wie durch ein Wunder sehr gut verheilt, doch waren ihm noch zwei Wochen absolute Ruhe und Entlastung auferlegt worden.

Er ignorierte diese Anweisung. Er ignorierte seine Pflicht dem Vaterland gegenüber. Er ignorierte die Pflicht gegenüber seinen Freunden, Kameraden und Vorgesetzten. Noch in der gleichen Nacht verschwand er aus dem Lazarett und kehrte bei einer aberteuerlichen Flucht und dank Gottes schützender Hand nach London zurück. Er war zerrissen, abgekämpft und sein Bein sollte sich von der unterbrochenen Heilung nie mehr erholen.

Er war daheim. Bei Isabelle. Um ihr beizustehen.

Doch er kam zu spät. Seine Frau war 5 Tage zuvor an den Folgen der Fehlgeburt verstorben. Für Matthew brach die Welt zusammen. Seine Frau war tot. Die Liebe seines Lebens. Sein Vater ignorierte ihn, als Strafe für sein Desertieren. Seine Brüder überreichtem ihm weiße Federn. Auch seine Kameraden von der Front schickten ihm weiße Federn, als Zeichen der Feigheit. Männer, mit denen er durch Blut und Dreck gekrochen war. Manchen hatte er das Leben gerettet. Schließlich landete er vor einem Militärgericht. Hier erfuhr er den letzten Gunstbeweis seines Vaters, der seinen Einfluss einsetze um ein unehrenhafte Entlassung zu erkämpfen. Irgendwie gelang es ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe oder gar eine Hinrichtung zu verhindern. Vielleicht halfen auch die Dienstunfähigkeit und die Verdienste bis zu seiner Verwundung, Matthew weiß es bis heute nicht.

Er suchte seinen Vater am angestammten Wohnsitz der Familie auf um ihm zu danken und um Vergebung zu bitten. Doch die nächste bittere Erfahrung wartete auf ihn. Sein Vater, seine Brüder, seine Mutter und seine Schwester, alle begegnetem ihm mit Abscheu, Verachtung und kalter Distanz. Sein Vater verkündete, er habe nie einen 3. Sohn gehabt.

Völlig allein und mittellos, in Schimpf und Schande aus dem Haus gejagt fand sich Matthew auf der Straße wieder. Er war am Ende. Des Lebens müde. Doch da kam eine unerwartete helfende Hand. Sein Onkel, Isiah Mcnay schickte ihm einen Diener. Julius Alfred Frinton. Dieser brachte ihm zu einem kleinen Anwesen seines Onkels namens Little Ashbury Castle, knapp 20 Meilen entfernt von London, auf dem Land [oder SL Wunsch]. Das Gebäude war in einem schlechten Zustand, die Einrichtung spärlich und die Umgebung abgeschieden und düster. Doch es war ein Heim, eine Ort für einen Neuanfang. [Onkel] versorgte Matthew immer wieder mit Geld, suchte ihn aber nie auf und antwortete auch nie auf Schreiben von Matthew. Aber die geheimen Zuwendungen behielt er bei. Frinton konnte zwar mit seiner neuen Stelle nicht glücklich gewesen sein, erledigte trotzdem alle Aufgaben mit absoluter Sorgfalt. Mehr noch, er richtete das Haus nach und nach her und es gelang ihm Matthew aus dessen tiefer Depression zu ziehen. Gemeinsam machten sie das beste aus der Situation, ließen das alte, verwahrloste Anwesen wieder ein wenig erblühen und wurden Freunde.

Zwar halten sie an den Gepflogenheiten fest, was Etikette, Anrede und Verhältnis zwischen Herr und Butler verlangen, doch beide Wissen, dass sie in den vergangenen Jahren ein Teil des anderen geworden sind. Zwei Männer, die harte Zeiten überstehen mussten und nicht daran zerbrochen sind. Zwei Männer, die sich nach besseren Zeiten sehnen und auf eine Chance warten. Zwei Männer, die nicht wissen was auf sie zukommt ...

 

Namen:

  • Vater: Lord Patrick Eward Richmoore
  • Mutter: Marie Elisabeth Richmoore (geborene Mcnay)
  • Bruder 1: William Edward Richmoore
  • Bruder 2: Ernest Rufus Richmoore
  • Schwester: Agnes Richmoore
  • Frau: Isabelle Richmoore -verstorben-
  • Sohn: Robert Richmoore -verstorben-
  • Onkel: ???

 

Beschreibung:

 

Aus seiner Zeit beim Militär hat er einige Fähigkeiten die ihm das Überleben gesichter haben. Sein Ruf ist heute zerstört, auch hat er nie das Leben in der High-Society als Erwachsener gelernt. Seine Überredungsküste sind entsprechend ungeschult, auch fällt es ihm schwer Menschen einzuschätzen, zu lange lebt es zurückgezogen. Körperlich hat er abgebaut, sein Bein behindert ihn mal mehr, mal weniger.
Dafür verbringt er viel Zeit damit zu lesen. Er hat die Sprachen seiner Feinde gelernt, um ihre Kultur kennenlernen zu können. Er hat seine Fähigkeit düstere Gedichte zu verbessern entwickelt. Und er vertieft sich gerne in morbiden, verschrobenen Werken. Das Anwesen verlässt er kaum, nur um gelegentlich in London neue Bücher zu erwerben oder für Spaziergänge in der Natur, wenn sein Bein dies zulässt.


Bearbeitet von Dark_Pharaoh, 24. März 2015 - 14:30 .

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#2 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 11. März 2015 - 15:23

Stabilität

 

75 (Startwert)

________________________________________

  •  

_________________________________________

75 (aktueller Wert)

 

 

 

 

 

Trefferpunkte

 

11 (Grundwert)

________________________________________

  •  

_________________________________________

11 (aktueller Wert)



#3 Dark_Pharaoh

Dark_Pharaoh

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Geschrieben 10. April 2015 - 08:38

Notizen

 

Sir Isiah Mcnay

 

In der Nacht vom 14./15. November 1888 vor Gibraltar mit Dreimastbark "Demeter" im Sturmg ekentert

 

Nachlass

 

Matthew mein verehrter und treuer Neffe,

 

wenn dich dieser Brief erreicht weile ich nicht mehr auf dieser Erde...

...mein Anwesen Little Ashbury Castle habe ich bereits zu Lebzeiten verkauft. Der Kaufvertrag wird mit dem Tag meines Todes gültig und das Anwesen samt seiner Ländereien fallen in den Besitz von Dr. Timothy Peters...

...meine gesamte Barschaft, inklusive des Verkaufserlöses für Little Ashbury Castle in Höhe von 45.000 Pfund Sterling vermache ich meinem Neffen Matthew William Richmoore. Des weiteren erhält er meine Gesellschafteranteile und damit die Besitzrechte in Mehrheit an der La Valenciana Silbermine in Guanajuato, Mexiko...

...zu guter letzte Vermache ich Matthew William Richmoore als Ausgleich zu dem Verkauf von Asbury Castle meine Londoner Stadtvilla Rivington House in der Castlewick Street No. 9...

...das Erbe kann nur angetreten werden wenn sich der Erbe zu folgenden Punkten verpflichtet:

  • Die Villa darf nicht veräußert, vermietet oder zur Pacht überlassen werden. Der Eigentümer muss sie an einen geeigneten Erben weitergeben, oder falls ein solcher nicht zur Verfügung steht, dafür sorgen das sich eine Stiftung um den Erhalt des Hauses kümmert
  • Es dürfen keine baulichen Veränderungen an der Villa oder dem Grundstück vorgenommen werden, keine Modernisierungen, keine An- oder Ausbauten
  • Die Haushälterin und ihre Nichte haben Lebenslanges Wohnrecht in der Villa
  • Der Kater Noire ist Bestandteil des Erbes und darf bis zu seinem Tode ebenfalls in der Villa wohnen

Sollte das Erbe ausgeschlagen werden ist von der Kanzlei Foyle eine Stiftung zu gründen die sich über mein gesamtes Vermögen erstreckt und deren einziger Inhalt darin besteht die oben genannten Auflagen wortgetreu zu erfüllen. Zur Deckung der Ausgaben der Stiftung sind die Zinseinnahmen aus dem Vermögen und die Gewinne aus der Silbermine einzusetzen. Der Verkauf von Little Ashbury Castle bleibt hiervon unberührt und wird wie vertraglich vereinbart vollzogen, unabhängig davon ob das Erbe angetreten wird oder nicht.

 

Schatulle: in schwarzer Seide ausgeschlagen

  • Kästchen aus dunklem Königsblauen samt (so lang wie ein kleiner Finger und etwa Daumenhoch)
  • ein alter, schwerer Schlüssel dessen Metall angelaufen ist, ein wenig Rost hat sich an den Schmiedestellen gebildet. Er ist ungewöhnlich schwer und eine Handspanne lang (Matthew bitte lass größte Sorgfalt im Umgang mit dem Schlüssel walten und pass gut auf ihn auf. Er ist aus dem Stoff aus dem die Alpträume sind).
  • kleine Ansteckbrosche, wie ein Tropfen silbriger Flüssigkeit auf schwarzem Grund. Die Brosche besteht aus Silber, perfekt rund und sieben kleine Schmucksteine, alle schwarz, sind kreisförmig auf ihr angebracht in der Mitte zieht sich eine feine Gravur an der Innenseite der Steine entlang: PER NOSTRO CIRCOLO ("Durch unseren Kreis")

 

 

 

OT Notizen:

  • Alptraum + Gedicht
  • Öffnen Schatulle: Kerzen flackern
  • merkwürdige Tür an der Außenwand.

    Die Tür am Ende des kleinen Salons ist an der Außenmauer, sie führt also nach draußen. Ist von Beschaffenheit, Form und Material aber keine Außentür, sondern eine ganz normale Zimmertür. Wie sie im Haus üblich ist.

  • Die Treppe  nach unten ist nicht beleuchtet und die Stufen sind schmal, es ist also ratsam sich eine Laterne oder wenigstens eine Kerze mitzunehmen wenn man in den Keller geht. Zu diesem Zweck befindet sich am oberen Ende der Treppe an der rechten Wand ungefähr auf hüfthöhe befestigt, ein kleiner Messingeimer mit Kerzenstummel darin und darüber ein Tablett auf dem ständig Zündhölzer liegen.


Bearbeitet von Dark_Pharaoh, 26. April 2015 - 10:20 .

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