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Spielbericht: Das Geheimnis der Spektralträumer (Gaslicht)


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20 Antworten in diesem Thema

#1 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 11. Mai 2015 - 22:33

Nach einigen Gehversuchen im Deutschland der 1920er (Gaukler von Jusa, Geheimnis des Schwarzwaldhofs, zwei selbstgeschriebene Abenteuer) und einem Ausflug nach Amerika (Das entsetzlich einsam gelegene Haus im Wald) habe ich mich nun mit meiner Gruppe ins vom Gaslicht erleuchtete London begeben.

 

Als Einstiegsabenteuer habe ich "Das Geheimnis der Spektralträumer" aus dem Gaslichtband gewählt. Für Gaslicht hab ich auch einen neuen Einleitungstext erstellt (mache ich seit Jahren schon immer für meine D&D bzw. Pathfinderabenteuer so):

 

 "Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten." – H.P. Lovecraft

 

England im späten 19ten Jahrhundert. Das viktorianische Zeitalter. Das britische Empire ist auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen. London erstrahlt als Fackel einer weltumspannenden Zivilisation…

Doch in seinen Schatten bewegen sich Gestalten, Wesen… Dinge… die nicht von dieser Welt sind, die von einem Ort jenseits von Zeit und Raum stammen… jenseits des menschlichen Verstandes.

Manchmal da kann man sie hören. Wie sie flüstern und wispern… und sich bewegen.

Und manchmal, da kann man sie sogar sehen. Im flackernden Schein, des Gaslichts…

 

Spielercharaktere waren:

 

John Woodman: Junger Gentleman und Hobbymaler

Dr. Jack Wallace: Arzt

(Vorname vergessen) Peterson: Student und reicher Sohn eines Abgeordneten (nur erster Teil des Abenteuers)

Edward Santiago: Schriftsteller (nur erster Teil des Abenteuers)

Inspector James Snyder: Inspector bei der Metropolitan Police (nur im letzten Teil)

 

Charles Abberline: Bankangestellter (wurde von mir als NSC im finalen Teil mitgeführt)

 

Das Abenteuer begann mit einem Kennenlernen der Charaktere bei der Beerdigung von Archibald Monterrey, der im Limehouse District unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden wurde. Die Charaktere sprachen untereinander und tauschten ihr Wissen über den seltsamen Fall aus. Besonders seltsam fanden es alle, dass es nicht Dr. Wallace der Arzt der Familie war der den Totenschein ausgestellt hatte und deswegen niemand so Recht wusste wie Archibald gestorben war. Woodman und Wallace entschieden sich dem nachzugehen, als Freunde der Familie Ehrensache, Peterson schloss sich ihnen an weil er ein Jugendfreund von Monterrey war und Santiago zog mit weil er sich davon Inspiration für ein neues Buch versprach. Sie sprachen auch mit dem Freund von Archibald Charles Abberline, der ihnen erzählte wie sich Monterrey im Limehouse rumtrieb und mit einer Miss Forrester oft in der "Buccaneers Tavern" verkehrte und wohl auch Opium konsumierte.

Zuerst suchten sie Dr. Lewis im St. Marys Hospital auf, der nach gutem Zureden von Wallace und Peterson ihnen die Details des Mordfalls schilderte: Archibald wurde mit einem Säbel oder Degen erstochen, nach dem Tod wurden ihm die Augen ausgerissen, wobei sich aber keine Spuren eines Werkzeugs oder eines Tieres fanden. Außerdem erfuhren sie, dass ein Inspector Reeves die Ermittlungen übernommen hatte, den Fall (und die weiteren ähnlichen Fälle augenloser Toten im Limehouse) aber nicht groß weiterverfolgen zu schien.

Die vier beschlossen sich in der Buccaneers Tavern genauer umzuhören und erfuhren dort, dass Archibald dort oft mit Miss Forrester und Charles gesehen wurde, später aber nur noch alleine. Außerdem erfuhren sie vom Opiumhandel der Chinesen und der Opiumhöhle des Mr. Wong die sich hinter dem Kuriositätenladen von Mr. Li verbarg. Am Nebentisch konnten sie auch mithören, dass die Polizei in dieser Gegend wohl auch nach einem "Mann mit blauer Brille" suchte.

Man entschied sich einmal die Opiumhöhle aufzusuchen. Woodman schlich sich heran und konnte das Passwort erhorchen und die vier nahmen sich wenig später ein Abteil. Während sich Santiago und Peterson dem Opiumrausch hingaben schlichen die anderen beiden ein wenig herum. Dr. Wallace stand Schmiere und Woodman drang in die Lagerräume und den Keller vor...

Im Keller konnte er zuerst (versteckt hinter dem Heizkessel) die widerlichen Tcho-Tcho beobachten, dann schlich er tiefer in den Keller und fand das seltsame "tropfende" Bild der Berglandschaft vor und auch die Tür dahinter. Er hatte zwar Glück, dass die meisten Tcho-Tcho in ihren Lagern schliefen, aber als er dann eine weitere Tür öffnete verließ ihn sein Glück und ein Pfeil eines verborgenen Tcho-Tcho traf ihn in den Hals und im wurde schwarz vor Augen.

Die anderen drei wurde später aus der Opiumhöhle gebeten und wussten auch nicht weiter was mit ihrem Kameraden passiert war, möglicherweise war er ja durch einen anderen Ausgang nach Hause gegangen. In einer Seitengasse begegnete Dr. Wallace dann (aufgeschreckt durch die Schreie eines in Panik geratenen Bettlers) dem Rächer mit der blauen Brille. Der sagte ihnen, dass sie sich raushalten sollten und Wallace entschied sich aufgrund zahlenmäßiger Unterlegenheit (seine Kollegen waren nicht so schnell zu Fuß wie er) dem rätselhaften Mann nicht zu folgen.

Dann hörten sie allerdings die seltsame Geschichte des Bettlers, dem einäugigen Willy, über den "Augenmann" der nachts umgehe um Leuten die Augen zu stehlen. Eine schattenhafte Gestalt von der man nur die körperlosen, schwebenden Augen sehen konnte... Die Charaktere taten dies als Humbug ab und gingen nach Hause.

Woodman erwachte am nächsten Morgen seiner Erinnerung beraubt in der Gosse, verwirrt ging er nach Hause. Später konnte auch Dr. Wallace keine Hinweise finden was ihm genau zugestoßen war.

Peterson machte dann ein Treffen mit Inspector Reeves aus, während die anderen vom Nebentisch mitlauschten. Aus Reeves war nicht viel herauszubekommen, außer das etwas an ihm irgendwie seltsam war und, dass er möglicherweise etwas zu verbergen hatte.

In der Nacht lieh sich Peterson dann die Kutsche seines Vaters als "Überwachungswagen" und sie legten sich in der Gasse in der sie den rätselhaften Mann mit der Brille gesehen hatten auf die Lauer. Peterson verkleidete sich als Bettler in der Gasse, Wallace und Santiago (Gewehr im Anschlag) warteten in der Kutsche während Woodman sich an einer Straßenecke postierte.

Allerdings traf dann Woodman das Pech, dass ihm nicht der Mann mit der blauen Brille begegnete sondern eine ganz andere Gestalt... zwei schwebende körperlose Augen über einer schemenhaften Gestalt mit langen dünnen, in Scheren endenden Armen... der AUGENMANN!!! Der einäugige Willy hatte die Wahrheit gesagt!!! Vom Anblick der Bestie in den Wahnsinn getrieben rannte Woodman schreiend auf die Straße und führte zitternd seinen Revolver an seine Schläfe, Dr. Wallace nahm ihm die Waffe ab ein Schuss löste sich und als die Polizei angerückt kam nahmen die vier Reißaus.

Am nächsten Tag nahmen die vier (wider besserer Alternativen) sich erneut vor sich nachts im Limehouse umzusehen. Dieses Mal begegnete ihnen ein Pärchen aus der Opiumhöhle, welches sie dann aber wenig später ermordet in einer Gasse nahe Mr. Li's Laden fanden. Der Rächer mit der blauen Brille war noch in der Nähe und dieses Mal nahmen sie die Verfolgung durch die Gassen und Straßen Londons auf. Allerdings konnten lediglich Santiago und Peterson mit dem übermenschlich schnellen Rächer Schritt halten, als er dann über eine Mauer sprang war er verschwunden, sie fanden allerdings einen Zettel von "Dr. Narayans Emporium" dass ihm wohl aus der Tasche gefallen war. Dr. Narayan der "Inder" mit dem verdächtig englischen Akzent erklärte ihnen dann ein paar Dinge über das Übersinnliche und auch über den Mann mit der blauen Brille, bei dem es sich wohl um Adam Wilkins den Glasmacher handeln würde. Da sie keine Waffen gegen das Übersinnliche hatten, bot ihnen Narayan an ihnen eine magische Klinge anzufertigen. Außerdem gab er ihnen eine Zutatenliste für einen Zauber mit dem man körperlose Geister sichtbar machen konnte und einen Hinweis auf ein Buch in dem eine Formel zur Austreibung eines Geistes niedergeschrieben war.



#2 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 11. Mai 2015 - 23:17

Zweiter Teil: (Petersons Spieler war ab hier nicht mehr dabei):

 

Santiago und Woodman (der nach seinen Erlebnissen in der Gasse seine kompletten Leinwände mit körperlosen Augen zukleisterte) machten sich auf die Suche nach dem Buch von dem Narayan geredet hatte und in der Bibliothek des britischen Museums wurden sich nach der Hilfe des Kurators Sir Julius Edmonton auch fündig. "Tractatus spiritem pravitatis" ein Buch eines französischen Inquisitors und Schülers Bernard Gui, dass den Zauber "Austreibung" enthält. Santiago fertigte einige Abschriften an und erlernte den Zauber, dann machten sie sich auf die Zutaten für den "Identifiziere Geist" Zauber zu finden: Rosenblätter vom Grab einer Jungfrau (das Grab einer Nonne), Blut eines Säugetiers (Schweineblut vom Metzger), den Splitter eines hundertjährigen Spiegels (Wallace scheute keine Kosten und legte sich einen großen Wandspiegel zu der einst der Familie Lancaster gehörte), der Goldstaub war am einfachsten zu bekommen (zerriebene Sovereignmünzen). Die letzte Zutat, die Fingernägel eines Toten sollten sie erst später "finden"...

 

Als sie sich in der Buccaneers Tavern dann noch einmal nach Miss Forrester erkundeten, begegnete ihnen Charles Abberline der ihnen sagen konnte, dass er gehört habe, dass Miss Forrester in letzter Zeit mit einem Lord Comstock gesehen wurde. Die Gruppe erkundigte sich dann wo sie Lord Comstock finden konnte und machten sich auf nach Perivale.

Dort angekommen wurden sie erst einmal auf morgen vertröstet und machten es sich im Gasthaus gemütlich. Als er dann noch mal zum frische Luft schnappen nach draußen ging wurde Woodman auch prompt von zwei Tcho-Tchos angegriffen, einer rammte ihm den Dolch in die Seite und verwundete ihn aufs schwerste. Woodman gelang es noch nach drinnen zu fliehen wo Dr. Wallace seine Wunde notdürftig versorgte als dann schon die Tcho-Tchos attackierten. Woodman blies einem mit seinem Revolver das Gehirn raus und der zweite wurde von Santiago mit einem Faustschlag außer Gefecht gesetzt.

Nachdem die Polizei den Fall untersuchte und die drei erstmal laufen lies, machten sie sich erneut zum Herrenhaus von Comstock auf um dort den toten und augenlosen Lord sowie zwei weitere tote Tcho-Tcho zu finden. Außerdem stießen sie auf den Brief von Comstock an Miss Forrester womit sie nun deren Aufenthaltsort kannten. (Santiagos Spieler war ab hier nicht mehr dabei)

 

Zurück in London fertigte dann Dr. Narayan den magischen Staub zur Geistererkennung für die Gruppe an und übergab ihnen auch (geschwächt vom Ritual) einen magischen Dolch (eine arabische Jambiya). Charles Abberline suchte außerdem die Charaktere auf um ihnen zu helfen was denen ganz recht kam, denn er konnte Miss Forrester eindeutig identifizieren.

Also legten sie sich am Victoria Embankment auf die Lauer nach der mysteriösen Frau in Rot. Tatsächlich kam sie auch am Abend herausspaziert. Während Wallace und Abberline ihr folgten (in der Erwartung sie würde zu Mr. Wong gehen), machte sich Woodman daran in ihr Zimmer zu kommen - vergeblich. Also wartete er bei Tee und Gebäck in der Lobby auf ihre Rückkehr.

Miss Forrester führte die zwei anderen zwar zu einem Waisenhaus in Hackney (und nicht zur Opiumhöhle wie erwartet) ging aber nicht hinein, weil sie Charles wiedererkannte und begriff, dass die beiden ihr gefolgt waren. Nach einem kurzen (verdächtigen) Plausch verschwand Forrester wieder. Wallace und Abberline sahen sich dann das Waisenhaus an, erkannte auch eine Kindergestalt am Fenster, jedoch nicht was so merkwürdig an dem Gesicht war. Im Waisenhaus trafen sie zuerst niemanden an, nach kurzem Herumschleichen aber wurden sie von einer zornigen Aufseherin mit einem Messer bedroht und zogen sich zurück. Allerdings lauerten sie dann in der Gasse vor dem Waisenhaus um zu sehen ob Miss Forrester zurückkehrte, sie kam nicht wieder, aber ein chinesischer Bote kam und verließ dann später das Haus mit einem Lederbeutel.

Mit dem Glück der Mutigen gelang es Wallace dem Chinesen den Beutel zu klauen und er und Charles begaben sich zurück zu Dr. Narayan um das rätselhafte blaue Pulver aus dem Beutel zu identifizieren. Auf dem Weg dorthin kamen sie auch an der ausgebrannten Weberei vorbei die der Bettler beschrieben hatte und wo er den "Augenmann" zum ersten Mal gesehen haben wollte. Und tatsächlich: Die grauenhafte Gestalt zeigte sich wieder, aber nur Wallace erkannte sie und Abberline wagte sich in die Weberei vor, dort fand er auch die Fußspuren der Kreatur, nur unter gutem Zureden von Dr. Wallace konnte er davon abgehalten werden dem Augenmann weiter hinterher zu schleichen.

 

Im Hotel traf dann Woodman auf Forrester die ihn dann auch mit auf ihr Zimmer nahm. Er offenbarte ihr dass er ihr und Comstocks Geheimnis kannte. Erst spielte sie unschuldig und riet ihm sich doch an die Polizei zu wenden. Er rückte ihr aber weiter auf die Pelle bis sie schließlich zugab, dass sie dem erhabenen Meister diene und sie "Legion seien". Sie stellte ihn dann vor die Wahl, entweder könnte sie den Meister treffen oder er solle verschwinden. Er willigte ein ihn zu treffen aber dann kam auch schon Wilkins, der Rächer, zur Tür reingeplatzt und ging (trotz Gegenwehr von Woodman) auf Forrester los und tötete sie worauf hin Woodman sehen konnte wie sich die geisterhafte Gestalt aus ihrem Körper schälte um ihr dann die Augen auszureißen. Wilkins erledigte die Gestalt ebenfalls und floh, Woodman rannte hinterher und sie rannten über die anliegenden Dächer während auch noch Inspektor Reeves die Verfolgung aufnahm. Wilkins sprang über eine Häuserschlucht und Woodman stoppte. Die Constables verfolgten Wilkins dann über die Straße und Woodman stellte nun Reeves zur Rede, da er (erwähnt im Brief von Comstock) ja auch in die Verschwörung verwickelt war.

Reeves sah sich um ob Zeugen in der Nähe waren und griff dann Woodman an, der dann nach einem Handgemenge vom Dach stürzte und sofort tot war.

 

Einige Tage später dann trafen Wallace und Abberline bei Dr. Narayan auf Inspektor Snyder (der Ersatzcharakter für Woodmans Spieler). Dieser hatte nämlich selbst Ermittlungen aufgenommen nachdem Reeves scheinbar im Falle der Limehouse-Morde nicht wirklich ermitteln wollte (wie es schien). Sie suchten daraufhin Wilkins Glasmacherladen auf, der war allerdings abgesperrt und von den Nachbarn erfuhren sie, dass Wilkins verhaftet worden war. Die Polizei teilte ihnen dann mit, dass Wilkins tot war. Er hatte sich in seiner Zelle am eigenen Gürtel erhängt.

Die drei brachen dann bei Wilkins Laden ein und fanden dessen Tagebuch, darin auch den Hinweis auf Wongs Hausboot am Tunnel Pier. Dort angekommen sahen sie wie mehrere Chinesen (oder Tcho-Tchos?) Gasampullen vom Schiff verluden. Dann drangen sie zum Schiff vor. Wallace wurde von der "Sängerin" am Bug des Schiffs hypnotisiert und kam ihr näher, allerdings hielten ihn die anderen davon ab ihr zu nahe zu kommen. Snyder schlug sie nach kurzem Handgemenge mit seinem Knüppel K.O. allerdings beharkte sie dann der Revolverschütze von der Dachluke aus, Abberline und Snyder töteten ihn nach einem kurzen Feuergefecht um dann zu sehen wie sich der Spektraljäger aus dem Körper befreite, dessen Augen ausriss und in die Nacht verschwand.

Während Snyder mit der Polizei ein paar Worte wechselte untersuchte Wallace das Boot und fand die Aufzeichnungen Wongs und die Karte der Kanäle mit dem Gaseinlasspunkt. Die drei hetzten daraufhin zu dem Einstiegspunkt, der allerdings von Reeves bewacht wurde. Sie wählten einen anderen Punkt und drangen in die Kanalisation vor. Dort stießen sie dann mit Mr. Li und dessen "Haustier" der Spinne von Leng zusammen. Zwar wurden alle dabei ziemlich lädiert und vergiftet, das konnte Dr. Wallace aber wieder einigermaßen hinbiegen. Mr. Li wurde bewusstlos und gefesselt zurückgelassen.

 

An Einlasspunkt stießen die drei dann auf Mr. Wong der vor einem rätselhaften Bild meditierte während seine Tcho-Tchos die Gasampulle einspeisten. Mit Mr. Li's Schrotflinte knallte Wallace einen Tcho-Tcho problemlos weg. Abberline feuerte auf Mr. Wong aber ein seltsamer Wind aus dem Bild wehrte die Kugel ab. Daraufhin zerfiel Mr. Wongs Gestalt und erschien im Bild, umringt von zwölf seltsamen Gestalten wieder, über ihnen färbte sich das Gaslicht schon blau...

Snyder erledigte den zweiten Tcho-Tcho mit seinem Dienstrevolver, aber der dritte feuerte ihm einen Pfeil mit Betäubungsgift in den Hals und er war außer Gefecht. Mit einem beherzten Sprung riss Dr. Wallace die Gasampulle vom Einlassventil weg und das blaue Leuchten verschwand. Abberline tötete dann den übriggebliebenen Tcho-Tcho mit einem Revolverschuss.

Die Gestalten im Bild verwandelten sich in monströse Gestalten, zerfleischen Mr. Wong, das Bild fiel blut verschmiert zu Boden und der Spuk war vorbei...

 

:)



#3 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 11. Mai 2015 - 23:53

Abschlussbericht:

 

Ich bin ja sowohl vom Gaslichtband als auch vom viktorianischen London als Setting extrem angetan und muss auch sagen, dass es mir und meinen Spielern deutlich besser gefällt als die 20er in Deutschland :P

 

Grade deswegen ist "Das Geheimnis der Spektralträumer" ein tolles Abenteuer. Es gibt hier:

 

-Die Schattenseiten der High-Society

-Einen im Nebel Londons umherschleichende maskierte Mörder

-Ein im Nebel Londons umherschleichendes grausiges Monster

-Eine Opiumhöhle

-Ein Anwesen auf dem Land

 

und ganz allgemein viele Gelegenheiten dieses tolle Setting zu erforschen :) Alle Schauplätze sind toll gewählt (Opiumhöhle, Buccaneers Tavern, Savoy Hotel, Waisenhaus, Kanalisation) und auch einige der Charaktere machten mir richtig Spaß. Dr. Narayan als verschrobener Zauberer, der kaltblütige Inspektor Reeves und auch Miss Forrester oder Wilkins (auch wenn er kaum "Text" hat) kommen gut und denkwürdig rüber.

 

Was auch toll ist für ein Ermittlungsabenteuer sind die vielen verschiedenen Stränge und Möglichkeiten um weiter zu kommen. Z.B. haben meine Spieler ja nicht die Unterlagen in der Opiumhöhle oder den Brief bei Miss Forrester gefunden oder das Gästebuch der Opiumhöhle unter die Lupe genommen. Dennoch sind sie eben auf anderem Wege zu den Lösungen gelangt, auch wenn sie damit eben nicht das ganze "Geheimnis der Spektralträumer" erkannt haben. (Die alte Weberei das Heim des Augenmanns und das Waisenhaus haben sie ja auch ausgelassen)

 

Ich muss  allerdings auch sagen: Dieses Abenteuer ist nix für Anfänger! Weder für Spieler noch Spielleiter. Während die drei anderen Szenarien die ich bisher geleitet habe (Gaukler von Jusa, Geheimnis des Schwarzwaldhofs, Das entsetzlich einsam gelegene Haus im Wald) an einem Abend (zwischen 2 und 4 Stunden) fertig waren, haben wir hier dreimal so lang dran gespielt und vorallem die verschiedenen Lösungswege und die vielen Schauplätze brauchen einiges an Vorbereitung um auch schön stimmungsvoll rüber zu kommen. Das hab ich dann etwas unterschätzt.

 

Außerdem ist es bockeschwer was die Kämpfe angeht!

 

Also wer nicht grade vier axt- und schrotflintenschwingende Soldaten/Polizisten/Boxer als Ermittler hat sollte die Kämpfe etwas zurückschrauben. Die Tcho-Tcho hätten zwei mal mit kritischen Treffern beinahe einen Charakter in der ersten Runde ausgeweidet und das Betäubungsgift mit POT 18 aus 70% Blasrohren ist auch ein echter Killer. Die Sängerin auf dem Boot ist zwar schön cthulhoid heimtückisch, der Revolverheld aber ebenfalls wieder ein extrem gefährlicher Gegner (und zwischen Boot und Kanalisation besteht kaum Rastmöglichkeit). Die chinesischen Kampfkünstler hab ich komplett weggelassen, die wischen nämlich sogar mit nahkampferfahrenen Charakteren den Boden auf. Die (kleine) Spinne von Leng ist mit Gift und Panzerung dann auch noch mal fieser Gegner den man auch leicht unterschätzen kann.

 

Und noch etwas kleinere Kritik:

 

-An manchen Stellen hat man das Gefühl Dinge wurden irgendwie rausgelassen, die Karte der Opiumhöhle ist nämlich nicht so 100% klar und stimmt nicht mit der Beschreibung überein, außerdem finden sich Thongs und Lis Gemächer nirgends im Abenteuer.

 

-Eine Karte der Gegend mit den verschiedenen Locations hätte auch nicht geschadet, grade z.B. wo ist die ausgebrannte Weberei im Verhältnis zur Opiumhöhle und wie weit ist die von Wilkins Laden und wie weit ist der von Dr. Narayan. Das ist aus der Beschreibung nicht zu erkennen. Was mit Comstocks Butler Henry passiert ist, scheint auch offen (wusste der denn von den Tcho-Tchos im Keller?)

 

-Ich hätte mir noch ein paar klarere Hinweise darauf gewünscht was denn mit Wilkins passiert, er ist ja beinahe unbesiegbar und auch unverfolgbar. Was macht er denn wenn die Charaktere ihn im Laden stellen? Mit ihm als Verbündeten wären sie ja fast unschlagbar...

 

-Das Wilkins Tagebuch Handout... JESUS CHRISTUS!!! Das kann kein Mensch entziffern! Und es ist seitenlang! Und es ist (meines Wissens nach) nicht irgendwo in Klartext erhältlich! Das ist ein riesengroßer Atmosphärebremsklotz! So schön diese echten Handouts sein mögen, aber das sollte doch echt anders gehen...

 

-Es dürfte schon ziemlich schwer sein dieses Abenteuer mit gesetzestreuen Charakteren durchzustehen die sich in eine Opiumhöhle schleichen, dort möglicherweise einbrechen, in Wilkins Laden einbrechen, ins Waisenhaus einbrechen, in Comstocks Haus einbrechen, sich am Hausboot eine Schießerei liefern und auf ihrem Weg augenlose Leichen und Tcho-Tchos hinterlassen. Denn das Szenario setzt die Charaktere ja nicht in unmittelbare Gefahr, sie ermitteln ja "nur" im Todesfall eines Bekannten. Ob sich da jeder bereit erklärt eine möglicherweise unschuldige Frau zu entführen (Forrester) und sogar eventuell einen Polizeinspektor zu töten (Reeves)...?

 

Klar vieles lässt sich umgehen/relativieren, aber das ist schon ein kleines Problem (zumindest für mich).

 

Trotzdem aber nochmal hier das positive Fazit:

 

"Das Geheimnis der Spektralträumer" ist ein gelungenes Abenteuer, das sich vor allem dadurch auszeichnet perfekt die Stimmung und die Bilder des Gaslichtssetting zu nutzen und rüberzubringen (das GasLICHT ist dann ja sogar das ausschlaggebende im Finale). Es gibt viele tolle Schauplätze zu erkunden, viele Charaktere mit denen man gepflegt und weniger gepflegt parlieren kann, spannende Nebenhandlungen und (was ich bereue nicht getan zu haben) die Möglichkeit mit zwei Gruppen (Unterschicht und Oberschicht) und zwei Mordfällen eine Gruppe zusammenzuführen. Außerdem ist es gut geeignet die Gruppe mit kleinen Nebenquests (Dr.Narayans Zauber) zu beschäftigen, was auch gut ankam. Noch dazu hat es eine angenehm offene Struktur die mehrere Vorgehensweisen und Lösungen ermöglicht und die dann doch gelungen zu einem spannenden Finale führen.

 

:)


Bearbeitet von Rhendhard, 12. Mai 2015 - 00:16 .

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#4 Der Läuterer

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Geschrieben 12. Mai 2015 - 20:52

Kurze Frage, rein des Interesses halber:

Abschlussbericht: Ich bin ja sowohl vom Gaslichtband als auch vom viktorianischen London als Setting extrem angetan und muss auch sagen, dass es mir und meinen Spielern deutlich besser gefällt als die 20er in Deutschland

Ziehst Du beim Setting jetzt die 1880er der 1920er Epoche vor, oder liegt Deine Präferenz doch eher auf der Wahl der Location, also lieber London statt Berlin?

Ich bin ein klarer Fan von England; ganz besonders die Kanalküste und natürlich London.
Zu anderen Ländern, Deutschland, Frankreich habe ich erstaunlicherweise wenig Bezüge und mit den USA (Lovecraft's Kaulquappen Country) konnte ich als Spielleiter nie wirklich etwas anfangen.
Bei der Wahl der Epoche war immer 1920 mein Favorit, das viktorianische Zeitalter würde aber auch passen.
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#5 Rhendhard

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Geschrieben 12. Mai 2015 - 22:47

Ich würde sagen beides. Die Epoche hat für mich und auch meine Spieler einfach etwas mehr "Magie". :)

 

Man kann sich da irgendwie besser reinversetzen. Das viktorianische London ist halt durch Dickens, Sherlock Holmes oder auch Filme wie From Hell einfach greifbarer als der Schwarzwald der 1920er. Als SL und als Spieler fällt es wohl (also uns zumindest) leichter jemanden darzustellen der in so einer eher fantastischen Welt wie dem viktorianischen Zeitalter lebt, als in einer historischen Welt wie dem Deutschland der 1920er. Das wär vielleicht mal interessant woher so eine Wahrnehmung kommt (sicher durchs Fernsehen :P ) aber für mich gilt:

 

1890er London: Fiktion

1920er Deutschland: Historie

 

Klar Jack the Ripper und Fritz Haarmann sind beides reale Gestalten, aber es schwingt da ein ganz anderes Feeling mit.

 

Als Ort finde ich London (oder England) auch besser geeignet als jetzt Deutschland. Es war zwar witzig wenn man Jahre (fast Jahrzehnte) D&D gespielt hat und dann mal ordentlich schwäbisch schwätzt oder boarisch redt und natürlich auch noch Sagen und Legenden aus der eigenen Wohngegend einbaut, das ist schon irgendwie ein Reiz aber die Gefahr ist halt, das fühlt sich dann mehr nach Tatort an als nach Lovecraft.

 

USA und Lovecraft-Country mag ich eigentlich auch ganz gern. Aber wie gesagt: London ist irgendwie "vertrauter", auch wenn ich noch nie da war und natürlich alles eine große Klischeekiste ist. Aber ich hab nix gegen Klischees im Rollenspiel. Einen englischen Gentleman darstellen fällt wohl auch meinen Spielern leichter als einen deutschen Polizeibeamten.

 

Come to think of it: Wahrscheinlich würde ich auch eine 1920er Kampagne in England einer in Deutschland vorziehen.

 

edit: Ich bin auch schwer auf der Suche nach Londoner Abenteuern! Von den fünf aktuellen Gaslichtabenteuern spielen ja nur drei in London (Plant y Daear ist ja größtenteils Wales und nur ein kurzes Abenteuer und eines der pdf-Abenteuer spielt in Paris). Für die 20er hab ich Age of Cthulhu "Madness in Londontown" gesehen, aber ich hab das erste der Reihe "Death in Luxor" und da war ich jetzt nicht grad begeistert davon :/


Bearbeitet von Rhendhard, 12. Mai 2015 - 22:52 .

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#6 Der Läuterer

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 07:17

Wenn Du gerne in London bei Gaslicht herum schlenderst... dann hast Du sicher auch schon mal PRIVATE EYE gespielt.

Wenn nicht, dann ist das etwas für Dich.
Detektiv-Abenteuer, London, 1880-Setting, ganz ohne Kulte und Mythos!

Bearbeitet von Der Läuterer, 13. Mai 2015 - 07:18 .

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#7 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 14:23

 

 

Aber wie gesagt: London ist irgendwie "vertrauter", auch wenn ich noch nie da war und natürlich alles eine große Klischeekiste ist

Das ist ein bemerkenswerter Satz. - Klar, für ein Spiel ist das egal.

 

Ich spiele aber gerade da gerne, wo ich schon mal war.

 

 

Ne ist bei mir echt das Gegenteil. Klar es ist lustig mal was einzubinden was jeder kennt und natürlich hat jeder Ort auch so seine kleinen Mythen und Legenden aber wie schon beschrieben fühlt sich das dann weniger fantastisch an. Ich hab auch in meinem Leben sicher 10mal mehr Geschichten gelesen und Filme gesehen die im London der 1890er spielen als im Berlin der 1920 (Außer einem Mabuse-Film fällt mir dazu auch gar nix ein und das ist ein 80 Jahre alter s/w-Film den in unserer Runde nur ich kenne). Natürlich war ich zig mal in Berlin und bin damit schon mehr vertraut als jetzt mit London (wo ich nie war), aber ich war ja auch (mangels Zeitmaschine und geringen Alters) nur im Berlin der heutigen Zeit. Klar man kann sich Fotos anschauen und so, aber so ein richtiges Feeling hab ich dafür nicht (auch kaum für andere Gegenden Deutschlands). Bei der Aussage gings mir um das Bild im Kopf. In der Regel spielt man ja auch bei Rollenspielen an Orten die gar nicht existieren, sei es Aventurien bei DSA oder Arkham.

 

Aber das ist natürlich nur meine Präferenz (und die meiner Spieler) :) Ich bin jetzt auch kein großer Gegner von den 20ern oder auch Deutschland als Schauplatz.

 

@DerLäuterer: Private Eye hab ich mir immer mal wieder was angeguckt, aber jetzt kein konkretes Abenteuer gefunden was mir zusagt. Ich hätte halt auch gerne was richtig urbanes, Kriminalfälle auf einsamen Landschlössern sind nicht ganz was ich suche. Aber ich werde da mal "Nachforschungen" anstellen ;)



#8 Der Läuterer

Der Läuterer

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 14:49

Ich habe einmal ein Szenario gespielt, dass ich in meine Heimatstadt und die näheren Umgebung, zur Zeit des Mittelalters, verpflanzt hatte.

Es war ein Fiasko...
“Hey, nebenan wohne ich jetzt.“
“Dann gehen wir dort zum Pizza essen hin.“

Die Spieler waren mehr im hier und jetzt als im Spiel.

Nie wieder.
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#9 123

123

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 20:34

Nur kurz meine 50 Cent @Läuterer: Bei Now kann das - so meine Erfahrung - genau den Kick ausmachen, wenn das so vertraute Hier und Jetzt auf einmal wegkippt und der bekannte Pizzalieferant als vertrauter NSC ein neues Gesicht zeigt. Aber wohl wie immer - Geschmackssache ;).

 

p. s. Eine halb-ernste Nachfrage noch: Deine Truppe ist im Mittelalter Pizza essen gegangen?

 

@Rhendhard: Danke für den schönen und ausführlichen Spielbericht. Ich spiele auch etwas lieber im London der 1880er (als in den 1920ern) bzw. kann dem Setting auch viel abgewinnen - ist wohl schwer zu erklären, einfach eine Geschmackssache. Deine Aussage "Die Epoche hat für mich und auch meine Spieler einfach etwas mehr 'Magie'." trifft es da - in meinen Augen - sehr gut. Also volles Verständnis und Daumen hoch ;).


Bearbeitet von 123, 13. Mai 2015 - 20:38 .

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Ceterum censeo: Es sollte (zumindest für Forenspieler) einen "Gefällt-mir-nicht"-Button (kurz: GeMiNi) geben :P.

#10 Der Läuterer

Der Läuterer

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 21:37

Eine halb-ernste Nachfrage noch: Deine Truppe ist im Mittelalter Pizza essen gegangen?

Die Frage ist durchaus berechtigt. In einer grösseren Stadt, deren Altstadt auf die Gründung der Römer zurück geht und deren mittelalterlicher Kern erhalten geblieben ist, gibt es Orte, die sich nur dezent verändert haben.
Aus der ehemaligen Schränke von 1414 wurde in den 1980ern ein italienisches Restaurant...
Ein ganz banaler Hintergrund, der dann, auf der Off-Ebene, zum Atmosphären-Killer wurde.

Und ich gebe Dir Recht, bei NOW würde es gepasst haben - leider nicht mein Setting.
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#11 Tzunkilord

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Geschrieben 13. Mai 2015 - 22:49

@ Läuterer: Tut mir Leid das mit der Pizza zu hören, das klingt echt nach nem Stimmungskiller. Ich kann nur aus meiner Gruppe berichten, da habe ich schon zweimal die nähere Gegend als Setting benutzt. Einaml in NOW, einmal 1920er und beides hat klasse funktioniert. Now war dadurch erschreckend real und der 1920er Ort war auf dem Land und ist heute fast unverändert. Vielleicht war das auch der Unterschied, in dem Dorf ist quasi alles wie vor knapp hundert Jahren...

 

@Rhendhard: Klasse Spielbericht, der richtig unterhaltsam zu lesen war. Ich habe dieses Abenteuer bereits selbst als Spieler erlebt und es war schön zu sehen wie sich eure Gruppe so geschlagen hat. Das Witzige ist, unser Abenteuer war vom Verlauf her komplett unterschiedlich. Das spricht doch mal für ein gutes Szenario: 2 Gruppen, 2 komplett verschiedene Spielverläufe und Ausgänge.

Nebenbei, meinen Char hat dieses Abenteuer nachhaltig geprägt. Er hat mittlerweile eine Geheimgesellschaft gegründet, deren Ziel es ist London/das Empire von den Spektralwesen zu befreien. Schreib gerne weitere Berichte wenn ihr eure Kampagne fortsetzt, denn Gaslicht rockt!


Bearbeitet von Tzunkilord, 13. Mai 2015 - 22:50 .

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#12 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 14. Mai 2015 - 01:34

@Tzunkilord und 123: Dankeschön :) Freut mich wenns unterhält und ich freu mich auch sehr noch ein paar weitere Gaslichtfans hier zu finden. :)

 

Ja ich bin mal gespannt wanns wie weitergeht. Das Abenteuer ist ja fast unmöglich zu beenden und wirklich ALLE Bedrohungen auszuschalten. Bei uns noch offen: Waisenhaus, der Augenmann (von denen es jetzt sogar zwei Stück gibt) und etliche Spektralträumer


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#13 Kezia

Kezia

    Cthultist #066

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Geschrieben 14. Mai 2015 - 07:48

Danke für den schönen und ausführlichen Spielbericht!

 

Und ich sehe das ähnlich: für mich ist Gaslicht = London und 1920 = Lovecraft Country.


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#14 pygmalion

pygmalion

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Geschrieben 19. Mai 2015 - 19:23

 

 

edit: Ich bin auch schwer auf der Suche nach Londoner Abenteuern! Von den fünf aktuellen Gaslichtabenteuern spielen ja nur drei in London (Plant y Daear ist ja größtenteils Wales und nur ein kurzes Abenteuer und eines der pdf-Abenteuer spielt in Paris). Für die 20er hab ich Age of Cthulhu "Madness in Londontown" gesehen, aber ich hab das erste der Reihe "Death in Luxor" und da war ich jetzt nicht grad begeistert davon :/

 

 

 

Versuch doch einfach andere Stadt Abenteuer nach London zu verlegen und noch mit etwas London Flair zu würzen. Ich denke da spontan an " Wort der Macht" aus dem SL-Handbuch oder evtl. Disharmonie. In Festival Obscure ist auch ein London Abenteuer. (die beiden anderen dürften sich aber auch ohne grössere Probleme dorthin verlegen lassen).



#15 Rhendhard

Rhendhard

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Geschrieben 20. Mai 2015 - 00:47

Danke für den Tip. "Wort der Macht" werd ich mir nochmal genauer durchlesen. Hab ich irgendwie übersehen. Festival Obscure ist leider letztes Jahr meinen klammen Finanzen zum Opfer gefallen... :/


Bearbeitet von Rhendhard, 20. Mai 2015 - 00:49 .





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