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[Nightmare Revelations] Tagebuch und Notizbuch - Ove Eklund


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Puklat

Puklat

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Geschrieben 20. Juli 2015 - 06:31

Informationen zu den historischen Hintergründen der bisher aufgenommen und besichtigten Häuser im Umkreis von London mit wenigen Fotoaufnahmen:

 

Plymouth Lighthouse, 05.07.1927

https://gonzophotogr...nchshore-13.jpg

- Geist von Hannah Thomas soll hier spuken

- John und Hannah Thomas waren die Leuchtturmwärter

- 1780 verschwand Thomas plötzlich (Sturz vom Leuchtturm bei Sturm? andere Aussagen sprechen davon, dass er krank war und an Schwäche starb)

- Hannah übernahm seine Arbeit und war noch für viele Jahre die einzige (weibliche) Leuchtturmwärterin im ganzen Land

- sie starb kinderlos und in Trauer ca. 1801

 

Spukerscheinung:

- Mr. and Mrs. Pensfield (ca. 1905) flüchteten sich vor schnell aufziehendem Gewitter in dieses Gebäude, nachts erwachte er und sah eine weibliche Geistererscheinung über seiner Frau schweben

- man sagt es sei der Geist von Hannah, die noch immer auf die Rückkehr ihres Mannes wartet

- Herkunft von Mr. und Mrs. Pensfield ist unbekannt -> Geschichte lässt sich so nicht überprüfen

- brauche wohl eine Frau, um das zu überprüfen ... Mutter hatte wohl Recht "dir fehlt eine Frau, damit du glücklich wirst". Das gilt wohl auch beruflich.

 

23.07.1927

- Belege im Stadtarchiv weisen auf einen gewaltsamen Tod von John C. Thomas hin -> Verbrechen oder Polizeigewalt - nicht klar

- alles sehr unklar

- evtl. Beteiligung religiöser Gruppen? Sehr fragwürdig

 

25.07.1927

- Belege über gewaltsamen Tod scheinen falsch zu sein und sich auf einen anderen John Thomas zu beziehen

- John C. Thomas ist nicht John Thomas -> Verwechslung - mein Fehler

 

03.08.27

- plane Rückkeher nach London, muss mich mit Howard besprechen und Abnehmer für entsprechende Geschichten suchen

 

07.08.27

- Telegramm von Howard, ein Mr. Harper habe Spukerscheinungen in seinem Haus (nahe London) und sich nach Howards Zeitung-Annonce bei ihm gemeldet -> werde das überprüfen

 

 

 

 

 

 

Ballspark-Cottage, nördlich von Lodon; 08.09.1927

http://www.ballspark.co.uk/cottage.jpg

 

- Spukerscheinungen "wie ein Poltergeist"

- Fliegende Bilder, wehende Vorhänge, plötzliches entzünden oder erlöschen des Herdfeuers, klappernde Fensterläden, fliegende Kinderspielzeuge, unheimliche Geräusche

- betrifft meist Kinder

- bewohnt von altem Mr. Harper (Frau starb von 5 Jahren)

- Erscheinungen sollen schon zu seiner Kindheit gewesen sein, sagten ihm die Dorfbewoher

- Mr. Harper: kein guter Ruf im Dorf, senil, will nur Aufmerksamkeit?

 

 

 

 

 

 

Botallack Mine, Cornwall 10.11.1927-25.11.1927

Aufnahme des alten Engine house:

http://viewfinder.hi...OP0/OP01070.jpg

 

beigelegtes Faltblatt über die alte Mine:

http://www.mineit.com/1993.jpg

 

- Zinn und Kupfermine seit 1721

- 1862 neues Windenhaus und neuer Schacht "Boscawen Diagonal" fertiggstellt

- Gänge und Schächte reichen bis zu 1/2 Meile in den Atlantik hinaus

- leider ohne entsprechende Kletterausrüstung und ortskundige Führer kein Abstieg möglich

 

- größere Unglücke:

- vor 1822 und auch danach mehr oder weniger gut dokumentierte Wassereinbrüche in Gänge und Schächte

 

- 18 April 1863

   8 Männer und ein Junge stürzen nach Kettenabriss kurz vor erreichen des Windenhauses in den Tod

   Kette wurde gegen Stahlseil getauscht -> angeblich keine Unfälle dort mehr

   eines der Opfer: Michael Nicholas, hinterlässt seine Frau Martha und einen Sohn

 

- Spukerscheinungen:

Wassereinbrüche

  • nach Aussagen der Einwohner gekoppelt an starke Erschütterungen unter der Erde, dann viel Wassereinbruch oder Einstürze von neuen Gängen
  • plötzliche schwere Wellen, die angeblich aus dem Nichts kamen und die Schächte geflutet haben
  • eingebrachte Schotten und Sperren hielten diesen Wassermassen oft nicht stand, obwohl sie immer wieder verstärkt wurden
    • wurde hier manipuliert oder nur schlampig gearbeitet

Geräusche:

  • unheimliche, tiefe, donnernde Geräusche insbesondere beim vorantreiben weiterer Stollen in den Meeresboden
  • z. T. schwere Erschütterungen wie von stampfenden Maschinen oder wie Donnergrollen
  • Geräusche kündigten oft Unglücke an oder folgten diesen im kurzen zeitlichen Abstand

Todesfälle:

  • Absturz des Transportkorbs mit 9 Personen angeblich nach inoffizieller Einweihung eines neuen, schnell wieder aufgegeben Schachts erfolgt
    • keine Aufzeichnungen darüber zu finden
    • angeblich weiß der Sohn von Michael Nicholas mehr davon -> wo wohnt er? Bisher noch nicht aufgefunden. Angeblich in Sanatorium eingeliefert -> Wo? Welches? Wer weiß mehr?
    • Witwe von Michael Nicholas seit einigen Jahren tot (von Klippe gestürzt oder gesprungen?)
    • dieser neue Schacht soll besonders weit und tief in den Boden getrieben worden sein
    • angeblich bedrohliche Erscheinungen dabei aufgetreten: große, formlose Kreaturen, die Arbeiter zermamlten und vertrieben ???? Klingt nach Hirngespinst.
    • Untersuchungen der Stelle an der die Arbeiter verschwanden, zeigte wohl keine Spuren von Kreaturen oder den Arbeitern selbst
    • neuer Schacht war aber nicht mehr zu betreten (Einsturz? Wassereinbruch? Verschwunden?)
  • Verschwinden verschiedener Arbeiter angeblich Flucht; Dorfbewohner schwören aber, dass "andere Wesen" beteiligt waren

- viele interessante Punkte, wird aber oft nach einfallsreicher Geschichtenerzählung und nicht unbedingt belegbar

- Untersuchung der Mine an sich ist interessant

- Besitzer ausfinding machen -> Expedition?

- Wer zahlt mir das? Geld wird bald zum Problem

 

 

 

 

 

 

 

'Haunted House', Nahe Biggleswade 19.03.1928

Aufnahme direkt nach vermeintlicher "Spukerscheinung" - leider verwackelt

http://www.pentaxuse..._1254780276.jpg

 

15.03.1928:

- leider unbewohnt

- Dorfbewohner sprechen mit mir nicht über das Haus

 

16.03.28

- man meidet mich

 

17.03.28

Aus Unterlagen der Stadt:

- Haus angeblich schon seit 140 Jahren leerstehend - dafür aber noch sehr gut erhalten

- Erbauer nicht zu ermitteln (Unterlagen fehlen oder werden mir vorenthalten)

- hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu, habe leider nicht die Bekanntheit und das Geld und die Zeit mit näher mit diesem Haus zu beschäfitigen

 

19.03.28

- dieses Haus scheint am vielversprechendesten

- plötzliche Lichterscheinung von Hecke zu Schornstein

- Luft erfüllt von irren Geräscueh

 

21.03.28

- Bürgermeister rät mir das Thema sein zu lassen -> "über das alte "Darby-Shire Haus" kann man nichts gutes Erfahren"

 

23.03.28

- Bürgermeister redet nicht mehr mit mir, meidet mich ebenfalls, Polizist Mr. Henderson rät mir zu Abreise -> Bahnticket ab Biggleswade war schon bezahlt - aber nicht von Howard....???

 

25.03.28

- wieder zurück in Lodon

- komische Dorfbewohner

- weitere Recherchen notwendig

 

[einige Seiten scheinen fein säuberlich und kaum merkbar herausgetrennt worden zu sein]

 

 

03.05.1928

- habe noch keine Recherchen begonnen - mir ist so, als wäre ich jetzt erstmals auf meine eigenen Aufzeichnungen gestoßen

 

 

 

 

 

 

 

Aufnahme von "verwunschenem Rauch" über Harford House - 30.04.1928

https://sp.yimg.com/...gw&pid=15.1&P=0

das Bild ist nur lose ins Buch eingelegt

auf der Rückseite des Bildes steht:

- Rauch vermutlich von meinen Begleitern (Bürgermeister Morris und Familie Littleton) entfacht

- Familie Littleton will sich nur wichtig machen

- auch im Gespräch mit Bewohnern keine Anhaltspunkte für wirklichen Spuk

 

 

 

 

 

 

Pleasenthill Farm - 03.06.1928

- auf Rückseite des Bildes: mit der armen Familie Lancaster im Vordergrund

http://www.paintedhi...nglehaunted.jpg

 

- Familie Lancaster lebt seit 7 Jahren in diesem Haus

- immer wieder wackelnde Wände und Schränke

- besonders nachts komische Geräusche: schlurfende Schritte oder trippelnde Schritte rund ums Haus; helle Lichtblitze zum Teil mit lauten Pfeifgeräuschen

- Tiere der Farm wirken auf den ersten Blick normal

- einer ihrer zwei Hunde (beide Beagle) ist angeblich vor einem Jahr weggelaufen

- der andere Hund schlägt nicht mehr an

- Haus erbaut angeblich von Mr. Walter Pickerton und seiner Familie; 1825 - bewohnt von seiner Familie bis 1893; verkauft an Mr. Andrew Pearson 1895; im großen Krieg als Pflegestützpunkt für seelisch verletzte Soldaten verwendet; nur wenige Patienten; Pearson's Nachfahren haben Haus an Staat gespendet Grund unklar; Verkauf an Familie Lancaster -> seit mindestens 5 Jahren immer wieder Erscheinungen, zu letzt zunehmend

 

- Warum ist Cathrines Gesicht (ganz links) und Jonathan (Vater) gar nicht zu sehen?! Fehlbelichtung???

- Nur die kleine Judy (fast 7 Jahre) und ihr Bruder Angus (9 Monate) ist gut zu erkennen

 

Familie gilt im Ort als sonderbar

Das Haus hat spätestens seit dem großen Krieg keinen guten Ruf unter der Bevölkerung

 

Haus ist nicht im typischen Stil gebaut -> viele der Bewohner finden das schon sonderbar und verachten diesen "Yankee Mist"

- Warum wurde das Haus so gebaut?

 

 

- habe versprochen im Herbst vorbeizukommen - angebliche Fußspuren nach den Ernte-Regen sichtbar.

Wenn das stimmt, ist das ein guter Beginn!!

 

Stil:

- Bauamt, Stadtarchiv und Gespräch mit "Stadthistoriker" Charles Gumbert Delay 10.06.1928 (alter, komischer Kauz):

- Erbauer der Hauses war Walter Pickerton (s.o.); seine Frau Judith stammte aus den USA und vermisste ihre Heimat sehr stark; sie in ewiger Trauer, zur Ermunterung baute er Haus im Stil ihrer Heimat, sie starb allerdings 1 Jahr nach Fertigstellung (Todesursache für mich nicht zu ermitteln)

 

 

12.06.1928

- Habe mit Howard gesprochen, er will mich in Lodon treffen, soll sofort kommen -> es gibt gute Nachrichten (Job mit Bezahlung)

- Geld ist meine größte Sorge, dann kommt die Sorge keine Geschichte schreiben zu können, die Ideen sind vielfältig, ich habe nur wenige Bilder, die ich verwenden kann für einen Artikel und ein Buch braucht zu lange. Ich brauche "schnelleres Geld"

- ich reise sofort nach London und hoffe auf Howards Jobvermittlung -> bisher war er mir keine all zu große Hilfe


Bearbeitet von Puklat, 21. Juli 2015 - 13:44 .

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#2 Puklat

Puklat

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Geschrieben 20. Juli 2015 - 17:57

Recherchen für Buch

 

13.07.1928

Figuren in der Penhew-Stiftung - Tottenham Court Road 35, London

grobe Skizze: Diese Figur sieht aus wie eine dieser russischen Figuren-in-den-Figuren

- Grabbeigabe

- kleiner Sarcophag???

 

 

grobe Skizze: "Hundestatue"

- Fabelwesen?

- Mythen mit Mensch-Tier-Mischwesen seit wann nachweisbar?

- Aufhänger für neue Geschichte?

 

Fragment des Buchs der Toten:

- nicht auf das Neue Zeitalter (ca. 1500-50 vor Chr.) datiert, sondern auf das Alte Zeitalter (ca. 2700-2200 vor Chr.).
http://www.ancient.e...pg?v=1431035704

 

Buch der Toten, Ägypten;

Rituale und Zauber um zu jedem Wesen zu werden, das man will.

 

-> Funktioniert das nur im Jenseits?

-> Gibt es andere Wege -> dringend mit Archäologen unterhalten (kennt Howard wen? Kontakt zur Penhew-Stiftung aufnehmen!)

-> Wieso taucht hier Wieder ein Mischwesen auf?

 -> Lord Peter Penhew

 

 

 

 

Neue Doppelseite:

 

 

schwarze Sphinx:                                                                                      Rituale; Buch der Toten

Pharao Radjedef (Djedefre)                                                                         - Verwandlung in beliebige Geschöpfe?
Pyramiden von Gizeh                                                                                   - Ist Tod dazu zwingend? Meinung von Experten?
1-4. Dynastie -> schwarze Sphinx                                                                - Reiner Okkultismus?

                                                                                                                    - Wer hat das Buch entdeckt, das hier liegt? (Penhew-Stiftung Tottenham Court Road 35)

- Was macht schwarze(!) Sphinx so besonders?               

 

 

 

 



                    


Bearbeitet von Puklat, 20. Juli 2015 - 18:14 .

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#3 Puklat

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Geschrieben 20. Juli 2015 - 17:59

Auszüge aus der Broschüre der Penhew-Stiftung über die dortigen Ausstellungsstücke:

(liegt eingeklemmt in Oves Notizbuch)

 

 

Buch der Toten:

"Bei dem Buch der Toten handelt es sich um eine Sammlung von Formeln und Ritualen, mit denen der Verstorbene im Jenseits Unsterblichkeit erlangen soll. Zudem soll es dem Toten im Jenseits die Fähigkeit geben sich in alle von ihm gewünschten Wesen zu verwandeln und im Jenseits Wärme und Frieden zu finden"

 

schwarze Sphinx:

Diese Schwarze Sphinx wurde 1907 von Lord Penhew auf dem Felsplateau 8 km nordwestlich der Pyramiden von Gizeh ausgegraben. Dort befinden sich Gräber der 1. bis 4. Dynastie. Das Gebiet gehört zu den Gräberfeldern von Memphis.
Die Entstehung der Statue wird der Regentschaft von Pharao Radjedef, nach anderer Lesung auch Djedefre, zugeschrieben.

Radjedef war der dritte Pharao der 4. Dynastie und regierte von 2580-2570 vor. Chr.

http://www.aegyptenf...1/ammenemes.jpg


Bearbeitet von Puklat, 20. Juli 2015 - 18:14 .


#4 Puklat

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Geschrieben 20. Juli 2015 - 18:10

handschriftliche Notiz:
Blackwood, Fotograf - Stratton und Kilmister:
ein etwas nervös aussehender Mann, der eine Fototasche um die Schultern trägt und eine Ledermappe neben sich auf der Bank liegen hat.
http://cdn.ipernity....0288.240.jpg?r2

[Angaben zu seinem Aussehen und seiner Kleidung]

- wirkte sehr nervös
- seit 12.07.1928 bei der Detektei Kilmister & Stratton
- einziger Bewerber angeblich
- verschwand gegen 19:54 uhr wieder ohne in meinem Beisein jemals an die Tür geklopft zu haben
- verdächtig

Telefonnummer: 5180
- kann mich für Job da melden
- ist das die Nummer der Detektei?? Wieso kann er mir einen job vermitteln?
- nicht die Nummer von Stratton und Kilmister!
- laut Vermittlung Telefonanschluss des städtischen Waisenhauses???





Telefonnummer Stratton und Kilmister:
London - 3303
immer erreichbar, da Vermittlung weiterleitet.

Bearbeitet von Puklat, 05. August 2015 - 21:38 .


#5 Puklat

Puklat

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Geschrieben 08. August 2015 - 13:28

Brief an Familie Eklund, Bengtsfors, Schweden

London, Samstag 14.07.1928

Liebste Mutter, Liebster Vater,
nach all den Monaten in der Ferne habe ich nun schließlich eine Anstellung gefunden. Ich habe euch doch berichtet, dass ich Häuser und Gebäude untersuche und deren Geschichte erforsche. Es zeigt sich nun wohl, dass meine Vorarbeiten von Erfolg gekrönt sind. Ich habe eine Anstellung bei einem Detektivbüro erhalten. Wir sollen herausfinden, was an den Vorkommnissen einer alten Mine in Cornwall dran ist. Cornwall liegt im Westen Englands, ein ganzes Stück weg von London. Aber ich werde diese Untersuchung nicht alleine betreiben.
Die Frau des Büroleiters wird mich begleiten. Sie scheint trotz ihres noch recht jungen Alters sehr erfahren zu sein, was solche Untersuchungen angeht und ich freue mich schon neue Leute kennen zu lernen.

Ich habe es euch bisher noch nicht gesagt, aber Howard Ripley ist nicht der gute Freund, für den ich ihn erst hielt. Er hat mich hergelockt, damit ich hier arbeite, aber ich habe das Gefühl für ihn ging es mehr darum mich herumzeigen zu können und mich zu bestaunen. Ich scheine für ihn eine wilkommene Belustigung gewesen zu sein. Ich habe mich von ihm viel zu sehr herumschicken lassen. Für Howard war es wohl lustig mich herum zu schicken, wie ein dressierten Hund. Aber diese Zeiten sind nun vorbei.
Nachdem ich diesen Brief beendet habe, werde ich Howard ein Telegram schicken. Ich werde ihm nur mitteilen, dass ich London verlassen werde. Alles Weitere hat ihn nicht zu interessieren.

Liebste Eltern, ich habe euch noch gar nicht berichtet, dass ich gutes Geld verdienen werde. Ich werde euch wohl in einigen Wochen auch wieder etwas Geld schicken können. Aber erstmal muss ich meine eigenen Reserven wieder auffüllen. Aber macht euch keine Sorgen, ich komme noch immer gut über die Runden.

Seid versichert, dass ich den Sommer in der Heimat vermisse. Hier ist es unerträglich heiß und die Stadt ist trotz dieser Hitze völlig überfüllt. Ich freue mich an die Westküste zu fahren. Ich hoffe auf etwas mehr Abkühlung. Hier, ist keine Abkühlung zu finden.

Ich melde mich spätestens, wenn ich aus Cornwall zurück bin. Solltet Ihr mir dringend schreiben müssen, könnt ihr die Post an diese Adresse schicken:

Kilmister & Stratton
c/o Ove Eklund
Tottenham Court Road 35
LONDON, Storbritannien / ENGLAND

Ich werde die Briefe dann erhalten, sobald ich wieder in der Hauptstadt bin.

In Liebe euer Sohn
Ove

Bearbeitet von Puklat, 25. September 2015 - 08:22 .

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#6 Puklat

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Geschrieben 08. August 2015 - 13:30

Telegramm an Howard Ripley (5. nicht verworfene Fassung)

London, Sonntag 15.07.1928
"Howard, ich werde die Stadt verlassen und meine Arbeiten auf eigenes Betreiben fortführen. Ich danke dir für deine Hilfe. Ich melde mich wieder, wenn ich zurück in der Stadt bin. Meine Unterkunft in der Pension werde ich aufgeben. Auf bald. Ove"

Bearbeitet von Puklat, 25. September 2015 - 08:21 .

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#7 Puklat

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Geschrieben 24. September 2015 - 16:55

St. Ives

Freikirche der inneren Besinnlichkeit
Montag, der 16.07.1928

 

Reverend Giles berichtet:

neuste Erscheinung:

Krug

- füllt sich immer wieder bis zu 2/3 

- funktioniert nur, wenn der Kelch steht

- läuft weder über, noch läuft er aus

 

andere Erscheinungen:

- Bienenstöcken in den Särgen vor etwa einem Monat

- dann "die Brote aus Asche des Bäckers"

- wirklich des Bäckers Asche?? Oder Bäcker machte Brote aus Asche?

- brennender Busch in der Stadt

- dann der Baum (vgl. Zeitungsartikel im Guardian)

 

Weitere Anmerkungen:

VORSICHT an der Kirche:

Taster vor den Toren öffnet Tür

Gaslichter in der Feuerschalen gehen von "alleine" an

Steinfiguren scheinen zu fliegen


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#8 Puklat

Puklat

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Geschrieben 24. September 2015 - 16:59

Zeitungsartikel des Guardian

Datum unbekannt - vermutlich Anfang Juli 1928

 

G ö t t l i c h e Z e i c h e n
In dem Bergbaurevier um die Stadt St Just in Cornwall kam es in den vergangenen Tagenwiederholt zu unerklärlichen Vorkommnissen, welche die Bewohner der Stadt als göttliche Zeichen beschreiben. In St Just, wo seit über zweitausend Jahren Kupfer abgebaut wird, wuchs über Nacht ein Baum auf dem gepflasterten Kirchenvorplatz. Ein Biologe der Oxford Universität schätzte den Baum auf ein Alter von mehreren hundert Jahren, wobei seine Wurzeln anscheinend nicht in das Erdreich eindringen. Reverent Giles von der Freikirche der inneren Besinnlichkeit: Doch dieser Baum ist nicht das einzige Zeichen. Bei Bäcker Walters wandelten  sich alle Brote in den Auslagen zu Asche. Und der hiesige Bestatter fand vor einigen Tagen Bienenstöcke in seinen Särgen.


Bearbeitet von Puklat, 24. September 2015 - 16:59 .

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#9 Puklat

Puklat

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Geschrieben 28. September 2015 - 16:09

Kirche der Eintracht - St. Ives:

Abgemalte, grobe Skizzen von diesen zwei Bildern:

https://img0.etsysta...xN.41139208.jpg

http://img13.deviant...eantidoctor.jpg
 

 

hastig geschriebene Worte:

"Kindliche Schrift, unklarer Inhalt

Die Behauptung, dass zwei ungleiche Dinge, zumindest teilweise, gleich sind, bedarf eines bewussten Willensaktes. Dieser Willensakt erschafft und verneint gleichzeitig die Existenz desjenigen, auf den der Blick des Sehenden fiel. Der Willensakt formt und gestaltet unseren Verstand und unser Verstand formt und gestaltet unsere Welt. Die Welt wird ihrerseits wiederum betrachtet, das Gesehene neuerlich gedanklich nachvollzogen oder in Frage gestellt. Und dann springt alles wieder auf den Anfangspunk zurück und beginnt von neuem."






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