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Matrix & Gitter


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6 Antworten in diesem Thema

#1 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 21. September 2015 - 10:12

Laut GRW gibt es 3 Arten von Gitter:

  1. Globale Gitter (Gitter der großen 10)
  2. Regionale Gitter (Emerald City Seattle, Noose Net Chicago)
  3. Öffentliches Gitter

 

Nun sind mir aber weitere Gitter in den SR Bänden begegnet:

 

Zb. im Mission: Chicago (s. 8) ein Piraten-Gitter... und in einem anderen Band (die Stelle finde ich jetzt nicht mehr) wurde als Sicherheits-Aspekt erwähnt, dass der Host natürlich auf einem privaten Gitter liegt. Aus alten SR Editionen sind mir auch noch irgendwie P-LTG`s in Erinnerung.

 

Das alles läßt darauf schließen, dass es mit den 3 im GRW erwähnten Gitter nicht ganz getan ist. Wie würdet ihr Private- bzw. Piraten-Gitter regeltechnisch und spielerisch einordnen?


"Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht."

> Rosa Luxemburg

 

"Was wir brauchen ist den Opitimismus des Willens anstatt den Pessimismus des Intellekts"

> Maya Göpel

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

"Alle Heldengruppen starten als Gemeinschaft des Rings und enden als Ritter der Kokosnuss"


#2 Uli

Uli

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Geschrieben 21. September 2015 - 10:19

Eigentlich immer auf Ebene 2. Das öffentliche Gitter gibt es wie mit Legionellen/Quecksilber/Ektoplasma verseuchtes Grundwasser überall. Die AAA-Konzerne haben ihre globalen Netze. Also ist der Rest in der Mitte, denn ein privates/regionales Gitter, das qualitativ so schlecht wie das sowieso verfügbare öffentliche Gitter ist, bringt fast keine Vorteile.


Bearbeitet von Uli, 21. September 2015 - 13:25 .

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Wenn alles einen Preis hat, hat nichts einen Wert


#3 Masaru

Masaru

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Geschrieben 21. September 2015 - 14:10

Solche Gitter erstrecken sich natürlich nicht global. Sie sind territorial eingeschränkt.

 

Also nicht den Versuch machen, sowas wie die good-old "Schattenmatrix" als ein eigenes, globales Gittes zu sehen ... das geht so mit SR5 nicht mehr.


---[ Verbalentgleisungs-Akrobat/in und Hausregelkönig/in ]---


#4 Wandler

Wandler

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Geschrieben 21. September 2015 - 14:39

Jetzt würde man sie halt als eigenen Host betrachten.


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#5 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 21. September 2015 - 19:30

Ich würde so ein privates Gitter ebenfalls als regionales Gitter klassifizieren. Nur kleiner... im Idealfall umfasst es geografisch das Konzerngelände, um dem Sicherheitsaspekt gerecht zu werden. Dh. der Hacker muß entweder von einem anderen Netz in das private Gitter eindringen und hat den -2 Malus oder seinen Arsch auf das Konzerngelände bewegen. Womit die phys. Sicherheit zum Teil der Matrixsicherheit wird.


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#6 Masaru

Masaru

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Geschrieben 21. September 2015 - 20:16

Wobei ein solches Gitter Preis/Leistungstechnisch keinen Sinn macht.

Diejenigen, die sich solche Gitter "leisten" können, sind vermutlich eh bereits auf dem
AAA-Status oder einem solchen zugehörig, dass ihnen eh der dortige Zugang für alle Geräte und Hosts zur Verfügung steht.
Schon alleine der Anfälligkeit wegen, die Mühen und Kosten "Ausfallsicherheiten" zu realisieren und zu gewährleisten, damit nicht ein einfacher Stromausfall, gleich das Gitter mit abschmieren lässt und die Sicherheit nicht nur in der Matrix, sondern auch auf physischer Ebene folgenschwer ausbremst.

Und es ist nunmal bekanntlich schwieriger sich in ein Globales Gitter hoch zu hacken, als in ein lokales.
Warum also auf den Vorteil der höheren Verteidigung und Ausfallsicherheit eines besseren Gitters verzichten? Nur damit ich potentielle "Angreifer" in lokale Reichweite zwinge?
Den Effekt kann man auch durch geschicktes Rauschen zu den Geräten erzeugen (s.Spielleiterkapitel über Matrixsicherheit).

Beides zusammen:
- Globales Gitter für alle Geräte und Hosts
- Geschickte Abschirmung der Geräte in einem Areal

ergibt im Schnitt, Kosten vs. Nutzen betrachtet, die effizientere und sinnvollere Matrixsicherheit.

Bearbeitet von Masaru, 21. September 2015 - 20:23 .

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#7 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 25. September 2015 - 14:52

Diese Einschätzung teile ich nicht.

 

Schon alleine der Anfälligkeit wegen, die Mühen und Kosten "Ausfallsicherheiten" zu realisieren und zu gewährleisten, damit nicht ein einfacher Stromausfall, gleich das Gitter mit abschmieren lässt und die Sicherheit nicht nur in der Matrix, sondern auch auf physischer Ebene folgenschwer ausbremst.

 

Stromausfall und die damit verbundenen Probleme der Sicherheit gelten für ein globales genauso wie für ein regionales Gitter. Bzw. überhaupt für jedes Gitter. In Mission: Chicago wird deutlich, wie die Infrastruktur der Gitter beschaffen ist. Sendemaster/Sender decken die Gegend ab.... und wenn in einer Region ein Stromausfall ist, dann fallen (sofern es keine Absicherungen gibt, was ich aber glaube) in dieser Region ALLE Gitter aus.

 

 

Und es ist nunmal bekanntlich schwieriger sich in ein Globales Gitter hoch zu hacken, als in ein lokales.
Warum also auf den Vorteil der höheren Verteidigung und Ausfallsicherheit eines besseren Gitters verzichten? Nur damit ich potentielle "Angreifer" in lokale Reichweite zwinge?

 

Das hacken in ein Gitter ist für keinen kompetenten Decker ein Problem. Es geht beim Sicherheitsaspekt nicht darum, wie schwierig es ist, in ein Gitter zu hacken, sondern darum, dass man ein regionales Gitter nur betreten kann, wenn man sich körperlich in dem geografischen Bereich befindet, den das Gitter abdeckt. Das zwingt den Decker mit seinem Körper physisch auf das Areal des Konzerns (was ihn für die physische Sicherheit anfällig macht) oder er nimmt den -2 Malus für ein hacken aus einem anderen Gitter für alle Matrixaktionen in Kauf. Und das wäre für mich als Sicherheitsbeauftragter ein sehr starker Sicherheitsaspekt.


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