Zum Inhalt wechseln


Foto

Zugang zu Dateien in einem Host

Matrix Archiv Dateien

  • Bitte melde dich an um zu Antworten
9 Antworten in diesem Thema

#1 BlackSnow

BlackSnow

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 14 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 16:24

Der Zugang zu Dateien innerhalb eines Hosts scheint ja ziemlich schwierig zu sein, wenn die Datei nicht gerade bearbeitet wird. Dann befindet sie sich nämlich laut GRW im Archiv. Wie kann ich an eine solche Datei herankommen, ohne gleich einen Tiefenhack ausführen zu müssen (auf dieses Thema habe ich mich bisher noch nicht einlassen können :blink:)?

 

  • Im GRW steht: "Wenn man eine Datei aus einem Archiv haben will, muss man jemanden, der bereits eine Marke auf der betreffenden Datei besitzt, dazu bringen, diese aus dem Archiv zu holen." (S.244)
    Abgesehen von Bestechungs- oder Erpressungsversuchen o.ä., wie würdet ihr solch ein Vorhaben Regeltechnisch abhandeln?
    Ich stelle mir sowas vor wie: 1. eine Marke auf das Kommlink/Terminal einer berechtigten Person setzen; 2. Befehl vortäuschen, um die Datei aus dem Archiv anzufordern.
    Zu einfach?!
     
  • In der Kurzgeschichte "Konzernsponsoren" (Datenpfade, S. 86ff) dringt Jinx in einen Host ein und beantragt den Download bzw. die Einsicht in eine Datei aus dem Archiv bei einer "Persona" (?), welche die zentrale Steuerung des Hosts repräsentiert und sämtliche Dateien im Archiv kontrolliert. Der Zugang wird ihm gewährt, allerdings nur unter Beobachtung (eines IC?).
    Wie würdet ihr diese Geschichte regeltechnisch interpretieren? Eine einzelne Marke auf dem Host dürfte hierfür wohl kaum ausreichen... und ein Tiefenhack beginnt – so wie ich das verstehe – erst nach dem Download der Datei, nämlich um sie aus dem Archiv zu löschen.

 

Wie handhabt ihr generell die Suche nach Dateien in einem Host, und wie eng seht ihr das mit den Archiven?

Bisher habe ich letztere meist außer Acht gelassen und einfach eine Probe auf Matrixssuche würfeln lassen, um eine gesuchte Datei ausfindig zu machen. Dann Matrixwahrnehmung, um eine Verschlüsselung zu entdecken, daraufhin Datei cracken und Datei editieren. Spätestens beim Cracken bricht dann aber unweigerlich Alarm aus, da es eine Angriffshandlung ist.



#2 Leo75

Leo75

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 79 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 17:53

 

  • In der Kurzgeschichte "Konzernsponsoren" (Datenpfade, S. 86ff) dringt Jinx in einen Host ein und beantragt den Download bzw. die Einsicht in eine Datei aus dem Archiv bei einer "Persona" (?), welche die zentrale Steuerung des Hosts repräsentiert und sämtliche Dateien im Archiv kontrolliert. Der Zugang wird ihm gewährt, allerdings nur unter Beobachtung (eines IC?).
    Wie würdet ihr diese Geschichte regeltechnisch interpretieren? Eine einzelne Marke auf dem Host dürfte hierfür wohl kaum ausreichen... und ein Tiefenhack beginnt – so wie ich das verstehe – erst nach dem Download der Datei, nämlich um sie aus dem Archiv zu löschen.

 

 

Ich bin ebenfalls über dieses Beispiel gestolpert und meiner Meinung nach handelt es sich bei diesen Personas um Agenten. Weiterhin lege ich diese Geschichte so aus, dass Jinx ihre Marken auf dem "Richter" [Agent Stufe X] platziert und mittels "Befehl vortäuschen" die Akten erhält. Wobei ich in diesem Beispiel den "Richter", als eine Art Archivar sehe, welcher den Zugang zum Archiv verwaltet. 



#3 Leo75

Leo75

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 79 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 17:59

Der Zugang zu Dateien innerhalb eines Hosts scheint ja ziemlich schwierig zu sein, wenn die Datei nicht gerade bearbeitet wird. Dann befindet sie sich nämlich laut GRW im Archiv. Wie kann ich an eine solche Datei herankommen, ohne gleich einen Tiefenhack ausführen zu müssen (auf dieses Thema habe ich mich bisher noch nicht einlassen können :blink:)?

 

 

Bezugnehmend auf die angeführte Geschichte und in Anbetracht der Tatsache, dass die neue Matrix intuitiv für die User zu bedienen ist gehe ich momentan davon aus, dass jedes Archiv von (min.) einem (Ober-) Archivar verwaltet wird. Dieser Archivar kann entweder ein Mensch oder ein Agent sein. Sollte es sich bei dem Archivar um einen Agenten handeln, so kann die Handlung "Befehl vortäuschen" sehr hilfreich sein. Sollte es sich um einen Menschen handeln, dann sind wohl etwas "subtilere" Methoden (eventuell jenseits der Matrix?) gefragt.

 

MfG 


Bearbeitet von Leo75, 26. Oktober 2015 - 18:00 .


#4 Leo75

Leo75

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 79 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 18:06

Der Zugang zu Dateien innerhalb eines Hosts scheint ja ziemlich schwierig zu sein, wenn die Datei nicht gerade bearbeitet wird. Dann befindet sie sich nämlich laut GRW im Archiv. Wie kann ich an eine solche Datei herankommen, ohne gleich einen Tiefenhack ausführen zu müssen (auf dieses Thema habe ich mich bisher noch nicht einlassen können :blink:)?

(...)

Wie handhabt ihr generell die Suche nach Dateien in einem Host, und wie eng seht ihr das mit den Archiven?

Bisher habe ich letztere meist außer Acht gelassen und einfach eine Probe auf Matrixssuche würfeln lassen, um eine gesuchte Datei ausfindig zu machen. Dann Matrixwahrnehmung, um eine Verschlüsselung zu entdecken, daraufhin Datei cracken und Datei editieren. Spätestens beim Cracken bricht dann aber unweigerlich Alarm aus, da es eine Angriffshandlung ist.

 

Bisher spielten Archive in unserer Runde eher keine Rolle (...vielleicht wegen der scheinbaren Unmöglichkeit darauf zuzugreifen?). Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich dies ändert.  :unsure:



#5 Namenlos

Namenlos

    Google Fu-Sensei

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 1.595 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 20:47

Ich zitiere mal das GRW

Manche Informationen sind geschützt und geheim und liegen auf einem Host, der nicht öffentlich zugänglich ist. Das
Aufinden solcher Informationen setzt meist voraus, dass der Charakter den Host ndet und betritt, in dem die Daten versteckt sind. Dann kann er innerhalb des Hosts eine Matrixsuche mit einem Grundzeitraum von 1 Minute (unabhängig von der Art der gesuchten Information) durchführen. Das funktioniert aber nur, wenn auf diese Information wenigstens
gelegentlich von den legalen Nutzern zugegriffen wird
Archiv:Ein Bereich innerhalb eines Hosts, in dem Daten vor allen Usern (legalen und illegalen) verborgen gespeichert sind.

 

Datenpfade, Kapitel "Neuland":
 

Das Archiv ist der Knoten, in dem Daten im Host außer Reichweite der User sicher gespeichert werden.

Normalerweise kann nur jemand mit drei Marken auf einer Datei diese aus dem Archiv entfernen oder dort speichern.

 

Auf Grund der von mir markierten Textes (und der Tatsache, dass Datendiebstähle sonst kaum möglich wären) würde ich schließen, dass die Verschiebung von Daten ins Archiv keinen Dauerzustand darstellt - immerhin sollen die User auf Personalakten, Forschungsdaten u.ä. zugreifen können.

Als (ziemlich sicheres) Backup für sensible Daten ist es allerdings hervorragend geeignet.

Im Beispiel auf S.221 GRW wird erwähnt, dass Daten zu Beginn des Arbeitstages von berechtigten Usern aus dem Archiv geholt werden, d.h. zumindest während der Arbeitszeit der Bank-Angestellten sind die entsprechenden Daten erreichbar.



#6 Corpheus

Corpheus

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 10.497 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 21:04

Wie handhabt ihr generell die Suche nach Dateien in einem Host, und wie eng seht ihr das mit den Archiven?

Bisher habe ich letztere meist außer Acht gelassen und einfach eine Probe auf Matrixssuche würfeln lassen, um eine gesuchte Datei ausfindig zu machen. Dann Matrixwahrnehmung, um eine Verschlüsselung zu entdecken, daraufhin Datei cracken und Datei editieren. Spätestens beim Cracken bricht dann aber unweigerlich Alarm aus, da es eine Angriffshandlung ist.

 

Bisher habe ich es genauso gemacht. Die Foundation lasse ich erst mal außen vor. Entweder die Runner warten, bis das Tagesgeschäft beginnt und die Dateien aus dem Archiv geholt werden... oder sie erpressen/bestechen/zwingen jemanden, der das machen kann. Oder sie stehlen/kopieren seine Zugangsberechtigung und machen das von seinem Terminal selbst.


"Was wir brauchen ist den Opitimismus des Willens anstatt den Pessimismus des Intellekts"
Maya Göpel

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"
"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

"Alle Heldengruppen starten als Gemeinschaft des Rings und enden als Ritter der Kokosnuss"

"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"<p>

#7 42!

42!

    Spielleiter

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 253 Beiträge

Geschrieben 26. Oktober 2015 - 21:11

Wie handhabt ihr generell die Suche nach Dateien in einem Host, und wie eng seht ihr das mit den Archiven?

Bisher habe ich letztere meist außer Acht gelassen und einfach eine Probe auf Matrixssuche würfeln lassen, um eine gesuchte Datei ausfindig zu machen. Dann Matrixwahrnehmung, um eine Verschlüsselung zu entdecken, daraufhin Datei cracken und Datei editieren. Spätestens beim Cracken bricht dann aber unweigerlich Alarm aus, da es eine Angriffshandlung ist.

 

Genauso handhabe ich das auch. Dateien benutze ich relativ häufig, archiviert werden die allerdings (bisher) nie. Es würde zwar eventuell aus sicherheitstechnischen Gründen viel mehr Sinn machen, was ich aber getrost ignoriere. Schließlich möchte ich ja, dass "meine" Runner das (un)wichtige Zeug auch finden können ohne jedes Mal einen kleinen Mini-Run anstellen zu müssen, der letztlich die Story (in meinen Augen) nicht wirklich voran bringt, sondern einfach nur in die länge zieht.

Das heißt natürlich, dass es nicht mal vorkommen könnte, dass für ein oder andere Info doch mal ein extra Run nötig werden könnte.

 

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich dies ändert.  :unsure:

 

vermutlich eher nicht! Foundation-Runs klingen witzig, aber "nur" um an ein paar Daten zu kommen, die nicht das eigentliche Ziel eines Runs darstellen, wäre mit das zu zeitraubend.


  • Corpheus gefällt das

#8 Trollchen

Trollchen

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 463 Beiträge

Geschrieben 27. Oktober 2015 - 06:40

Ins Archiv würde ich unter den genannten Bedingungen bloß Daten schieben,

die niemand mehr nutzen muß.

Zum Zwischenlagern isses denke ich zu aufwendig, man kommt ja kaum noch dran.

Backups ok (wobei man die auch auf von der Matrix abgetrennten lokalen Rechnern ablegen könnte), aber über Nacht?

Gibt es überhaupt noch Bereiche mit Nachtruhe? Was ist mit Onlinebanking Kunden?

Was wenn man doch mal schnell Daten braucht?


  • Masaru gefällt das

Was nützt es, wenn wir mehrere Sprachen sprechen,
solange wir nicht die Geduld aufbringen,
einander zuzuhören...

Art van Rheyn

 

trollchen.com und auf youtube


#9 Finarfin

Finarfin

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 242 Beiträge

Geschrieben 27. Oktober 2015 - 07:04

Ich denke auch, dass das Archiv - wie ein Archiv eben - zur sicheren Endlagerung von Daten benutzt wird. Wenn z.B. im Rahmen eines Korruptionsskandals - also weil man dem Konzern nicht seinen rechtmäßigen Anteil an den Bestechungen gegeben hat - noch einmal die Bilanzen von 2071 benötigt werden usw.

 

Run-Idee für Deep-Run: Fischen Sie die Bilanzen aus dem Archiv, weil übermorgen das Inspektorenteam des Konzerngerichtshof ins Archiv geht.

 

Daten des regulären Gebrauchs - Kundendaten, Personaldateien, Forschungsdaten aktueller Forschung - werden im Host selbst liegen.



#10 BlackSnow

BlackSnow

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 14 Beiträge

Geschrieben 27. Oktober 2015 - 11:28

Vielen Dank für euer Feedback!

 

Ich denke ich werde es nun so handhaben:

In der Regel werden die Daten - wenn sie noch benötigt werden - wie bisher einfach auf dem Host liegen und wie oben erwähnt zu finden sein.

Handelt es sich tatsächlich um archivierte Daten - die z.B. zwecks höchst eingeschränkter Zugänglichkeit und erhöhter Sicherheit ins Archiv gelegt wurden - dann muss der Decker einen der folgenden Wege gehen:

  • einen Tiefenhack ausführen (aber wie gesagt, damit möchte ich mich erstmal nicht näher befassen)
  • jemanden finden, der berechtigten Zugang zu der Datei hat, und mittels Marke auf seinem Kom/Terminal, bzw. seiner aktiven Persona (?!) die Datei anfordern ("Befehl vortäuschen")
  • oder den Archivar-Agenten (Stufe=Hoststufe) mit einer Marke versehen und die Datei anfordern ("Befehl vortäuschen")

Dran kommt man an die Daten aus dem Archiv ja schon noch, man muss nur die Berechtigung dazu haben und sich der entsprechenden Sicherheitsprozedur aussetzen, um sie beim Archivar anzufordern. Das ist umständlich und für die meisten Dateien sicherlich nicht zweckmäßig, aber bei besonders wichtigen Daten könnte das durchaus gängige Praxis sein.







Auch mit einem oder mehreren dieser Stichwörter versehen: Matrix, Archiv, Dateien

Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0