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[Johktari Tiermeisterin] Goddess of the Hunt


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Schwenkgott

Schwenkgott

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Geschrieben 02. Dezember 2015 - 17:06

Ich möchte euch hier meine Tiermeisterin vorstellen, mit der ich schon einige Siege davon getragen habe. Bevor ich auf die Spielweise eingehe, zuerst einmal die Übersicht über das Deck: 
 
Attack
1 x Surging Wave
2 x Acid Ball
4 x Hurl Rock
 
Conjuration
1 x Lair
1 x Mohktari, Great Tree of Life
1 x Tanglevine
1 x Wall of Thorns
2 x Mana Flower
 
Creature
4 x Thunderift Falcon
4 x Timber Wolf
1 x Dire Wolf
1 x Redclaw, Alpha Male
4 x Bitterwood Fox
 
Enchantment
1 x Eagle Wings
2 x Hawkeye
2 x Fumble
2 x Brace Yourself
1 x Nullify
2 x Rust
1 x Rhino Hide
1 x Jinx
 
Equipment
2 x Regrowth Belt
2 x Ivarium Longbow
1 x Elemental Cloak
2 x Bearskin
1 x Wand of Healing
 
Incantation
1 x Rouse the Beast
1 x Call of the Wild
1 x Defend
2 x Force Push
2 x Teleport
2 x Knockdown
1 x Purify
2 x Dispel
1 x Purge Magic
1 x Seeking Dispel
2 x Dissolve
1 x Disarm
 
Total cost: 120 pts
 
 
Wenn ich meinen Gegner, sein Deck und seine Spielweise nicht kenne, starte ich grundsätzlich vorsichtig
Runde 1 -> 2 x Manablume
Dabei achte ich darauf, noch nicht von meiner Taktik (siehe Runde 2) zu verraten und bewege mich erstmal nur abwartend 1 Zone auf den Gegner zu. Die 2. Manablume wird erst in der abschließenden Schnellzauberphase plaziert, wenn ich gesehen habe, welche Bewegung der Gegner ausführt. Rennt er schnurstracks auf mich zu, setze ich beide Manablumen in die Ecken, sodass die Mitte auf meiner Seite frei bleibt. Verbunkert sich der Gegner hinten, ist die Plazierung der 2. Blume egal. 
 
Nun habe ich für den zweiten Zug 20 Mana zur Verfügung, was den Gegner eigentlich schon etwas vorsichtig werden lassen sollte, denn hier ist einiges möglich. Üblicherweise sehe ich auf Octgn viele Johktari Tiermeisterinnen, die hier Cervere beschwören und den Panther mit vielen Verzauberungen ausstatten. Das ist aber aus mehreren Gründen nicht wirklich eine gute Taktik mit der Tiermeisterin, da man dabei ihre Magierfähigkeiten wenig bis garnicht einsetzen kann. Ich benutze nun in der 
Runde 2 -> Verzauberung auf Tiermeisterin + Behausung 
Als Verzauberung eignen sich hier Falkenauge oder etwas defensives wie Brace Yourself oder Nashornhaut, je nachdem ob ich die Züge des Gegners bisher als bedrohlich einstufe. Falkenauge wird auf jeden Fall noch gebraucht in den nächsten Runden.
Die Behausung sollte wiederum erst in der abschließenden Schnellzauberphase plaziert werden, gerne auch nah beim Gegner. Dazu laufe ich einen Schritt (oder zwei wenn nötig) heran. Als wichtig hat sich erwiesen, die Behausung nicht in die gleiche Zone zu plazieren, in welcher sich die Tiermeisterin befindet. Vielmehr sollte die Behausung zwischen Tiermeisterin und Gegner (Gegnerischem Spawnpoint) stehen, damit die Tiere, die von nun an jede Runde hervorkriechen, als natürliches Schutzschild (hindern den Gegner) für die Tiermeisterin dienen. 
 
In Runde 3 habe ich 14 Mana zur Verfügung, sowie 2 Mana auf meiner Behausung. Da dieses Deck hauptsächlich Druck erzeugt über die Anzahl seiner Tierkreaturen, sollte die Behausung auf jeden Fall auch jede Runde ein Tier ausspucken. Hier gibts die volle Bandbreite. Günstige Füchse (3 Mana draufzahlen) bishin zu Redclaw  (14 Mana draufzahlen). Da ich aber auch beide Aktionen mit der Tiermeisterin nutzen möchte, kommen die teuren Kreaturen erstmal nicht in Frage. Oftmals wähle ich hier einen neutralen Falken, der fliegt, ist schnell und kann sobald er nächste Runde einsatzbereit ist auf so ziemlich alles reagieren. Buche also in Gedanken 4 Mana von meinen 14 Mana ab.
Durch meine Plazierung in der Runde 2 sollte ich jetzt in Runde 3 den gegnerischen Magier und alle seine Kreaturen und Beschwörungen in 2 Feldern Reichweite haben. Das läd ja förmlich dazu ein, den Bogen auszupacken und drauf zu schießen. Der Bogen wird mich 8 Mana kosten, zudem will ich Falkenauge aufdecken, was von meinen 2 verbleibenden Mana nochmal eins wegnimmt. 
Falls hier nun jemand fragen sollte, warum ich nicht den "teuren" Bogen nehme ... Der kostet 3 Mana mehr und ich finde nicht, dass sich die Mehrkosten lohnen. 
Runde 3 -> Falke (Behausung) + Bogen + Angriff
Als Ziel für meinen Bogen wähle ich hier übrigens nicht den feindlichen Magier, denn meine "Verwundete Beute" Fähigkeit kann ich mit dem nicht benutzen. Ich wähle absichtlich eine Kreatur oder sogar eine Beschwörung aus. Mit Durchdringen 1 und 6 Würfeln sollte da auf jeden Fall was bei rumkommen. 
 
Runde 4+
Die grundlegende Taktik von nun an sieht wiefolgt aus: Ich bringe jede Runde eine Kreatur mehr aufs Feld. Dabei wird von Runde zu Runde entschieden, welche Kreatur am meisten Sinn macht. Wölfe eignen sich zur Verteidigung. Füchse und Falken zum Angriff auf weiter entfernte Ziele. Wichtig ist, dass sich eure Tiere auf ein Ziel konzentrieren. Beschießt es mit dem Bogen, benutzt verwundete Beute und lasst eure Tiere den Rest erledigen. 
Dadurch, dass ich meine Tiere nicht durch Verzauberungen wie Bärenstärke verbessere (sondern alleine auf die Masse setze), sind sie keine attraktiven Ziele für den Gegner. Meine Tiermeisterin kann bei Bedarf ihre Rüstung schnell erhöhen und ebenfalls zum unattraktiven Ziel werden. Da die Tiermeisterin jede Runde eine Menge Schaden mit dem Bogen austeilen kann, lenkt sie gleichzeitig auch von der Behausung ab, aus der die Tiere herauskommen. 
Letztlich sollten die gegnerischen Kreaturen schneller vernichtet werden als sie gerufen werden können ... und das bei minimalem Manaaufwand (Fernkampf- und Nahkampfangriffe). Falls einmal mehr Feuerkraft nötig ist, verfügt das Deck über Angriffszauber wie 4 x Hurl Rock, der dank Falkenauge mit 6 Würfeln einschlägt (6 Würfel mit dem Bogen, 6 Würfel mit dem Steinchen ist vorallem gegen gegnerische Flieger nicht zu verachten). Nach einigen erfolgreichen Runden sollte der Gegner schnell ins Hintertreffen geraten und aufgrund mangelnder Kreaturenverteidigung mehr und mehr zu einem lohnenden Ziel werden. Ob er letztlich aufgibt oder den Staub der Arena frisst, spielt keine Rolle  B)
 
Weitere Möglichkeiten des Decks?
1) Es sind 2 x Niederschlagen eingepackt. Damit kann man Flieger vom Himmel holen oder Verteidiger ausschalten. Beides macht nur Sinn, wenn man sie dann auch angreift und in einer Runde umhaut. 
2) Gerade am Anfang ist es wichtig, dass kein Tier draufgeht, damit eine kritische Masse über die Runden erreicht werden kann. Befüchte ich einen Angriff auf ein Tier (manche Tiere eignen sich halt doch ganz gut um sie mit einem einzigen Angriff umzuhauen), benutze ich Fumble auf den Gegner (Einleitende Schnellzauberphase!). Der Angriff schlägt damit fehl und kein Schaden wird ausgeteilt. 
3) Ein Heilungszauberstab liegt bereit um lästige Zustände wie Schwäche oder Verrotten zu entfernen.
4) Zur Heilung gibt es 2 Regenerationsgürtel (Feind muss auf 1 Reichweite rankommen zur Auflösung, das sollte dann das Feld der Behausung sein. Aber eigentlich möchte kein Gegner in diesem Feld sein, wegen der vielen bösen Tiere). Die Tiere können mit dem Mohktaribaum am Leben gehalten werden. Der eignet sich besonders für die Behausungszone. 
5) Ist ein Tier in der Behausungszone angeschlagen und könnte vernichtet werden, kann ich nächste Runde ein neues herbeirufen und über Verteidige (tolle neue Formel) das andere Tier schützen lassen. 
6) Verrosten und Säurekugel verringern die Rüstung bei schwer gepanzerten Zielen. 
7) Dornenstoß hilft den feindlichen Magier anzugreifen. Falken sowie Füchse können unbeschadet durch die Dornenwand laufen und angreifen.
8) Nette Synergien können entstehen zwischen Redclaw und den Füchsen/Timberwölfen. Sie sollten immer zusammenarbeiten. Daher versuche ich Redclaw auf jeden Fall am Leben zu halten, sodern er beschwören ist. Einen fliegenden Redclaw anzugreifen ist schon mal gar nicht mehr so einfach. 
 
Was kann schiefgehen?
1) Gegen einen Nekromanten oder andere nichtlebende Kreaturen: Das macht das ganze schieriger aber nicht unmöglich. Man muss auf Verwundete Beute verzichten und teilt daher weniger Schaden aus. 
2) Der Bogen wird aufgelöst. No Problemo Baby, auf Abstand gehen (die Behausung zwischen sich in den gegnerischen Magier bringen) und den 2. Bogen auspacken. Eventuell auch mit Nullify sichern. Wird auch der zweite aufgelöst, nutze ich zwei Angriffszauber pro Runde oder beschwöre noch ein Tierchen mit der vollen Aktion hinzu. 
3) Der Gegner greift die Tiermeisterin mit Angriffszaubern am laufenden Band an. Das Deck verfügt über genügend Verteidigungskarten wie Brace Yourself, Nashornhaut, Elementarumhang, Bärenhaut und Regenerationsgürtel. 

Bearbeitet von Schwenkgott, 02. Dezember 2015 - 17:16 .

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#2 BigNic

BigNic

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Geschrieben 03. Dezember 2015 - 23:01

Um mal die Diskussion in Schwung zu bringen:
Mohktari fand ich grundsätzlich immer schwierig zu spielen. Wie verhinderst du es dass sich das Spiel in einer komplett anderen Ecke abspielt?
1x Nullify ist mir persönlich zu wenig.
Wie setzt du Fumble ein? Hab ich persönlich noch nie versucht. Vll von mir unterschätzt wie Jinx damals.

Grundsätzlich find ich das Deck gut. Solide. Sicherlich gut für ein Turnier geeignet wenn man nicht weiß was kommt. Viele Möglichkeiten. Noch eine Frage: Wie würdest du gegen ein Zombieschwarm reagieren?

Habt Spaß am Spiel!

Mage Wars in Berlin: http://www.foren.peg...wars-in-berlin/


#3 Schwenkgott

Schwenkgott

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Geschrieben 04. Dezember 2015 - 14:09

Da ich den Lair normalerweise sehr offensiv direkt vor den Gegner setze (damit meine schnellen Kreaturen in einem Zug alles erreichen können), ist die gleiche Zone - also Mitte in der Gegnerhälfte - auch eine gute Zone für den Baum. Falls eine Kreatur von mir angeschlagen ist, kann ich sie dorthin zurückziehen und sie von den anderen per Guard verteidigen lassen. 

 

Ich brauche nicht mehr Nullify, da ich mit dem Deck sehr offensiv spiele, sobald der Lair steht. Mana zur Verteidigung wird nur ausgegeben, um ein wenig Rüstung anzubringen, falls das überhaupt mal nötig ist. Daher wird ein defensives Nullify allenfalls mal zum Schutz gegen Dissolve benötigt. Viel eher setze ich das offensiv ein, um zu verhindern, dass sich der Gegner verzaubert oder wegteleportiert. Die beiden Magieraktionen die ich habe nutze ich also lieber für Bogenangriffe und Angriffszauber. 

 

Fumble ist sehr hilfreich gegen Buddy-Builds wie Druide + Bär oder Hexer + Blood Reaper. Fumble skaliert mit dem Ziel! Je stärker das Ziel ist, desto mehr Mana muss man auch ausgeben. Man kann davon aber sehr viel profitieren. Wenn der Gegner initiative hat und ein mit Bärenstärke gebuffter Bär steht in der Zone meiner Behausung, dann kann das schon wehtun, ganz gleich ob er auf die Beschwörung oder eine Tierkreatur schlägt. Nehme ich ihm aber die Aktion (und habe in der nächsten Runde sogar noch Initiative), dann kann der Bär erstmal ne ganze Weile nichts machen und ich habe viele Aktionen um ihn ganz unschädlich zu machen (Acidball, 2 Bogenangriffe und 1 Angriffszauber)

 

Gegen einen Zombieschwarm würde ich wohl etwas defensiver spielen, dennoch aber die grundsätzliche Taktik beibehalten. Versuchen die Zombies schneller umzuhauen als sie beschworen werden. Viel mit Guard arbeiten, damit Bloodthirsty nicht in vollem Ausmaß eingesetzt werden kann und sowieso eher erstmal die Falken angreifen lassen, denn gegen die haben die Zombies nicht viel zu melden. Zombies sind dann verwundbar, wenn man viele Würfel auf sie würfeln kann (durchschnittlich brauchst du doppelt so viele Würfel wie der Zombie Hitpoints hat).


Bearbeitet von Schwenkgott, 04. Dezember 2015 - 14:10 .

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#4 Miroque

Miroque

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Geschrieben 10. Dezember 2015 - 01:51

Also, sehr interessantes Deck! Besonders gefällt mir die thematische Umsetzung der aggressiven Fernkämpferin aus dem Hintergrund, während vorne Wölfe, Füchse und Falken im Rudel jagen. Du scheinst auch kein Problem damit zu haben, falls der gegnerische Magier die Tiere ignoriert und in deine Zone kommt, sodass der Bogen schwächer wird?

 

Noch ein paar Anregungen/Fragen:

 

> Der teurere Jagdbogen kostet dich zwar mehr Mana, aber auch den Gegner beim Auflösen. Zudem schluckt er weniger Zauberbuchpunkte, und sein Extra-Effekt sollte durch die vielen Tieren doch einsetzbar sein, oder?

> 2x Niederschlagen scheint mir recht viel, schließlich hast du Falken, Bogen und Angriffszauber gegen Flieger. Könntest auch nen Luftwirbel aufnehmen, der auch vom Falkenauge profitiert. Gegen Wachen wäre vielleicht auch "Flink wie ein Mungo" überlegenswert (guter Deal in Sachen Zauberbuchpunkte und dauerhaft z.B. an Redclaw schon recht nervig).

> Interessant, dass du der Bärenfellrüstung weiteren Exemplaren von Nashornhaut oder z.B. der Sturmdrachenhaut den Vorzug gibst. Letztere könnten vor Luft-Zauberern und ihren Schwindling/Betäubt machenden Angriffen schützen; Frostschutz der Bärenfellrüstung bringt ja noch nichts. Nashornhaut hingegen kostet ein Mana weniger als Rüstung.

> Hätte mehr "Ruf der Wildnis" und vielleicht 1-2x Todgeweiht erwartet, um z.B. den Effekt der Verwundeten Beute noch zu verstärken.

> Da du ja willst, dass deine Tiere nicht frühzeitig sterben: Vielleicht Behausung etwas defensiver spielen und die "Armee" im Hintergrund aufbauen bzw. den Gegner kommen lassen? Sonst kann man ja schön Stück für Stück mit z.B. Luftwirbeln gegen die Falken vorgehen.

> Ich würde statt einem der beiden Regenerationsgürtel Nachwachsen wählen; das wäre flexibler, um z.B. auch Redclaw aus der Patsche zu helfen.

> Der Heilungszauberstab ist ohne Schmiede immer recht langsam, finde ich. Stattdessen vielleicht Reinigung, die sich z.B. auch gut zum Zunichte machen-Check eignet, wenn das Mana für Tierbeschwörungen draufgegangen ist?

 

PS: Schön, dass du hier für's Forum Battlegrounds- und Academy-Karten noch rausgelassen hast. ;)


Bearbeitet von Miroque, 10. Dezember 2015 - 01:52 .


#5 Schwenkgott

Schwenkgott

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Geschrieben 10. Dezember 2015 - 09:17

Da sprichst du ein paar sehr gute Punkte an. Ich will mal versuchen sie zu beantworten.

Es ist durchaus wichtig, dass der Ivarium Langboen nur 8 Mana kostet. Gerade wenn man die Behausung gestellt hat, sollte man sie jede Runde nutzen. Füchse und Falken am Anfang sind in Ordnung, aber ich finde man beschneidet sich zu sehr, wenn man nicht das Mana hat, um auch eventuell einen Timberwolf zu spielen. Gleichzeitig möchte man aber auch jede Aktion des Magiers sinnvoll nutzen und nicht verfallen lassen.
Zudem kann es auch schwer sein den 11 Mana Bogen überhaupt mit seiner Speziellen Fähigkeit einzusetzen. Immerhin muss man ein Tier zuerst angreifen lassen, was dem Ziel die Chance gibt sich so zu positionieren, dass überhaupt kein Bogenangriff möglich ist.
Daher ist mir der Ivarium Langbogen lieber.

Niederschlagen ist ein sehr effektiver und oftmals unterschätzter Zauber. Wenn ich mit dem Bigen angreife, spare ich das Mana, das ich in der Behausung einsetzen will. Wenn ich hier eine starke Tierkreatur spiele, dann bleibt mir für den Schnellzauber nicht mehr viel Mana übrig. Niederschlagen ermöglicht es mir, Wache, Verteidigungen und Flieger auf einmal auszuschalten und für meine Tiere angreifbar zu machen, was besonders wichtig ist, wenn man mit Verwundeter Beute spielt. Engel, Panzerguarde und Gargoyles in einer Runde zerlegen? Kein Problem.

Die Bärenhautrüstung benutze ich 2 mal, da ich mit einem simplen Austauschen 2 Verrostend-Marker loswerden kann, sofern ich Nashornhaut noch nicht aufgedeckt habe. Da sie nur 1 Zauberbuchpunkt kostet und mir die Resistenzen egal sind, brauche ich da nichts anderes.

Todgeweiht hatte ich mal drin, habe es aber nicht wirklich oft benutzt. Der Grund dafür ist, dass es an Manaverschwendung grenzt es zu benutzen. Kreaturen sterben auch so schon schnell genug und beim gegnerischen Magier muss ich die Magierbindung zahlen. Zudem schränkt mit todgeweiht auch wieder ein, da ich dann genau dieses Ziel angreifen sollte. Das Deck baut aber auf Flexibilität. Zudem kann ich das Mana besser einsetzen, z.b. ein Steinchen werfen, da ich eh Falkenauge benutze.
Ruf der Wildnis belässt mir diese Flexibilität und ich nutze es für gewöhnlich, wenn ich mich umpositioniere und den Bogen nicht nutzen kann.

Wie eingangs erwähnt stelle ich die Behausung absichtlich weit nach vorne als eine Art natürlichen Schutz, zwischen mich in den Gegner. Auch ist wichtig, das schnelle Kreaturen von dieser Zone alle Beschwörungen des Gegners erreichen können.
Ich denke gerade als TiermeisterIn kann man nicht darauf spielen den Gegner kommen zublassen. Im Zweifel hat jeder andere Magier Fernkampfkreaturen oder kann Beschwörungen hinten bei sich aufstellen, die mich eh aus der Reserve locken. Daher möchte ich ihm das direkt verbauen.

Regenerationsgürtel finde ich hier besser da der Gegner bis auf 1 Feld rankommen muss, um ihn aufzulösen. Und wer möchte schon mitten unter Tieren stehen? Wenn ich Redclaw am Leben halten möchte, dann verleihe ich ihm Flügel. Das sorgt dafür dass der Gegner viel Mana investieren muss um ihn zu besiegen. Nachwachsen auf der anderen Seite kann auch dazu führen, dass Redclaw ein umso lohnenderes Ziel wird (das man weiterhin leicht angreifen kann). Der Manaverlust für mich wäre immens.

Reinigung könnte noch rein, ich habs bisher aber nie gebraucht und vermisst. Wenn ein Tier mal was abbekommt, ist das nicht so tragisch. Ich beschwöre lieber ein neues, statt auf das alte Mana zu verbrauchen. Je mehr Tiere, desto mächtiger wird Verwundete Beute.

#6 Schwenkgott

Schwenkgott

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Geschrieben 10. Dezember 2015 - 09:18

Doppelpost

Bearbeitet von Schwenkgott, 10. Dezember 2015 - 09:19 .


#7 Mutter

Mutter

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Geschrieben 10. Dezember 2015 - 09:58

Was mir dann dem Deck hervorragend gefällt, ist, dass es zwei Archetypen von Magiern, die ich benutze (aggressiven Solo-Johktari und Rush-Beastmaster) miteinander kombiniert, und das ist in jedem Fall spannend.

Werde ich in der einen oder anderen Form sicher auch demnächst mal ausprobieren.



#8 Almighty

Almighty

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Geschrieben 14. Dezember 2015 - 00:33

Ich werde das Deck unbedingt das nächste Mal ausprobieren, gefällt mir gut!

Aber was machst du, wenn dein Gegner deine Behausung mit Machthämmern bearbeitet?

Dein Deck ist ja schön auf Schwarm angelegt, zwei gut gesetzte Hämmer oder ähnliches und du darfst deine Aktionen

selbst darauf verwenden Kreaturen zu spielen.

Klar, der Gegner setzt selbst Mana und Aktionen ein und "verschwendet" sie an der Behausung, aber dann?

Ist der Plan dann, den Magier in dieser Zeit zu überrennen? Sind deswegen so viele günstige Kreaturen im Deck?

Wäre ein Kreaturen-Ring da nicht eine Exit-Strategie? Immerhin musst du statt deine Bogenangriffe durchzuführen

dann Kreaturen beschwören. Ist ja auch keine Kreatur dabei, die abfangen kann. Was ist also kurz und knapp Plan B?



#9 Schwenkgott

Schwenkgott

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Geschrieben 14. Dezember 2015 - 06:25

Mit einem Kreaturenring würde ich zwar Mana sparen, das ist aber nicht entscheidend. Eine Behausung frisst druchschnittlich 3 Machthämmer. Sogar 2 Machthämmer und ein Nahkampfangriff genügen nicht. Sollte die Behausung wirklich zuerstört werden, verbraucht mein Gegner mehr Mana und mehr Aktionen als ich zum Aufstellen benutzt habe. Zudem habe ich 1-2 Kreaturen aufs Spielfeld gebracht. Ich denke, in einer weiteren Auseinandersetzung bin ich klar bevorteilt. 

In einer solchen Situation würde ich wohl erstmal auf den Bogen verzichten und versuchen mit Angriffszaubern und den verbleibenden Tieren den Gegner unter Druck zu setzen, vielleicht ein wenig Mana zu sparen, um alsbald neue stärkere Kreaturen zu beschwören.

 

Die günstigen Kreaturen sind im Deck, da sie schnell sind. Sie ermöglichen es mir, mit der Behausung innerhalb einer einzigen Runde jede Zone in der Arena zu bedrohen (und eventuell auch dem Gegner auszuweichen, der diese kleinen Tiere dann in diesen abgelegenen Zonen nicht direkt im Nahkampf angreifen kann).






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