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Meine Hausregeln - Hot or Not?


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81 Antworten in diesem Thema

#1 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 12:47

Hi

 

Ich möchte diesen Thread gerne dazu nützen, meine benützten bzw. ausgedachten Hausregeln von euch bewerten und/oder verbessern zu lassen.

Ihr seid gerne eingeladen, auch eure Hausregeln hier zu präsentieren!

 

Als erstes möchte ich anmerken, dass ich in der Regel Hausregeln nur für Situationen verwende, die die offiziellen Regeln gar nicht abbilden. Nur in seltenen Fällen ersetze ich die offziziellen Regeln durch Hausregeln.

 

Dieses hier ist einer dieser Fälle:

 

Die Regelung, dass man um den Bonus durch Deckung zu erhalten, eine Einfache Handlung investieren muß, finde ich nicht nur wenig einleuchtend, sondern auch umständlich geregelt. Deshalb spielen wir in meiner Runde mit einer Hausregel:

 

Teildeckung/Gute Deckung:

  • Ein Ziel, dessen Körper für einen Schützen entsprechend verdeckt ist (Teildeckung/Gute Deckung) erhält automatisch den +2/+4 Bonus auf die Verteidigungsprobe. Wenn er aus dieser Deckung hervorschießt, erhält er dafür ebenfalls entsprechend einen -2/-4 Malus. Fertig...!

 

 

Folgende 2 Hausregeln sind bisher nur theoretisch und habe ich in der Praxis noch nicht angewendet:

 

Mit den offiziellen Regeln können die Spieler Türen zerstören oder die Schlösser knacken. Aber das einfache aufbrechen mit einem Brecheisen bzw. das aufbrechen durch dagegenwerfen fehlt. Hier meine Idee für eine Hausregel:

 

Türen mit Brecheisen aufbrechen:

  • Erfolgsprobe mit *STRx2 gegen einen Schwellenwert in Höhe der Stufe des Schlosses.
  • *Das Brecheisen verdoppelt lt. GRW die STR des Charakter.

 

Türen mit der Schulter aufbrechen:

  • Erfolgsprobe mit KON+STR gegen einen Schwellenwert in Höhe der Stufe des Schlosses.
  • Jeder Versuch verursacht Geistigen Schaden in Höhe des Panzerungswert der Türe.
  • Schadenswiderstand mit KON + Panzerung des Charakter

Im zweiten Fall bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht anstatt der Stufe des Schlosses die Strukturstufe der Türe als Schwellenwert nehmen sollte. Allerdings hängt die Stabilität der Türe gegen aufbrechen mit der Schulter imho eher an der Qualität des Schloss/Scharniere als am Material der Türe.


Bearbeitet von Corpheus, 15. Januar 2016 - 12:48 .

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"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

 

"Alle Heldengruppen starten als Gemeinschaft des Rings und enden als Ritter der Kokosnuss"

 

"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"

 

 


#2 Twonki

Twonki

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 14:00

Panzerungswert der Türe?

Also ich denke ich weiß was du meinst, aber das will ich doch nicht so in Stein gemauert sehen :D

Könnte ja auch eine Krasse Türe sein mit schlechtem Schloss. Dann killt man sich selber drann. 


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Kosmische Beratung ist eine Pseudowissenschaft und Erfolg kann NICHT garantiert werden, Rückerstattungen ausgeschlossen.


#3 42!

42!

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 16:11

Teildeckung/Gute Deckung:

  • Ein Ziel, dessen Körper für einen Schützen entsprechend verdeckt ist (Teildeckung/Gute Deckung) erhält automatisch den +2/+4 Bonus auf die Verteidigungsprobe. Wenn er aus dieser Deckung hervorschießt, erhält er dafür ebenfalls entsprechend einen -2/-4 Malus. Fertig...!

 

Ich glaube ich verstehe, diese erste Hausregel nicht richtig. Warum erschwert die Deckung für den dahinter befindlichen Charakter den Angriff? Bei mir gibt es den Deckungsbonus natürlich nur dann, wenn auch tatsächlich eine Deckung da ist (z.B. eine kleine Mauer). Um sich hinter selbige zu kauern wird im Zweifel die Einfache Handlung „in Deckung begeben“ benötigt. Ist diese Deckung gar nicht da, gibt es auch keinen Bonus dafür und die Handlung kann schlicht nicht genutzt werden.

Ist der Charakter nun hinter dieser Deckung und feuert aus dieser hinaus, verstehe ich gerade nicht, warum ihm das schwerer fallen sollte, als wenn die Mauer nicht da wäre.

 

Steh ich gerade auf dem Schlauch?

 

Die anderen beiden Regeln finde ich grundsätzlich nachvollziehbar und handhabe das ähnlich (Aufbrechen von Dingen mit Kuhfuß), wobei ich die Beschaffenheit der Tür mit einbeziehe, was nutzt das beste Schloss, wenn die Tür drum herum aus Pappe ist? Ich gebe aber zu, dass ich hier keine festen Schwellenwerte verwende, sondern immer eher aus dem Bauch heraus entscheiden, ob der Wurf ausgereicht hat oder nicht (so häufig kommt das jetzt auch nicht vor, da kompetente Schloss-Knacker vorhanden sind).

 

Eventuell sollte einfach das schwächere von beiden (Schlossstufe/ Strukturstufe) als Schwelle Verwendung finden?!

 

 

Noch etwas in eigener Sache (Sorry, für das okkupieren Deines Beitrages, aber thematisch passt es zu "Hausregeln")

 

Benutzt eigentlich jemand eine Hausregel für Wahrnehmungswürfe?

 

Wenn ich die tatsächlichen Regeln anwende, artet das meiner Meinung nach in Würfelorgien aus, wenn es darum geht unterschiedliche Dinge wahrnehmen zu können. Beispiel: Die Runner durchforsten einen Ort auf der Suche nach irgendwelchen Hinweisen. Zu finden gäbe es eine kleine Abhördrohne (Wanze), eine Waffe unter dem Kopfkissen und ein achtlos weggeworfenes Stück Papier (nehmen wir einfach mal an, sowas würde noch benutzt).

Jedes dieser Objekte brächte (soweit ich das im Kopf habe) jeweils einen unterschiedlich Modifikation auf den Würfelpool mit sich. Wie geht ihr damit um? Lasst ihr dann tatsächlich auf jeden Gegenstand separat mit unterschiedlichem Pool würfeln? Welchen Modifikation wendet ihr an, wenn das alles in einer Probe abgehandelt werden soll (um mehrere Würfe zu vermeiden?).

 

Ich arbeitet derzeit einfach mit unterschiedlichen Schwellenwerten, lasse den Pool aber gleich, was mir aber nicht wirklich gefällt, da so wiederum teilweise absurde Schwellenwerte zustande kommen, welche mitunter ja viel schwerer zu erreichen sind, als z.B. einen Erfolg mit wenigen Würfeln. (Von den Grenzen durch das Limit mal ganz abgesehen).



#4 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 16:42

Ich glaube ich verstehe, diese erste Hausregel nicht richtig. Warum erschwert die Deckung für den dahinter befindlichen Charakter den Angriff? Bei mir gibt es den Deckungsbonus natürlich nur dann, wenn auch tatsächlich eine Deckung da ist (z.B. eine kleine Mauer). Um sich hinter selbige zu kauern wird im Zweifel die Einfache Handlung „in Deckung begeben“ benötigt. Ist diese Deckung gar nicht da, gibt es auch keinen Bonus dafür und die Handlung kann schlicht nicht genutzt werden.

Ist der Charakter nun hinter dieser Deckung und feuert aus dieser hinaus, verstehe ich gerade nicht, warum ihm das schwerer fallen sollte, als wenn die Mauer nicht da wäre.

 

 

Das hervorschießen hinter zb. einer Mauer schränkt das Sichtfeld/Bewegungsfreiheit gewissermaßen ein. Je mehr man sich in Deckung befindet, umso mehr ist man eingeschränkt. Wenn ich mich recht erinnere, war es so oder so ähnlich bereits in älteren Editionen geregelt.

 


 

Um sich hinter selbige zu kauern wird im Zweifel die Einfache Handlung „in Deckung begeben“ benötigt

 

Diese Einfache Handlung mußt du lt. Regeln IMMER ablegen. Sonst gibts den Deckungsbonus nicht. Dh. eine Person hinter einem Auto, von der man nur die Hälfte sieht, profitiert nur dann von Teildeckung, wenn sie die Handlung "In Deckung gehen" ausführt.

 

 

Die anderen beiden Regeln finde ich grundsätzlich nachvollziehbar und handhabe das ähnlich (Aufbrechen von Dingen mit Kuhfuß), wobei ich die Beschaffenheit der Tür mit einbeziehe, was nutzt das beste Schloss, wenn die Tür drum herum aus Pappe ist?

 

Wenn die Tür drumrum aus Pappe ist, sollten die Runner die Türe zerstören/ein Loch hinein schlagen. Aber dieser Fall ist durch die Regeln für Barrieren (zerstören) abgedeckt. Letztendlich hängt es an der Entscheidung der Runner: Türe aufbrechen oder Einschlagen... wenn es für das aufbrechen eine feste Hausregel gibt, können die Spieler das dann imho besser abschätzen was sinnvoller ist. Außerdem eine gute Gelegenheit, eine passende Wissensfertigkeit: Materialkunde (oder bei Sicherheitstüren zb. Sicherheitstechnik) zum Einsatz zu bringen.

 

 

Noch etwas in eigener Sache (Sorry, für das okkupieren Deines Beitrages, aber thematisch passt es zu "Hausregeln")

 

Benutzt eigentlich jemand eine Hausregel für Wahrnehmungswürfe?

 

Wenn ich die tatsächlichen Regeln anwende, artet das meiner Meinung nach in Würfelorgien aus, wenn es darum geht unterschiedliche Dinge wahrnehmen zu können. Beispiel: Die Runner durchforsten einen Ort auf der Suche nach irgendwelchen Hinweisen. Zu finden gäbe es eine kleine Abhördrohne (Wanze), eine Waffe unter dem Kopfkissen und ein achtlos weggeworfenes Stück Papier (nehmen wir einfach mal an, sowas würde noch benutzt).

Jedes dieser Objekte brächte (soweit ich das im Kopf habe) jeweils einen unterschiedlich Modifikation auf den Würfelpool mit sich. Wie geht ihr damit um? Lasst ihr dann tatsächlich auf jeden Gegenstand separat mit unterschiedlichem Pool würfeln? Welchen Modifikation wendet ihr an, wenn das alles in einer Probe abgehandelt werden soll (um mehrere Würfe zu vermeiden?).

 

Zu deinem konkreten Beispiel:

Ich hätte die Spieler nur für die Wanze und das achtlos weggeworfene Papier würfeln lassen. Dh. jeder Spieler würfelt 2 mal... mit unterschiedlichem Pool. Die Pistole hätten sie automatisch entdeckt, wenn einer das Bett durchsucht.

 

Eine Möglichkeit wäre auch eine Teamwork-Probe gewesen. Nur weniger Würfelei wäre das auch nicht.

 

 

Ich arbeitet derzeit einfach mit unterschiedlichen Schwellenwerten, lasse den Pool aber gleich, was mir aber nicht wirklich gefällt, da so wiederum teilweise absurde Schwellenwerte zustande kommen, welche mitunter ja viel schwerer zu erreichen sind, als z.B. einen Erfolg mit wenigen Würfeln. (Von den Grenzen durch das Limit mal ganz abgesehen).

 

Das ist irgendwie sinnvoll. Es ist hilfreich, schon bei der Vorbereitung des Runs für die entsprechenden Gegenstände die Schwellenwerte und bekannten Modifikatoren zu notieren. Dann geht es zumindest etwas schneller.

 

Die Modifikatoren weglassen, ist auch nicht unbedingt der Idealweg. Gerade die Umweltmodifikatoren finde ich wichtig. Wenn sich ein Runner zb. extra mit Restlichtverstärkung ausrüstet, möchte er diesen Vorteil auch mal im Spiel einsetzen. Wenn ich jetzt jedesmal die Beleuchtungsmodifikatoren ignoriere, macht das dem Spieler wenig Spaß.


"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

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#5 Hetzer

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 17:27

Oder man nimmt eine Probe mit mehreren Schwellenwerten

1 Erfolg

x gefund

2 erfolge

zusätlich y gefunden

 als einfaches Beispiel.



#6 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 15. Januar 2016 - 17:35

Eine weitere Hausregel... in Ermangelung konkreter Regeln im GRW:

  • Um das Gehäuse einer Kamera, eines Kommlinks oder sonst eines Gerätes zu öffnen um zb. eine Direktverbindung herzustellen, muß der Charakter folgende Probe ablegen:
  • Ausgedehnte Probe auf Schlosser + Geschicklichkeit [Körperlich] (Gerätestufe x 2, 1 Kampfrunde)

 

Inspiriert hat mich dazu die Regel zum öffnen von Magschloss Gehäuse.


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#7 Lyr

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Geschrieben 16. Januar 2016 - 00:28

Teildeckung/Gute Deckung:
  • Ein Ziel, dessen Körper für einen Schützen entsprechend verdeckt ist (Teildeckung/Gute Deckung) erhält automatisch den +2/+4 Bonus auf die Verteidigungsprobe. Wenn er aus dieser Deckung hervorschießt, erhält er dafür ebenfalls entsprechend einen -2/-4 Malus. Fertig...!

 

Halte ich nicht für sinnvoll. Sicherlich wenn man so hinter der Deckung steht das man nur begrenzt um die Deckung hervorschauen kann wäre der Malus sinnvoll.

 

Aber normaler weise hält man die Waffe ja so über die Deckung das das die Schusslinie von der Deckung nicht beeinflusst wird. 

5tw77u53.jpg

 

Anders wäre es wenn das Ziel durch die Deckung ebenfalls verdeckt wäre dann kann man dafür einen Malus geben. 


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#8 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 10:24

Und welchen Sinn macht bei diesem Setting die Handlung "In Deckung gehen", wenn sich der Char bereits mit seiner Bewegung in die Position hinter die Kiste bewegt hat?

 

Gerade von den Befürwortern der 4. Edi wundert mich die generelle Ablehnung. Denn auch in der 4. Edi gab es den Malus für den Angreifer für das schießen aus Deckung.

 

Aber egal... in meiner Runde funkt das gut. Besser als eine Handlung für die Deckung auszugeben, die eh jeder vergisst.


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#9 Medizinmann

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 10:47

also ....

hmmm

#Ich würde einem Char der in 1/2 Deckung ist keinen Abzug mit der Waffe geben (die ist dann ausserhalb der Deckung)

und einem Char der in voller Deckung ist -2 oder -3 für das "um die Ecke Schiessen" geben.

Mit Smart dann -0 oder -1 .

Aber Ich bin ja auch Spielerfreundlicher als Du.Rein rechnerisch bringt deine Hausregel dem Spieler gar nix +2 für -2 und dann dafür noch mit der Aktion zahlen.... Näääh, dann lieber dumm rumstehen und richtig austeilen, darauf läuft es dann doch hinaus, oder muss man bei dir nach deiner Hausregel NICHT die Aktion ausgeben ?

DANN wäre es im besten Fall .....Sinnlos)

Ich würde einem Char, der auch hinter  Deckung ist nicht extra verlangen die Aktion in Deckung gehen auszugeben.

Das wären so meine (Haus)regeln die Ich gerade aus dem Ärmel schüttel'

 

mit viel zu nettem Tanz

Medizinmann


Bearbeitet von Medizinmann, 18. Januar 2016 - 10:50 .

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#10 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 11:06

Rein rechnerisch bringt deine Hausregel dem Spieler gar nix +2 für -2 und dann dafür noch mit der Aktion zahlen....

 

Abgesehen davon, dass nicht alles dem "rechnerischen Vorteil" dienen muß, deckt dein Beispiel nur den Fall ab, in dem beide, Schütze UND Ziel sich in Deckung befinden. In diesem Fall profitieren beide im gleichen Maß von der Deckung und unterliegen beide im gleichen Maß der Behinderung durch die Deckung.

 

 

... oder muss man bei dir nach deiner Hausregel NICHT die Aktion ausgeben ?

 

Nein. Denn diese Aktion hat bei mir mehr als nur doofe Ohren.

 

Teildeckung/Gute Deckung:
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Um es in den Worten der 4. Edition zu sagen:

 

"Sometimes cover limits a character’s ability to see the action and obstructs
his view of his target(s), even when he moves quickly out from
behind cover to shoot.
If the Attacker benefits from Good Cover, or
his cover obscures his view, apply a –2 dice pool modifier to any attacks."

 

Mein Grundgedanke ist, je größer die Deckung um so größer der Abzug beim schießen.


Bearbeitet von Corpheus, 18. Januar 2016 - 11:11 .

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#11 Medizinmann

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 12:34

Abgesehen davon, dass nicht alles dem "rechnerischen Vorteil" dienen muß, deckt dein Beispiel nur den Fall ab, in dem beide, Schütze UND Ziel sich in Deckung befinden.

 

ähh nein, da hast Du mich missverstnden

in dem Beiispiel hab Ich nur den Schutzen an sich betrachtet

er ist in 1/2 Deckung bekommt +2 für die Deckung, aber -2 um aus der 1/2 Deckung herauszuschiessen

Also lohnt es sich rechnerisch nicht für Ihn ( +2/-2)

Also läuft es darauf hinaus (wenn man nachrechnet einfach stehen zu bleiben  und zu hoffen mehr Erfolge zu haben als der Gegner um mehr auszuteilen als einzustecken...

Ist ImO eine doofe Situation , da ich es lieber habe durch gute (evtl sogar coole ) Aktionen die Situation nutzen zu können

Wenn Ich /mein Char nix davon habe, kann Ich es auch sein lassen,

 

Nein. Denn diese Aktion hat bei mir mehr als nur doofe Ohren.

 

OK, das ist ja was :)

Dann ist man mit deiner Hausregel als Char auf 0 (siehe oben) rein Rechnerisch

 

 

"Sometimes cover limits a character’s ability to see the action and obstructs
his view of his target(s), even when he moves quickly out from
behind cover to shoot.
If the Attacker benefits from Good Cover, or
his cover obscures his view, apply a –2 dice pool modifier to any attacks."

 

Mein Grundgedanke ist, je größer die Deckung um so größer der Abzug beim schießen.

 

aber wie man bei den Strichmännchen da oben sieht ist die Sicht bei 1/2 Deckung nicht verborgen und der 1/2 gedeckte kann ganz normal feuern.

Wenn er voll hinter der Wand steht und nur die Waffe (mit Smart ) rausgucken läßt

Dann gebe Ich dir/der 4ten Ed völlig Recht, dann sind die -2 (sogar -3 weil Pistole im Winkel halten ist nicht angenehm)

gerechtfertigt

 

mit gerechtfertigtem Tanz

Medizinmann


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#12 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 13:27

Hmm...

 

Teildeckung/Gute Deckung:

  • Ein Ziel, dessen Körper für einen Schützen entsprechend verdeckt ist (Teildeckung/Gute Deckung) erhält automatisch den +2/+4 Bonus auf die Verteidigungsprobe.
  • Ein Schütze, der aus "Guter Deckung" hervorschießt, erhält einen -2 Modifikator.

 

Eher so?


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#13 Medizinmann

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Geschrieben 18. Januar 2016 - 13:35

ist ImO besser, einfacher und bringt dem Char auch was

 

JahtaHey

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#14 Corpheus

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Geschrieben 14. März 2016 - 08:28

Während der letzten Spielsitzung kam es zu der Situation, dass die Runner eine schlafende Person mit einem Chloroform getränkten Tuch betäuben wollten. Da es sich dabei aber um einen 2m großen, mit Kunstmuskeln verstärkten Ex-Catcher handelte, wollte ich das nicht einfach mit einem Satz durchwinken.

 

Was für Proben hättet ihr dafür verwendet? Welchen regeltechnischen Ablauf verwendet??


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#15 Medizinmann

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Geschrieben 14. März 2016 - 08:37

1.

Anschleichen (mit Schleichen Probe Vs modifizierte Wahrnehmungsprobe ( -6 ? ) des Schlafenden)

2.

Überraschungsangriff ( Möglichkeit für "gezielten Angriff "mit +2 Schaden )

3.

Wenn der Wrestler dann noch nicht ko ist

Ini würfeln

4.

Kampfmods ( Wrestler -2 weil er liegt , evtl - ( 2 ? ) wegen Decke, Verletzungsmods, Angreifer +2 wegen besserer Position)

 

Hough!
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