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(Fanfiction) Era Borealis

Shadowrun Fanfiction

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3 Antworten in diesem Thema

#1 Das_Flo

Das_Flo

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Geschrieben 08. Juni 2016 - 10:07

Hier wird der Erste Teil der Geschichte

Era Borealis, von mir veröffentlich auf der Seite http://www.fanfiktion.de/wo es noch einige andere cool Geschichten zu SR gibt, ist der Prolog einer längeren Geschichten über eine Truppe Runner die im Laufe ihrer Zeit zu guten Freunden geworden sind.

Ich hoffe dieser Ausschnitt gefällt euch und hoffe auf eure Meinung und Kritik.

 

Prolog

 

„Halt deine Fresse!“ Kuga griff über den mit Whisky überzogenen Tisch und zog Rayli dicht an sich ran. Die kleinen Motoren seiner Cyberarme surren und Raylis angstverzerrtes Gesicht war von feinen Schweißperlen überzogen. In der ohnehin fast leeren Bar, dem Mad46 einem Pub der sich in den frühen Zweitausendern als bekannte Rooftop Bar des Roosevelt Hotels in Midtown  als Hotspot hervortat, war nur noch ein Schatten seines früheren Glanzes. Eine verrauchte Kneipe, ausgebaut aus Wellblech und wurmstichigen Brettern, in der billiger Whisky ausgeschenkt und ein einfacher Mann all seines Habs und Gutes beraubt wird, wenn er nicht aufpasst.
Die Wenigen anderen Gäste verhielten sich ruhig. War doch jeder hier auf sich gestellt und wollte keinen Ärger.
 „Ganz ruhig Kuga, “Dash legte ihre feine Hand auf seinen Synthetischen Arm, „ Ich denke Rayli wird uns jetzt alles erklären und genau sagen warum er uns so ein Märchen auftischt. Nicht wahr?“ Die junge Frau sah ihn mit einem schlichten lächeln an. Raylis Augen zuckten nervös zwischen den Beiden hin und her, schluckte hörbar und ringte sichtlich damit ihnen die Wahrheit zu sagen.
„Ok! Ich sag euch alles!“ platzte es aus ihm heraus und spuckte Kuga ins Gesicht beim sprechen. Der Schraubzwängen griff, seiner Hände, lockerte sich von dem karierten Hemd Raylis, das nun Risse und Löcher hatte und wischte sich die Sabber Tropfen aus dem Gesicht, während er sich zurück in seinen Stuhl setzte.
„Ihr müsst mir nur eins Versprechen!“
„Wir müssen Garnichts!“ knurrte Kuga.
Nervös kaute Rayli auf seiner Unterlippe. Schloss seine Augen und atmete tief durch. „Na schön, na schön, na schön . Oh Mann ich bin so was von tot.“
„Fang an zu reden oder ICH bin das letzte was du siehst!“
„Kuga bitte, der Arme scheisst sich gleich ein und das hilft keinem von uns. Die Sauerei will eh keiner haben.“
Kuga zeigte ein leichtes Lächeln das aber binnen einer Sekunde wieder verschwand.
„Also rede.“
„Ja also es war so… wir waren mit einem ganz einfach Job beauftrag. Ein Kinderspiel, so sagte unser Schieber und verbunden mit einem riesen Haufen Kohle…“
„Das ist uns alles bekannt. Erzähl uns etwas das wir bis jetzt noch nicht wissen.“ Dash kreiste mit den Augen durch den Raum und betrachtete die Matrixströme die immer wieder durch den Raum zuckten. „Bis jetzt ist alles ruhig aber wir sollten nicht lange bleiben… also Rayli sag uns schnell was wir wissen wollen und keiner wird von dieser Unterhaltung je erfahren.“
„Ist ja gut...“ er leckte mit seiner Zunge den letzten Rest Whisky aus seinem Glas und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
„Wie ich schon sagte… ein…einfacher Job sagte unser Scheiber…“
„Name?“ Kuga knurrte und fixierte Raylis Kopf  sehr offensichtlich mit seinen Cyberaugen.
„Sylvia Braun,“ zischte er vorsichtig zwischen seinen Zähnen hervor und sah rüber zum Barkeeper. Der Ork, der seinen muskulösen Körper in weißes Hemd und Weste gezwängt hatte, das zu platzten wirkte, sah immer mal wieder zu der kleinen Runde am Tisch herüber.
„Der Barkeeper ist ein Freund von ihr…ich will es mit ihr nicht auch noch verscherzen versteht ihr?“
„Sicher, nur verstehe ich nicht, wenn du doch bald tot bist warum du dir dann jetzt noch sorgen darum machst das Sylvia dich mag…“
Rayli zuckte zusammen. Kuga hat so unglaublich laut gesprochen das es auch wirklich jeder in der Bar gehört hat. Vorsichtig sah er über seine Schulter.
Nervös sah er wie der Ork auf einem Kommlink etwas eintippte und scheinbar eine Nachricht verschickte.
„Verdammt… ok, ich habe mein Leben schon selber kaputt gemacht in dem ich mich auf diesen Job eingelassen habe aber ihr müsst ihm doch nicht noch den Todesstoß geben und jeden meiner letzte guten Kontakte gegen mich bringen…“
„Das machst du schon selber.“ Dash nippte an ihrem Softdrink und wandte sich von den umherschwebenden kleinen Fragmenten aus Daten, die sich im Flug auseinander und wieder zusammen gesetzt haben, ab und sah Rayli mit einem Blick an der eine Mischung aus Desinteresse und  einem eiskalten Wodka an.

„Rayli… fang jetzt an zu erzählen oder Kuga hier wird dir auf die nette Art zeigten was er von Leuten hält die in verarschen...“
„Ich verarsche euch nicht verdammt. es ist ja nur so dass mein scheiss Leben davon abhängt!“
„Erzähl dass wiederum einem, den das interessiert.“
„He Schlam…“Das auf den Tisch schlagen von Raylis Schädel und das brechen und knacken von Knorpel und dem oberen Nasenbein verteilte sich im Raum und jagte Dash einen Schauer über den Rücken. Blut lief unter den Gesicht hervor und Kuga lockerte seinen Griff von Raylis Kopf, den er auf die im Holz Stil bemalte Metalplatte drückte. 
„Kuga!“ Fuhr sie herum und sah ihn entsetzt an.
Er zuckte mit den Schultern, „ was? er geht mir schon die ganze Zeit auf die Nerven, das Weichei...“
„Ja schon aber er ist die einzige Möglichkeit Blizzard wieder zu finden…“
Langsam röchelnd löste sich Raylis Kopf vom Tisch und sah auf. Das linke Auge fing an anzuschwellen, die Nase war ein krummgeschlagener Brei und die Oberlippe war aufgeplatzt, an der, in dicken Bahnen, Blut und Sabber herunterlief.
Die anderen Gäste der Bar fingen an das Lokal zu verlassen  und der Ork Barkeeper legte eine Schrottflinke auf die Theke, als Zeichen das es sie sich keinen weiteren Fehltritt leisten sollten.
Kuga war von dieser Geste Unbeeindruckt und nickte dem Barmann zu. Dash hingegen stand von ihrem Stuhl auf und setzte sich auf die andere Seite von Kuga, um ihn zwischen sich und den Barkeeper einen kleinen Puffer für die Schrotkugeln zu bekommen.
„Du machst Ärger Kuga.“ Flüsterte sie ihm beim hinsetzten zu.
Als würden mir die Schrotkugeln was ausmachen Dash. Ein bisschen mehr Metall würde meinem Körper nicht schaden.“
„Als würdest du alles verchromen…“ brummte es über sein eingebautes Kommlink. Lord hatte die ganze Szene bis jetzt nur beobachtet, von seinem Wagen aus und hat auf dem Dach eine seiner Rotordrohnen abgesetzt, als kleine Absicherung.
„Das tut nichts zur Sache Lord. Ich meine nur das die paar weiteren Metallteile in meinem Körper dann nicht mehr viel ausmachen…“
„Stimmt auch wieder.“ Mischte sich Cherry ein die vom Dach des Wagens aus die wenigen Lichter der Stadt und das entfernte Feuer einiger halbautomatischer Waffen auf sich wirken ließ.
„Mal sehen was der Kerl weiß, wenn er denn was weiß!“ seufzte sie.
„Wir werden sehen was er uns …noch…sagen kann Danke noch mal dafür Kuga! Sieh dir seine Lippe an die sieht aus wie ein aufgeplatzter Hotdog. Der kann uns nichts mehr sagen…“
„Oh Dash mach ein Bild das will ich sehen!“ kicherte Cherry und wippte mit den Beinen auf dem Dach des Wagens rum.
„He lass das der Lack kann das nicht ab!“ brummte Lords stimme durch das Kommlink das Kuga mit einer einfachen Kopfbewegung und einem Gedanken deaktivierte. Endlich Ruhe.
„Also Rayli sag uns wo ihr Blizzard hin gebracht habt.“
Rayli nickte und öffnete mit dem Kommlink, das er vorsichtig hervorzog, eine Bilddatei von einer Hängebrücke, dir über dem Tisch in der AR schwebte.
„Das ist die Manhattan Bridge!“ sagte Dash leise und machte sogleich Kopie mit ihrem Geist, dass sie an Lord und Cherry weiterleitete.
Das Bild zeigte die Manhattan Bridge am helllichten Tag. Die Hängebrücke in New York City, die den East River überquert und die beiden Stadtteile Lower Manhattan und Brooklyn miteinander verbindet. Unterhalb einer der gewaltigen Metallpfeiler, sah man einen schwarzen einfachen Lieferwagen, dessen Firmen-Emblem  entfernt wurde. Bei einer einfachen Vergrößerung des Wagens kann man auf der Rückseite erkennen wie zwei schwer bewaffnete Männer, einer von ihnen ein Troll mit vier Widder gleichen Hörnern am Kopf, der andere ein Mensch oder Elf einen gefesselten Elfen ins Wagen innere  werfen.
Nur schwer zu erkennen ist es zwar aber die Vermutung liegt nah, das ist Blizzard.
„Was wollen die Typen von ihm.“ dachte Dash und gab ihren Gedanken über die Matrix an die Anderen weiter.
„Vielleicht ist das so eine Kopfgeldsache, wie bei mir damals?“  Cherry kletterte zurück in den Wagen und setzte sich zu Lord auf den Beifahrersitzt.
Der Ork grübelte Hörbar über das Kommlink, „ich glaube nicht. Dash und ich hatten die Matrix schon nach  Kopfgeldern abgesucht und alte Kontakte über Untergrund Infos ausgefragt… wenn es aber doch eines sein sollte, dann muss es ein inoffizielles Kopfgeld sein, das nur wenige Eingeweihte als Jobangebot bekommen hatten.“
„Es bleibt eine Möglichkeit. Unwahrscheinlich aber es bleibt eine…“ erwiderte sie eingeschnappt.
Kuga war das alles zu wenig an Informationen und zu langwierig, dazu bekam er die Unterhaltung der Anderen nicht mehr mit da sein Kommlink aus war. Er atmete hörbar durch. Griff an sich hinunter und holte aus seinem Cyberholster eine Ares Predator V hervor. Er Zog das Magazin heraus, kontrollierte die Kugeln, lies das Magazin wieder in den Griff der Waffe schnellen und zog die Ladevorrichtung, laut schnappend zurück. Rayli schluchzte vor Angst und zitterte am ganzen Körper. Und wimmerte ein „Bitte nicht“ unter seiner geschwollenen Lippe hervor.
„Angst. Pure nackte Angst…“ Kratzig war Kugas Stimme als er die Waffe auf dem Tisch ablegt und aus einer Weste eine Zigarre holte die er sich anzündete.
„Du bist im Falschen Geschäft wenn du genau jetzt Angst bekommst Junge. Das sind, neben den Runns selber, die Momente, auf die es ankommt hart zu sein und die Angst für sich zu nutzen. Adrenalin… reine Urkraft die deine Venen zum explodieren bringt… dich an die Grenzen treibt…“ eine dicke Wolke rauch zog an die Decke und Dash sah durch die Augenwinkel zu Kuga hoch.
Der Barkeeper war verschwunden. Hatte sich wohl mit seiner Schrotflinte hinter die Theke verschanzt.

Rayli wimmerte noch mehr unter seinem geschwollenen Auge kamen Tränen zum Vorschein und ein Rotz Blutgemisch lief von der Nase über sein Gesicht. Es sah aus würde er immer kleiner werden. Langsam sich dem Unausweichlichen stellend und resignierend das es mit seinem leben nun vorbei ist.
Dashs Gedanken waren beunruhigt, „Leute Kuga hat sein Kommlink aus und kann uns nicht hören… Ich zeige euch was ich sehe.“
In Lords Kopf und in der AR von Cherry bildete sich ein Bild von Rayli und Kuga, aus der Sicht von Dash. Sie sahen die Waffe und die nackte Angst in Raylis ganzer Aura.
„Er wird ihn abknallen.“
„Nein Lord, das wird er nicht… Kuga ist nicht so Gewissenlos das er jeden X beliebigen Typen über den Haufen ballert.“
„Stimmt nicht jeden, aber denn da gleich Dash!“ meinte er mit einem leichten Lachen.
Es war Still in der Bar. Nur die Musik, eine Mischung aus Rock und County Einflüssen lief leise im Hintergrund.
„Hast du noch was für uns oder nur dieses scheiss Bild.“ Kuga saß locker auf seinem Stuhl die rechte Hand nur leicht auf dem Tisch liegend.
Rayli war wie eingefroren. Selbst das Zittern vor Angst war weg. Keine Träne war mehr zu sehen, nur das zermatschte Gesicht das durch den offenen Mund atmete.
Kuga lächelte leicht, “ Hast du grade einen Mut gefunden?“
Rayli reagierte nicht er sah Kuga starr an mit dem einen offenen Auge das er noch hatte.
„Dash er soll keine Scheisse bauen. Er ist neben dem Bild die einzige Spur die wir haben!“
„Ich weiß Lord, aber er selber weiß auch nicht mehr. Haben ihn wohl nur da an der Brücke abgesetzt und das Geld bekommen.“
Lords Hand ballte sich zur Faust und man hörte das Knirschen der Kunstlederbeschichtung auf seinem Sitz.
„Dann kommt da runter, wir fahren zur Brücke und sehen nach ob wir noch was finden. Vielleicht kann Cherry die Spur mit ihrer Magie aufnehmen.“
Dash blinzelte zweimal und schüttelte sich kurz. Die junge Frau sah zu Kuga auf, „wir gehen. Vielleicht finden wir noch was an der Brücke Kuga.“  
Er reagierte nicht. Er und Rayli starrten sich nur weiter an.
Sekunden vergingen dann mit mal zuckte die Hand von Rayli unter dem Tisch hervor. Er Wollte die die Predator V greifen. Seine Hand griff ins leere und in dem Moment wo er seine Rechte auf dem Tisch ablegte, da wo die Waffe bis grade noch lag, spürte er die Kalte Mündung der Pistole auf seiner Stirn.
Kuga sah an der Waffe vorbei in Raylis entsetztes Gesicht, „zu langsam!“
Ein Schuss durchzog die Luft über dem Mad46.


"Ich wage alles was dem Manne ziemt, wer mehr wagt der ist keiner."


#2 ich.pdf

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Geschrieben 08. Juni 2016 - 16:56

Ich sag' einfach mal was dazu ;)

Und ich fang' mit den schlechten Dingen an:

 

Es sind entsetzlich viele Fehler drin. Und das betrifft die gesamte äußere Form und grammatische Struktur. Ich schicke gleich vorweg, es geht viiiiel schlimmer. Aber trotzdem. In fast jedem zweiten Satz sind Kommata falsch oder nicht gesetzt und es gibt sehr viele Rechtschreibfehler. Ich bin kein Experte in Kommasetzung und es gibt wirklich schwierige Fälle, da hätte man aber dennoch einiges besser machen können. Und solche Fehler ärgern beim Lesen am meisten, da sie sehr schnell auffallen. Das legt dann auch häufig die Vermutung nahe, dass der Autor seine eigene Geschichte maximal ein weiteres Mal durchgelesen hat, wenn überhaupt.

 

Es gibt einige offensichtliche und einige subtile Tempusfehler.

 

Als Beispiel:

 

Die kleinen Motoren seiner Cyberarme surren und Raylis angstverzerrtes Gesicht war von feinen Schweißperlen überzogen.

 

Das geht gar nicht. Auch das sollte beim nochmaligen Lesen auffallen.

 

Dann mal ein etwas subtilerer:

 

Seine Hand griff ins leere und in dem Moment wo er seine Rechte auf dem Tisch ablegte, da wo die Waffe bis grade noch lag gelegen hatte, spürte er die Kalte Mündung der Pistole auf seiner Stirn.

 

Hier gehört mMn ein Plusquamperfekt hin, da du etwas beschreibst, was zeitlich vor der Erzählzeit, dem Imperfekt, liegt. (Btw, im obigen Satz finden sich drei (!) Rechtschreibfehler, die ich jetzt mal nicht korrigiert habe, daneben ein Kommafehler und ein umgangssprachlicher Ausdruck.)

 

Dann gibt es auch noch einige Kasusfehler, besonders Verwechslungen von Genitiv und Dativ.

 

Es muss, finde ich, nicht immer alles perfekt sein, aber wenn ich ehrlich sein darf: Es kommt rüber wie ein - durchaus inhaltlich kreativer, dazu sogleich - erster Erguss, den du nicht mehr Korrektur gelesen hast. Wenn ich in meinem beruflichen Kontext so etwas abgeben würde, würde mein Chef mich damit verprügeln. Mindestens. Ich lese jeden Text, den ich schreibe (Ausnahmen gelten gelegentlich bei Beiträgen in Foren :D ) mindestens fünf bis zehn mal Korrektur. Und eine äußere Form, der man ansieht, dass der Autor keine Arbeit in die Überarbeitung und Korrektur gesteckt hat, empfinde ich in aller Regel mindestens als unhöflich. Da fehlen Worte, da stimmt die Rechtschreibung offensichtlich nicht usw.

 

Das heißt nicht, dass ein Text immer perfekt sein muss. Aber er darf nicht so wirken, als sei er "hingerotzt". Da fällt mir noch was zur Umgangssprache ein, worüber man sicher streiten kann. Das

 

„Halt deine Fresse!“ Kuga griff über den mit Whisky überzogenen Tisch und zog Rayli dicht an sich ran.

 

geht so eigentlich auch nicht. Da muss entweder ein Apostroph davor oder - und meiner Meinung nach eher - ein vollständiges Wort hin. Das heißt "heran". Aber wie gesagt, da kann man wohl drüber streiten.

 

So. Nach dem Flame der Fame ;)

 

Mir gefällt die Geschichte inhaltlich durchaus sehr gut. Sowohl die sprachliche Vielfalt als auch die Struktur der Erzählung. Die Szene wird sehr schön klar, der Wechsel des Beobachters nach außen zu den beiden anderen Teammitgliedern und zurück in die Bar ist schön glatt (fast wie eine textliche Kamerafahrt) und es hat insgesamt wirklich sehr viel Potential. Ich würde mich freuen, die Geschichte noch mal in polierter Form zu lesen! Tatsächlich ärgere ich mich über die vermurkste Form vor allem deswegen, weil mir die Geschichte gefällt. Sonst hätte ich wahrscheinlich nichts geschrieben.

 

Weiter so!

 

PS: Es ist wirklich alles konstruktiv gemeint. Ich möchte keinesfalls deine Geschichte schlecht reden. Ich rege mich über diese Formfehler manchmal sehr auf, weil sich die Leute damit - egal ob bei Geschichten, Bewerbungen, fachlichen Aufsätzen etc - selber unnötig Steine in den Weg legen.



#3 Das_Flo

Das_Flo

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Geschrieben 09. Juni 2016 - 11:22

Danke für die kritik.
Es ist nicht der erste versuch etwas zu schreiben, aber genau solche Faktoren haben mich immer zurück gehalten Texte zu veröffentlichen. Ich habe leider eine Rechtschreibschwäche, ausruhen tue ich mich drauf nicht da ich in RL Lehrer bin und gelesen habe ich meine geschichte mindestens 3-5 Mal.
Leider fallen mir viele dinge einfach nicht auf bei sowas darum suche ich aktuell einen Lektoren :D


"Ich wage alles was dem Manne ziemt, wer mehr wagt der ist keiner."


#4 n3mo

n3mo

    Semiotikguerilla

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 17:44

Für den Anfang wäre die Rechtschreibprüfung einer Standard-Textverarbeitung nicht schlecht. Damit vermeidest du einen Großteil der Rechtschreibfehler. Viel schlimmer sind die Grammatikfehler in der Kategorie Tempus. Einige Beispiele hat ich.pdf schon angeführt. Wenn du damit Schwierigkeiten hast würde ich dir von komplizierten Satzkonstruktionen abraten... Arbeite mit einfachen Sätzen und verzettel dich nicht. James Joyce kam damit durch, aber als Anfänger sieht das anders aus :D .

Damit machst du es auch einem potenziellen Lektor leichter.

 

Als Beispiel:

In der ohnehin fast leeren Bar, dem Mad46 einem Pub der sich in den frühen Zweitausendern als bekannte Rooftop Bar des Roosevelt Hotels in Midtown  als Hotspot hervortat, war nur noch ein Schatten seines früheren Glanzes.

 

Der Satz ist viel zu kompliziert. Zusätzlich sind die Informationen verwirrend... Ist es eine Bar oder ein Pub? Das sind definitiv zwei verschiedene Lokalitäten. In mehrere Sätze aufgespalten wirkt das ganz anders...

 

Das Mad46 war nur noch ein Schatten seines früheren Glanzes. In den frühen 2000ern eine bekannte Rooftop-Bar in Midtown... usw. (dein Text, ich pfusch da nicht rein  :P ).

 

 

Viele Autoren haben klein angefangen. Grundwissen was Spannungsbogen, Ausdruck und Stil betrifft kann man lernen. Kurse/Seminare zum kreativen Schreiben oder Bücher gibt es zuhauf.

Im Bereich der urban fantasy fällt mir z.B. Jim Butcher ein. Sein erstes Buch (Dresden Files) hat er als Übung in einem Schreibkurs geschrieben. Man merkt eine Steigerung von Band zu Band. Eine der Grundvorraussetzungen für kreatives Schreiben ist auf jeden Fall zu Schreiben... Diesen Teil erfüllst du ja schon. 

 

Wenn LRS/Legasthenie nicht im frühkindlichen Alter diagnostiziert und behandelt wird zeigen sich bestimmte Fehlerbilder. Die halten sich in Grenzen. Es wirkt eher so wie von ich.pdf beschrieben... ein unfertiger erster Erguss. Jetzt muss man den Text straffen und in Form bringen. Die Details machen das Geschehen sehr lebendig. Das gefällt mir persönlich ganz gut. Allerdings habe ich auch schon geistig angefangen Punkte und Kommata zu verteilen. Das lenkt leider von der Geschichte ab. Und das ist schade.


Bearbeitet von n3mo, 13. Juni 2016 - 17:57 .

They never tell you how heavy a corpse is in training school.
You can´t afford to fall in love with a plan...

 

Whilst I write this, I hold a sword in each hand and a pistol in the other.

 

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