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Prag - Allgemeine Fragen


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 Ryuuku

Ryuuku

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Geschrieben 03. März 2017 - 21:29

Hallo Leute!

Ich habe demnächst vor die Prag-Kampagne zu leiten.

allerdings kommen immer wieder kleinere Fragen auf. Ich dachte ich

eröffne diesen Threat um allgemeine fragen (und hoffentlich Antworten) zu sammeln.

 

Hier einmal meine ersten fragen bzw. Diskussionspunkte:

 

1) Zuerst ein kleineres "Problem", eigentlich eher eine Meinungsumfrage:

Alchemie als Fertigkeit wird ja recht detailliert - und wie ich finde vom spieltechnischen

Standpunkt aus sehr interessant - beschrieben. Die Prag-Kampagne, die ja (im Optimalfall)

mit der Verbannung juk-Shabbs endet, ist eigentlich ein gelungener Geniestreich.

Die Fertigkeit Alchemie steigt bis auf 95% an, was den Charakteren jede gelegenheit lässt,

verrückte Dinge mit alchemistischen Präparaten auszuprobieren. dadurch, dass die Präparate ihre Macht

außerhalb von Prag bzw. mit der Verbannung Juk-shabbs verlieren, kann man auch einer Gruppe, die länger

bestehen soll, mächtige (und instabile ;P) Magie in die Hand drücken und so richtig die s** rauslassen, ohne

permanent das spielgleichgewicht über Bord zu werfen. Der spielleiter hat also die Möglichkeit zu testen,

ob Alchemie für seine Runde geeignet ist oder nicht.

Hier meine Frage: Ich hätte eigentlich vor, die fähigkeit Alchemie auch nach der kampagne zu verwenden.

Ich habe mir das so gedacht, dass mit der Verbannung Juk-shabbs dessen "Hilfe" ja wegfällt und der Alchemiewert

wieder auf 10% absinkt (entsprechend dem Wert, den das Buch Simon Magus vermittelt).

Zusätzlich erhalten sie noch Prozente für das Studium von alchemistischen Schriften während der Kampagne und können

danach außerhalb von Prag Alchemie in abgeschwächter form benutzen.

 

Ist das sinnvoll, oder sollte die alchemie mit Juk-Shabb verschwinden?

 

In welchem Bereich würdet ihr ca. die Werte ansetzen, die die Charaktere nach der Kampagne haben sollten, um nicht

das Spielgleichgewicht zu beeinflussen?

 

2) Das etwa größere Problem: Während der Kampagne wird ja der Alchemie-Wert durch das voranschreiten der Handlung

beschrieben. Stoßen die Charaktere z.B. in der Bibliothek im Goldmachergässchen 23 auf alchemistische Werke, ist der Bonus,

den sie geben also eher nutzlos (außer sich lasse sie gleich den Alchemiewert der ganzen stadt anheben).

Ich habe mir das dann so gedacht:

Es wird ja bei den meisten Büchern kurz geschildert, welche Themen sie behandeln. "Die Alchemie" beispielsweise behandelt

vor allem Medizin. Ich dachte mir, das Buch gibt also keine Prozente zu alchemie dazu, sondern im Laufe der Kampagne einfach

einen Bonuswürfel zur Herstellung von Präparaten, die der Heilung dienen.

Bücher, die allgemein gehalten sind und kein spezielles Thema haben, können einen Bonuswürfel bei der Herstellung von

beliebigen Präparaten geben, allerdings kann jedes Buch nur einem Zweck gewidmet werden.

 

Ist das ein sinnvolles Konzept?

Wie sieht das nach der Kampgagne aus? Verleiehen für Bonuswürfel verwendete Bücher diese immer noch und büßen dafür ihre

Prozente in alchemie ein?

Wie würdet ihr das lösen?

 

3) Hier noch eine Frage zur Handlung:

Im Kurzszenario "Die verlockungen des Doktor Faustus" will der einsam Umherstreifende Ghoul Faust mit

einem speziellen Schlüssel ein durch kabbalisitische Rutuale erzeugtes Siegel (Traumlandetor) öffnen, um die

Ghoule nach Prag zurückzuholen.

Was genau macht dieses Siegel denn eigentlich?

 

Schützt es nur die Friedhöfe von Prag vor den Ghoulen, sodass alle außer Faust abgereist sind?

Oder sind Prags Ghoule irgendwie in den Traumlanden gefangen und müssen befreit werden?

 

 

So das wars fürs erste. Danke euch :)

 

 

 

 



#2 Gravian

Gravian

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  • 23 Beiträge

Geschrieben 01. August 2018 - 14:01

Hallo,

 

also zum Thema Alchemie nach der Kampgane mal ein paar Ideen die mir jetzt gerade so kommen:

 

Generell ist Alchemie im Prag-Band ja so beschrieben, dass die eigentlichen Rezepte nicht das auschlaggebende für die Wirkung der Tränke sind. Das heisst also, dass ein Trank mit einer bestimmten Wirkung eigentlich auf beliebige Weise hergestellt werden kann, da Juk-Shabb hier seine Finger im Spiel hat. Vielleicht gibt es aber unabhängig von Juk-Shabb durchaus noch eine andere Art von Alchemie, die auch wirksam ist und auf die sich die alchemistischen Werke EIGENTLICH beziehen, viele der Werke werden ausserhalb von Prag auch komplett unwirksam sein und nur wenige Alchemistische Werke werden wirklich funktionieren. Dank Juk-Shabbs Anwesenheit funktionieren aber auch unwirksame Rezepte und eigentlich wiksame sind viel wirkungsvoller und erfolgsversprechender. Ich würde also, wenn ich Alchemie auch nach der Kampagne zulassen will es so machen, dass die allermeisten Rezepte der Investigatoren keine Wirkung mehr haben und sie sich auch ohne weiteres keine beliebigen Rezepte bzw. Wirkungen mehr ausdenken können. Ab jetzt brauchen sie tatsächlich wirksame Rezepte und Anleitungen wodurch gleichzeitig die Spielbalance eben auch wieder in der Hand des Spielleiters liegt, da er ja selbst bestimmen kann, welche Rezepte es gibt und welche auch tatsächlich wirken und andererseites würde dieser Rückfall auf eine andere Art der Alchemie auch den großen Verlust an Alchemiefähigkeitspunkten rechtfertigen. Immerhin müssen die Investigatoren die Alchemie fast von Grund auf neu erlernen bzw. herausfinden, was überhaupt noch funktioniert und was nicht. Inklusive aller Gefahren, die solches herumexperimentieren birgt.

 

Auch wird die Jagd nach funktionierenden Rezepten nun interessant. Irgendwie sollte man aber auch das freie Experimentieren und dadurch auch selbständiges Entdecken neuer Rezepte ermöglichen. Vielleicht kann man das als Tätigkeit zwischen Abenteuern, wie sonst das Studium von Mythoswerken auch, anbieten. Das z.B. der Spieler eine erhoffte Wirkung festlegt und dann eine Probe gemacht wird, die bestimtm ob etwas entdeckt wird, nichts entdeckt wird oder es einen Unfall gibt. Bei einem Erfolg wird dann ein neues Rezept entdeckt, dass mehr oder weniger das tut, was der Spieler sich gewünscht hat. Auch hier wird die Spielbalance dadurch gewährleistet, dass der Spielleiter die endgültige Wirkung des entdeckten Rezepts festlegt.

 

Zu deinen anderen Fragen:

 

Meine Spieler sind noch an der Wunderkammer zugange von daher habe ich mich mit Doktor Faustus noch nicht wirklich beschäftigt und bezüglich Frage 2: Ich habe meinen Spielern durch das Alchemiebuch von Rudolf II. (weiss grad nicht wie genau das noch mal heisst..) direkt einen Boost auf Alchemie 10% gewährt, einfach um schon mal interesse für die Alchemie zu wecken und sich eben auch noch mehr für die Alchemistischen Vereine in Prag zu interessieren. Da sind Sie nämlich noch sehr zurückhaltend und paranoid.

 

Grüße,

Gravian.






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