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37 Antworten in diesem Thema

#31 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 12. Juli 2018 - 09:40

Also ich selbst hätte es nicht gewusst (Giftwirkung).

Aber wenn ich einen toxikologen am Tisch gehabt hätte, der dann aus Spielerwissen das sagen würde (ich gehe davon aus, dass es kein investigator gewusst hätte), dann hätte ich ihn nicht völlig abgebügelt, aber darauf hingeiwesen, dass sich im haus SEEHR exotische Schlangen und Viecher befinden, und deren gift wohl schlimmer ist als das jener Schlangen, die der Spieler kennt.

 

--> keine lange Diskussion und weiterspielen.


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#32 Tegres

Tegres

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Geschrieben 12. Juli 2018 - 13:24

Wir haben mittlerweile den zweiten Teil der Kampagne abgeschlossen. Zwei entsprechende Spielberichte finde sich hier und hier. Außerdem habe ich eine Bewertung des zweiten Szenarios niedergeschrieben, in der sich auch Tipps finden.


  • JaneDoe gefällt das

#33 Megaflop

Megaflop

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Geschrieben 12. Juli 2018 - 21:07

Also Glassplitter im Essen sind im Zweifel selber recht gefährlich da sie nicht nur Verletzungen der Schleimhaut verursachen würden sondern woanders auch. Zudem hält sich das Gift nicht lange im Mund auf. zur Aufnahme einer kleine Menge braucht es da keine Verletzungen so könnte man es aber eine Spielgruppe zumindest plausibel machen. (Ich bin auch vom medizinischen Fach).

 

Zur Logik am Spieltisch: grundsätzlich finde ich es shcon wichtig, dass keine groben Logikfehler auftauchen, speziell wenn sich jemand mit dem Thema auskennt und den Fehler bemerkt. Kleinere Ungereimtheiten kann man aber zugunsten des Spielflusses durchaus ignorieren. Eine längere Diskussion im Spielverlauf ist eher störend, da ziehe ich eine schnelle pragmatische Lösung vor und dann kann man immer noch später nochmal drüber diskutieren.

Wenn mich meine Kenntnisse nicht täuschen, ist ja auch die Speiseröhre mit Schleimhaut bedeckt und Absorbtion über die Schleimhäteist ja ganz effektiv und nicht unüblich bei Giften.

 

Bei der Logik am Spieltisch bin ich bei dir: grobe Logikfehler können viel zerstören und bringen auch die Spieler oft auf falsche Fährten, weil sie versuchen, der Unlogik doch noch Logik abzuringen - mit oftmals obskuren Schlussfolgerungen. Das sollte nicht sein. Ansonsten sind Abenteuer beim Rollenspiel immer, oder sollten es sein,  BTL (wie die Kollegen von Shadowrun sagen) bigger than life und da muss man tatsächlich über Umgereimtheiten hinwegsehen. Denn, ganz ehrlich, wenn ich im richtigen Leben auch nur den Hauch eines Mythoswesens spüren würde, würde ich wahrscheinlich umfallen und nicht wieder aufstehen.



#34 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

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Geschrieben 13. Juli 2018 - 10:52

 

Also Glassplitter im Essen sind im Zweifel selber recht gefährlich da sie nicht nur Verletzungen der Schleimhaut verursachen würden sondern woanders auch. Zudem hält sich das Gift nicht lange im Mund auf. zur Aufnahme einer kleine Menge braucht es da keine Verletzungen so könnte man es aber eine Spielgruppe zumindest plausibel machen. (Ich bin auch vom medizinischen Fach).

Wenn mich meine Kenntnisse nicht täuschen, ist ja auch die Speiseröhre mit Schleimhaut bedeckt und Absorbtion über die Schleimhäteist ja ganz effektiv und nicht unüblich bei Giften.

 

Natürlich ist da Schleimhaut - wie im gesamten Magen-Darm-Trakt. Deshalb wäre grds. eine ganz geringe Aufnahme über die Mundschleimhaut möglich (mit oder ohne Verletzung). Die Speiseröhre hat aber 1. Plattenepithel (nicht auf Resorption spezialisiert) und 2. Verweildauer in der Speiseröhre ist sehr kurz (so 10-15 sec circa). Wenn es in einem Getränk ist, dann ist übrigens auch die Verweildauer im Mund sehr kurz und irgendwie muss dS Gift ja ausreichend lange Kontakt mit der Schleimhaut haben um überhaupt aufgenommen zu werden. Nach der Speiseröhre kommt der Magen und da wird das Gift bereits kaputt gemacht (siehe unten).

 

Wie ein Gift aufgenommen wird hängt ja auch von dem Gift selbst ab. Manche werden sogar als Kontaktgift über die Haut aufgenommen.

Ich hab jetzt extra nachgesehen, das Taipoxin, das Gift der Taipan-Schlange, besteht (wie die meisten Schlangengifte) aus Proteinen (mehrere Komponenten, darunter Neurotoxine und Enzyme). Proteine werden aber nur zu einem winzigsten Teil "vollständig" über die Schleimhäute resorbiert, sondern erst in ihre Bausteine zerlegt und dann als Aminosäuren über die Schleimhaut aufgenommen. Die Magensäure zerstört Proteine bereits deutlich, dann werden sie von Enzymen weiterzerlegt. Ein zerlegtes Eiweißtoxin ist aber halt nicht mehr wirksam. Das ist der Grund warum oral eingenommenes Schlangengift nicht oder weitaus weniger gefährlich ist als ein Biss.

 

Verletzungen der Schleimhaut durch Glassplitter würden zumindest einen Übertritt des Giftes in größerer Menge im Mund ermöglichen, weshalb ich, je länger ich drüber nachdenke, diese Möglichkeit für eine Spielgruppe vorziehen würde, um es plausibel zu machen, dass eine Menge aufgenommen wird, die für die tödliche Vergiftung ausreicht. Immerhin ist das Tapian-Gift ja sehr potent. Und dann blutet der Angegriffene auch gleich dramatisch aus dem Mund. ;)

 

Alternativ könnte sich der Angegriffene an irgendetwas stechen, das mit dem Gift präpariert wurde. Dann fällt das präparierte Eis aber aus.


"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#35 Huckleberry

Huckleberry

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Geschrieben 15. Juli 2018 - 22:01

Gibt's eigentlich irgendwo mehr Infos was es mit dem Buch "Uralte Schrecken" auf sich hat und welche Zauber da eventuell draus zu lernen sind? Entweder hab ich noch nicht so weit gelesen, oder die Info immer überblättert. Meine Runde gibt sich nicht so einfach mit "Da geht's halt irgendwie um Schlangenmenschen" zufrieden.
Naja, und ich auch nicht

Bearbeitet von Huckleberry, 15. Juli 2018 - 22:02 .


#36 Tegres

Tegres

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Geschrieben Gestern, 09:45

Es gibt mittlerweile zwei Threads zu dem Thema: Einmal hier und einmal im Spielleiterbereich. Da das hier auch für die Spieler sein soll, verweise ich einfach mal auf meinen Post im anderen Thread, wo ich ein bisschen auf "Uralte Schrecken" eingegangen bin: https://foren.pegasu...e-2#entry548372



#37 Huckleberry

Huckleberry

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Geschrieben Gestern, 14:57

Ah, danke schön. Da hätte ich auch selber drauf kommen können nochmal im Spielleiterbereich nachzuschauen. Noch besser wär's natürlich gewesen, die Info gleich mit ins Abenteuer zu pinseln

#38 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben Gestern, 15:22

Bitte nicht übersehen: Das ist lediglich etwas, das der Auotr damals ins Abenteuer geschirbene hatte., keine allgemeingültige Info (wie man es beim Necronomivcon) würde sagen können.

Bücher, von denen es im GRW nur Basisdaten gibt, kann der SL nach Belieben mit Leben füllen.


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/





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