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Matrix 5.1 (Hausregeln von The_Wicked)

Hausregeln Matrix; Schleichfahrt; Hosts; Programme; IC; AROs;

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16 Antworten in diesem Thema

#16 Welf

Welf

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Geschrieben 01. August 2018 - 19:47

Richtige Detailkritik kann ich noch nicht bieten, da sich bei uns in letzter Zeit viele Terminprobleme ergeben haben und wir so noch nicht vertiefend mit den Regeln spielen konnten.

 

Aus meiner Sicht ist die Mischung aus Oldschool und neuen Matrixregeln ziemlich gut gelungen. Durch die effektive Unterscheidung zwischen "Ich hacke mir Zugangsrechte" oder "Ich führe Aktionen ohne die Zugangsrechte zu haben über Hacking durch" ist schon eine große Menge gewonnen. Die räumliche Unterteilung der Hosts in Knoten macht die Hosts deutlich greifbarer und leichter zu visualisieren. Das "1-Raum-Host"-Prinzip aus den normalen Regeln war einfach abstrakt und nicht so schön zu erklären. Man nimmt den Hosts zwar so wahr, als bestünde er aus mehreren Zimmern die einzelne Optionen abbilden, aber regeltechnisch wird das einfach nicht abgebildet. Theoretisch konnte der Hacker beim Betreten des Hosts alle Funktionen des Hosts erkennen, aber irgendwie auch wieder nicht. Sobald das Prinzip der Knoten vorliegt versteht der Hacker sofort "Wenn ich X tun will, dann muss ich dort und dort hin und mache das auf diese und jene Weise".

Dadurch dass es quasi keine Bewegungsgeschwindigkeit (bzw. um genau zu sein dadurch dass man sofort am anderen Ende des Hosts sein kann) bei der Bewegung zwischen den Knoten gibt (abseits von Aktionen bei denen man z.B. IC zwischen zwei Knoten überwinden muss, um nicht aufzufallen) wirkt die räumliche Unterteilung weiterhin sehr locker. 

Die neuen Programme haben meiner Meinung nach auch stark dazu beigetragen, dass ein Hacker es besser mit einem Host aufnehmen kann, da die Matrixattribute und Aktionen einfach viel einfacher verbessert werden können.

 

Alles in Allem kombiniert das System die Vorteile von 4. und 5. Edition ziemlich gut.

Mit einer Ausnahme: Mir fehlt etwas das Fundament der Hosts. Das wird in Teilen zwar durch die Möglichkeiten in den Knoten abgedeckt, aber das Fundament ermöglicht noch ein paar nette Gimmiks. Entsprechend habe ich das Fundament in meinem System ganz einfach weiterhin beibehalten (nach Datenpfade) und festgelegt, dass man das Tor zum Fundament im CPU-Knoten finden kann.

 

 

Was vielleicht noch als Klärung rein könnte (vielleicht ist das in der neusten Version schon drin, ich habe da noch nicht rein geschaut): Wie ist das Verlassen eines Hosts geregelt. Ich denke mal Ausstöpseln geht ja eh immer. Aber kann man einen Host immer sofort verlassen, oder muss man dafür wieder an einen Zugangspunkt zurückkehren, um regulär die Verbindung zu trennen?



#17 The_Wicked

The_Wicked

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Geschrieben 23. August 2018 - 07:12

Ich mag das Fundament wie in Datenpfade präsentiert nicht sonderlich und habe es daher in der Regelergänzung nicht weiter behandelt. Es sollte aber problemlos kompatibel sein - bis auf die Tatsache, dass der "Tramper" hier als Programm verwurstet wurde, um dem Hacker zu ermöglichen seine Runnerkollegen auf einen Hostrun mitzunehmen. Man kann aber sicher beide Tramper-Funktionen (Fundament und Host) parallel nutzen (und vielleicht einem der Kinder einen anderen Namen geben). Grundsätzlich gilt für die Regelergänzung, dass alle SR5-Regeln, die ihr nicht widersprechen unverändert Anwendung finden. Demnach war ich bisher davon ausgegangen, dass man Hosts auch aus jedem Knoten heraus verlassen können sollte - entweder durch (sinnvollerweise Interfacemodus wechseln und) Ausstöpseln oder Host verlassen. Aber tatsächlich habe mich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob es nicht das Spiel bereichern könnte, wenn man beim Verlassen des Hosts (also Host verlassen) einen gültigen Zugangspunkt (SAN oder I/O-Port) aufsuchen muss... ich denke, selbst wenn man das so regelte, würde es vermutlich nicht viel Relevanz entfalten, da der Hacker dann den kurzen Weg über das Ausstöpseln wählen würde. Es erscheint mir auch zu kompliziert für den täglichen Gebrauch: Dem Host liegt ja mit den Knoten nun eine Struktur mit mehreren "Räumen" zurgrunde. Es macht im alltäglichen Gebrauch - z.B. Onlineshopping - m.E. keinen Sinn, wenn ich mich den ganzen Weg zurück zum Eingang des virtuellen Kaufhauses "schleppen" muss, um das Online-Shopping zu beenden. Theoretisch würde diese Variante allerdings natürlich dem Konzept der räumlichen Vorstellung besser dienen und Hosts "realer" erscheinen lassen, da sie dann einer zusätzlichen Regel der physischen Welt unterworfen wären...

Im nächsten Update der Matrixregeln wird daher bei der Matrixaktion Host betreten/verlassen der Hinweis zu finden sein, dass je nach Einstellungen des Hostbetreibers einzelne Knoten mit der Matrixhandlung unmittelbar verlassen werden können oder nicht. Nur beim SAN ist dies immer möglich, wenn er nicht von einem Admin vorher verriegelt wurde. Das wird dem Grundgedanken der räumlichen Vorstellung gerechter als die Möglichkeit einen Host immer und überall sofort verlassen zu können. Die Knoten haben dann entweder Ausgänge (in Form von Türen, Toren, oder wie auch immer passend zur Hostikonographie passend gestaltet) oder eben nicht.


Bearbeitet von The_Wicked, 29. August 2018 - 10:14 .






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