Zum Inhalt wechseln


Foto

Erfahrungen mit "Feind meines Feindes"


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
20 Antworten in diesem Thema

#1 captain koala

captain koala

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 22 Beiträge

Geschrieben 25. März 2018 - 17:55

Hallo zusammen,

 

hat schon jemand Erfahrungen mit dem Abenteuerband "Feind meines Feindes" gemacht?

Und sind die Abenteuer ein wenig Abwechslungsreicher als "am Ende steuert alles darauf zu, dass wir dem großen Grauen begegnen"?

 

VG ;)



#2 Mondsänger

Mondsänger

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 40 Beiträge

Geschrieben 26. März 2018 - 08:26

Hi,

 

Also alle drei Abenteuer haben natürlich eine Art Showdown, wenn man so will. Allerdings hat nur das finale Abenteuer einen wirklichen Konflikt mit einem "Ding"tm. am Ende. Ansonsten haben auch alle drei Abenteuer einen anderen Ansatz, damit keine Langweile aufkommt. Falls du spezielle Fragen hast, kannst du mir gerne auch jederzeit eine Nachricht schreiben.



#3 Elthrandil

Elthrandil

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 15 Beiträge

Geschrieben 26. März 2018 - 09:51

Hey,

 

also ich habe bisher das erste Kapitel geleitet und fange bald mit dem zweiten an.  Abwechslungsreich sind die Abenteuer allemal - auch das man nicht immer sofort dem großen Grauen begegnet gefällt mir sehr gut.

Das größte Problem auf das ich gestoßen bin (und das auch meine zwei Gruppen relativ anstrengend fanden) war die große Anzahl an Personen, die es zu verwalten ging. Das hat bei mir einiges an Improvisation abverlangt und die ein oder andere Person ist dabei vielleicht auch etwas zu kurz gekommen (z.B. habe Ich Bokars Rassismus ganz raus genommen). 



#4 captain koala

captain koala

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 22 Beiträge

Geschrieben 26. März 2018 - 13:28

Danke für die Antworten. Abwechslungsreich klingt jedenfalls gut. Bei vielen Personen erstell ich manchmal vorab kleine Karteikarten mit den Basisinfos, die ich dann zu gegebener Zeit den Spielern gebe (manche sind halt einfach schreibfaul und verlieren dann den Überblick).

Ich denke ich gebe dem Band einfach eine Chance und falls ich auf Probleme bei der Vorbereitung stoße, hol ich mir bei euch Rat ;)



#5 Elthrandil

Elthrandil

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 15 Beiträge

Geschrieben 27. März 2018 - 12:14

Hat sich mal jemand im zweiten Abenteuer die Regeln der Grabungen angeschaut? Bin mir momentan unsicher wie ich das umsetzten sollte - wird auf dem ganzen Gelände gegraben und man legt die Funde in der gewünschten Reihenfolge fest oder sollten die Investigatoren entscheiden in welchen Quadraten/Gebäudeumrissen gegraben wird?



#6 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

  • Admin
  • PIPPIPPIP
  • 7.924 Beiträge

Geschrieben 27. März 2018 - 13:09

Wenn die Investigatoren nicht zu lethargisch sind, sollten sie sich um entscheidungsträchtige posten auf der Grabung bemühen.

Dann beeinflussen sie das dementsprechend, wann wo gegraben wird.

Die Regeln sind aber glaube ich immer noch offen genug, dass der SL da dramaturgisch reingrätschen kann, wenn Funde gemacht werden  s o l l e n.

Ansonsten steht bei jedem Segment, was da zu finden sein wird.


  • Bartimäus gefällt das

Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#7 Naveg

Naveg

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 11 Beiträge

Geschrieben 28. März 2018 - 19:15

Hallo
Meine Gruppe will ihre Investigatoren immer behalten (sofern sie denn überleben^^) Kann man die drei Abenteuer gut verbinden? Oder spielt davon jedes zb in einem anderen Land oder anderer Zeit?



#8 Die InsMaus

Die InsMaus

    Newbie

  • Mitglieder
  • PIP
  • 9 Beiträge

Geschrieben 28. März 2018 - 19:45

Das ist eine Minikampagne, dh, die drei Abenteuer sind miteinander verbunden (auch wenn sie an verschiedenen Orten spielen). Reisen muss man halt auch mal

Bearbeitet von Die InsMaus, 28. März 2018 - 19:47 .

  • Bartimäus und Naveg gefällt das

#9 Elthrandil

Elthrandil

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 15 Beiträge

Geschrieben 29. März 2018 - 16:08

Wenn die Investigatoren nicht zu lethargisch sind, sollten sie sich um entscheidungsträchtige posten auf der Grabung bemühen.

Dann beeinflussen sie das dementsprechend, wann wo gegraben wird.

Die Regeln sind aber glaube ich immer noch offen genug, dass der SL da dramaturgisch reingrätschen kann, wenn Funde gemacht werden  s o l l e n.

Ansonsten steht bei jedem Segment, was da zu finden sein wird.

 

Ich tue mich etwas schwer damit, abzuschätzen wie schnell die Ausgrabung voran gehen wird. Wenn man das Ganze auf die verschiedenen Komplexe aufteilt, müsste man ja ziemlich schnell durchkommen (zumindest bei einem fähigen Grabungsleiter  :D ). Ich glaube ich werde die Gruppe verschiedene Kästchen auswählen lassen auf die sie sich konzentrieren wollen.



#10 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

  • Admin
  • PIPPIPPIP
  • 7.924 Beiträge

Geschrieben 31. März 2018 - 05:50

Aufteilen würde ja bedeuten, dass immer nur weniger Leute gleichzeitg daran arbeiten. Dauert dann pro Fundstelle länger.

Was nichts gegen Aufteilen sagt, aber letztlich insgesamt einen ähnlichen Zeitaufwand bedeuten sollte, als wenn man einen Ort nach dem anderen mit der kompletten Mannschaft freilegt.

(Und die Männer sollen ja nicht wie beim Reichsarbeitsdienst wild drauflosschaufeln, sondern vorsichtig und auf das Nichtzerstören von Fundstücken achtend.  :) 


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#11 Mondsänger

Mondsänger

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 40 Beiträge

Geschrieben 03. April 2018 - 08:54

Hi. Also ich habe das so gelöst, dass ich den Spielern die Karte mit den Ruinenumrissen gegeben habe. Dann habe ich sie selber entscheiden lassen, wo sie zuerst graben wollen. Archäologen durften natürlich einen entsprechenden Wurf machen, um ggf. "educated guesses" abzugeben, welcher Bereich denn am wahrscheinlichsten mal was gewesen ist, basierend auf ihrem Fachwissen. Dann habe ich die Spieler festlegen lassen mit wievielen Mann sie wo graben lassen wollen und nach einem Plausibilitätscheck durch die alte Pi*Daumen Formel festgelegt wie lange es dauern wird, bis sie die Chance haben auf etwas zu stoßen. Als Faustregel hatte ich für mich festgelegt. dass ein 50 Mann Team pro Woche die Chance hat etwas interessantes zu entdecken (Archäologiewurf des leitenden Spielers oder des NSC Grabungsleiters).  

Sollten die SC gefühlt zu schnell vorankommen, gibt es ja genug Möglichkeiten sie zu verlangsamen. Streitigkeiten unter den Grabungshelfern, Probleme mit dem Militär, den korrupten Behörden, merkwürdigen Ausländern etc.pp. In den zwei Testrunden die ich gemacht habe, hat das beide Male ganz gut geklappt. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass der archäologische Prozess länger dauert als einen Garten umzugraben ;-)

 

Hilft dir das weiter @Elthrandil?



#12 Elthrandil

Elthrandil

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 15 Beiträge

Geschrieben 03. April 2018 - 11:51

Hi. Also ich habe das so gelöst, dass ich den Spielern die Karte mit den Ruinenumrissen gegeben habe. Dann habe ich sie selber entscheiden lassen, wo sie zuerst graben wollen. Archäologen durften natürlich einen entsprechenden Wurf machen, um ggf. "educated guesses" abzugeben, welcher Bereich denn am wahrscheinlichsten mal was gewesen ist, basierend auf ihrem Fachwissen. Dann habe ich die Spieler festlegen lassen mit wievielen Mann sie wo graben lassen wollen und nach einem Plausibilitätscheck durch die alte Pi*Daumen Formel festgelegt wie lange es dauern wird, bis sie die Chance haben auf etwas zu stoßen. Als Faustregel hatte ich für mich festgelegt. dass ein 50 Mann Team pro Woche die Chance hat etwas interessantes zu entdecken (Archäologiewurf des leitenden Spielers oder des NSC Grabungsleiters).  

Sollten die SC gefühlt zu schnell vorankommen, gibt es ja genug Möglichkeiten sie zu verlangsamen. Streitigkeiten unter den Grabungshelfern, Probleme mit dem Militär, den korrupten Behörden, merkwürdigen Ausländern etc.pp. In den zwei Testrunden die ich gemacht habe, hat das beide Male ganz gut geklappt. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass der archäologische Prozess länger dauert als einen Garten umzugraben ;-)

 

Hilft dir das weiter @Elthrandil?

 

Vielen Dank für eure Antworten.  :) Tatsächlich habe ich es fast genauso gemacht wie du. Durch die Streitigkeiten, Problemen mit der Behörde etc. wird das ganze ja sowieso entschleunigt (Die ganzen Streitigkeiten und Probleme haben sich für meine Gruppe als der wahre Horror dieses Abenteuers herausgestellt :D )



#13 Mondsänger

Mondsänger

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 40 Beiträge

Geschrieben 03. April 2018 - 12:58

 

Vielen Dank für eure Antworten.  :) Tatsächlich habe ich es fast genauso gemacht wie du. Durch die Streitigkeiten, Problemen mit der Behörde etc. wird das ganze ja sowieso entschleunigt (Die ganzen Streitigkeiten und Probleme haben sich für meine Gruppe als der wahre Horror dieses Abenteuers herausgestellt :D )

 

 

:-) Das kommt mir nicht unbekannt vor. Wenn du weitere Fragen hast, immer gerne her damit. Ich tue mein möglichstes um zu unterstützen. Vielleicht hast du ja auch die Muße mal einen Spielbericht über eure Kampagne zu schreiben. Das würde mich sehr interessieren.


  • Hasturs Erbe gefällt das

#14 captain koala

captain koala

    Member

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 22 Beiträge

Geschrieben 08. April 2018 - 12:04

Mittlerweile habe ich mir den Band auch zugelegt und bin nach erstem Querlesen wirklich positiv überrascht. 

 

Ein paar Fragen zum ersten Abenteuer hätte ich allerdings direkt:

 

1. Steht der Junker unter einem magischen Einfluss vom Freiherrn oder wurde er einfach nur manipuliert?

2. Ist der Geheimbund wirklich geheim? Also wissen die anderen Gäste nicht von der Existenz? Also Mitglieder, die zwar dem Okkulten sehr zugetan sind, aber keine wissenschaftliche Expertise im Archäologiebereich vorweisen können, sich eine Lüge einfallen lassen, warum sie bei der Expedition dabei sein sollten?

3. Nur zur Klarheit: Anwesende im Schloss sind nur die erwähnten Personen plus Investigatoren. Nicht auch noch irgendwelche weiteren Personen des Geheimbundes, der Wissenschaft oder andere Förderer.

 

Und ich wäre auch dankbar für Tipps für das Leiten des ersten Abenteuers. Auf was man so achten sollte oder Änderungen, die man vornehmen könnte.

 

VG ;)



#15 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

  • Admin
  • PIPPIPPIP
  • 7.924 Beiträge

Geschrieben 08. April 2018 - 13:05

1. warum sollte er? Er arbeitet für den Freiherrn und glaubt, selbst fest im Sattel zu sitzen.

 

2. grundsätzlich dürften sie nichts davon wissen, aber wenn doch, wäre es nicht schlimm (so wie man weiß "es gibt Freimaurer.", wobei der Bund natürlich viel viel kleiner ist)

die Mitglieder könnten aber problemlos sagen "ich vertrete den Bund" und es würde nicht die Hölle losbrechen oder so.

 

3. keine weiteren Personen.


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/





Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0