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Erfahrungen mit "Feind meines Feindes"


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20 Antworten in diesem Thema

#16 captain koala

captain koala

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Geschrieben 08. April 2018 - 14:14

1. Es wird beschrieben, dass in seinem Inneren nicht mehr viel von seiner Persönlichkeit übrig ist, außer dem Wunsch, seinem Herren auf jedwede Art zu Diensten zu sein.

Das klingt halt schon irgendwie nach einer gewissen Art von krasser Manipulation ;)

 

Und noch weitere Fragen:

Es gibt im Prinzip nur die Phiole als Hinweis auf den Attentäter (falls er die Phiolen schon woanders versteckt hat, dann deutet eigentlich erstmal nichts auf ihn hin). Das erscheint mir irgendwie recht unbefriedigend für die Investigatoren, wenn sie gar keine wirkliche Chance haben den Täter zu enttarnen.

 

Und würdet ihr Einzelheiten zu der Grabung erwähnen? Also wie die Anlage entdeckt wurde und was es im Einzelnen mit der Minoischen Kultur auf sich hat? Oder ist das eher zu viel und langweilt die Leute eher?


Bearbeitet von captain koala, 08. April 2018 - 15:21 .


#17 Mondsänger

Mondsänger

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Geschrieben 09. April 2018 - 09:30

Hey,

 

Ich melde mich einfach nochmal zu Wort. Es gibt ein paar Hinweise auf Askari als Täter. Die Phiole mit dem Schlangengift ist sicherlich der eindeutigste. Daneben aber deuten ein paar weitere Dinge in seine Richtung.

 

1) Er gehörte zu den drei Leuten, die Zugang zu dem Giftschrank haben

2) Opfer Nummer 2 gehört ebenfalls zu diesen dreien, wodurch spätestens nach dem zweiten Mord nur noch zwei Verdächtige überigbleiben, von denen einer der zwergwüchsige Keke ist.

3) Opfer Nummer 2 hat Stoffreste unter den Fingernägeln. Zwar gibt es mehrere Anwesende mit abgeschabten Ärmeln, aber Keke gehört nicht dazu. Damit bleibt aus der Gruppe von dreien am Ende nur einer übrig, der mit allen Zwischenfällen verbunden ist

 

Andere Möglichkeiten auf Askari zu kommen (die ich in Testspielen gesehen habe), die aber nicht direkt im Text stehen wären auch

 

- Ein magisch begabter SC oder einer der Okkultisten des Bundes macht eine Seance, um die Geister der Toten zu befragen und ruft damit unbeabsichtigt den Geist des echten zu Köpenick, der Hinweise liefern kann 

- Alle Diener werden unter Bewachung gestellt und Askari muss sich für seine Eskalation fortschleichen und wird dabei eventuell beobachtet 

- SC vermuten eine Sabotage der Ausgrabung und fangen an deren Planung mit der Einstellung neuer Diener abzugleichen. Hierbei empfiehlt es sich dann natürlich Askari erst nach der ersten Diskussion einer möglichen Ausgrabung zu von Köpenick gekommen lassen zu sein (woher sonst soll seine Organisation auch davon wissen), während andere Verdächtige möglicherweise so ausgeschlossen werden können

 

Ich hoffe das hilft bei der Vorbereitung weiter. :-)



#18 captain koala

captain koala

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Geschrieben 09. April 2018 - 10:55

Danke für die ausführliche Antwort.

 

Wahrscheinlich ist das nur mein persönlicher Geschmack. Aber es gibt halt ein Schloss mit vielen Räumen und einigen Personen. Da fände ich es schön, wenn es mehr zu entdecken gibt, bzw. es vielleicht eine etwas ausgeklügeltere Indizienkette geben würde oder einen Ablaufplan (wer wann wo war).

Wenn man die Phiole in Askaris Zimmer findet, spricht ja nicht mehr so viel für ihn. Und wenn er die Möglichkeit gehabt hat sie zu verstecken, dann führt nicht mehr viel zu ihm (abgesehen von den Stoffresten). 

Also als Detektivabenteuer finde ich es (ohne es schon gespielt zu haben) eher enttäuschend, da es doch recht wenig Ansatzpunkte gibt).



#19 Naveg

Naveg

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Geschrieben 13. Mai 2018 - 19:48

Ich bereite gerade den ersten Teil vor. Allerdings habe ich eine Gruppe, die ihre Investigatoren gern behält. Das heiß diese kommen aus Amerika und sprechen alle kein Deutsch.
Einige der NPCs haben ja Englisch als Sprache, aber einige halt nicht. Wollte mal wissen wie ihr das machen würdet. Einfach ignorieren um den Spielfluss nicht zu sehr zu behindern oder halt konsequent darauf achten. Dann muss halt immer einer übersetzen. Was ja schon mal Einzelbefragungen ausschließt.



#20 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. Mai 2018 - 06:02

Das ist jetzt nicht die Komplettlösung für "Feind meines Feindes mit Investigatoren aus den USA", aber zumindest das Sprachproblem müsste damit zu bewältigen sein:

 

Wenn in Kampagnen in fremde Länder gereist wird, gestehe ich allen investigatoren zu, zur Vorbereitung und auf der Anreise für die Dauer des Abenteuers die Landessprache in Höhe von 1/5 IN zu beherrschen. Das soll für akzentbehaftetes Basissprechen ausreichen und auch Einzelgespräche zulassen. Nach denm Abenteuer wird dieses Wissen dann normalerweise wieder "vergessen" (sofern es nicht gesteigert wurde).


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#21 Mondsänger

Mondsänger

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Geschrieben 15. Mai 2018 - 08:13

Also für diesen speziellen Fall, kann man den ersten Teil der Kampagne theoretisch auch in die USA verlegen. Dann müsste man natürlich ein paar Hintergründe ein wenig tweaken (Die Fraktionen müssten einen USA Bezug bekommen, die Charaktere bräuchten einen Grund wieso v.Kömpenick sie einlädt etc.)  und darauf achten. dass die Seereisen in Teil 2 und vor Teil 3 entsprechend länger dauern. Ansonsten kann man es auch so machen wie Judge Gill gesagt hat. 






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