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Proben ohne Würfel?


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9 Antworten in diesem Thema

#1 bloody.albatros

bloody.albatros

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Geschrieben 24. Mai 2018 - 06:48

Servus,

nachdem ich nun schon ein paar mal Runden im Dunkeln (sprich am Lagerfeuer) gemeistert habe, wollte ich mal nach Euren Erfahrungen in der Richtung fragen.

Das Schöne dabei ist, speziell bei Cthulhu, dass die dunkle Umgebung meiner Meinung nach einen eigenen Touch hat.

 

Die Spieler hatten dabei keine Unterlagen zur Verfügung und es gab natürlich keine Handouts.

Proben wurden dabei generell eher selten gemacht.

 

Bei den ersten hatte ich noch das System, dass die Spieler selber eine Würfel-App am Handy hatten, die Werte grob wussten und dann bei einer Probe, wenn sie in der Nähe des Wertes waren einen Verifizierungswurf machten. Waren sie darunter war es ok, wenn nicht, dann eben nicht. Waren sie beim ersten mal schon klar unter dem Wert, brauchte es keinen zweiten Wurf, waren sie deutlich darüber, war es ebenfalls schon klar.

 

Für den Spielfluss war es teilweise nicht so gut.

 

Beim letzten Abenteuer bin ich umgeschwenkt. Dabei hatte nur ich die Würfel-App und schätzte dann jeweils ab, ob die Proben geschafft wurden oder nicht. Die Rückmeldungen waren auch hier sehr positiv. Nachteil, es bleibt halt viel beim Meister hängen. Wobei ich hier die Ergebnisse mehr intuitiv verwertet hatte und keine Verifikationswürfe machte. Verlust von gS oder TP wurden auch eher mehr nach persönlicher Einschätzung von mir mitgeführt. Es wusste jeder dementsprechend nur, wie es ihm körperlich oder geistig geht aufgrund meiner Beschreibungen bzw. eigenem Einschätzen.

 

Daher die Frage, habt Ihr eventuell noch andere Ideen oder Vorschläge?

 

Im Endeffekt steuere ich wohl eine Konvertierung der Abenteuer in Richtung FreeForm an, wobei ich hier eben noch wegen der Proben leichte Hemmungen habe ...

 

Cheers

 

 


3 14 15 92 65 35 89 ... die Wahrheit ist unter uns

#2 SaschaK

SaschaK

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Geschrieben 24. Mai 2018 - 08:01

Ich weiß nicht ob man hier Werbung für alternative Systeme machen darf (bitte löschen wenn nicht) aber such mal nach "Dread rpg". Super praktisch wenn man nicht würfeln kann o.ä.

#3 Mondsänger

Mondsänger

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Geschrieben 24. Mai 2018 - 08:26

Dread dürfte einem im Dunkeln oder am Lagerfeuer auch nicht wirklich weiterhelfen ;-) 

 

Ich persönlich habe es bei solchen Sachen so gehandhabt, dass ich bei einer Probe spontan eine Wahrscheinlichkeit festgelegt habe, ob der Char das schafft oder nicht und dann als SL gewürfelt habe. Würde mich aber bei Freeform o.ä. mit Würfen zurückhalten. 



#4 JaneDoe

JaneDoe

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Geschrieben 13. Juni 2018 - 17:05

Während beim Würfeln ja der "Kick" des Würfelns und der zufälligen Entscheidung im Vordergrund steht, ist bei einem  würfellosen Spiel eher das Erzählen einer guten Geschichte wichtig.

Insofern würde ich mir da als SL wenn ich entscheiden muss geschafft/ nicht geschafft etc. immer die Frage stellen "was ist hier gut für die Geschichte"? Macht das Scheitern die Geschichte gerade spannend und dramatisch (und die SCs können das Ruder mit einer anderen Aktion noch herumreißen) oder macht ihnen eine negative Entscheidung gerade alles kaputt?

Außerdem würde ich mich daran orientieren, wie gut und glaubhaft der Spieler seine Aktion beschreibt und gute Ideen honorieren.


"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#5 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. Juni 2018 - 05:32

Ich habe mal an einem Spielabend, als Würfel unhandlich waren, mit Spielkarten gearbeitet.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten auf volle 10%-Schritte vereinfacht und dann Kartendecks zusammengestellt, welche diese Chancen simulieren sollten.

 

Also z.B. die Karten As-2-3-4-5-6-7-8-9-10 = der Spieler zieht eine davon und hat es nach Kartenwert geschafft oder nicht geschafft.


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Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#6 bloody.albatros

bloody.albatros

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Geschrieben 14. Juni 2018 - 06:36

Grundsätzlich gefällt mir die Idee. Beim Lagerfeuer jedoch eher weniger, denn da sitzt man meist in Gartenliegen ums Feuer ... und da hochkommen zum Ziehen lassen ... :blink:

Aber ich denke, ich werds mal woanders einbauen. Vielleicht auch mit Tarot-Karten, und wehe es zieht jemand eine von den großen Arkana ... :ph34r:


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#7 Frobbit2201

Frobbit2201

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Geschrieben 24. August 2018 - 22:25

Ich weiß nicht ob man hier Werbung für alternative Systeme machen darf (bitte löschen wenn nicht) aber such mal nach "Dread rpg". Super praktisch wenn man nicht würfeln kann o.ä.


Stimmt Dread wurde vom System Matters Verlag übersetzt und die haben sogar einen Insmouth Oneshot geschrieben. Das System ist toll, das verwendet einen Jenga Turm statt Würfel. Hier kann ich mir gut auch einen OneShot aus einem Cthulhu Buch vorstellen. Man kann ja beide Systeme miteinander verbinden.

 

edit: Tippfehler


Bearbeitet von Frobbit2201, 03. Oktober 2018 - 19:44 .


#8 Frobbit2201

Frobbit2201

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Geschrieben 24. August 2018 - 22:25

Aber die Idee mit den Karten ist auch sehr cool! ;-)

Bearbeitet von Frobbit2201, 24. August 2018 - 22:27 .


#9 Biomechanoid

Biomechanoid

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Geschrieben 03. Oktober 2018 - 14:29

Im Grundregelwerk von Tails of Equestria sind Würfeltabellen (W4, W6, W8, W10, W12 und W20) drin. Einfach die Augen zu machen und mit einem Stift drauf zeigen, um deinen Würfelwert zu ermitteln. Funktioniert wunderbar.
 

 

Für eine Spielrunde am Lagerfeuer, sollte es eigentlich auch ganz brauchbar sein.

Mein Leben ist so still, so ereignislos und so im verborgenen verlaufen, das es selbst im besten Fall in der Niederschrift bedauerlich langweilig und platt erscheinen muss.

 

H.P.Lovecraft

#10 Makenyo

Makenyo

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Geschrieben 13. Dezember 2018 - 07:36

Sind euch die "42! Ideen zum Rollenspiel mit Karten" ein Begriff? Ich benutze die gerne zum Improvisieren. Man kann sie aber auch als eigenes Spielsystem, dass sehr erzählorientiert ist nutzen.
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