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Was ist eigentlich PULP? PULP als Setting?


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14 Antworten in diesem Thema

#1 Seanchui

Seanchui

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 21:33

 

Es ist ein Missverständnis, PULP als separaten Bereich zu betrachten. Man kann gerade vorhandene Sachen mit den ergänzenden Regeln von PULP mit deutlich stärkeren SCs spielen und braucht dort zunächst mal gar nichts zu verändern.

Man KANN irgendwas abwandeln, wenn man - was weiß ich - z.B. den "Oberschurken" stärker machen will, als er eigentlich ist, aber man kann es ebenso gut lassen.

 

Insoweit passt PULP nicht in eine Schublade mit Mittelalter oder Gaslicht usw.

 

 

Gut zu wissen, dass das die offizielle, nach außen hin vertretene Haltung der Cthulhu-Readktion zu Pulp Cthulhu ist.

Ich möchte das gar nicht kritisieren, wenn ihr Pulp und den Nutzen der Pulp-Publikation für das Cthulhu Rollenspiel so seht.

 

Persönlich vertrete ich da eine andere Meinung: Sicherlich, man kann Pulp nicht mit Epochen-Settings gleichsetzenb, einfach weil es eher KEINE so stark festgelegte Epoche ist. Aber, ich empfinde Pulp immer noch als eigenes Setting. Irgendwer äußerte das hier ja auch schon einmal: "Indianer Jones"-Filme werden nicht umsonst dem Pulpgenre zugeordnet. Aus einem Actionstreifen wie "Taken" oder "Lethal Weapon" meinetwegen auch "Jurassic World" wird kein Pulp-Film, in dem die Helden einfach mehr aushalten können, noch mehr Blei verschießen ohne nachzuladen und man den Bösewiht Oberschurken nennt und noch mehr einstecken können lässt.  Genauso wenig wird ein "Indiana Jones"-Film weniger Pulp, wenn man die Schießereien reduziert.

Heißt ja auch nicht "Action Cthulhu", sondern "Pulp Cthulhu".

 

Aber gut, dann schlage ich einfach bei deer Übersetzung der "Der zweiköpfigen Schlange zu" und beäuge rein Deutsche Pulp Cthulhu Abenteuer einfach mal mit besonders viel Skepsis, ob das nicht bloße Abenteuer mit mehr Action werden. ...

 

 

 

Ich empfehle das Lesen der Einführung und dabei des abschließenden Textes: Die Verwendung von PULP CTHULHU mit CTHULHU.

 

 

Warum? Sphyxis hat es doch schon sehr gut auf den Punkt gebracht. Das Buch möchte etwas anderes, als er (und ich auch) erwartete.

 

 

 

Ich empfehle das Lesen der Einführung und dabei des abschließenden Textes: Die Verwendung von PULP CTHULHU mit CTHULHU.

 

Ähm, das habe ich schon länger. Und?

Die Englische Ausgabe spricht unter anderen von "pulp tropes", die Deutsche etwas freier übersetzt vom "Pulp Gefühl und Action". - Ich weiß jetzt nicht, wie das in Widerspruch zu meinem vorausgegangenen Posting stehen würde? O.o

 

Steht nirgendwo, dass nur stärkere Helden und fiesere Oberschurken ein für Cthulhu geschriebenes Abenteuer pulpiger machen würden. Ich lese den Hinweis, man könne alten Abenteuer mit den Regelerweiterungen aus Pulp Cthulhu verwenden, aber da muss ich mir trotzdem noch Abenteuer aussuchen, die ein gewisses Pulpgefühl schon in sich haben oder eben sehr stark überarbeiten um dieses zu erreichen.

 

 

Wie gesagt, mein Posting war eine reine Feststellung, dass da unser beider Verständnis von Pulp auseinandergeht.

Dass das Auswirkungen haben kann für Deutsche Publikationen in dem Sinne, dass die redaktionellen Vorgaben (deine Pulpdefinition) für ein Abenteuer dazu führen können, dass ich es nicht als pulpig empfinde und dem daher im Vorhinein mit Skepsis begegne, ist doch nur eine logische Folge.

 

Cthulhu ist derzeit sehr hochwertig, keine Frage. Mein persönliches Empfinden, ein potentielles Pulp Cthulhu Abenteuer sei für mich unpulpig, heißt ja nicht gleich, dass es mir als Abenteuer missfällt.

 

Zurück zum Setting: ja klar, finde ich, dass Pulp ein Setting mit eigenen Konventionen ist.

Und bevor das kommt:

 

Natürlich kann ich auch alten Kram verpulpen. Finde, wenn man es herunterbricht, kann man den Riesenschinken "Berge des Wahnsinns" auch sehr pulpig leiten. Andere Ideen von mir, kann man auch andernorts lesen. Sehe es nur eben nicht so, dass jedes Abenteuer sich gut verpulpen lässt.

 

Ändert nichts daran, dass ich auch neugierig auf neue und frische Pulp-Abenteuer bin.

 

 

@Seanchui

Ja, genau. Würde das jetzt nicht an der Einleitung festmachen, aber ja.

Cthulhu brauch definitiv noch ein paar Superschurken und Pulp-Opponenten mehr! Vielleicht "Die Janus Jäger" für Deutschland im Einsatz. So mit JJ-Rune am Revers.

Dr. Hastur und Mi Chi-Go, Verbrecherkönig dessen Gaunerbanden derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen...

 

 

PS: Und mir macht der Pulp Cthulhu Band Spaß!

Trifft nicht immer meinen Geschmack, aber ist jetzt nicht so, als hätte ich den nur des Sammelns wegen gekauft und stände er jetzt nur unbenutzt im Regal.  ;)

 

 

 

Ich finde den Meinungsaustausch zu "PULP" und den Denkansätzen dazu sehr interessant. Hat vielleicht jemand Lust, den gezielt in das PULP-Unterforum rüberzukopieren und dort fortzuführen?

 

 

 


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#2 Seanchui

Seanchui

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 21:34

...ich bin an dieser Stelle mal Heikos Wunsch gefolgt und eröffne die Diskussion rund um "PULP"  :).

 

Zum besseren Verständnis: der obenstehende Zitat-Strang stammt von hier:

 

https://foren.pegasu...al-2018/page-12


Bearbeitet von Seanchui, 31. Juli 2018 - 21:35 .

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#3 Seanchui

Seanchui

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 21:46

So, und um hier direkt auch ein bißchen meine Sichtweise darzulegen:

 

In meinen Augen ist der Regelteil von CTHULHU PULP völlig in Ordnung. Alles prima. Nur die Herangehensweise an den Begriff PULP stört mich. PULP ist mehr als CTHULHU mit mehr Blei. PULP sollte - in seiner populär-medialen Bedeutung - bestimmte Tropen bedienen. Das ist sicherlich alles nicht historisch korrekt - denn der Begriff stammt ja vom gewählten Papier - aber heutzutage verbindet man mit "Pulp" in meinen Augen eine ganz bestimmte Art von "Action", die sich von anderen Action-Arten unterscheidet.

 

Pulp-Abenteuer haben für mich einige bestimmte Elemente, die mir bei den vier Abenteuern im Band größtenteils fehlen:

 

1. ein rasanter Einstieg. Vergleiche zum Beispiel alle Abenteuer für "Der Hexer von Salem" oder "Hollow Earth Expedition". Wer das nicht hat oder will kann sich auch Indiana Jones angucken. Wir lernen Indy nicht am Schreibtisch kennen, sondern in einer Ruine, wie er vor einer riesigen Steinkugel davonrennt, die ihn zu zerquetschen droht.

 

2. Tödliche Fallen. Dabei rede ich nicht von Mythos-Monstern. Sondern sowas wie die "riesige Steinkugel" von oben, das klassische "Schwimmbecken voller Haie", eine Flucht von einem brennenden Zeppelin oder gefesselt auf einem Boot zu sein, dass auf einen Wasserfall zutreibt. Gerne auch mit Mythos-Bezug: ein Schogotten-Kraftwerk, das bald hochgeht. Anstelle eines "tödlichen Lasers" wie bei Bond benutzt der Oberbösewicht einen "sirenenhaften Gesang" von einem "Diener der äußeren Götter", um die gefangengenommenen Helden auszuschalten.

 

3. Wenig Detektiv-Arbeit. Sondern Rote Linien, um "langweiliges Reisen und Recherchieren" abzukürzen. Der Band schlägt das sogar vor, setzt es in den Abenteuern aber Null um.

 

4. Gegenspieler. Keine Zufälligkeiten oder Mythos-Monstren, deren Beweggründe uns nun einmal völlig fremd sind. Überlebensgroße Bösewichter. Aber auch Schergen in Scharen. Davon gibt's ein paar im Band, aber warum so wenige?

 

Ehe ich mich hier wundschreibe empfehle ich wirklich einmal hier reinzuhören:

 

http://podcast.syste...teuer-designen/

 

Das ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß und natürlich gibt es andere Optionen. Aber in meinen Augen bringt es die Episode schon ganz gut auf den Punkt.


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#4 Seanchui

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 21:48

Das alles vorweggeschickt:

 

In meinen Augen ist das "verpulpen" bestehender Abenteuer eine immense Arbeit, denn viele Abenteuer bieten sich dafür nicht an - oder ich muss sie "komplett" umschreiben. Ein paar mehr Mythosmonster reinjagen und den Spielern Dynamit und ne Tommygun geben reicht nicht, um Pulp-Gefühl zu erreichen. Dadurch wird weder aus "Am Rande der Finsternis" noch aus "Blackwater Creek" ein Pulp-Streifen.


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#5 kasi1971

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 21:49

Also ich versuch es mal mit einem Beitrag:

Der Pulp-Band ist ja zunächst eine Übersetzung. Und ich glaube fast (ist aber eine pure Vermutung), dass Chaosium dem stärker werdenden Pulp in anderen Rollenspielen (so z.B. auch in Trail of Cthulhu) gefolgt ist.

 

Ich kann zu dem Band selbst nichts sagen, da ich ihn nicht kenne, aber als Pulp würde ich mir wirklich etwas wünschen, was so stark in Richtung Indiana Jones oder auch Die Mumie geht (ja ich weiß, es ist klischeehaft). Ich sehe jetzt nicht, dass man automatisch alle beliebigen normalen Abenteuer für Pulp umschreiben kann, denn hier würde für mich das Pulp-Gefühl nicht aufkommen. Allerdings gerade die älteren Chaosium-Kampagnen wie z.B. Masks of Nyarlathotep haben meiner Meinung das Pulp-Potential....



#6 Seanchui

Seanchui

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Geschrieben 31. Juli 2018 - 22:47

Also ich versuch es mal mit einem Beitrag:

Der Pulp-Band ist ja zunächst eine Übersetzung. Und ich glaube fast (ist aber eine pure Vermutung), dass Chaosium dem stärker werdenden Pulp in anderen Rollenspielen (so z.B. auch in Trail of Cthulhu) gefolgt ist.

 

Ich kann zu dem Band selbst nichts sagen, da ich ihn nicht kenne, aber als Pulp würde ich mir wirklich etwas wünschen, was so stark in Richtung Indiana Jones oder auch Die Mumie geht (ja ich weiß, es ist klischeehaft). Ich sehe jetzt nicht, dass man automatisch alle beliebigen normalen Abenteuer für Pulp umschreiben kann, denn hier würde für mich das Pulp-Gefühl nicht aufkommen. Allerdings gerade die älteren Chaosium-Kampagnen wie z.B. Masks of Nyarlathotep haben meiner Meinung das Pulp-Potential....

 

Ich denke, man kann getrost davon ausgehen, dass ein gewisses kaufmännisches Kalkül bei JEDER Publikationsentscheidung eine kleine Rolle spielt :-). Insofern: ja, Chaosium wie auch Pegasus werden natürlich versuchen, andere Spielerschichten zu erschließen und/oder den bestehenden Spielern genügend Abwechslung zu bieten, um bei der Stange zu bleiben. "Trail" erscheint mir dabei gar nicht mal so pulpig, auch, wenn es einige intelligente Regelmechanismen anwendet. Tatsächlich ist das GUMSHOE-System ja auf Recherche ausgelegt.

 

Pulp darf und sollte in meinen Augen "klischeehaft" sein. Das gehört doch in ein "gutes" Pulp-Abenteuer. Und ja, "Die Mumie" ist in meinen Augen auch reichlich pulpig. Gegenbeispiele hat Sphyxis oben ja schon einige genannt.

 



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#7 kasi1971

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Geschrieben 01. August 2018 - 06:47

 

Also ich versuch es mal mit einem Beitrag:

Der Pulp-Band ist ja zunächst eine Übersetzung. Und ich glaube fast (ist aber eine pure Vermutung), dass Chaosium dem stärker werdenden Pulp in anderen Rollenspielen (so z.B. auch in Trail of Cthulhu) gefolgt ist.

 

Ich kann zu dem Band selbst nichts sagen, da ich ihn nicht kenne, aber als Pulp würde ich mir wirklich etwas wünschen, was so stark in Richtung Indiana Jones oder auch Die Mumie geht (ja ich weiß, es ist klischeehaft). Ich sehe jetzt nicht, dass man automatisch alle beliebigen normalen Abenteuer für Pulp umschreiben kann, denn hier würde für mich das Pulp-Gefühl nicht aufkommen. Allerdings gerade die älteren Chaosium-Kampagnen wie z.B. Masks of Nyarlathotep haben meiner Meinung das Pulp-Potential....

 

Ich denke, man kann getrost davon ausgehen, dass ein gewisses kaufmännisches Kalkül bei JEDER Publikationsentscheidung eine kleine Rolle spielt :-). Insofern: ja, Chaosium wie auch Pegasus werden natürlich versuchen, andere Spielerschichten zu erschließen und/oder den bestehenden Spielern genügend Abwechslung zu bieten, um bei der Stange zu bleiben. "Trail" erscheint mir dabei gar nicht mal so pulpig, auch, wenn es einige intelligente Regelmechanismen anwendet. Tatsächlich ist das GUMSHOE-System ja auf Recherche ausgelegt.

 

Pulp darf und sollte in meinen Augen "klischeehaft" sein. Das gehört doch in ein "gutes" Pulp-Abenteuer. Und ja, "Die Mumie" ist in meinen Augen auch reichlich pulpig. Gegenbeispiele hat Sphyxis oben ja schon einige genannt.

 


 

Ich meine das auch nicht unbedingt negativ, dass sie anderen Rollenspielen gefolgt sind.

 

An Trail habe ich nur deswegen gedacht, weil das System ja in den Grundregeln schon zwischen den beiden Spielmodi unterteilt (einer davon ist Pulp).



#8 Die InsMaus

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Geschrieben 01. August 2018 - 17:14

Ich habe nicht so viele ToC Abenteuer gelesen. Aber mit wievielen Extrainhalten (und typischerweise welchen?) wird denn dort der pulpige Stil (im Gegensatz zum puristischen) angeboten?

#9 kasi1971

kasi1971

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Geschrieben 01. August 2018 - 19:54

Ich habe auch nicht so viele ToC-Abenteuer gelesen, aber so wie ich es verstehe, gibt es per se Abenteuer für den pulpigen Stil und Abenteuer für den puristischen Stil. Ich glaube nicht, dass die Abenteuer mit Extra-Inhalt angeboten werden um aus einen puristischen einen pulpigen Stil zu machen. Das wäre meines Erachtens auch ein Versuch, der nicht wirklich gut klappen kann.



#10 Die InsMaus

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Geschrieben 01. August 2018 - 21:18

Ich habe auch nicht so viele ToC-Abenteuer gelesen, aber so wie ich es verstehe, gibt es per se Abenteuer für den pulpigen Stil und Abenteuer für den puristischen Stil. Ich glaube nicht, dass die Abenteuer mit Extra-Inhalt angeboten werden um aus einen puristischen einen pulpigen Stil zu machen. Das wäre meines Erachtens auch ein Versuch, der nicht wirklich gut klappen kann.

Ganz stimmt das nicht:

The Dying of St Margarets, S. 5: . . . is a Purist adventure
Not so quiet, S. 4: . . . there is nothing to prevent the game being played Pulp (Elemente: Action, downgrade the damage and stability checks)
The black drop, S. 5: . . . It will work well for either style

Mehr habe ich nicht verfügbar - aber immerhin.

Bearbeitet von Die InsMaus, 01. August 2018 - 21:18 .


#11 kasi1971

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Geschrieben 02. August 2018 - 14:08

Aber werden die denn dann noch mit Extra-Inhalt für die andere Spielweise unterstützt? Und das erste Beispiel unterstützt doch eher meine These?

 

Also wäre es doch wohl ein Mischmasch.... Manche sind eher für den einen oder anderen Stil geeignet und manche für beide Stile....

 

Aber ich wollte eher keine ToC-Diskussion lostreten. So tiefgreifend habe ich mich damit nicht beschäftigt, es diente eher als Beispiel dass andere RPGs schon  diese Purist/Pulp-Unterscheidung machen....


Bearbeitet von kasi1971, 02. August 2018 - 14:10 .


#12 Die InsMaus

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Geschrieben 02. August 2018 - 14:55

Es kann ja helfen, mal über den Tellerrand zu schauen (hier ToC). Das finde ich ok.

Ich gebe dir darin Recht, dass ToC offenbar in den Abenteuern keine Extrainhalte für den jeweils anderen Spielstil enthält. Allerdings gibt es bei zwei von drei Abenteuern (ich habe nur diese und nicht mehr) den Hinweis, dass es für beide Spielstile geeignet ist. Und dann werden vorab kurz Tipps gegeben, wie das gehen kann.

Bearbeitet von Die InsMaus, 02. August 2018 - 14:56 .

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#13 kasi1971

kasi1971

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Geschrieben 02. August 2018 - 17:12

Ah okay, sollte halt vllt. doch mal ToC genauer anschauen....

 

Und bevor es jemand anderes sagt: Back to topic :D


Bearbeitet von kasi1971, 02. August 2018 - 17:13 .

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#14 JaneDoe

JaneDoe

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Geschrieben 05. August 2018 - 13:46

Für mich darf in einem Pulp-Abenteuer die Jungfrau, die geopfert werden soll im weißen Kleid auf einem Altar gefesselt liegen. ;)

Es darf ein bißchen übertrieben zugehen und ein bißchen heroischer als sonst bei Cthulhu. Klischees zu bedienen ist hier fast schon Plficht.


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"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#15 mvdf

mvdf

    Hausmeister bei der Marsh Refinery Company

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Geschrieben 14. August 2018 - 17:36

(...)

 

Ehe ich mich hier wundschreibe empfehle ich wirklich einmal hier reinzuhören:

 

http://podcast.syste...teuer-designen/

 

Das ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß und natürlich gibt es andere Optionen. Aber in meinen Augen bringt es die Episode schon ganz gut auf den Punkt.

 

Habe mir die Folge angehört - und jetzt habe ich echt Lust auf Pulp.  :D Sehr gut gemacht. Die Kerls von System Matters haben das Thema gut auf den Punkt gebracht. Für ein wahres Pulp-Abenteuer gehört weit mehr als nur das Umwandeln von Werten. Dass ein Pulp-Abenteuer jedoch sehr einfach gestaltet werden kann, zeigt diese Podcast-Folge. Kann ich nur empfehlen. 






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