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Reale Orte in Szenarios: Juristisch problematisch?


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16 Antworten in diesem Thema

#16 mvdf

mvdf

    Hausmeister bei der Marsh Refinery Company

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  • 37 Beiträge

Geschrieben 09. August 2018 - 10:13

Aber man sieht: Das ist schon was anderes als die Verwendung des Kölner Doms für ein Szenario. Immerhin sind über den Kölner Dom viele Quellen und Infos zu finden. Selbst zu einer Station wie der ISS - die ja sehr bekannt ist - wurde schon viel geschrieben, und da dürften Fiktionen darüber eher unproblematisch sein. Aber eine polare Forschungsstation, die nicht so sehr "in der Öffentlichkeit" steht und über die die meisten Informationen nur auf der hauseigenen Website zu finden ist? Bestünde da nicht die Gefahr, dass sich die Administration der Station bzw. die Behörde, zu denen die Station gehört, ein Problem mit einer fiktiven Geschichte oder einem Rollenspielszenario haben könnten?

...welches Problem sollten Sie denn damit haben? Du solltest nicht mit den echten Crew-Namen arbeiten, aber abseits davon: welches Problem könnte denn für die Betreiber/Behörde entstehen?

Das weiß ich nicht. Aber Behörden sind halt Behörden, und deren Gründe sind nicht immer für jeden nachvollziehbar. :D Es stellt sich halt die Frage, ob man auf Nummer sicher gehen sollte. Das Szenario also juristisch "wasserdicht" machen. Oder ob es nicht eher ratsam ist, sich gar nicht zu intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

Vielleicht wäre es zumindest sinnvoll, zu erfragen, ob man die öffentlichen Reports der Mitarbeiter für diesen Zweck als Quelle nutzen darf. Ist also keine ortsrechtliche, sondern eher eine nutzungsrechtliche Frage. Aber auch hier wieder: Würde man möglicherweise schlafende Hunde wecken? (s. Beispiel mit dem Ort Seesen)

Bearbeitet von mvdf, 09. August 2018 - 10:15 .


#17 Seanchui

Seanchui

    Advanced Member

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  • 88 Beiträge

Geschrieben 09. August 2018 - 11:07

 

 

Aber man sieht: Das ist schon was anderes als die Verwendung des Kölner Doms für ein Szenario. Immerhin sind über den Kölner Dom viele Quellen und Infos zu finden. Selbst zu einer Station wie der ISS - die ja sehr bekannt ist - wurde schon viel geschrieben, und da dürften Fiktionen darüber eher unproblematisch sein. Aber eine polare Forschungsstation, die nicht so sehr "in der Öffentlichkeit" steht und über die die meisten Informationen nur auf der hauseigenen Website zu finden ist? Bestünde da nicht die Gefahr, dass sich die Administration der Station bzw. die Behörde, zu denen die Station gehört, ein Problem mit einer fiktiven Geschichte oder einem Rollenspielszenario haben könnten?

...welches Problem sollten Sie denn damit haben? Du solltest nicht mit den echten Crew-Namen arbeiten, aber abseits davon: welches Problem könnte denn für die Betreiber/Behörde entstehen?

Das weiß ich nicht. Aber Behörden sind halt Behörden, und deren Gründe sind nicht immer für jeden nachvollziehbar. :D Es stellt sich halt die Frage, ob man auf Nummer sicher gehen sollte. Das Szenario also juristisch "wasserdicht" machen. Oder ob es nicht eher ratsam ist, sich gar nicht zu intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

Vielleicht wäre es zumindest sinnvoll, zu erfragen, ob man die öffentlichen Reports der Mitarbeiter für diesen Zweck als Quelle nutzen darf. Ist also keine ortsrechtliche, sondern eher eine nutzungsrechtliche Frage. Aber auch hier wieder: Würde man möglicherweise schlafende Hunde wecken? (s. Beispiel mit dem Ort Seesen)

 

 

Die öffentlichen Reports als "Inspirationsquelle" zu nutzen, ist m. E. unproblematisch. Abschreiben oder kopieren darfst Du sie aus urheberrechtlicher Sicht aber bestimmt nicht :-)


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