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Der tiefe Fall des Dr. Erben


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16 Antworten in diesem Thema

#16 Tegres

Tegres

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  • 465 Beiträge

Geschrieben 30. April 2020 - 07:24

Ich denke, dass hängt immer davon ab, wie intensiv eine Gruppe plant, wie viel Charakterspiel zwischen den Charakteren gemacht wird, wie intensiv mit NSCs gesprochen wird und wie lange allgemein Situationen ausgespielt werden. Ich mache meinen Spielern beispielsweise sehr schnell klar, wenn es in einer Situation nichts mehr an Informationen zu holen gibt. Wenn die Spieler beispielsweise ihre (aktuelle virtuellen) Würfel herausholen, um auf "Verborgenes erkennen" zu würfeln, sage ich mittlerweile, dass sie sich das sparen können, wenn es da gar nichts zu entdecken gibt. So ist das Spiel fokussierter und es geht schneller mit der Geschichte voran. Ja, das kann auf Kosten der Atmosphäre und des Charakterspiels gehen, aber beides steht für unsere Gruppe nicht an oberster Stelle. Es geht übrigens nicht auf Kosten der Spielerentscheidungen, sprich mein zügiges Leiten führt dennoch nicht zur Lenkung der Charaktere meinerseits.

 

Für "Der tiefe Fall des Dr. Erbene" bedeutet das, dass ich nach dem Lesen des Szenarios niemals mehr als zwei Abende eingeplant hätte.



#17 Anno_nym

Anno_nym

    Künstler in seiner gelben Phase

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  • 42 Beiträge

Geschrieben 30. April 2020 - 07:40

Ich glaube Erben ist ein Abenteuer, bei dem verschiedene Gruppen wirklich sehr unterschiedlich herangehen / bzw. lange brauchen. Habe das Abenteuer ja auch mit zwei Gruppen gespielt und die zweite Gruppe hat auch 'nur' 10 Stunden gebraucht, im Gegensatz zu den 18 Stunden der ersten Gruppe. Die Differenz liegt glaub ich auch sehr stark darin, dass sich Gruppe 1 auch gerne mal aufteilt um auf dem Brocken mit dem Prof. zu sprechen und auf der anderen Seite eingänging auf die Geschicke des Dorfes eingeht. Die andere Gruppe hat auch ihre Momente gehabt, bei denen das Charakterplay etwas mehr Zeit eingenommen hat, aber selbst wenn sie das Abenteuer komplett durchgespielt hätten wären wir maximal bei 12 Stunden ausgekommen. (3 Runden a 4 Stunden). Für meinen Persönlichen Geschmack hat das Abenteuer gerade seine Stärke durch den schleichenden Verfall der Situation und der entfaltet sich besonders gut wenn die Spieler eine tiefere Bindung zu den Charakteren eingehen. Daher sehe ich kein Problem darin das Abenteuer auch mal über 18 Stunden zu spielen. Aber da tickt glaub ich jede Runde anders  :D.

 

Dazu ist zu sagen, dass bei mir Atmosphäre in Cthulhu ganz weit vorne steht und meine Gruppe (und auch meine DSA-Freunde, wenn sie mal Cthulhu-Spielen) darauf ebenfalls Wert legen. Ich lege meinen Spielern ebenfalls nah, dass manche Pfade vielleicht nicht die 'Story-wertvollsten' sind, aber nie auf Kosten der Immersion und irgendwie denken die dann ich will was verstecken  :D. Ist mir auch egal, solange alle Spaß dran haben (dann muss ich auch generell weniger Abenteuer vorbereiten ;) )


Bearbeitet von Anno_nym, 30. April 2020 - 07:47 .

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