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Gender-Wahnsinn


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536 Antworten in diesem Thema

#391 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 14. April 2019 - 20:53

Beitrag Sam Stonewall gestern 21:22 Uhr: Ein Beispiel dafür, auf Teufel komm raus was zusagen, wenn man nichts zu sagen hat?

und dabei emotional provozieren und eine Reaktion zu erreichen?

oder anders gesagt: Trollen ...

 

edit:Stichwort "Troll":

Wikipedia definiert:

Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt.

Die entsprechende Tätigkeit wird „trollen“ genannt.


Bearbeitet von Judge Gill, 15. April 2019 - 13:19 .

Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/

(und ab 2019 unter pegasusdigital.de)


#392 Corn

Corn

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Geschrieben 17. April 2019 - 13:19

Scheint ja geklappt zu haben...

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#393 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 08:46

Aktueller Bezug zum Thema... der Fall "Caster Semenya" ... Intersexualität im Leistungssport.

 

https://www.deutschl...ticle_id=447558

 

 

Viele Sportarten werden in Geschlechter eingeteilt. Wie würdet ihr es sehen, wenn zb. eine Person, die mit biologischem Geschlecht: Männlich sich aber sozial mit dem weiblichen Geschlecht identifiziert, an einem Frauen-Wettkampf (zb. Leichtathletik) teilnehmen will?

 

Aus Gendersicht wäre ein Verbot der Teilnahme sicherlich diskriminierend. Aber mit einer männlichen Physis im Frauensport... irgendwie auch unfair und unsportlich. Eure Meinungen?

 

 

Die Diskussion um Caster Semenya gibt imho auch einen guten Einblick über die Diskussionen in der 6. Welt zum Thema Sport. Im Moment sind es noch nicht Cyberware und Magie... aber die Frage, inwieweit seltene Gen-Varianten der Gleichheit der Wettkampf-Ausgangsbedingungen widersprechen, ist im vollen Gange.


"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

 

"Alle Heldengruppen starten als Gemeinschaft des Rings und enden als Ritter der Kokosnuss"

 

"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"

 

 


#394 7OutOf13

7OutOf13

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 09:42

Da muss man mMn differenzieren. 

Im Fall um Semenya geht es ja um eine intersexuelle Person. Also nicht um eine Transsexuelle. 

 

Ich hab zu dem Thema vor über einem Jahr einen Artikel gelesen, in dem es um die vom Sportverband kritisierte Testosteronhöhe geht. 

Die Argumentation lautet ja, dass "richtige" Frauen einen Testosteronspiegel zwischen x und y haben (sollen), und der von Semenya darüber liegt. Der Artikel stimmte zu, dass ein hoher Testosteronspiegel natürlich Vorteile im Sport bringt. Allerdings ist die Bandbreite des Testosteronspiegels  zwischen x und y bei Männern größer als bei Frauen. Konsequenterweise müsste man dann doch bei Männern auch so einen Grenzwert einführen. 

Dazu war doch eine andere Sprinterin, die genauso problematisiert wurde wie Semenya, mit ihrem Einspruch gegen so eine Grenze erfolgreich, oder nicht?

 

Zusätzlich haben Frauen aufgrund ihres Zyklus mit Hormonschwankungen zu tun, die sich direkt auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Wenn bei Sportlerin A der Wettkampf um die Zeit des Eisprungs fällt, bei Sportlerin B aber in die Phase ihrer Monatsblutung, kümmert das auch niemanden. Auch wenn das Ergebnis eventuell anders ausfallen würde. 

 

Alles in allem halte ich persönlich es für Diskriminierung. 

Manche Leute haben nun mal auf Grund ihres Körpers Vorteile bei gewissen Sportarten. Warum wurde in der Vergangenheit nicht eine Maximalgröße für Basketballspieler gefordert, mit der Begründung, es sei sonst eine unfairer Benachteiligung der kleineren Sportler? Warum darf Michael Phelbs mit seinen unfassbar langen Armen und riesigen Händen schwimmen? Ist das nicht gegenüber anders proportionierten Sportlern nicht auch unfair?

 

Ganz oben drauf kommt dann noch folgendes Thema: Doping. 

Die ganze Debatte ist doch eh lächerlich, weil doch bewiesen ist, dass viele (wenn nicht alle) Profisportler der Weltspitze dopen. Die von denen man es nicht weiß, wurden wahrscheinlich nur noch nicht erwischt. (Siehe Fall Armstrong. Der wurde nie positiv getestet. Das kam nur raus, weil er es zugegeben hat. Ich kann da nur den Film "Ikarus" empfehlen, der das Thema sehr gut behandelt und dazu sehr unterhaltsam ist. Auch wenn man überhaupt nicht auf Radsport steht.)


Bearbeitet von 7OutOf13, 03. Mai 2019 - 10:32 .


#395 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 10:34

Manche Leute haben nun mal auf Grund ihres Körpers Vorteile bei gewissen Sportarten. Warum wurde in der Vergangenheit nicht eine Maximalgröße für Basketballspieler gefordert, mit der Begründung, es sei sonst eine unfairer Benachteiligung der kleineren Sportler? Warum darf Michael Phelbs mit seinen unfassbar langen Armen und riesigen Händen schwimmen? Ist das nicht gegenüber anders proportionierten Sportlern nicht auch unfair?

 

Das entspräche quasi der Diskussion, ob zb. Trolle im Basketball spielen dürfen oder eine eigene Liga erhalten sollten. Vorteile aufgrund ihres Körpers... ;)

 

 

Zusätzlich haben Frauen aufgrund ihres Zyklus mit Hormonschwankungen zu tun, die sich direkt auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Wenn bei Sportlerin A der Wettkampf um die Zeit des Eisprungs fällt, bei Sportlerin B aber in die Phase ihrer Monatsblutung, kümmert das auch niemanden.

 

Leistungssportlerinnen nehmen Medikamente, um den Eisprung zu steuern.

 

 

@Testosteronspiegel

 

Aus dem oben verlinkten Artikel:

„Der Hauptgrund, warum wir überhaupt den Sport in Geschlechter einteilen, ist die Tatsache, dass Männer aufgrund der höheren Testosteronwerte höhere Leistungen vollbringen können. Was wir ja auch daran sehen, dass Testosteron und seine Abkömmlinge, andere Androgene, die häufigsten benutzten Mittel zum Doping sind.“

 

 

Übrigens... der internationale Sportgerichtshof hat gegen Caster Semenya geurteilt:

 

"Der Welt-Leichtathletikverband darf laut einem Urteil die Läuferin Caster Semenya dazu zwingen, ihr natürliches Testosteronlevel mit Medikamenten zu senken – wenn Semenya weiter bei den Frauen starten will."

 

"Der Internationale Sport-Gerichtshof (CAS) urteilte, die Regel sei zwar diskriminierend, aber notwendig, vernünftig und angemessen."

 

 

https://www.deutschl...ticle_id=447642

 

 

 

Aber eigentlich wollte ich ja auf Personen (imho Transgender) hinaus, die ...

 

Biologisches Geschlecht (Sexus): Männlich

Soziales Geschlecht (Gender): Weiblich

 

... sind.

 

Ganz provokant ausgedrückt: Ben Johnson (der Sprinter) fühlt sich plötzlich als Frau (Gender definiert das soziale Geschlecht als veränderlich). Dh. er läuft jetzt bei den Frauen-Leichtathleten mit und geht auf die Damen-Toilette... ;)


"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

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#396 SlashyTheOrc

SlashyTheOrc

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 11:26

Und letztendlich landet man bei der Diskussion von "Was ist natürlich?".

Da kann man sich in beliebig tiefen Fettnäpfchen suhlen.

 

Grüße


Bearbeitet von SlashyTheOrc, 03. Mai 2019 - 11:27 .


#397 weu

weu

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 12:59

Ganz provokant ausgedrückt: Ben Johnson (der Sprinter) fühlt sich plötzlich als Frau (Gender definiert das soziale Geschlecht als veränderlich). Dh. er läuft jetzt bei den Frauen-Leichtathleten mit und geht auf die Damen-Toilette... ;)

 

 

Diese Frage habe ich mir schon die ganze Zeit gestellt - mit den Testosterongrenzen dürfte dieser Fall aber nicht mehr eintreten. Selbst wenn er sich als Frau fühlte und die Damentoilette benutzen möchte, müsste er bei den Männern starten. Interessant wäre es, ob da andere Verbände folgen - Fußball oder Schwimmen zum Beispiel und ob die Korridore für die Grenzwerte in allen Sportarten gleich sind. Auch beim Gewichtheben dürfte der Wert Einfluss haben ...

 

Viel interessanter ist aber die Frage, wie sich diese Transgendergeschichte auf Leistungsvorgaben aus wirkt. Im Polizeidienst müssen Männer 50 Liegestütze machen und Frauen 5 wenn ich mich nicht täusche um einen überhaupt aufgenommen zu werden. Jeder Punkt "Übererfüllung" gibt extra "Bonuspunkte". Wer die Mindestanforderungen erfüllt UND die meisten Punkte hat, wird bevorzugt eingestellt. Wie ist das dann bei Transgendern ? Müssen diese die Normen für Männer erfüllen (weil es der Körper her gibt) oder für Frauen? Polizei mag noch gehen - bei der Feuerwehr sind die Unterschiede noch größer wenn ich mich nicht täusche. Und da ist der Anteil der körperlichen Arbeit wahrscheinlich auch höher.



#398 fexes

fexes

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 13:11

Viel interessanter ist aber die Frage, wie sich diese Transgendergeschichte auf Leistungsvorgaben aus wirkt. Im Polizeidienst müssen Männer 50 Liegestütze machen und Frauen 5 wenn ich mich nicht täusche um einen überhaupt aufgenommen zu werden. Jeder Punkt "Übererfüllung" gibt extra "Bonuspunkte". Wer die Mindestanforderungen erfüllt UND die meisten Punkte hat, wird bevorzugt eingestellt. Wie ist das dann bei Transgendern ? Müssen diese die Normen für Männer erfüllen (weil es der Körper her gibt) oder für Frauen? Polizei mag noch gehen - bei der Feuerwehr sind die Unterschiede noch größer wenn ich mich nicht täusche. Und da ist der Anteil der körperlichen Arbeit wahrscheinlich auch höher.

 

Bei einem Bevölkerungsanteil von 0,01413% konstruiert ihr hier Fragestellungen für mögliche Problemfälle, die in der Praxis kaum bis garnicht vorkommen und wenn dann als Einzelfallentscheidung vermutlich unbeükratischer gelöst werden, als ihr annehmt.


Bearbeitet von fexes, 03. Mai 2019 - 13:12 .

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#399 n3mo

n3mo

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 13:34

Die meisten Liegestützen macht man bei der Bundespolizei (die Länder haben unterschiedliche Regelungen). Und das sind 23 Stück bei männlichen Bewerbern unter 29.  Bei Frauen sind es 7 Stück unter 29 Jahren.

Bei der Polizei Sachsen sind es aber Minimum 5 Liegestützen bei Frauen und 15 Liegestützen bei Männern.

 

Bei 50 Liegestützen hätte die Polizei wahrscheinlich noch weniger Bewerber als jetzt schon :P ...


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They never tell you how heavy a corpse is in training school.
You can´t afford to fall in love with a plan...

 

Whilst I write this, I hold a sword in each hand and a pistol in the other.

 

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#400 G315t

G315t

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 13:50

"Die meisten Liegestützen macht man bei der Bundespolizei (die Länder haben unterschiedliche Regelungen). Und das sind 23 Stück bei männlichen Bewerbern unter 29. "

 

Das schafft ja jeder der vorher eine Woche übt. Ist ja wirklich lächerlich diese Anforderung. Ich hatte da ehrlich gesagt mehr erwartet. Da kann man die auch gleich abschaffen. 



#401 n3mo

n3mo

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 14:08

Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (40 Sekunden iirc) und korrekt ausgeführt. Sobald du absetzt d.h. mit mehr als Kinn, Hand und Fuß den Boden berührst hast du es verkackt...

 

Klar kann man das mit Übung schaffen. Soll man ja auch. Ist eben ein Test auf körperliche "Fitness". Keine neue Kaderschmiede für Leistungssportler ;)


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#402 Corn

Corn

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 15:46

Was glaubst Du was die ungeübten schaffen? Erfahrungsgemäß weniger als 5.

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#403 7OutOf13

7OutOf13

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 15:57

Was glaubst Du was die ungeübten schaffen? Erfahrungsgemäß weniger als 5.

Sehe ich auch so. Vernünftig ausgeführte Liegestütze sind kein Klacks. 



#404 G315t

G315t

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 19:18

Aber ihr habt vermutlich recht. Ich habe mal eine Schulklasse zu Besuch im Finessstudio gehabt und da war kein Junge in der Lage auch nur einen vernünftigen Klimmzug zu machen. Geschweige denn mal so 3 oder 5.  Traurig. 



#405 n3mo

n3mo

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 20:11

Probier das lieber nicht mit Purzelbäumen... das ist noch schlimmer :P .


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