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Gender-Wahnsinn


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517 Antworten in diesem Thema

#391 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. April 2019 - 04:49

Machst Du Witze? Du hast einen homosexuellen Mann in Dein Beispiel eingebaut. Also hast Du offensichtlich Homosexualität im Kontext Frauenquote als relevant angesehen. Mich hat interessiert, warum. Wenn Du das nicht beantworten magst, ist das schon OK. Aber es würde mich sehr wundern, wenn Du wirklich nicht nachvollziehen könntest wie ich auf die Idee komme, zu fragen.

 

Und doch, Du findest die Antwort auf Deine Frage. Eine transsexuelle Person, die eine rechtliche Geschlechtsänderung vorgenommen hat, gehört in jeder rechtlichen Hinsicht diesem Geschlecht an. Es gibt nicht "Frauen" und "Frauen zweiter Klasse, die früher mal Männer waren". 

 

Ich hätte das Beispiel sogar um noch eine lesbische Frau erweitern können, um noch mehr Varianten einzubauen und es hätte nur mehr Antwortmöglichkeiten erzeugt. "offensichtlich" hätte es dann nur mehr Antwortmöglichkeiten gegeben. Bitte nicht zu schnell nach seltsamen Erklärungen suchen, wenn sie sehr einfach sind. Und fertig gewundert.

 

Der zweite Absatz ist zwar vom Inhalt her die Antwort auf meine Frage, aber wo steht das (rechtlich).

 

Und Rückschluss: Der Trassexuelle, der erst zwei Jahre (also noch keine Namensänderung etc.) hinter sich hat, zählt dann noch als Mann bei der Frauenquote, korrekt?

 

In Deutschland ist doch alles irgendwo in Gesetze etc. gegossen - steht das irgendwo? (Ich habe es bisher nicht gefunden, aber es kann doch nicht sein, dass z. B. jeder für sich selbst definiert, wer die Frauenquote erfüllt und wer nicht, von daher wäre ich über eine Fundstelle glücklich)


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#392 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. April 2019 - 04:51

Sich über Frauenquote im Zusammenhang mit Transsexualität aufzuregen ist nun wirklich ziemlich weit hergeholt, das wird ein winziger Promillebereich sein der kaum eine Rolle spielt. Für die Betroffenen sicher, aber auf der Gesamtebene?

 

Ich weiß nicht. Hat sich denn jemand aufgeregt? (Hatte jedenfalls in den bisherigen Beiträgen noch nicht den Eindruck gehabt)

 

edit: Meine Frage zielte darauf ab, ob hier eine Benachteiligung der Transsexuellen vorliegen könnte. Nur als Zusatzerklärung.

Mit der Sichtweise "Promillebereich" wäre ich vorsichtig, weil das die Tür für die Argumentation sein könnte "die paar Leute müssen das abkönnen, wenn sie benachteiligt werden, sind ja nicht so besonders viele"


Bearbeitet von Judge Gill, 14. April 2019 - 05:32 .

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#393 weu

weu

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Geschrieben 14. April 2019 - 08:08

Wobei ich davon ausgehe, dass bei Fragen nach dem Geschlecht vor ca. 2010 das biologische Geschlecht gemeint war.

Denn vorher war die Trennung zwischen sozialen/biologischen Geschlecht nicht populär genug, als das dies überall berücksichtigt worden wäre.

 

Eine Gesellschaft als solche kann sich ja auch weiter entwickeln. Und warum denn nicht das soziale Geschlecht berücksichtigen, wenn man den schon erkannt hat, dass es so etwas gibt? Auch wenn andere noch nicht so weit sind - einer muss den Anfang machen

 

Sich über Frauenquote im Zusammenhang mit Transsexualität aufzuregen ist nun wirklich ziemlich weit hergeholt, das wird ein winziger Promillebereich sein der kaum eine Rolle spielt. Für die Betroffenen sicher, aber auf der Gesamtebene?

 

Jein - es gibt zumindest einige Stimmen, die das z.B. im Bereich des Sport als unfair empfinden (siehe https://www.bbc.com/sport/46453958 - Jen Wagner-Assali z.B. findet es unfair, auch bei den eher pro-russischen Nachrichten: https://de.sputnikne...chberechtigung/ findet sich Kritik). Und wenn man betroffen ist und eine entsprechende Lobby hat, können auch Promillebereiche wichtig werden.



#394 n3mo

n3mo

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Geschrieben 14. April 2019 - 13:00

Frauenquote ist auch nicht gleich Frauenquote... Politik und Wirtschaft haben verschiedene Ansichten und Quoten. Der von Judge Gill zitierte Wikipedia-Absatz bezieht sich z.B. nur auf politische Amts- und Mandatsträger (in Deutschland). 


They never tell you how heavy a corpse is in training school.
You can´t afford to fall in love with a plan...

 

Whilst I write this, I hold a sword in each hand and a pistol in the other.

 

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#395 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. April 2019 - 13:56

Frauenquote ist auch nicht gleich Frauenquote... Politik und Wirtschaft haben verschiedene Ansichten und Quoten. Der von Judge Gill zitierte Wikipedia-Absatz bezieht sich z.B. nur auf politische Amts- und Mandatsträger (in Deutschland). 

 

Stimmt.

Was es irgendwie nicht einfacher macht ...

vermutlich ist dann hinsichtlich von Transsexuellen ebenso unterschiedlich. Könnte es jedenfalls sein.


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#396 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 14. April 2019 - 14:49

Und warum denn nicht das soziale Geschlecht berücksichtigen, wenn man den schon erkannt hat, dass es so etwas gibt?


Vieleicht weil es für die meisten Belange, ob man sich als Frau/Mann/X fühlt, genauso unwichtig ist, wie die sexuelle Orientierung/Vorlieben.

Mir fehlt es oft generell für Verständnis, das überhaupt nach dem Geschlecht - biologisch oder sozial - gefragt wird. Ist imho oft total unnötig.

"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

 

"Alle Heldengruppen starten als Gemeinschaft des Rings und enden als Ritter der Kokosnuss"

 

"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"

 

 


#397 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. April 2019 - 15:54

 

Und warum denn nicht das soziale Geschlecht berücksichtigen, wenn man den schon erkannt hat, dass es so etwas gibt?


Vieleicht weil es für die meisten Belange, ob man sich als Frau/Mann/X fühlt, genauso unwichtig ist, wie die sexuelle Orientierung/Vorlieben.

Mir fehlt es oft generell für Verständnis, das überhaupt nach dem Geschlecht - biologisch oder sozial - gefragt wird. Ist imho oft total unnötig.

 

 

Das mit der Frage nach dem Geschlecht hatte ich ja weiter oben auch mal als Fragestellung aufgeworfen.

Genrell sehe ich sie an sehr vielen Stellen für überflüssig an.

 

Im Zusammenhang mit einer geschlechtsabhängigen Regelung (z. B. "50 % der Posteninhaber auf Funktionsebene AAA müssen weiblich sein") ist es aber als Entscheidungsmerkmal notwendig.

Es sei denn, man würde diese Quotenregelungen abschaffen (wollen).


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#398 Sam Stonewall

Sam Stonewall

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Geschrieben 14. April 2019 - 20:22

Da fehlt mir jetzt die Fantasie um diesen geistigen Sprung vollziehen zu können.

Diskussionen mit Judge Gill, in einem knackigen Satz zusammengefasst. Hut ab!
 


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#399 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 14. April 2019 - 20:53

Beitrag Sam Stonewall gestern 21:22 Uhr: Ein Beispiel dafür, auf Teufel komm raus was zusagen, wenn man nichts zu sagen hat?

und dabei emotional provozieren und eine Reaktion zu erreichen?

oder anders gesagt: Trollen ...

 

edit:Stichwort "Troll":

Wikipedia definiert:

Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt.

Die entsprechende Tätigkeit wird „trollen“ genannt.


Bearbeitet von Judge Gill, 15. April 2019 - 13:19 .

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#400 Corn

Corn

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Geschrieben 17. April 2019 - 13:19

Scheint ja geklappt zu haben...

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#401 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 08:46

Aktueller Bezug zum Thema... der Fall "Caster Semenya" ... Intersexualität im Leistungssport.

 

https://www.deutschl...ticle_id=447558

 

 

Viele Sportarten werden in Geschlechter eingeteilt. Wie würdet ihr es sehen, wenn zb. eine Person, die mit biologischem Geschlecht: Männlich sich aber sozial mit dem weiblichen Geschlecht identifiziert, an einem Frauen-Wettkampf (zb. Leichtathletik) teilnehmen will?

 

Aus Gendersicht wäre ein Verbot der Teilnahme sicherlich diskriminierend. Aber mit einer männlichen Physis im Frauensport... irgendwie auch unfair und unsportlich. Eure Meinungen?

 

 

Die Diskussion um Caster Semenya gibt imho auch einen guten Einblick über die Diskussionen in der 6. Welt zum Thema Sport. Im Moment sind es noch nicht Cyberware und Magie... aber die Frage, inwieweit seltene Gen-Varianten der Gleichheit der Wettkampf-Ausgangsbedingungen widersprechen, ist im vollen Gange.


"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

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#402 7OutOf13

7OutOf13

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 09:42

Da muss man mMn differenzieren. 

Im Fall um Semenya geht es ja um eine intersexuelle Person. Also nicht um eine Transsexuelle. 

 

Ich hab zu dem Thema vor über einem Jahr einen Artikel gelesen, in dem es um die vom Sportverband kritisierte Testosteronhöhe geht. 

Die Argumentation lautet ja, dass "richtige" Frauen einen Testosteronspiegel zwischen x und y haben (sollen), und der von Semenya darüber liegt. Der Artikel stimmte zu, dass ein hoher Testosteronspiegel natürlich Vorteile im Sport bringt. Allerdings ist die Bandbreite des Testosteronspiegels  zwischen x und y bei Männern größer als bei Frauen. Konsequenterweise müsste man dann doch bei Männern auch so einen Grenzwert einführen. 

Dazu war doch eine andere Sprinterin, die genauso problematisiert wurde wie Semenya, mit ihrem Einspruch gegen so eine Grenze erfolgreich, oder nicht?

 

Zusätzlich haben Frauen aufgrund ihres Zyklus mit Hormonschwankungen zu tun, die sich direkt auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Wenn bei Sportlerin A der Wettkampf um die Zeit des Eisprungs fällt, bei Sportlerin B aber in die Phase ihrer Monatsblutung, kümmert das auch niemanden. Auch wenn das Ergebnis eventuell anders ausfallen würde. 

 

Alles in allem halte ich persönlich es für Diskriminierung. 

Manche Leute haben nun mal auf Grund ihres Körpers Vorteile bei gewissen Sportarten. Warum wurde in der Vergangenheit nicht eine Maximalgröße für Basketballspieler gefordert, mit der Begründung, es sei sonst eine unfairer Benachteiligung der kleineren Sportler? Warum darf Michael Phelbs mit seinen unfassbar langen Armen und riesigen Händen schwimmen? Ist das nicht gegenüber anders proportionierten Sportlern nicht auch unfair?

 

Ganz oben drauf kommt dann noch folgendes Thema: Doping. 

Die ganze Debatte ist doch eh lächerlich, weil doch bewiesen ist, dass viele (wenn nicht alle) Profisportler der Weltspitze dopen. Die von denen man es nicht weiß, wurden wahrscheinlich nur noch nicht erwischt. (Siehe Fall Armstrong. Der wurde nie positiv getestet. Das kam nur raus, weil er es zugegeben hat. Ich kann da nur den Film "Ikarus" empfehlen, der das Thema sehr gut behandelt und dazu sehr unterhaltsam ist. Auch wenn man überhaupt nicht auf Radsport steht.)


Bearbeitet von 7OutOf13, 03. Mai 2019 - 10:32 .


#403 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 10:34

Manche Leute haben nun mal auf Grund ihres Körpers Vorteile bei gewissen Sportarten. Warum wurde in der Vergangenheit nicht eine Maximalgröße für Basketballspieler gefordert, mit der Begründung, es sei sonst eine unfairer Benachteiligung der kleineren Sportler? Warum darf Michael Phelbs mit seinen unfassbar langen Armen und riesigen Händen schwimmen? Ist das nicht gegenüber anders proportionierten Sportlern nicht auch unfair?

 

Das entspräche quasi der Diskussion, ob zb. Trolle im Basketball spielen dürfen oder eine eigene Liga erhalten sollten. Vorteile aufgrund ihres Körpers... ;)

 

 

Zusätzlich haben Frauen aufgrund ihres Zyklus mit Hormonschwankungen zu tun, die sich direkt auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Wenn bei Sportlerin A der Wettkampf um die Zeit des Eisprungs fällt, bei Sportlerin B aber in die Phase ihrer Monatsblutung, kümmert das auch niemanden.

 

Leistungssportlerinnen nehmen Medikamente, um den Eisprung zu steuern.

 

 

@Testosteronspiegel

 

Aus dem oben verlinkten Artikel:

„Der Hauptgrund, warum wir überhaupt den Sport in Geschlechter einteilen, ist die Tatsache, dass Männer aufgrund der höheren Testosteronwerte höhere Leistungen vollbringen können. Was wir ja auch daran sehen, dass Testosteron und seine Abkömmlinge, andere Androgene, die häufigsten benutzten Mittel zum Doping sind.“

 

 

Übrigens... der internationale Sportgerichtshof hat gegen Caster Semenya geurteilt:

 

"Der Welt-Leichtathletikverband darf laut einem Urteil die Läuferin Caster Semenya dazu zwingen, ihr natürliches Testosteronlevel mit Medikamenten zu senken – wenn Semenya weiter bei den Frauen starten will."

 

"Der Internationale Sport-Gerichtshof (CAS) urteilte, die Regel sei zwar diskriminierend, aber notwendig, vernünftig und angemessen."

 

 

https://www.deutschl...ticle_id=447642

 

 

 

Aber eigentlich wollte ich ja auf Personen (imho Transgender) hinaus, die ...

 

Biologisches Geschlecht (Sexus): Männlich

Soziales Geschlecht (Gender): Weiblich

 

... sind.

 

Ganz provokant ausgedrückt: Ben Johnson (der Sprinter) fühlt sich plötzlich als Frau (Gender definiert das soziale Geschlecht als veränderlich). Dh. er läuft jetzt bei den Frauen-Leichtathleten mit und geht auf die Damen-Toilette... ;)


"Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

Ignazius Silone zugeschrieben

 

"Je genauer man plant, umso härter trifft einem der Zufall!"

 

"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

 

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"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"

 

 


#404 SlashyTheOrc

SlashyTheOrc

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 11:26

Und letztendlich landet man bei der Diskussion von "Was ist natürlich?".

Da kann man sich in beliebig tiefen Fettnäpfchen suhlen.

 

Grüße


Bearbeitet von SlashyTheOrc, 03. Mai 2019 - 11:27 .


#405 weu

weu

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Geschrieben 03. Mai 2019 - 12:59

Ganz provokant ausgedrückt: Ben Johnson (der Sprinter) fühlt sich plötzlich als Frau (Gender definiert das soziale Geschlecht als veränderlich). Dh. er läuft jetzt bei den Frauen-Leichtathleten mit und geht auf die Damen-Toilette... ;)

 

 

Diese Frage habe ich mir schon die ganze Zeit gestellt - mit den Testosterongrenzen dürfte dieser Fall aber nicht mehr eintreten. Selbst wenn er sich als Frau fühlte und die Damentoilette benutzen möchte, müsste er bei den Männern starten. Interessant wäre es, ob da andere Verbände folgen - Fußball oder Schwimmen zum Beispiel und ob die Korridore für die Grenzwerte in allen Sportarten gleich sind. Auch beim Gewichtheben dürfte der Wert Einfluss haben ...

 

Viel interessanter ist aber die Frage, wie sich diese Transgendergeschichte auf Leistungsvorgaben aus wirkt. Im Polizeidienst müssen Männer 50 Liegestütze machen und Frauen 5 wenn ich mich nicht täusche um einen überhaupt aufgenommen zu werden. Jeder Punkt "Übererfüllung" gibt extra "Bonuspunkte". Wer die Mindestanforderungen erfüllt UND die meisten Punkte hat, wird bevorzugt eingestellt. Wie ist das dann bei Transgendern ? Müssen diese die Normen für Männer erfüllen (weil es der Körper her gibt) oder für Frauen? Polizei mag noch gehen - bei der Feuerwehr sind die Unterschiede noch größer wenn ich mich nicht täusche. Und da ist der Anteil der körperlichen Arbeit wahrscheinlich auch höher.






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