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Secrets of Berlin (Chaosium)


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21 Antworten in diesem Thema

#1 Argant1800

Argant1800

    Hohepriester des Unbekannten

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 13:56

Chaosium plant ein Background- und Szenariobuch über Berlin für den 2. Quartal (pdf) bzw. 3. Quartal (Hardcover Buch) des Jahres. Die Titelseite scheint etwas durch Babylon Berlin inspiriert.

 

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Bearbeitet von Argant1800, 17. Januar 2019 - 13:58 .


#2 Die InsMaus

Die InsMaus

    Musikerin aus einem abgedunkelten Raum

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 14:38

Sehr interessant dürfte auch der Vergleich mit dem deutschen Buch zu Cthulhu Berlin werden.
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#3 JaneDoe

JaneDoe

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 14:59

Ich möchte nicht unken, aber ob da was ordentliches bei raus kommt, wenn Amerikaner über Berlin schreiben? :D


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"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#4 Frank Heller

Frank Heller

    The Great Old One

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 15:22

Wo man doch einen deutschen Lizenznehmer hat, der international renommierte eigene Veröffentlichungen herausbringt, verwundert es ein wenig, dass die Amerikaner ein eigenes Buch zu Berlin bringen, statt eines in Kooperation mit dem deutschen Lizenznehmer zu machen.


  • wendigogo, JaneDoe, Merriweather und einem anderen gefällt das

#5 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 17:07

Keine Sorge, war im Vorfeld abgesprochen.

Es wird auch kaum zu vergleich sein mit unserer alten "Berlin" Stadtbeschreibung, sondern ich würde sagen, es ist eine Impression von Berlin.


  • Hasturs Erbe und Seanchui gefällt das

Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#6 Die InsMaus

Die InsMaus

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 17:12

Ich möchte nicht unken, aber ob da was ordentliches bei raus kommt, wenn Amerikaner über Berlin schreiben? :D


Das war auch mein erster Gedanke. Andererseits ist es natürlich auch etwas überheblich, den Kreis derjenigen, die etwas über Berlin für Cthulhu schreiben wollen, allein nach diesem Kriterium einschränken zu wollen. Schauen wir mal, was die so schreiben . . .
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#7 Argant1800

Argant1800

    Hohepriester des Unbekannten

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 17:18

Wo man doch einen deutschen Lizenznehmer hat, der international renommierte eigene Veröffentlichungen herausbringt, verwundert es ein wenig, dass die Amerikaner ein eigenes Buch zu Berlin bringen, statt eines in Kooperation mit dem deutschen Lizenznehmer zu machen.

 

Das hat mich auch ein wenig verwundert. Aber wir sind ja daran gewöhnt, dass sie auch Spiele über mittelalterlichen Fantasiewelten erschaffen, obwohl sie kein Mittelalter hatten (und man sieht den Unterschied mit DSA zum Beispiel). Die haben aber das Cliché mit dem Brandenburger Tor vermieden.

 

Ich möchte nicht unken, aber ob da was ordentliches bei raus kommt, wenn Amerikaner über Berlin schreiben? :D

 

Einige Menschen des Chaosium-Staffs leben in Berlin seit langem, unter anderem Jason Durall und Jeff Richards (owwohl sie mehr mit dem Glorantha-Universum tätig sind).



#8 Makenyo

Makenyo

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Geschrieben 17. Januar 2019 - 19:40

Aber man muss schon sagen, dass Cover ist wirklich sehr schick.

#9 wendigogo

wendigogo

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 08:42

Ich hoffe auf das Beste und ich mag Davids Sachen, die er für  Pendragon gemacht hat.

 

Aber eine seiner Veröffentlichung für Savage World Pulp war der Bösewicht "von Keiner" (sic).

 

"AN ASTONISHING AIRSHIP! VICIOUS VALYRIES! A TEUTONIC TERROR!  The mysterious scourge of the skies, and a self-declared "citizen of the air", Kapitän Nikodemus von Keiner embarks on a reign of terror, striking the nations of the earth with no warning! "

https://www.drivethr...filiate_id=3777

 

Wenn die Jungs nur mal nachfragen würden, wie deutsche Namen funktionieren.

 

Warhammers NSC Namen wie "Judge Richter" und der Dämon Zahnarzt stoßen mir nach all den Jahren immer noch auf  :unsure:


I am - of the winds - in the North soaring down - with feet - flaming consume - the essesence of life
-Song of of the Wendigo

#10 Frank Heller

Frank Heller

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 09:35

Soll "Kapitän von Keiner" eine Referenz auf Kapitän Nemo sein?



#11 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 11:23

Warhammers NSC Namen wie "Judge Richter" und der Dämon Zahnarzt stoßen mir nach all den Jahren immer noch auf  :unsure:

 

Für mich sind das ja Highlights, wie wir sie bei CTHULHU nur aus pseudo-deutschen Buchtitel kennen (über die ich sehr geschmunzelt habe, die mir aber nicht einfallen wollen). Weiß da jemand noch was?


Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/


#12 Tegres

Tegres

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 11:53

Für mich sind das ja Highlights, wie wir sie bei CTHULHU nur aus pseudo-deutschen Buchtitel kennen (über die ich sehr geschmunzelt habe, die mir aber nicht einfallen wollen). Weiß da jemand noch was?

Der Klassiker ist diesbezüglich "Unaussprechlichen Kulten".



#13 JaneDoe

JaneDoe

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 15:14

 

Ich möchte nicht unken, aber ob da was ordentliches bei raus kommt, wenn Amerikaner über Berlin schreiben? :D

 

Einige Menschen des Chaosium-Staffs leben in Berlin seit langem, unter anderem Jason Durall und Jeff Richards (owwohl sie mehr mit dem Glorantha-Universum tätig sind).

 

 

Das wusste ich nicht. :) Bedeutet aber im Umkehrschluss aber auch nicht unbedingt, dass sie sich mti Berlin in den 1920ern auskennen müssen ( gilt für die meisten deutschen Berliner aber sicher auch :D )

 

 

Ich möchte nicht unken, aber ob da was ordentliches bei raus kommt, wenn Amerikaner über Berlin schreiben? :D


Das war auch mein erster Gedanke. Andererseits ist es natürlich auch etwas überheblich, den Kreis derjenigen, die etwas über Berlin für Cthulhu schreiben wollen, allein nach diesem Kriterium einschränken zu wollen. Schauen wir mal, was die so schreiben . . .

 

 

Da hast du natürlich recht, deshalb schrieb ich ja auch "ich möchte nicht unken" :D , ich bin da halt immer etwas skeptisch was historische Authentizität angeht.


"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#14 Makenyo

Makenyo

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 17:46

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass von Pegasus auch einige Quellenbände erschienen sind, die Regionen beschreiben die nicht in Deutschland liegen:

  • London, Im Nebel der Themse
  • Wales, Wildes Land der Kelten und Geister
  • USA, Großmacht unterm Sternenbanner
  • New York, Im Schatten der Wolkenkratzer

 

Ok, mache der Bücher enthalten auch zum Teil Übersetzungen englischer Bücher.

 

Ich hoffe es ist keiner so arrogant und besitzt die Meinung, dass wir als Deutsche in der Lage wären Quellenbänder zu Regionen außerhalb von Deutschland zu schreiben, andere es aber doch besser lassen sollten, da es ja gar nicht gut werden kann.

 

 

Wenn die Amerikaner einen Quellenband zu Berlin rausbringen, dann wird es auf Jedenfall anders als wenn das Deutsche machen. Einfach schon alleine, weil sie einen anderen Geschmack und einen anderen Schreibstil haben. Ich merke aber, dass viele Spieler auch keine so richtige Vorstellung von dem "Deutschland in den 20ern" haben. Es ist halt schon fast 100 Jahre her und jemanden der zu der Zeit noch gelebt hat, gibt es auch so gut wie gar nicht mehr. Da haben Deutsche also auch nicht wirklich einen Heimvorteil. Wenn man Geschichte studiert war ja auch niemand damals da gewesen. Im Endeffekt kommt es doch einfach nur darauf an, wie gut sich jemand informiert hat und wie pfiffig er ist, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

Von dem stimmungsvollen Cover, dass die von Chaosium da hingezaubert haben, bin ich schon mal begeistert. Ist auf Jedenfall besser als so ein langweiliges Brandenburger Tor oder der Reichstag. Klar, das sind typische Wahrzeichen von Berlin aber darauf kommt es doch beim Cthulhurollenspiel eigentlich gar nicht unbedingt an. Worauf es ankommt ist eine Stimmung rüber zubringen. Wie fühlt es sich an in den 20ern in Berlin zu sein. Deutsche Quellenbände sind mir oft viel zu verkopft. Man will nur allzu oft eher ein vollständiges als ein stimmungsvolles Werk schaffen. Nicht mit Absicht aber anscheinend neigt man als Deutscher irgendwie immer dazu alles akribisch ausarbeiten zu müssen. Das ist jetzt auch nicht schlecht aber ich geb zu, ich bin eher begeistert vom amerikanischen als vom deutschen Schreibstil. Ich will daher nicht soweit gehen, was als gut oder schlecht zu verurteilen, denn nur weil es nicht den eigenen Geschmack trifft, ist es nicht gleich schlecht.

 

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was die Jungs von Chaosium da anstellen.



#15 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 18. Januar 2019 - 19:18

Für mich gab es da im Vorfeld nur einen sehr wesentlichen Punkt in den gesprächen mit Chaosium: "Macht aber bitte nichts mit "Teuflische Nazis machen teuflisches Krams". das wäre echt Mist gewesen. Aber das ist nicht Inhalt des Buches und damit bin ich bereits gespannt :-)


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