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Massenkämpfe


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4 Antworten in diesem Thema

#1 Tegres

Tegres

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Geschrieben 14. Mai 2019 - 21:49

Hallo zusammen,

 

eine Frage in die Runde:

Wie handhabt ihr Massenkämpfe? Bis zu welcher Anzahl an Beteiligten kann man eures Erachtens nach noch alles auswürfeln und ab wann sollte man pauschale Regelungen treffen?

Regeltechnisch würde ein Kampf mit X Beteiligten genauso abgehandelt, wie ein Kampf mit Y Beteiligten, aber wirkliches Auswürfeln würde die Spieler zu lange untätig lassen und wäre auch eine Menge Holz, was ich als SL beschrieben müsste.

 

Zum Hintergrund: Ich habe gerade den Anfang von "12 Apostel" geleitet und dabei gibt es eine Verfolgungsjagd mit einem potentiellen Kampf, bei dem mit den Charakteren circa 20 Figuren beteiligt sind.

Da meine Spieler sich gar keine Verfolgungsjagd geliefert haben, kam es gleich zu einem Kampf. Bei diesem habe ich mich spontan zu folgender Regelung entschieden: zu 50% werden in jeder Runde die Verbündeten der Charaktere getötet, zu 25% die Angreifer. Allerdings war das wirklich eine totale adhoc-Lösung.

 

Schöne Grüße

Tegres


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#2 Die InsMaus

Die InsMaus

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Geschrieben 14. Mai 2019 - 21:57

Ich hatte mit normalen Cthulhu-Regeln schon Kämpfe mit 6 Investigatoren mit Kampfhund gegen rund 12 Kultisten. Dafür habe ich Bodenpläne und Zinnfiguren benutzt, um für alle den Überblick aufrecht zu erhalten. Das hat eigentlich gut geklappt, da Kämpfe bei Cthulhu ja sehr schnell und tödlich sein können (die Schrotflinten lassen grüßen). Alles was darüber hinausgeht würde ich erzählerisch mit fokussierten Kampfszenen oder erdachten einfachen Regeln für Massenkämpfe abhandeln (vgl. zB das Niemandsland-Buch).
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#3 Tegres

Tegres

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Geschrieben 14. Mai 2019 - 22:17

Das mit dem Bodenplan ist ein guter Hinweis. Ich hatte auch nen Plan, aber nur für die Verfolgungsjagd. Der war aber gröber, als für einen Kampf nötig. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich mehr Pöppel brauche. Von denen kann man nie genug haben. :lol:

 

Allerdings ist bei 6 Investigatoren zu 12 Kultisten das Verhältnis für die Spieler recht gut. In meinem Fall gab es 3 Investigatoren, 10 Verbündete (wobei 2 direkt nach dem Rammen ihres Lastwagens starben) und 12 Gegner (wobei auch hier nach der Rammen-Aktion zwei starben). Insgesamt gab es also 3 Investiagtoren auf 18 andere Beteiligte. Das ist von der Buchhaltung schon aufwendig.

 

Eine Sache, die vielleicht helfen könnte, wären Probekämpfe (also Trockenübungen ohne die Spieler), sodass ich als SL einfach noch geübter werde und die Kämpfe schneller abhandeln kann.

Ein weitere Sache, die ich vielleicht anders machen sollte, ist die Gegner mit leicht unterschiedlichen Werten auszustatten, sodass diese nicht alle zeitgleich dran sind.



#4 wendigogo

wendigogo

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Geschrieben 15. Mai 2019 - 10:22

Ich handhabe Massenkämpfe auf zwei Arten.

 

Entweder die "Protagonisten-Regel": Ich würfel nur die Kämpfe zwischen Investigatoren und deren Gegner aus. Sind die Investigatoren auf der Gewinnerseite, so sehen sie, dass ihre Mitstreiter ebenfalls erfolgreich sind (Um ein bisschen Abwechslung rein zu bringen, gibt es dennoch Opfer auf der Seite der Investigatoren, wenn diese nur einen einfachen Erfolg schaffen)

 

oder der "Einfache Kampf": Es gibt den Kampf zwischen Investigatoren und deren Gegner und zusätzlich einen Wurf für NSCs auf Seiten der Investigatoren und NSCs auf der anderen Seite. Als Kampfwerte nehme ich einen Durchschnittswert der teilnehmenden Combatanten. Ist eine Seite in der Überzahl, erhält die einen Bonuswürfel. Anstelle von Trefferpunkten wird bei Erfolgen einer Seite eine gewisse Zahl Gegener "vom Feld" genommen. Ist aber eher narrativ gedacht.

 

Dabei kann man auch Bodenpläne und Figuren nutzen, um Situationen besser darszustellen, muß aber nicht...


Bearbeitet von wendigogo, 15. Mai 2019 - 10:23 .

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I am - of the winds - in the North soaring down - with feet - flaming consume - the essesence of life
-Song of of the Wendigo

#5 FrankyD

FrankyD

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Geschrieben 15. Mai 2019 - 10:26

OK mein erster Gedanke war auch "das müsste doch in Niemandslande" wiederzufinden sein.
 

Dann noch eine Anregung, wenn es eher (EXTREM) Richtung Pulp geht.
Habe ich von Hong Kong Action Theater:
Generische Charaktere wie Kultisten oder Bystanders sind leichter zu treffen, als wichtige Charaktere.

Bei generischen Charakteren hat man doppelt so viele Aktionen, wie bei wichtigen Charakteren plus einem Bonus Würfel.
Je wichtiger die "Statisten" werden, gibt es dann nur noch die normale Anzahl an Aktionen und wenn die noch wichtiger werden auch keinen Bonus-Würfel mehr.

Alternativ kann der Boss-Gegner immer mit einem Bonuswürfel angreifen und die Charaktere haben immer einen Malus-Würfel, weil der Endgegner so cool / gefährlich ist .... (Tentakeln auf dem Kopf nach hinten gegelt?) ;-)

 

OK Pulp as Pulp can be ...


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