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suche Szenarioideen für kleinere Szenarien


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2 Antworten in diesem Thema

#1 Lexx

Lexx

    Untergrundkultist #0027

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Geschrieben 08. Oktober 2019 - 22:20

Hallöle zusammen
Ich arbeite gerade an einem Szenariobaukasten, um mir beim Supporten etwas Abwechslung zu verschaffen. Der Aufbau des Baukastens soll so sein, dass man erst das Thema wählt (ink. Zufallstabellen die erste Fakten schaffen), dann den Szenarioeinstieg und dann aus einer Reihe von Konzepten, welches mit einem dem restlichen Szenario aufwarten. Darin stehen dann auch die Anweisungen, welche Handouts und Charakterhintergründe an die Spieler ausgeteilt werden. Alles liegt als praktische Karten vor.

Ich habe für das Thema „Im Wald“ drei Einstiege erstellt und bereits das Konzept „Verrat“ fertig ausgearbeitet.

- Die archäologische Ausgrabungsstätte
Ein Zeltlager mit daneben liegender Ausgrabungsstätte. Es ist keine Spur von den Archäologen zu finden. Fundstücke und Ausgrabungsstätte lassen sich keiner Kultur zuordnen. Die Charaktere stoßen auf das leere Lager.

- Die steinzeitliche Höhle
Durch ein Loch im Waldboden, gelangt man in eine Höhle. Wandmalereien und Artefakte deuten auf die Steinzeit hin

- Träume
Die Charaktere träumen alle den selben Traum. Ein eigentlich ihnen unbekannter Ort tief im Wald der ihnen aber das Gefühl gibt, dass sie ihn angeblich kennen und in ihnen das Verlangen weckt, diesen aufzusuchen

Die Szenarien sind mit Absicht recht grob, damit sie recht kurz sind und der SL am Tisch sich noch genügend Details aus dem Stehgreif ausdenken muss. Damit wird er auch noch beim fünften mal mental angeregt.

Was mir fehlt sind weitere Szenarioideen, für die oben genannten Einstiege, für die Konzepte „Mythos“ (ganz nach Mythosart inspiriert) und „Surreal“ (unwirklich und mindfu**ig).
Ich zermartere mir schon seit Tagen den Kopf, komme aber nicht über „im Wald/Höhle lauer x und greift irgendwann an“ hinaus.
Hat einer von euch ein paar Ideen als Anstoß? Oft reicht schon ein kleiner Schubs in die richtige Richtung. Müssen also keine ausgearbeiteten Plots sein.
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#2 wendigogo

wendigogo

    Advanced Member

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  • 494 Beiträge

Geschrieben 09. Oktober 2019 - 07:26

Erste spontane (daher nicht wirklich originelle) Idee als Mythos-Hintergrund wäre ein Lloigor.

https://en.wikipedia...hu_Mythos_race)

 

"Unsichtbare Wirbeln psychischer Energie, obwohl sie sich manchmal als große Reptilienbestien manifestieren können, die den legendären Drachen ähneln. (...) In der Neuzeit sind die Lloigor zu geschwächt, um die Menschheit wirklich zu gefährden. Nichtsdestotrotz können sie aus schlafenden Menschen in nahegelegenen Städten oder Dörfern psychische Energie schöpfen – die Betroffenen fühlen sich erschöpft oder krank, gewinnen aber bei Einbruch der Dunkelheit wieder an Vitalität -, mit der sie seltsame, übernatürliche Taten vollbringen können, wie zum Beispiel mysteriöse Explosionen auslösen oder den Zeitfluss verändern."

 

Die "Drachen"-Symbolik ist wirksam einzusetzen als Grund für die archäologischen Ausgrabung oder als Bilder in der Steinzeithöhle.

 

 

Als Mindfuck finde ich ein "immer wieder grüßt das Murmeltier"-Szenario packend. Die Charaktere geraten in eine Zeitschleife, aus der sie entkommen müssen (Lässt sich auch mit den Lloigor verbinden.)

Dabei wird in jeder neuen Wiederholung ein Detail geändert, das auf eine kommende (und irgendwie zu verhinderde) Katastrophe hinweist (veränderte Zeichung an der Höhlenwand, immer wieder wird ein andere der drei verlorenen Archäologen gefunden und erzählt eine etwas andere Geschichte, was ihnen passiert ist,...)

 

Dies ist auch nicht super-originell, aber ich fand beim Supporten immer, dass die Mischung aus Bekannten und neuem Twist, die Leute am Besten mitgenommen hat.


I am - of the winds - in the North soaring down - with feet - flaming consume - the essesence of life
-Song of of the Wendigo

#3 Lexx

Lexx

    Untergrundkultist #0027

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  • 1.102 Beiträge

Geschrieben 10. Oktober 2019 - 08:32

Das klingt ja schonmal gut. Ich überlege das dann eher für den nächsten Hintergrund (alte Häuser) in die engere Auswahl zu nehmen. Groundhog Day benötigen viele wiedererkennbare Elemente. Und da ist ein Haus mit seinem Inventar und der Nachbarschaft mMn besser geeignet als eine Höhle oder der Wald ansich.
Ich habe mittlerweile jeweils ein Mythosaspekt für die drei Szenarioanfänge entwickelt.

-Ausgrabungsstätte
Es handelt sich um ein Massengrab und im ihm liegt eine aggressive Abart der Farbe aus dem All verborgen. Es kreist die Charaktere langsam ein und sie müssen sich etwas einfallen lassen um irgendwie aus dem Lager zu entkommen.

-Höhle
Sie ist ein uralter Ritualplatz die eine Aura des Wahnsinns besitzt (Fragment von Azathoth?). Überall liegen menschliche Knochen aus allen möglichen Epochen verstreut. Sie deuten darauf hin, dass diese Menschen sehr gewaltvoll starben. Die Charaktere verlieren allmählich STA und verfallen irgendwann in rasende Wut.

-Träume
Die Charaktere stoßen (gelenkt durch ihre Träume) auf eine freie heidnische Gemeinschaft, die sie als Teil ihrer Familie willkommen heißen. Es ist gerade eine Art Dankfest im Gange mit opulenten Festtagsschmuck und fürstlichen Essen. Alles wirkt friedlich, bis ein Schlafmittel im letzten Umtrunk wirkt. Sie werden zu einem Ritualplatz verschleppt, wo sie einer Gottheit (Shubi?) blutig geopfert werden sollen. Die Träume waren ein Zauber der als Lockmittel fungierte.

alles nicht super komplex und ausgearbeitet. soll es ja auch nicht. der SL soll sich ja am Tisch noch selber Gedanken machen. Dabei helfen hier und da eine Reihe an Fragen an den SL die ihm weiter helfen können.

Aber ich bin weiterhin offen für weitere Ideen. Bis jetzt sind es zwei Konzepte pro Szenarioeinstieg. Das reicht für die Messe denke ich aber mehr wäre natürlich besser.




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