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VON UNAUSSPRECHLICHEN KULTEN


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32 Antworten in diesem Thema

#31 Tegres

Tegres

    Advanced Member

  • Cthulhu Insider
  • PIPPIPPIP
  • 465 Beiträge

Geschrieben 13. April 2020 - 06:37

Ich finde diese Wiedersprüche nicht schlimm. Das Tolle an Cthulhu ist aus meiner Sicht gerade, dass es keinen Metaplot und nur einen recht weichen Kanon besitzt, sodass ich, ohne einen Gedanken an irgendwelche Zeitleisten verschwenden zu müssen, Abenteuer schreiben kann.


  • Charons Alptraum gefällt das

#32 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

  • Cthulhu Insider
  • PIPPIPPIP
  • 972 Beiträge

Geschrieben 13. April 2020 - 09:50

Hallo allerseits. Ich bin gerade am planen des nächsten Teils meiner Kampagne. Da kam mir dieser Band sehr gelegen.

Insgesamt finde ich den Band sehr gelungen, weil er wirklich viel Inspiration und Ideen bietet. Wirklich gut. Besonders fand ich die Aufstellung der Gottheiten und dazugehöriger Kulte mit Hinweisen in welchen Abenteuern/Kampagnen sie zu finden sind.

Dazu hätte ich folgende Frage: Warum gibt es zwei unterschiedliche Formate für die Einträge? Waren das zwei unterschiedliche Autoren? Einmal gibt es eine Übersicht am Beginn des Eintrages mit einem Verweis unter "siehe". Bei anderen findet sich das am Ende eines Eintags neben diesem seltsamen kleinen Symbol, dass aussieht wie ein Totenkopf ohne Unterkiefer mit seltsamer Frisur (oder was soll das sein?). 

 

Zweitens: Meine Kampagne ist ein ziemlicher mashup diverser Abenteuer, Kampagnen und Elemente rund um, natürlich, Nyarlathotep. Soweit so gut. Deshalb sah ich mir seinen Eintrag genauer an. Leider fand ich darin einen Eintrag, der schon früher hätte geklärt werden sollen, mich aber frappant an die alte Geschichte und mühsame Erklärung des "Schreibfehlers" Keith Herbers zwischen Nephern-Ka und Nophru-Ka erinnert. Ich meine die etwas unglücklich Dopplung aus Nitocris (INS) und Satemun ("In dunklen Spiegeln" in Todbringende Artefakte). Beide haben genau dieselbe Hintergrundgeschichte und VUK nennt sie beide. Einmal als eine Pharaonin der 8. und einmal der 6. Dynastie. Warum Satemun in "In dunklen Spiegeln" kein anderer Hintergrund gegeben wurde ist mir absolut unverständlich, nachdem doch sicherlich aufgefallen sein muss, dass es genau die Geschichte der Nitocris ist. Darum finde ich es etwas unglücklich, dass hier beide genannte werden. 

Ansonsten großartig (wobei ich die Abenteuer noch nicht gelesen habe, muss ich gestehen.

 

Freut mich sehr wenn die Kulteaufstellung gefällt. Du ahnst nicht wieviel Arbeit das war... :)

Die Kulte und Hintergründe wurden jeweils so "übernommen" wie sie beschrieben sind ohne Rücksicht auf etwaige Doppelungen oder ähnliche Hintergründe. Ob es sich dann bei Nitocris und Satemun um die gleiche Person handelt oder ob Nyarli den Trick einfach mehrfach versucht hat ^^, das sei dann dir überlassen. :)

 

Die verschiedene Formatierung der "großen" und kleinen Kulte wurde ja vom Judge schon erläutert. Es hätte sonst auch zuviel Platz gefressen.


"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#33 GrafSaintGermain

GrafSaintGermain

    Advanced Member

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  • 113 Beiträge

Geschrieben 13. April 2020 - 12:52

Vielen Dank für diese schnellen Antworten!  :) 
 

Der Unterschied in der Darstellung der Infos resultiert daher, dass unterschieden wurde zwischen "größeren" und "kleineren" Kulten. Die "kleineren" (mit weniger Text) haben nur die Aufzählungszeichen. Das war so Absicht. Hätte man aber ebensogut einheitlich machen können.

 

Danke für die Erklärung. Macht auch Sinn, wenn man eine bestimmte Seitenzahl im Auge behalten muss. Vielleicht als Anregung: Wenn unterschiedliche Formate notwendig sind, dann vielleicht die Struktur gleich behalten (beides am Anfang/Ende des Eintrags und bei allen Pünktchen oder eben "siehe:"). Aber vielleicht bin ich auch zu pingelig  :D Ist ja nur eine Kleinigkeit.

 

 

Ich finde diese Wiedersprüche nicht schlimm. Das Tolle an Cthulhu ist aus meiner Sicht gerade, dass es keinen Metaplot und nur einen recht weichen Kanon besitzt, sodass ich, ohne einen Gedanken an irgendwelche Zeitleisten verschwenden zu müssen, Abenteuer schreiben kann.

Das stimmt natürlich und auch Heikos Erklärung, dass es sich um Wettbewerbsabenteuer handelt ist nachvollziehbar. Trotzdem scheint man ja Bedenken gehabt zu haben und änderte den Namen. Warum man dann nicht darum gebeten hat den Hintergrund ebenfalls zu ändern leuchtet mir nicht ein. Aber vermutlich waren da äußere Umstände (wie Zeit und reine Produkt- und weniger Inhaltsentscheidungen) im Spiel. 
 

Ob es sich dann bei Nitocris und Satemun um die gleiche Person handelt oder ob Nyarli den Trick einfach mehrfach versucht hat ^^, das sei dann dir überlassen.  :)

 

Das wäre schon möglich, aber dass er denn jedesmal eine Kammer fluten ließ ist ein bissi sehr einfallslos  ;) .


Meine Spieler und ich haben das Spiegelabenteuer sehr genossen (auch wenn wir es ins viktorianische Ägypten verlegt haben, quasi als Vorgeschichte für die 20er) und ich werde wohl Nitocris in Satemun umbenennen. Ich habe vor für den nächsten Kampagnenabschnitt "Ein Foto von 30 Sternen" mit "The Auction" zu verbinden und an der Côte d'Azur spielen zu lassen (weil die Charaktere dorthin einen Kontakt haben). Weiter in Ägypten werden vermutlich Elemente aus "Die Sühne des Horus" und "Ankh Dschet" mit eigewoben. Als Mitglieder der Janusgesellschaft wird auch ein Treffen mit Howard Carter sehr lustig. 

 






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