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Gestaltung von Hosts

Host Matrix Vorstellung Benutzerfreundlichkeit Darstellung

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6 Antworten in diesem Thema

#1 f.marcel

f.marcel

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Geschrieben 29. April 2020 - 14:56

Host zum Hangar einer Guerillagruppe

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man sich einen Host vorstellen könnte. Dabei gehe ich von einem an die physische Welt gebundenen Host aus. Er repräsentiert die Systeme eines Hangars eines verlassenen Flugfeldes, der für die Machenschaften einer Guerilla-Gruppe genutzt wird. Er läuft auf Schleichfahrt, weil die Gruppe nicht entdeckt werden möchte.

Seine Funktion würde darin bestehen, die Sicherheitsgeräte und die Wartungsgeräte für die Vektorschubmaschine, Gebäudetechnik und die Betankungssteuerung zu verwalten. Slave ist auch die Vektorschubmaschine (oder andere Fluggeräte).

Gestaltung:
Der Host besteht aus transparenten zweidimensionalen Wegen, die in einem unendlichen leeren Raum verlaufen. Die Wege führen zu etwas in der Ferne liegenden Räumen. Pulsierende Linien (in den Farben der Türen der Räume) zeigen Datenverkehr innerhalb verschiedener Räume des Hosts und der Außenwelt (erreichbar durch ein großes Eingangstor).
Die einzelnen Räume haben wieder nur einen Boden (zweidimensionale Struktur), aber die jeweils zu steuernden Geräte und damit im Zusammenhang stehenden Dateien sind in Körperhöhe an den Außenseiten des Raumes angeordnet und an ihrer Funktion zu erkennen. Ihre virtuelle Repräsentation entspricht also ihrer Funktion.

  • Raum mit grüner Tür – Gebäudetechnik: Licht, Heizung und Lüftung, Türsteuerungen, inkl. Rolltor des Hangars. Hier wird genau wie bei den Sicherheitsgeräten (unten) ein dreidimensionales Modell des Hangars projiziert, damit der Nutzer weiß, wo sich welches Gerät befindet.
  • Raum mit violetter Tür – Raum für hangarspezifische Funktionen: Betankung, Tankfüllkontrolle, Druckmessungen, geslavede Fluggeräte, technische Parameter der Fluggeräte, Wartungsgeräte…
  • Raum mit roter Tür – Sicherheitstechnik: Kamerakontrolle, Lichtschranken, Alarmdraht, Bewegungsmelder, Magschlösser
  • Raum mit gelber Tür – Lager: Inventar aller vorrätigen (Ersatz-)teile, Kühlschrank und Küchengeräte für den Aufenthaltsbereich
  • Raum für Verwaltung? Login- und Metadaten der Nutzer?

Der Host ist der erste Host, der in meinem SR6-Spiel vorkommt und hat, gemessen an den begrenzten Mitteln der Gruppe und der Schwierigkeit, den er dem Hacker entgegenstellen sollte, Gerätestufe 3 und die Werte:

A 5, S 4, D 3, F 6 (Verteidigungswert 9)

IC: Patrouillen-IC ist ständig unterwegs, könnte in Form einer zufällig umherschweifenden regenbogenfarbenen Linie, die ebenfalls über den Boden verläuft dargestellt werden

Wird ein Eindringling entdeckt (weil sie entweder vom Patrouillen-IC oder einem regulären Nutzer wahrgenommen wird oder aber mit Brute Force Alarm auslöst), werden folgende IC in der angegebenen Reihenfolge gestartet:

  1. Killer-IC (virtueller Boden bricht weg)
  2. Säure-IC (Impulse noch nicht verwendeter Farbe ;-) schlagen vom Boden auf die Hackerin über

 

Einige Fragen habe ich zu dieser Idee:

  • Widerspricht diese Vorstellung eurer Vorstellung eines Hosts? Was würde eurer Meinung nach so nicht dargestellt werden?
  • Würdet ihr sagen, dass es es einen Verwaltungsraum geben sollte?
  • Hat jeder legitime Nutzer der Gruppe Zugriff auf alle Bereiche des Hosts? Wenn nicht, dann gibt es wohl bestimmte Nutzergruppen. Weil die Mittel der Gruppe begrenzt sind, gibt es keine verschachtelte Hoststruktur, sodass dadurch einzelne Nutzer Zugangbeschränkungen hätten.
  • Kann der Hacker meiner Gruppe, sobald er einen (illegalen) Zugang hat, alles ohne weitere Probleme finden, indem er sich in den Räumen umsieht? Falls nicht, warum sollte für ihn etwas verborgen sein, was die anderen Nutzer ohne weiteres finden sollten (Nutzerfreundlichkeit)?

 

Ich fänd es übrigens total praktisch, wenn man vielleicht hier eine Sammlung von Host-Ideen anlegen könnte, damit man nicht immer von Grund auf neu überlegen müsste.


Bearbeitet von f.marcel, 29. April 2020 - 15:11 .


#2 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 30. April 2020 - 07:10

Ich würde 3 Nutzergruppen definieren.
Wartungspersonal und Piloten für Betankung und Wartung.
Hausmeister für Haustechnik.
Sicherheitspersonal für Gebäudesicherheit und Admin für grundsätzlich alles.

Aber ich würde mir auch Gedanken machen, ob gerade bei einer kleinen Guerillagruppe alles (bzw. überhaupt) über einen Host laufen muss.
Das meiste wird eh manuell bedient. Den Rest könnte man an ein starkes Terminal slaven.
Verändert dann aber auch die Herausforderung für den Decker.
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"Ist etwas zu schön um wahr zu sein, dann ist es das auch..."

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"The absence of evidence is not the evidence of abscence!"<p>

#3 f.marcel

f.marcel

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Geschrieben 30. April 2020 - 07:14

Den Rest könnte man an ein starkes Terminal slaven.

Da wüsste ich aber nicht, wie ich das regelkonform mache. Für eine ordentliche Matrixabwehr braucht es doch entweder einen Hacker oder einen Host...

 

Ich fänd es schade, die Host-Idee jetzt wieder zu verwerfen. Außerdem hatten wir ja an anderer Stelle das Beispiel eines Elektronikladens, dessen AROs manipuliert werden sollten.

Wenn so ein kleiner Laden einen Host hat, warum dann nicht so eine Gruppe?

Und wofür sonst gäbe es dann auch kleinstufige Hosts?


Bearbeitet von f.marcel, 30. April 2020 - 07:16 .


#4 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 30. April 2020 - 08:44

Den Rest könnte man an ein starkes Terminal slaven.


Da wüsste ich aber nicht, wie ich das regelkonform mache.
Für eine ordentliche Matrixabwehr braucht es doch entweder einen Hacker oder einen Host...

Gib dem Terminal die Werte eines hochstufigen Kommlinks.
Wenn du hausregeln willst, die Werte eines niedrigen Hosts ohne die Fähigkeit IC laufen zu lassen.

Ansonsten: Über die Matrix nicht angreifbar sein ist auch ein Sicherheitskonzept.
Wie gesagt ... wenn so gerne aus dramaturgischen Gründen einen Host haben willst dann gib den Guerillas einen Host.
Aber bei so einer kleinen Guerilla-Gruppe ist es auch glaubwürdig, wenn die für die Matrix unsichtbar rein manuell aufgestellt sind.
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#5 Corn

Corn

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Geschrieben 30. April 2020 - 11:16

Hochstufiges Komlink ist halt trotzdem ein Witz selbst für Neulinge.

 

Natürlich ist eine Matrixpräsenz ein Risiko, aber nur, wenn man dabei einen Sicherheitsaspekt vernachlässigt: Was findet sich auf dem Host.

 

Natürlich braucht JEDER der eine größere Personengruppe und vielleicht auch ein Gebäude mit Geräten vernetzen will einen Host. Das ist nichts auffälliges (solange das Gelände nicht EIGENTLICH verlassen sein sollte)

Grundsätzlich kann ich also dem Gedanken zustimmen, dass ein Host Sinn ergibt.

 

Aber man sollte den Aspekt den Corpheus anspricht nicht außer Acht lassen. Wie können Sie sich vor Angriffen und Abhören schützen? 

Matrixsicherheit ist sicherlich eine Möglichkeit, aber ohne Geld und jemand der die Technik bedient und das dann auch häufig genug tut, wird ein Host nur bedingt sicher sein.

Wichtige Daten, die z.B. Beweise für Illegale Aktivitäten bilden oder Pläne für zukünftige Aktionen gehören nicht ins Netzwerk! (Nicht auf den Host und auch nicht auf ein Gerät das mit dem Host verbunden ist)

Für geheime Treffen und Besprechungen braucht es zumindest einen Toten Raum. Sprich, kein Matrixzugang, keine Geräte, nichts was rein sehen oder aufzeichnen könnte. Am Besten ohne Fenster oder ganz unter der Erde.

 

Wer sich innerhalb des Gebäudes und/oder Host aufhält hat Funkdisziplin zu waren. Keine richtigen Namen, unkenntliche machende Maßnahmen (siehe Berlin Band zum Thema Gesichtserkennung) und keine Gespräche über Aktionen oder Pläne.

 

Natürlich hast du damit eine Sicherheitslücke (Meta)Mensch aber du hast einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit, da wir nicht vergessen dürfen, dass die Leute im AR Zeitalter aufgewachsen sind. Ohne Zugriff auf die Möglichkeiten von Hosts und AR sind viele alltägliche Aufgaben und auch das Warten von Maschinen umständlich und für viele schlicht undenkbar. Deswegen wird man das Risiko vermutlich eingehen aber versuchen es kostengünstig zu minimieren. 

 

Grundsätzlich steht und Fällt ein Host mit seiner Stufe, da ja alles darin (bis auf ein Decker) mit diesen Werten würfelt. Ein IC zum Scannen und der Decker deiner Runde muss schon ein wenig aufpassen, wie er sich im Host bewegt, egal ob er eine Hintertür installiert oder nicht... 


Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#6 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 30. April 2020 - 17:23

Zur Inspiration:

https://foren.pegasu...raphie/?hl=host
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#7 Corpheus

Corpheus

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Geschrieben 30. April 2020 - 17:40

Wenn so ein kleiner Laden einen Host hat, warum dann nicht so eine Gruppe?


Ein Host kann einfach und legal gekauft/gemietet werden ... wenn man denn eine legale Firma/Organisation ist.
Ich setze da eine kompetente Prüfung von SIN/Legaltät voraus, die den illegalen Erwerb weitgehend verhindert (oder den Erwerb durch SCs). Dh. für mich, dass "illegale" Hosts nicht alltäglich sind.

Und Preise für kleine Host sind für eine Firma nicht sehr hoch .... steigen aber für hochstufige Host exponentiell.

Unter dieser Prämisse ist es für eine kleine Guerilla-Gruppe bedeutend schwieriger, an einen eigenen Host zu kommen.
Also wäre es aus dem Aspekt der Glaubwürdigkeit durchaus tragbar, den Guerillas keinen Host zur Verfügung zu stellen.
Aber wenn du deinem Hacker einen coolen Host präsentieren willst mache das (die Guerillas könnten entsprechende Unterstützer/Ressourcen haben). Auch dieses Setting wäre imho plausibel.
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