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29 Antworten in diesem Thema

#1 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

  • Admin
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Geschrieben 09. Mai 2020 - 19:46

Ab sofort können sich hier alle, die dazu Lust haben, vorstellen!


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Wichtiger Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen, u.a. diverse Handouts als kostenlose Downloads unter

www.pegasus.de/cthulhu/spielhilfe-zu-bestimmten-veroeffentlichungen/

(und ab 2019 unter pegasusdigital.de)


#2 Tegres

Tegres

    Advanced Member

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  • 465 Beiträge

Geschrieben 09. Mai 2020 - 21:03

Dann mach ich mal den Anfang.

 

Ich bin Jonas, Jahrgang 1994, und spiele (oder besser leite) seit 2017 Rollenspiele (das eine Mal MERS mit 13 oder 14 zähle ich mal nicht dazu, auch wenn ich damals schon Blut geleckt habe). Ich bin 2015/2016 durch das hervorragende Fallout-Pen&Paper der Gamestar mit Spielleiter Ben wieder auf das Hobby aufmerksam geworden. Also habe ich ein paar Freunde bequatscht, mit mir Rollenspiel zu spielen. Leider ist daraus zunächst nichts geworden. Also habe ich mir andere Freunde geschnappt und im Frühjahr 2017 einen Detektiv-One-Shot geleitet. Das System war handgeklöppeltes W100 mit Unterwürfeln und der Plot basierte auf einem Fall aus dem tollen Spiel "Sherlock Holmes Criminal Cabinet". Das war dann der Startschuss im Anschluss eine richtige Runde zu leiten. Dabei habe ich zunächst mit dem Einsteiger-Fantasy-Rollenspiel Aborea angefangen. Da Ben, der oben erwähnte Spielleiter, aber sehr Cthulhu-affin war, und auch im Let's Play defacto Cthulhu vewendet wurde, habe ich da ebenfalls eine Auge darauf geworfen. Silvester 2017/2018 war es dann soweit und ich gab mit "Sobeks Silvester" mein Cthulhu-Debüt. Cthulhu wurde anschließend eins meiner Leib-und-Magen-Systeme. Daher habe ich mittlerweile eine stattliche Sammlung und habe schon einiges geleitet. Außerdem beteilige ich mich seit 2020 beim Korrektorat. Ich strebe an, eigene Abenteuer zu veröffentlichen und bin diesbezpglich gerade ma schreiben und testen.

Aborea habe ich mittlerweile verkauft und dafür andere Fantasy-Systeme für mich entdeckt, genauer gesagt Oldschool-Systeme wie Beyond the Wall, Lamentations of the Flame Princess (sehr von Lovecraft beeinflusst!) und Dungeon Crawl Classics (das zollt ebenfalls Lovecraft in einigen Belangen Tribut). Daneben habe ich auch weitere Systeme ausprobiert, doch am wohlsten fühle ich mit beim cthuloiden W100 und beim oldschooligen W20.

Mit der Leidenschaft für das Cthulhu-Rollenspiel kam auch die Leidenschaft für Lovecraft, den ich vorher nur flüchtig kannte. Schnell wurden die entsprechenden Festa-Bücher gekauft (und zum Großteil auch gelesen; bei den Traumlanden habe ich noch eine große Lücke, mea culpa). Ebenso wurde ich Mitglied der Deutschen Lovecraft Gesellschaft und habe mit der AnRUFung 2019 letztes Jahr meine erste Con überhaupt besucht; ein tolles Erlebnis.

 

Aktuell habe ich zwei cthuloide Runden: Eine actionreiche Pulp-Cthulhu-Runde, die "Die Zweiköpfige Schlange" bespielt, und eine sehr düstere Delta-Green-Runde, die einzelne Missionen absolviert.

 

Ich schreibe für einige der Runden Spielberichte und außerdem fleißig Bewertungen. Da hat sich in letzter Zeit leider wenig getan, weil ich nicht so viel Cthulhu geleitet habe, aber keine Sorge: In nächster Zeit kommt wieder mehr; die Rezensionen werden sogar ausführlicher.

 

So, das war es zunächst von mir. Ich bin gespannt, was ihr anderen so schreibt. Die/Den ein oder andere(n) kenn ich ja sogar schon :)


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#3 Severn Valley

Severn Valley

    Advanced Member

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Geschrieben 11. Mai 2020 - 10:30

Wahrscheinlich darf ich mich schon zum erweiterten Rollenspiel-Urgestein zählen.

 

Im Jahr 1983 habe ich mit dem deutschen D&D den Einstieg ins Rollenspiel begonnen. Alternativ stand noch Das schwarze Auge zur Auswahl. Da ich jedoch Umhang und Maske als suspekt empfand, schied das für mich aus.

 

Schon 1981 hatte ich vergeblich den Einstieg ins Rollenspiel mit Midgard 1 versucht, aber damals absolut nicht verstanden wie Rollenspiel funktionieren sollte.

 

Meiner Meinung nach, war Midgard 1 für Einsteiger auch sehr unfreundlich aufgebaut und unvorteilhaft geschrieben. 

 

1986 erschien dann Auf Cthulhus Spur von Hobby Products. Ich war begeistert, da die Regeln auch recht einfach wie bei D&D waren und begann meine Laufbahn als Cthulhu-SL.

 

Diverse Geschichten aus dem Lovecraft-Kosmos las ich schon seit den späten 70er und frühen 80er Jahren.

 

Vorher waren die Bücher der Reihe 5 Freunde, Rätsel um ... und Geheimnis um ...bei mir angesagt gewesen. 


Bearbeitet von Severn Valley, 11. Mai 2020 - 10:34 .

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#4 Lexx

Lexx

    Untergrundkultist #0027

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  • 1.243 Beiträge

Geschrieben 11. Mai 2020 - 16:27

Pfhu ... wo fange ich da an ...?
Norman (Friedrich Willhelm), Jahrgang 1984, seit 2012 Rollenspieler und seit 2013 Pegasussupporter.

Als Einzelkind und mit einem abgelegenen Wohnort als Residenz, hatte ich viel Langeweile. Da wir direkt an einem Friedhof, in einem alten Haus wohnen, entwickelte sich schon früh eine leicht morbide Ader. Ich mochte alles was irgendwie gruselig und unheimlich war (nicht der direkte Terrorhorror). So hatte ich ein altes Puppenhaus aus den 40ern in meinem Zimmer stehen, was ein Nachbau unseres Hauses war und spielte allerlei Gruselgeschichten nach (sehr zum Missfallen meiner Eltern ^^). Diese morbide Ader trocknete aber schon bald aus und es rückten andere Interessen in den Fokus.

Um 2010 entdeckte ich Lovecraft für mich und das kalte Blut floss wieder durch die morbide Ader.
2012 stieß ich zufällig auf einer Manga/Animecon (nein, bin kein Otaku, wurde dort hingeschleift) auf den Verkaufsstand der ReckenEcke. Eigentlich DER Laden, wenn es um RPG und Brettspiele in Dresden geht. Ich kaufte mir dort die Lovecraftversion von Munchkin und recht schnell verbrachte ich viele Stunden in der ReckenEcke. Die Rollenspiele würdigte ich keines Blickes und tat dies als Schwachsinn ab. Wobei ... nicht ganz. Ein Buch fiel mir dann doch ins Auge. Das Malleus Monstrorum der 3Ed. Hier konnte ich mehr Details der Wesenheiten nachschlagen, die ich zuvor nur als Andeutungen gelesen hatte. Die RPG-Werte? Kann man ja ignorieren.
Aber irgendwie ... was ist denn dieses Cthulhurollenspiel? Ich fragte in der Rollenspielszene nach ob ich mal in einer Cthulhurunde mitspielen könnte. Doch niemand wollte eine Runde anbieten. "Cthulhu? Mnäh, ist zu seicht. Spiel lieber DSA". Na ja irgend ein SL erbarmte sich meiner und trommelte eine Runde auf der Frühjahrsversion unserer Stadtcon (DreRoCo) zusammen. Es war ... grauenhaft. Nein nicht gruselig, grauenhaft schlecht. Ich sagte mir, so kann doch nicht Cthulhu sein.

Ein paar Monate später war ich wieder als Mitglied des Astroclub Radebeul auf dem alljährlichen Astrocamp auf dem Hochwald in Ostsachsen. Doch dummerweise hatte ich dort einen Unfall mit meinem Auto und hing dort nach dem Camp noch weitere 2 Wochen beim Herbergsbesitzer (ein Almöhi wie aus der Milkawerbung) fest. Er war mürrisch wie vertrocknetes Holz, half mir aber, Material der Herberge zusammenzutragen. Mir war langweilig und so bastelte ich mir ein Szenario zusammen. Es wurde komplex, aufgeblasen und übertrieben aufwendig. Unzählige Handouts. Gut ein duzend Geräuschkulissen. Ein paar Props. Nur so zum Spaß ... sollte gar nicht geleitet werden.
Im November trat ich den Sprung ins kalte Wasser an. Auf der Herbsversion unserer Stadtcon sollte es sein. Noch nie geleitet und auch noch ein eigenes Szenario, ohne zu wissen, wie das eigentlich aufgebaut sein muss? Selbstmord (mein Gedanke jedenfalls).
Na ja, einmal kann ich mir ja den Spaß gönnen, um dann den Kram voller Enttäuschung hinzuwerfen. Was soll ich sagen? Es war meine beste und erfolgreichste Runde bis jetzt. Es war das einzige mal, in der ich es geschafft habe (dank plötzlich ausgehender Kerzen und Stromausfall im richtigen Moment) bei den Spielern Halluzinationen zu erzeugen.
Tja, und im Frühjahr 2013 meldete ich mich als Supporter bei Pegasus an um dem kümmerlichen Dasein und dem "ist ja nur ein Einsteigersystem"-Klischee in Dresden ein Ende zu bereiten. Und um hier die Vormachstellung von DSA etwas zu schwächen ^^

Nun sind einige Jahre vergangen. Das Szenario (Vergessen im Schnee) wurde auf vielen Cons geleitet. Ich habe mir einen klitzekleinen Namen bei Pegasus und in der Cthulhuszene gemacht, bin natürlich Mitglied der dLG geworden, seit geraumer Zeit gestalte ich Handouts oder setzte sie um (der Kram muss ja auch ins Deutsche umgesetzt werden) und letztes Jahr ist mit den Investigatoren Dossiers ein Produkt erschienen, was ich komplett selbst gestaltet habe (vom Umschlag mal abgesehen).

Aktuell arbeite ich bei der Masken von Nyarlathothep-Kampagne mit an den Handouts und versuche hier und da auch meine persönliche Note zu hinterlassen ;)
Ab und zu ist das eine oder andere Handout für Publikationen der dLG von mir dabei. Das Letzte was da erschien, sind die Handouts in Mens Sana.
Und wer weiß, vielleicht schafft es in naher Zukunft ein weiteres Designprodukt in die Produktlinie von Cthulhu. Wer weiß, wer weiß ... B)

Bearbeitet von Lexx, 11. Mai 2020 - 23:36 .

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#5 Seraph

Seraph

    Revolvermann

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  • 735 Beiträge

Geschrieben 13. Mai 2020 - 09:23

Interessanter Thread - schön, eure jeweiligen "Origin-Stories" zu lesen! :)

 

Ich bin Martin, 30 Jahre, aus dem Münsterland.

Zum Rollenspiel bin ich 2009 in dem grandiosen freien Halbjahr zwischen Abitur und Ausbildung gekommen. Ich habe mich vorher schon viele Jahre mit Tabletopspielen (Mortheim, Warhammer, Warhammer 40.000 und Herr der Ringe von Games Workshop) befasst, was mit Sicherheit daran liegt, dass ich 2 ebenfalls sehr nerdige Eltern habe, Einzelkind bin und schon früher viel in der Bude gehockt habe. Mit den Minaturen-Spielen (und Büchern, PC-Spielen und und und) habe ich mit roundabout 10 Jahren angefangen.

Ich erinnere mich sogar, dass mein Vater in den 90ern mal eine uralte DSA-Einsteigerbox mitgebracht hat (das legendäre 1-Personen-Abenteuer um Alrik werde ich nie vergessen), mangels befreundeten Pärchen haben sie es aber nie gespielt und irgendwann verkauft.

 

Tja...und 2009 hatte ich dann nach dem Abitur genug Zeit und entdeckte, dass meine geliebte Warhammer-Welt auch als Rollenspiel verfügbar war! Da war es dann um mich geschehen. Ich besorgte mir mein erstes Grundregelwerk an einem heißen Sommertag in einem Nerdshop in Kassel und schmökerte das ganze Wochenende. Mit meiner Schul-Clique habe ich dann Warhammer Fantasy, 40.000 (Dark Heresy) und bald auch Cthulhu gespielt.

Der Freundeskreis brach aber irgendwann (Umzüge, Studium etc.) auseinander und über dieses Pegasus-Forum hier kam ich mit einem anderen Spieler aus Münster in Kontakt (das muss etwa 2013/2014 gewesen sein), der wiederum auch noch andere Leute anschleppte - so bildete sich mein bis heute bestehender Freundeskreis, mit dem wir nach wie vor Rollenspiele spielen.

 

Vor ein paar Jahren habe ich in einem Wanderurlaub in Meran mit einem Freund einfach mal spontan ein Abenteuer zusammen gebastelt - und später noch spontaner auf der AnRUFung geleitet. Dass Judge Gill zufällig als Spieler in meiner Gruppe war und ihm das Abenteuer gefiel, war mein Einstieg als (unregelmäßiger) Cthulhu-Autor - Blutiges Schäferstündchen war geboren!

 

In den letzten Jahren habe ich verschiedene System ausprobiert (Shadowrun, DSA, D&D 5, Pathfinder, PPP usw.) und leite aktuell Warhammer Fantasy (eine wunderbar nostalgische Runde) und D&D 5 (Waterdeep Drachenraub). Cthulhu erlebe ich aktuell nur als Spieler, habe aber wieder Lust auf eine schöne Kampagne.

 

An der produktiven Front habe ich vor 2 Jahren Schreie und Flüstern aus Horror Americana geschrieben, sowie ein Kurzabenteuer für das Mini-Rollenspiel zum erschienenen Videospiel The Sinking City. Ansonsten bin ich nebenbei im Korrektorat tätig, aktuell bei Masks of Nyarlatothep.


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The bright sun was extinguish'd, and the stars
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Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

#6 Severn Valley

Severn Valley

    Advanced Member

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Geschrieben 02. Juni 2020 - 13:41

Weiterhin ist dieses Thema leider noch recht übersichtlich, obwohl es sicher noch viele interessante Vorstellungen gäbe. 

 

Beim "Gesichtsbuch" sind die Leute in der Regel viel freizügiger mit weit sensibleren Daten.


Die drei Mütter: Mater Tenebrarum, Mater Suspiriorum und Mater Lachrymarum.


#7 Glücksfee

Glücksfee

    Member

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Geschrieben 03. Juni 2020 - 19:01

Im Gegensatz zu den anderen (beeindruckenden) Vorstellungen bin ich ein Frischling...

Ich bin die Glücksfee, Jahrgang 1990, erste Pen&Paper Runde (Cthulhu) damals 2009. Leider ein einmaliges Erlebnis, der Spielleiter ist wenige Wochen danach verzogen, die Runde hat sich aufgelöst und ich saß alleine mit meinem frisch gekauften Spielerhandbuch für Cthulhu in einer Kleinstadt und keiner konnte sich dafür begeistern.
Jahre später, man hatte inzwischen zwei kleine Grüppchen mit denen man immer wieder Spieleabende macht "aufgebaut" (hauptsächlich Dominion, Siedler von Catan, Wizard und vieles mehr), kam ein Grüppchen mit "Die Legenden von Andor" an. Begeistert gespielt (und zwischenzeitlich aber auch unglaublich genervt ob des Planungswahn) kamen die Gespräche irgendwie auf Pen&Paper und ehe ich mich versah saß ich da und leitete den ersten Pen&Paper Abend.
Seitdem ist nicht allzu viel Zeit vergangen, ich bin immer noch Rollenspiel/Spielleiterneuling - vieles ist neu für mich (und meine Gruppe) aber ich bin mit Feuereifer dabei :-)
Ich freue mich, von euch zu lernen und offene Fragen zu klären

LG Glücksfee
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#8 Hasturs Erbe

Hasturs Erbe

    Bootsverleiher am See Hali

  • Cthulhu Moderator
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Geschrieben 03. Juni 2020 - 20:07

Edit: Kann gelöscht werden


Schade :(

#9 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

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Geschrieben 03. Juni 2020 - 21:31

 

Edit: Kann gelöscht werden


Schade :(

 

hatte sich InsMaus vorgestellt und wieder gelöscht? :(


"In existentiellen Fragen zählt Stil mehr als Aufrichtigkeit." (Oscar Wilde)

#10 Die InsMaus

Die InsMaus

    Mayor of Nerdville

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Geschrieben 03. Juni 2020 - 21:37

Ja, der Text gefiel mir nicht. Ich hole das bei Gelegenheit einmal in kürzerer Form nach, nämlich hier:

 

Ich gehöre zu denjenigen, die mit DSA1 angefangen haben, Rollenspiele zu spielen. Ein Freund hatte mich dazu eingeladen. Seine Mutter war die Meisterin. Wir haben Silvana befreit. Danach haben wir uns so ziemlich alles gekauft, was es von DSA1 gab (jeder hatte gefühlt alles, weswegen es ein ziemlicher Koordinierungsaufwand war, was wir als nächstes spielen und was die anderen vom Lesen her schon kannten).

 

Irgendwann haben wir einen Rollenspielclub gegründet, in dem wir wahrscheinlich alle mehr oder weniger bekannten Systeme gespielt bzw. zumindest ausprobiert haben, die es so in Rollenspielläden zu finden gab (und in Hamburg gab es damals drei Rollenspielläden). Eine bemerkenswerte Ausnahme war D&D - das hat keiner vorgeschlagen. Im fortgeschrittenen Teenageralter haben wir dann mit Auf Cthulhus Spur angefangen, das sich schnell zum beliebtesten Zweitsystem entwickelte (neben Warhammer Fantasy Roleplay, ebenfalls die erste Edition). Wir hatten sogar ein Fanzine (es gibt keine Exemplare mehr), haben Cons besucht (ich war damals in einem Cthulhu-Workshop mit einem älteren Herrn, der Bilder von Museen und ähnliches ausgeteilt hatte - wer war das bloß?) und sind sogar mal nach London gereist, um dort Warhammer Sachen einzukaufen.

 

Mit Studienbeginn war Schluss mit diesem Hobby. Flächendeckend. Alle haben schlagartig aufgehört.

 

Viele Jahre später haben wir mit einer Kerntruppe wieder im kleinen Rahmen (ohne Club) mit diesem Hobby angefangen. Das System unserer Wahl war Cthulhu (weil wir etwas ohne die typischen Fantasy-Elemente spielen wollten). Mittlerweile ist jedoch Warhammer Fantasy wieder dazugekommen. (Die neue 4. Edition ist entsprechend nostalgisch und wieder näher an dem dran, was wir aus der ersten Edition kannten.)

 

Seit einigen Jahren entwerfe ich auch regelmäßig Abenteuerskizzen, die ich teilweise ausarbeite und zur Veröffentlichung vorlege. Wenn das passt, mache ich das auch gerne weiterhin . . .


Bearbeitet von Die InsMaus, 04. Juni 2020 - 09:20 .

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„We can still kill It. We can still kill It . . . if we‘re brave.“

Stephen King, It


#11 PacklFalk

PacklFalk

    Carebär

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Geschrieben 05. Juni 2020 - 13:23

Mein Vorstellungsthread aus dem Jahr 2003 ist noch in den Tiefen des Forums vorhanden. Viel hat sich seit dem nicht geändert, außer, dass ich seit sechs Jahren arbeitslos bin. Und ob ich je wieder eine Cthulhu Runde starten werde steht auch noch in den Sternen. Mal sehn mal sehn...

 

https://foren.pegasu...tellt-sich-vor/

 

Edit: Link für Neugierige eingefügt.


Bearbeitet von PacklFalk, 12. Juni 2020 - 13:07 .

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#12 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

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Geschrieben 05. Juni 2020 - 16:12

Mein Vorstellungsthread aus dem Jahr 2003 ist noch in den Tiefen des Forums vorhanden. Viel hat sich seit dem nicht geändert, außer, dass ich seit sechs Jahren arbeitslos bin. Und ob ich je wieder eine Cthulhu Runde starten werde steht auch noch in den Sternen. Mal sehn mal sehn...

:(


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#13 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

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Geschrieben 06. Juni 2020 - 08:24

Dann mache ich halt auch mal....

 

Ich hab keine Ahnung, ob ich mich damals offiziell im Forum vorgestellt habe aber das Forum sagt, dass ich seit 2006 angemeldet bin. :huh:

Im wahren Leben Julia, in den einschlägigen Foren (Tanelorn, dLG-Forum und hier) und Discord als JaneDoe unterwegs.

Ich gehören auch zu denjenigen, die als Teenager mit DSA sozialisiert wurden...gerade noch so mit DSA 2 (nicht DSA 1 ;) ). Angefangen habe ich so 1992/1993 glaube ich (und meinen Jahrgang spare ich mir hier ;) ) Als fun fact habe ich von Anfang an in einer fast reinen Mädelsgruppe gespielt (so 1-3 Jungs waren da teilweise auch dabei) und habe nie verstanden, wenn man als Frau beim Thema RPG komisch angeschaut wurde. :D

 

Kurz nach 2000 gab es dann zwei bedeutende Änderungen:

1. Ich wurde mit dem LARP-Virus infiziert (an die Immersion eines LARPs kommt IMHO kein PnP je ran) und war einige Jahre auch in einer großen DSA-LARP ORGA als SL aktiv. Zeitbedingt bin ich jetzt nur noch als SC unterwegs und zwar bevorzugt immer noch im DSA-LARP (die Welt ist einfach so ungalublich konsistent und nach 20 Jahren ist die Community einem einfach ans Herz gewachsen) aber auch im Bereich Cthulhu-LARP und Vampire-Live. Ja, ich verkleide mich einfach sehr gerne. Und meine LARP-Nosferatu hat eine Glatze. Ehrlich. :ph34r:

2. Ich wurde mit dem Cthulhu-Virus infiziert mit der ersten (einbändigen) Ausgabe des Regelwerks von Pegasus. Das wiederum triggerte einen gewissen...Sammelwahnsinn, so dass ich inzwischen auf eine äußerst umfangereiche (fast vollständige) Sammlung von deutschsprachigen Cthulhu-RPG Sachen blicken darf. Bei Cthulhu habe ich von Anfang an fast immer die Rolle der SL eingenommen. Am Anfang habe ich es mehr nebenher geleitet aber im Laufe der Jahre wurde es zum Hauptsystem. Meine feste Runde hier läuft (mit kurzen Unterbrechungen) seit 2009.

 

Seit ich angefangen habe zu spielen, habe ich defacto nie aufgehört (mit Pausen von vielleicht mal ein paar Monaten oder so), auch wenn sich teils die Schwerpunkte verschoben haben (mit baby ist PnP wieder leichter umsetzbar als LARP etc). Ich habe aber im Lauf der Jahre viele verschiedene Systeme ausprobiert, lediglich mit (A)DnD wurde ich nie warm. Regelmäßig spiele ich neben Cthulhu auch Delta Green und Exalted. Mir ist eine gute Geschichte und Drama wichtiger als das würfeln, deshal sprechen mich Erzählspiele, pbtA und Freeforms an.

 

Seit 2016 kam dann eine weitere Komponente dazu: das Schreiben von Szenarien, von denen ja das eine oder andere inzwischen erschienen ist. :ph34r:

EDIT Ganz vergessen...stolzes Mitglied der dLG seit 2017 und dort ebenfalls aktiv. :)

 

Tja...was soll ich sagen...ich denke ich werde mit RPG erst aufhören, wenn sie mir das Cthulhu-Buch aus meinen kalten toten Fingern nehmen müssen. :D


Bearbeitet von JaneDoe, 06. Juni 2020 - 08:38 .

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#14 Seraph

Seraph

    Revolvermann

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Geschrieben 08. Juni 2020 - 09:36

 

Viele Jahre später haben wir mit einer Kerntruppe wieder im kleinen Rahmen (ohne Club) mit diesem Hobby angefangen. Das System unserer Wahl war Cthulhu (weil wir etwas ohne die typischen Fantasy-Elemente spielen wollten). Mittlerweile ist jedoch Warhammer Fantasy wieder dazugekommen. (Die neue 4. Edition ist entsprechend nostalgisch und wieder näher an dem dran, was wir aus der ersten Edition kannten.)

 

Ach wie schon, noch einen Warhammer-Nostalgiker zu sehen!  :wub:

Eine meiner Runden tollt aktuell in der 2. Edition herum, die 4. verwende ich bislang als "Abenteuer-Inspiration".


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#15 Die InsMaus

Die InsMaus

    Mayor of Nerdville

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Geschrieben 08. Juni 2020 - 10:00

Ja, wir spielen gerade Rough Nights & Hard Days. Mittlerweile werde ich aber schleichend mit der Enemy Within Kampagne anfangen. In meiner gegenwärtigen Runde ist nur ein Spieler, der damals sehr spät mit dieser Kampagne eingestiegen ist, nämlich mit Empire in Flames. Das ist aber genau der Teil, der jetzt komplett überarbeitet werden soll.

 

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