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Personendiagramme


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Die InsMaus

Die InsMaus

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Geschrieben 16. September 2020 - 08:27

Zuletzt habe ich solche Personendiagramme in den beiden Abenteuern aus dem Band Namenloser Schrecken in Neuengland gesehen. Das ist aber ein generelles Thema.

 

Für mich sind solche Diagramme immer ein Indiz dafür, dass die Beziehungen zwischen den Personen wahrscheinlich (zu) kompliziert sind oder dass das Abenteuer (zu) viele Personen hat. Beides ist aus meiner Sicht z.B. in dem genannten übersetzten Band der Fall.

 

Ich habe nichts gegen viele Personen. Die sollten mE nur so platziert werden, dass sie für den Spielleiter zu „handlen“ sind.

 

Wie seht ihr das?



#2 Lexx

Lexx

    Untergrundkultist #0027

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Geschrieben 16. September 2020 - 09:14

Ich finde, dass das mal wieder sehr von der Gruppe abhängt. Ich persönlich habe immer so meine Probleme mit so etwas. Kann mir ja im echten Leben schon schlecht Namen und Gesichter merken ^^

Aber meine Spieler lieben solche komplexen Geflechte, da sie es als eine Art Rätsel ansehen herauszufinden wie wer zum wen steht, wer mit wen was und wie vorhat und was mit ihm durch wen geschehen ist etc. etc.

Deshalb quäle ich mich dann gerne mal für meine Gruppe durch solche Beziehungsgeflechte.


Bearbeitet von Lexx, 16. September 2020 - 09:17 .

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#3 Die InsMaus

Die InsMaus

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Geschrieben 16. September 2020 - 09:22

Meine Gruppe arbeitet gelegentlich auch mit einer Tafel, auf der Bilder der Personen platziert und dann Theorien entwickelt werden. Das finde ich auch spannend (meistens liegen die total daneben) und es sieht optisch gut aus.

 

Hier geht es aber eher um ein (vermeintliches) Hilfsmittel für den Spielleiter.



#4 Lexx

Lexx

    Untergrundkultist #0027

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Geschrieben 16. September 2020 - 11:09

Naja, bezog mich schon irgendwie darauf. Szenarien mit komplexen Personen- und Beziehungsnetzen sind für mich persönlich eine Belastung. Aber da meine Gruppe das mag, gehe ich da gern durchs Feuer. Ein Diagramm ist da mitunter semi hilfreich. Meistens sind die mir zu verwirrend bzw. es dauert am Tisch zu lang bis ich sie mal schnell verstanden habe. Da hilft es auch of nicht viel, dass ich das Netzwerk vorher verstanden habe. Im Spiel brauche ich dann ne Weile um dann wieder reinzukommen. Falsch verstandene Verbindungen haben dann mitunter dramatische Folgen. Aber trotzdem finde ich es gut, dass sie da sind. Man ist ja nicht unbedingt gezwungen sie zu benutzen.

Das so ein Diagramm ein Indiz ist, dass es zu viele NPCs gibt ... wie gesagt, ist dann irgendwo Gruppengeschmack. Aber ich würde es nicht unbedingt als Zeichen für schlechtes Szenariodesign sehen. Wenn es aber eine Tonne an NPCs sind die absolut unnötig und nur zum ausstaffieren da sind ... schwierig.

Es gibt aber auch Szenarien wo ich mir sowas sehr wünsche. Z.B. quäle ich mich gerade durch die Königsdämmerung. Oh Mann, meine Spieler und ich schwitzen da, überhaupt die Übersicht zu bewahren. Da wir mit dem Tabletop Simulator spielen, bin ich da recht froh, wenn ich das Porträt der Person beim ersten Auftreten groß in den Raum stellen kann, anschließend verkleiner und auf den Tisch lege. Und wer davon stirbt, wird rot eingefärbt. Die Spieler können dann sich die NPC-Bilder nehmen und ihr eigenes Netzwerk bauen.

 

tts-s10.jpg

 

Keine Angst, Das Bild spoilert nicht wirklich. Das gezeigte Netzwerk auf dem Tisch ist nur ein spontanes Beispiel. Das stimmt nicht mit der Kampagne überein.


Bearbeitet von Lexx, 16. September 2020 - 11:22 .

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#5 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

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Geschrieben 16. September 2020 - 12:54

Muss mich jetzt schuldig bekennen in meinem letzten Szenario auch ein komplexes Beziehungsgeflecht eingebaut zu haben. :ph34r:

 

Für mich steht und fällt das Thema "viele NSCs" bzw. Bzeihungsgeflecht immer ein wenig damit wie wichtig die als NSCs sind.

 

Mit einem übersichtlichen, klaren, kompakten Beziehungsgeflecht kann ich persönlich da viel mehr anfangen als mit seitenlangem Flißetext über die Figuren z.B. Aber das ist vermutlich auch Geschmackssache.


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#6 Die InsMaus

Die InsMaus

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Geschrieben 16. September 2020 - 13:13

Es ist ja letztlich nur eine andere Art der Darstellung der Personen (die im Abenteuer auch in Prosaform beschrieben werden).

 

Ich möchte noch einmal betonen, dass das eher weniger mit der bloßen Anzahl der Personen zu tun hat, denen man im Abenteuer begegnen kann. Ich kann ja auch eine Art Dungeon bauen, in dem in jedem Raum neue Personen auftreten. Das dürfte dann übersichtlicher sein, ist aber natürlich eine andere Art von Abenteuer.



#7 JaneDoe

JaneDoe

    Crawling Chaos

  • Cthulhu Insider
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Geschrieben 16. September 2020 - 19:31

Ich finde das Diagramm oder Beziehungsgeflecht ist eher eine ergänzende Darstelung/ Information. Es kann (wenn inigermassen gut gemacht) halt komplexe Sachverhalte schnell visualisieren.

Ich muss alerdings sagen, dass ich die Personendiagramme aus Namenloser Schrecken noch nicht angeschaut habe. Die sind vielleicht auch einfach nicht hilfreich aufgebaut...?

Ich schaue mir die mal an und melde mich dann nochmal zu Wort. :)


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#8 Anno_nym

Anno_nym

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Geschrieben 17. September 2020 - 07:43

Ich bin persönlich durchaus ein Fan von Personenbeziehungen in einem 'gewissen' Komplexitätsgrad. 
Als Beispiel dazu das Abenteuer auf Girnwood Manor. Da der Rahmen kompakt ist finde ich einen solchen Ansatz die 'paar' Personen
eng miteinander zu verschrenken, den interessantesten Teil des Abenteuers. Das Diagramm dazu ist recht hilfreich (hab allerdings nochmal ein eigenes erstellt) 
 
Auf einer anderen Seite stehen z.B. Abenteuer wie FmF 1.1 (Jadgschloss), wo es kein Diagramm gibt, aber zu viele Personen  :lol: .

Beim zweiten Abenteuer

Spoiler
der Kampagne könnte man gut eins erstellen und ich finde, dass da die vielen Personen die Möglichkeit geben das Abenteuer auf verschiedene Weisen zu spielen.

Das Diagramm half mir primär dabei

Spoiler
.

Ich hoffe das war nicht zu weit weg vom Grundthema


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