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Requiem (Davenport Chronik)

davenport cthulhu sanatorium

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#1 Thordis

Thordis

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Geschrieben 21. September 2020 - 14:38

Requiem

 

Dieses Abenteuer ist das Dritte im Band "Die Davenport-Chronik" und kann entweder nach den zwei vorherigen oder alleinstehend gespielt werden. Ich habe mich für letzteres entschieden und mit 5 Opfern Spielerinnen und Spielern ging es in das St. Peter Hospital. Gespielt wurde via roll20, was besonders für die Übersichtskarte und das einspielen der Geräusche praktisch war.

 

Zunächst klärten wir einige Fragen vor Spielbeginn: Was ist dem Charakter passiert, das zu der Behandlung geführt hat? Bei Coco und Neal war es ein schrecklicher Unfall im Theater, Miles litt an Prüfungsstress, Earl hatte nachts einen Autounfall verschuldet und Paula einem okkulten Ritual beigewohnt, das furchtbar schief ging. Nun verringerten alle ihre STA und ich habe die Phobien zugeteilt (niemand hatte Empfindlichkeiten, also habe ich versucht sie halbwegs passend zu den Vorfällen zuzuteilen). Miles Angst vor Katzen basierte allerdings auf einem Insiderwitz mit dem Spieler.

Paula: Hämatophobie

Coco: Nekrophobie

Miles: Ailurophobie

Earl: Siderophobie

Neal: Ligyrophobie

Dann suchte sich jeder ein Instrument aus, Paula durfte ihre Fähigkeiten auf der Querflöte verbessern.

 

So erwachte nun die ganze Familie (exklusive Gretchen) im St. Peter Hospital. Alle sahen sich um und merkten schnell, dass etwas nicht stimmte. Neal klopfte auch an die Tür von Mr. Barnes, war aber zu höflich die Tür zu öffnen, als dieser ihn nicht herein bat. Dafür wecke Paula Melody, welche auch schnurstracks zum Hauptgebäude lief um dort von einem Verdrehten in Stücke gerissen zu werden. In Panik verschanzte sich die Familie im Doppelzimmer des Ehepaares Davenport. (Un-)glücklicherweise befand sich das direkt neben dem Bad samt Verdrehten, welcher sonderbare Geräusche von sich gab, sodass sie schnell motiviert waren sich doch ins Hauptgebäude zu begeben.

Das war leichter gesagt als getan, denn Sowohl Coco als auch Paula wollten aufgrund ihrer Phobie nicht an der verstümmelten Leiche von Melody vorbei. Earl und Neal schafften es aber sie doch zu überzeugen, beziehungsweise abzulenken, während sich die Gruppe voran bewegte.

Im Hauptgebäude wollte die Familie durch den Haupteingang fliehen, der war jedoch abgeschlossen. Mit viel Glück fand jemand den Schlüsselbund für das Gebäude, doch als die Tür gerade geöffnet werden sollte stürzte Mr. Barnes aus dem Westflügel in den Raum und bestand darauf als erster durch die Tür zu gehen. So fand er sein blutiges Ende später als geplant, aber doch wirkungsvoll für die Spielenden.

Das sprühende Blut traf die arme Paula, welche sich direkt an einer Blumenvase bediente um es abzuwaschen. Das reichte jedoch nicht, um ihre Angst zu lindern und so zog sie in die Küche um die Blutflecken mit einer Wurzelbürste wegzuschrubben.

Währenddessen hörte Earl am Telefon die angsteinflößende Stimme und Neal schloss den Westflügel ab. Man beschloss, die Damen nicht mit der merkwürdigen Nachricht zu ängstigen. Coco fand in der Küche (durch einen kritischen Erfolg) einen Champagnersäbel, welcher ihrem Rapier nicht unähnlich schien. Earl schaute in den Speisesaal und schlug direkt panisch die Tür zu, als er den Sternenhimmel und die tentakelbesetzten Tänzer sah.

So machte man sich lieber auf in den Salon. Dort öffnete ausgerechnet Miles den Schrank mit den Instrumenten, in dem sich der Klinik-Kater Mr. Nibbles versteckt hatte. Ohne Instrumente machte man sich nun auf in das Obergeschoss, wo auch schon das Caulfield-Wesen mit seiner furchteinflößenden Musikeinlage wartete. Neal konnte und wollte dort nicht hoch, bis sich eine der Damen erinnerte, dass es im Salon Ohrenstöpsel gab. Dort hatte sich mittlerweile ein Opfer aus dem Ostflügel hinbewegt und gab den Hinweis auf das Paket. Neal griff sich nun auch seine Geige und mit Watte in den Ohren ausgerüstet bewegten sich nun alle wieder nach oben. Zwar war die „Musik“ des Caulfield-Wesens besser zu ertragen, aber die Kommunikation viel erheblich schwerer. Earl konnte den Anblick des Wesens nicht ertragen und verkroch sich in einem der Büros, war nun also keine große Hilfe mehr. Coco griff das Wesen an und fügte ihm jedoch keinen Schaden zu, lenkte es aber erfolgreich ab, sodass es das Flötenspiel unterbrach. Neal versuchte es mit Geigenspiel aus dem Konzept zu bringen, allerdings wollte das partout nicht funktionieren und er beschädigte sogar sein Instrument. Paula und Miles durchsuchten Caulfields Büro und fanden das Requiem, die Hinweise auf die Flöte und die Dur-Akkorde. Nun stürzten die zwei los, um doch noch die Gitarre von Miles und Paulas Querflöte zu holen. Sehr geschickt umgingen sie dabei das Caulfield-Wesen und die Verdrehten, welche mittlerweile im Erdgeschoss tanzten. Um ihr Leben flötend brachte Paula das Caulfield-Wesen durcheinander, auch Miles Gitarrenkunst (in Moll, hätte er mal in Musiktheorie besser aufgepasst) brachte sie nicht aus dem Konzept.

So konnte die Familie Runde für Runde die Flucht absolvieren und das Abenteuer zu einem positiven Ende bringen. Allerdings würden sie danach noch einige Zeit in einem anderen Sanatorium verbringen, da diese Episode sie noch mehr verstörte, als sie es vor der Behandlung waren...

 

Insgesamt hat das Leiten und (laut Aussagen der Spielenden) das Spielen sehr viel Spaß gemacht. Alle kannten sich bereits mit den Stabilitätsregeln aus, ich denke aber, dass es auch für Neulinge gut geeignet ist. Ich musste ein bisschen aufpassen, wer gerade einen Anfall von Wahnsinn hinter sich hat und nun immun gegen weitere STA-Verluste ist, aber das lies sich gut bewerkstelligen.

Insgesamt haben wir vier Stunden für Vorbereitung und Spiel gebraucht, dieses Abenteuer ist also m.M.n gut für Supportrunden und/oder Conventions geeignet.

 


  • JaneDoe und Naveg gefällt das

iä! iä! cthulhu fhtagn! ph'nglui mglw'nafh cthulhu r'lyeh wgah'nagl fhtagn!






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