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Suborbital und Semiballistisch - schnelles Reisen in der sechsten Welt


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12 Antworten in diesem Thema

#1 Darian

Darian

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Geschrieben 24. September 2020 - 11:50

Hallo gibt es zu dem Thema Fundstellen in offiziellen Quellen?

 

Ich interessiere mich vor allem für:

- Preise

- Flughäfen / Routen

- mehr Details zum Flugverlauf, insbesondere Start und Landung

- wäre es möglich das internationale Topschmuggler oder Syndikate diese Techniken auch benutzen?



#2 HenningRogge

HenningRogge

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Geschrieben 24. September 2020 - 13:01

Kommt drauf an was sie schmuggeln wollen... Weder Suborbital noch Ballistisch werden unauffällig oder preiswert sein... und werden auch nur große Flughäfen ansteuern.

 

Für das Schmuggeln von BTLs könnte es funktionieren (hoher Wert pro Volumen/Masse)... aber für andere Dinge wird Schmuggel per Frachtflug oder -schiff realistischer sein.



#3 Darian

Darian

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Geschrieben 24. September 2020 - 13:15

Na ja so wie ich das sehe ist was die Unauffälligkeit anbelangt ja vor allem die Größe des Flugzeugs entscheidend.

Aber natürlich, das ganze ist verdammt teuer und nur wenige Schmuggelwaren rechtfertigen die Mehrkosten. Ich dachte zum Beispiel an Organe. Da gibt es ja wegen Unverträglichkeit immer noch Metamenschen die auf "echte" Organe angewiesen sind. Oder eben andere leichte verderbliche Schmuggelgüter. Seltene geschütztze Pflanzen und Tiere die bei einer längeren Reise leicht eingehen.

 

Das Ganze steht und fällt wahrscheinlich auch damit wie teuer die Infrastruktur ist: Landung ist soweit ich das Prinzip verstehe wahrscheinlich auf jeder Buschpiste möglich, da es 2080 ja doch wiederverwendbare Maschinen sind die ganz normal landen.

Das Problem ist wohl eher der Start. Da braucht es dann halt wohl teure und evtl. schwer tarnbare Startvorrichtungen.

Und bei beiden Varianten hat man halt auch das Problem, dass man den gesamten offiziellen Flugverkehr überblicken und einberechnen muss, weil ausweichen ist ja wohl eher die meiste Zeit nicht...



#4 Richter

Richter

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Geschrieben 24. September 2020 - 14:21

Die Flugzeuge sind am umfassendsten im guten alten Neo-Anarchist's Guide to Real Life beschrieben. Sekundäre Quellen sind Unfriendly Skies und das Rigger 3D/Rigger 3R.

 

Auf Schmuggel mit diesen Flugzeugen wird nicht näher eingegangen, es gibt aber keinen Grund warum das via Gepäck mit einem Netzwerk in der Belegschaft der Airline (oder ein paar geschickt gehackten Smartframes/Agenten) nicht funktionieren soll, ähnlich wie man heutzutage teils per Flugzeug schmuggelt. Oder halt mit Kurieren mit internen Schmuggelbehältern. Bei SR ist man ja nicht auf geschluckte, gefüllte Kondome angewiesen. Die muss man dann halt in der SIN medizinisch rechtfertigen, aber das sollte machbar sein.


Bearbeitet von Richter, 24. September 2020 - 14:24 .

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#5 Karel

Karel

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Geschrieben 24. September 2020 - 16:04

Der Start von Suborbitalen und Semi-Ballistics erfordert in der Tat eine geeignete, spezialisierte Infrastruktur. Zudem ist es auch nicht "mit jeder Buckelpiste" für die Landung getan (es sei denn eine Notlandung, was bei diesen beiden Flugzeugtypen ohnehin nahezu ausgeschlossen ist, da sie kaum von ihrer beim Start vorgegebenen Flugbahn abweichen können. (Deshalb waren ja einige der verheerendsten Flugzeugkatastrophen der sechsten Welt Suborbital- und Semibalistische Flieger, und es sind auch während des Crash 2.0 etliche abgestürzt). Außerdem sind startende Suborbitals und Semibalistics auch unglaublich laut: In Graz verkam deshalb der Ortsteil um den Flughafen Graz-Thalerhof zur Geisterstadt, nachdem man den Flughafen für Suborbitale Starts und Landungen ausgebaut hatte und regelmäßig nutzte (geschildert im Roman "GmbH"). 

 

Was den Schmuggel angeht: ich denke, so, wie Richter schreibt. Was Drogen und BTL-Chips angeht, bietet sich auch Diplomatengepäck oder Luftpostsendungen, die ein Exterritorialer Konzern an eine Niederlassung in einem anderen Land (und auf einem anderen Kontinent) schickt an. - Es gibt in SR so viele Failed States, dass sicher der eine oder andere Botschafter oder Konsul sich dafür nicht zu schade ist...


Bearbeitet von Karel, 24. September 2020 - 16:08 .

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#6 Brazzagar

Brazzagar

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Geschrieben 24. September 2020 - 19:57

Ich glaube, dass bei den kommerziellen Suborbitalflügen nicht mehr nur auf Treibstoffverbrennung sondern auch auf Elektromagnetische Katapulte gesetzt wird, wie sie heute schon u.a. bei Achterbahnen und auf Flugzeugträgern eingesetzt werden. Eine hohe elektrische Leistung in Kombination mit einem "normalen" Impulstriebwerk am Start und ein Landetriebwerk für die Landung sollten Start und Landung ermöglichen. Die Energie liefert das benachbarte Kraftwerk gespeichert in einer Halle mit Superkondensatoren + passender Raketentreibstoff. Das ganze bewegt sich im Tonnenbereich, sowohl was die Energielieferanten als auch die Last angeht. Für den Schmuggel ist dies sehr schwierig umzusetzen.

Eher sehe ich eine Möglichkeit, dass nur kleinere Projektile/Raketen abgefeuert werden (im zweistelligen kg Bereich). Am besten bieten sich maßangefertigte Drohnen an, die zudem noch über einen eigenen Antrieb verfügen, um ein "danebenschießen" möglichst einzuschränken. Der Empfänger (oder auch der Autopilot) übernimmt dann bei nahender Ankunft die Steuerung der Drohne und lenkt sie an den gewünschten Ort (was nicht so leicht ist, da diese sehr schnell fallen). Die Drohne ist während des Fluges komplett aus, sodass sie abgeschirmt ist, und schaltet sich erst nach einer vorprogrammierten Zeit ein.

 

Rechnen wir ein bisschen und ignorieren diesen blöden Luftwiderstand (der die meisten Zahlen ver-x-facht) (so viel will ich jetzt auch nicht rechnen).

Mit der einfachen Parabelgleichung muss die Startgeschwindigkeit 3100 m/s für 1000km Reichweite sein. 7900 m/s ist die Kreisbahngeschwindigkeit (für eine stabile Kreisbahn) und ab 11200 m/s kann die Erdbahn verlassen werden.  Die Energien betragen dann jeweils 4,8 MJ / kg (3100 m/s), 31 MJ / kg (7900 m/s) und 63 MJ / kg (11200 m/s). Die Energie muss in kurzer Zeit zur Verfügung stehen, damit die Beschleunigung (-> Kraft) groß genug ist. Bei den Treibstoffen muss entsprechend der Impuls groß genug sein.

- Superkondensatoren liefern bis 54 kJ / kg, Vorteil: Elektrisch und gut für das Gaußgewehr. Das wären für die Kreisbahn rund 600kg Kondensatoren pro kg  Masse, also eher was für kleine Transporte. Dafür ist es "handlicher", weil nur etwas Energie erzeugt werden muss, die gespeichert wird, und (normalerweise) auch nichts explodiert. Für 2400 MJ (80kg) muss ein Windrad mit 100kW ein paar Stunden "arbeiten".

- Raketentreibstoffe liefern uns Impulse bis zu m*3500 m/s. Bei 100kg Last hauen wir die gleiche Menge an Treibstoff raus und schon haben wir unsere Geschwindigkeit (ja das ist etwas vereinfacht, aber es geht ja prinzipiell um Ideen). Da ist wieder nur das Problem mit der Raketengleichung, d.h. wir brauchen doch etwas mehr Treibstoff und Hilfssysteme und mehr Treibstoff und mehr Hilfssysteme usw... machbar ist es trotzdem, ggf. auch mit einer wiederverwertbaren Starthilfe (mit dem neuen Modell Falcon 31).

 

Ideen für den Suborbitalschmuggler:

- eine Basis, auch mobil als Schiff oder Zug (die Russen hatten mal einen Zug für Interkontinentalraketen). Um das ganze mal eben im Feld zu erledigen, wird zu viel drum rum benötigt.

- einige Tonnen Superkondensatoren und ein Gaußgewehr. Verschossen werden umhüllte Drohnen (im zweistelligen kg-Bereich). Die Hülle wird beim Flug abgeschmolzen, die Drohne sorgt dann für eine sichere Landung.

- Abschuss von Raketen vom Boden. Dabei sollte ein Lager für den entsprechenden Treibstoff vorhanden sein. Hier kann auch eine (wiederverwendbare) Trägerrakete als Starthilfe dienen.

- Abschuss von Raketen aus einer hohen Flughöhe mithilfe eines Trägerflugzeugs. Die Raketen müssten "nur noch etwas" beschleunigen (Raketentreibstoff) und könnten den Rest ballistisch zurück legen.

 

Vorteile:

- schnell (maximal wenige Stunden)

- schwer zu entdecken, wenn eine Abschirmung gegeben ist. Schwer aufzuhalten, wenn es doch entdeckt wird.

- hohe Reichweite; wenn die Geschwindigkeit groß genug ist nahezu unbegrenzt.

Nachteile:

- relativ wenig Nutzlast, die Ladung sollte sehr wertvoll sein, damit es sich lohnt (oben wurden schon die BTL-Chips genannt)

- viel "Drumrum" notwendig, logistisch nicht so leicht, nur mit Basis möglich. Experten sind notwendig, die das ganze Steuern und berechnen.

- Energie / Treibstoffbedarf

- die Präzision muss gewährleistet werden .

- Das Landen ist bei solch hohen Geschwindigkeit auch nicht allzu leicht, selbst mit Fallschirm, eigenen Triebwerken und Bremsung durch die Atmosphäre. Spezielle Projektile sind nötig, damit die Ware nicht zerstört wird (vor allem Hitzeabschirmung). Modifizierte Drohnen sind denkbar.

 

Umsetzbar wäre es, aber sicherlich selten. Als Runner ist sowas vielleicht mal für besondere Ware interessant. Die meisten "Schüsse" sind Speziallieferungen auf Auftrag, aber es gibt auch Schmuggler, die diesen Weg öfter / regelmäßig nutzen.

 

Ich stelle mir dazu eine Hand voll Spezialisten weltweit vor:

 

- Eine japanische Koborokuru auf einer Insel im Südostpazifik. In Japan war sie unerwünscht und so baute sie sich ihr eigenes "Reich" mit einer kleinen Flugzeugflotte und sammelt diejenigen, die in Japan keine Heimat mehr finden. Sie nutzt den Suborbital-Schmuggel nur zusätzlich als Möglichkeit primär für Waren von Japan / Hongkong an die Ostküste von Nordamerika (so spart man sich die langen Überlandflüge). Hauptware für den Suborbital-Schmuggel sind BTL-Chips. Dies ist besonders bei "Neulingen" auf dem Markt beliebt, die den dominierten Schmuggel durch die Triaden umgehen möchten und noch keine eigene Infrastruktur haben.

 

- Ein russischer Ork auf einem alten Atom- U-Boot (militärischer Altbestand), der mobil arbeitet und gut vernetzt ist. Er arbeitet als Freelancer und arbeitet nur auf Auftrag. Seine Reichweite ist begrenzt (so etwa 2000km), aber dies kompensiert er durch Mobilität. Er nutzt eine Gaußkanone und schießt auch gerne mal 10 Meilen vor dem Hafen ab, wenn etwas schnell aus der Stadt geschafft werden muss. Das ist gefährlich, aber das Leben ist zu kurz für ein langweiliges Leben.

 

- Zwei bolivianische Elfenbrüder haben sich irgendwo in den nördlichen Anden eine eigene Infrastruktur aufgebaut (sie hatten viel Zeit) und mischen sich mithilfe der benachbarten Salpeterquellen ihren eigenen Treibstoff für Suborbitalraketen. Sie arbeiten eng mit Drogenbaronen in der Gegend zusammen und liefern für diese auch gerne schnell den neuesten heißen Scheiß nach Nordamerika (vor allem an Aztlan vorbei, die meist 50% nehmen). Ausgewählte Kunden warten nicht gerne einen Tag mehr, wenn man das neuste Zeug schon am gleichen Abend einschmeißen kann. Die Projektile sind oft einweg und es werden tlw. auch mehrere direkt hintereinander abgeschossen (so mit bis zu 10% Schwund ist zu rechnen).

 

- eine "verlassene Forschungsanlage" in der Wüste des Bakongo-Stammesland. Hier arbeitet ein kleines Team, unteranderem Nichtmetasapienten, mithilfe einer drehbaren Gaußkanone für den schnellen Schmuggel. So umgehen sie die Schwierigkeiten ihres Seins beim Schmuggel in andere Gebiete der Sechsten Welt. Die Energie beziehen sie aus Windrädern und einem kleinen Solarpark, alles gut versteckt zwischen Felsen. Geschmuggelt werden vor allem Telesma, von denen die Umgebung sehr viele bietet. Dabei werden auch Bestellungen aufgenommen. Die Basis wird jedoch nicht betreten, d.h. der Bestellende ist immer auf der Zielseite.

 

 

*edit*

Den Preisvorschlag habe ich mal rausgenommen. Ich meine mich zu erinnern mal gelesen zu haben, dass der Schmuggel von 1kg Kokain von Südamerika nach Deutschland etwa 5000€ kostet.

Das wären dann für die Suborbitalflüge mind. mal das doppelte pro kg, also so im Bereich von 10000€ pro kg, also etwa 100.000€ - 500.000€ pro Schuss.

Das ganze soll sich ja auch nicht mehr lohnen als der "normale" Schmuggel und eher der Ausnahmefall sein.


Bearbeitet von Brazzagar, 24. September 2020 - 20:16 .

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#7 Darian

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Geschrieben 25. September 2020 - 08:04

Vielen lieben Dank für die vielen Beiträge. Tatsächlich haben mir vor allem Richters Quellenangaben sehr geholfen.

Aber langfristig werde ich sicher auch mal auf Brazzagars Ideen zurückgreifen, das klingt nämlich verdammt interessant!



#8 HenningRogge

HenningRogge

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Geschrieben 25. September 2020 - 08:37

Das Hauptproblem von "geheimen Startpunkten" ist (denke ich) das jeder Suborbital/Ballistik Flug dank Luftraum-/Weltraumüberwachung auffallen wird... der Unterschied zwischen einem Cruisemissile- bzw. Interkontinentalraketen-Angriff auf eine Stadt und einem Suborbital/Balistik-Flug ist einfach nur ob das Ding bremst oder lieber am Ziel explodiert/einschlägt.

 

Da hat die Nation auf deren Gelände man seine Gausskannone gebaut hat ganz schnell eine Anfrage, ob sie einen Krieg beginnen wollen...



#9 Darian

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Geschrieben 25. September 2020 - 09:17

Das Hauptproblem von "geheimen Startpunkten" ist (denke ich) das jeder Suborbital/Ballistik Flug dank Luftraum-/Weltraumüberwachung auffallen wird... der Unterschied zwischen einem Cruisemissile- bzw. Interkontinentalraketen-Angriff auf eine Stadt und einem Suborbital/Balistik-Flug ist einfach nur ob das Ding bremst oder lieber am Ziel explodiert/einschlägt.

 

Da hat die Nation auf deren Gelände man seine Gausskannone gebaut hat ganz schnell eine Anfrage, ob sie einen Krieg beginnen wollen...

 

Das stimmt, das ist sicherlich ein Problem. Da braucht man wohl magische bzw. resonante Unterstützung zur Signaturmaskierung und Verschleierung...



#10 Richter

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Geschrieben 25. September 2020 - 13:42

Oder man nimmt ein Kipprotor- oder Vektorschub-Flugzeug wie normale Metamenschen. Das kann auch in einem Hinterhof starten und braucht keine anhängte Raumfahrtindustrie, nur um abheben zu können, von Wartung, Betankung und dergleichen gar nicht zu reden.


Bearbeitet von Richter, 25. September 2020 - 13:42 .

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#11 Darian

Darian

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Geschrieben 25. September 2020 - 16:28

Ja für 99% der Syndikate und Runner-Crews wird das natürlich reichen (und von denen wiederum werden für 90% ein VTOL auf ewig unerreichbar sein)

Aber TopNotch Prof 9-10 Crews haben vielleicht an sowas Interesse. Gibt ja doch auch Schieber mit Atom-U-Booten oder eigenen Inseln oder fliegenden Hauptquartieren...

Ist auch eher ein Gedankenspielerei...


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#12 Brazzagar

Brazzagar

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Geschrieben 25. September 2020 - 19:38

@Richter:

Ich weiß, dass dein Bild von mir nicht unbedingt positiv ist:

Und du klingst wie ein möchtegernkluger Gernegroß, der versucht mitzuhalten und seine Ansichten als das einzig wahre darzustellen (und das nicht besonders gut rüberbringt). Kleiner Tipp: versuch mal, dich von deiner Voreingenommenheit und unberechtigter Arroganz zu befreien. Du weißt nichts über die anderen hier. Maße dir also gefälligst nicht an, über deren private und persönliche Interessen zu urteilen.

 

Und er klingt nach entitlement-schwangerem You Tube-Generation-Rotzlöffel. Ich sehe keinen Grund, darum herumzuscharwenzeln in irgendeinem Mid Life Crisis-Anfall von Jugendverherrlichung.

 

und ich dieses Bild mit meiner langen Ausführung (mit vermeintlich pseudowissenschaftlichem Blabla) sicherlich noch bestätigt habe.

 

Aber tu mir bitte einen Gefallen: Spar dir solche dummen Kommentare wie den obigen mit den T-Birds, dem Hinterhof und der Raumfahrtindustrie, der das Ganze ins Lächerliche ziehen soll.

Dein Kommentar rangiert auf dem Niveau von einem „spiel doch einfach einen Magieradepten“ in einem thread für „wie erschaffe ich mir einen Aspektzauberer der gut Beschwören kann“ = fehl am Platz.

Mit dem „oder“ am Anfang ist er zusätzlich noch direkt beleidigend / herabwertend (vor allem mit dem Hintergrund der obigen Zitate).

 

Es ist P&P im Cyberpunk + Fantasy. Es gibt diverses was nicht realistisch oder nur sehr schwer umsetzbar ist, aber jeder möchte spielen wie er es möchte. Auch gerne abseits vom Metaplot, „Realismus“ oder „den guten alten Zeiten“.

Wenn in deiner Welt kein Platz für so etwas ist, dann meinetwegen. Wenn du ein Problem damit hast, dass andere ihre Welt anders füllen möchten, dann komm damit klar und behalte es für dich.

Wie Darian schon geschrieben hat: Es geht um Gedankenspielereien und Inspirationen mit einem „wie könnte man…?“ oder „was wäre wenn…?“.

 

 

@thread:

Das Problem mit dem vemeintlichen Angriff ist sicherlich schwierig. Ein Schmuggel auf diese Art sollte dann auch auf der anderen Seite irgendwie unterstützt werden oder abseits sein, sodass er wenig auffällt. Direkt in eine Stadt oder dicht besiedelte Gegend sollte man nicht schießen. Eher in entlegene Gebiete. Und im Idealfall geht es vielleicht im „Rauschen“ unter oder wirkt uninteressant „weil es irgendwo in der Wüste von Nevada“ einschlägt. Auch ein Wachmann, der im richtigen Moment feststellt, dass es sich vermutlich nur um einen Fehler, unwichtigen Mini-Asteroiden oder abstürzenden Altsatelliten handelt, kann da helfen. Die Drohnen sollten für die letzten Minuten abgeschirmt sein, sodass sie schwieriger zu entdecken sind. Den Schmuggel in den Plex selbst übernimmt dann jemand vor Ort.

 

Ja so eine Basis ist sicherlich schwer zu errichten, aber nicht unmöglich. Es gibt heute schon zigtausend vom Menschen ins All geschossene Körper. Im Jahre 2080 sind es sicherlich einige mehr, davon auch viele Privat. Wenn ich genug Geld habe, kann ich mir auch eine  Abschussvorrichtung bauen (vgl. Musk). Gaußkanonen sind auch nichts neues, Raketentreibstoff kein Hexenwerk. Dazu noch weitere Möglichkeiten durch Magier und Technomancer…

 

Ein spezialisierter „Superschmuggler“ als NSC kann sowas gerne besitzen. Und vielleicht steht er ja insgeheim unter dem Schutzschirm von wem Mächtigen…


Bearbeitet von Brazzagar, 25. September 2020 - 19:41 .

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#13 Richter

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Geschrieben 26. September 2020 - 12:17

@Brazzegar: Ich habe weder zu noch von dir geschrieben, der Kommentar war eine Antwort auf den davor (den von dir habe ich eh nur überflogen). Und wenn dir nicht passt was ich schreibe, dann lies es nicht, und spam hier nicht alles zu, um über beleidigtes Getue zu etwas das dich nicht mal betrifft Beachtung zu finden. Aber das Bild das ich von dir habe ist durchaus bestätigt worden.

 

@Thema: Wenn man wirklich mit Raumflugzeugen schmuggeln will, warum auch immer, ist es aber sinnvoller, das als Nebengeschäft eines existenten Raumflugbetriebs anzusetzen als über eine Dr. Blofeld-Vulkanbasis, es sei denn man spielt neonpink (dann, bitte, kann man das machen, aber dann fragt man nicht "wie geht das sinnvoll zu erklären?"). Also eher eine falsch deklarierte Nutzlst in einem reglären Shuttleflug, die dann  am Peak der semiballistischen Bahn freigesetzt wird und einen leisen Reentry macht. Der fällt dann weniger auf als der Start und erfordert auch keine eigene aufgebaute Infratruktur, die nicht nur sehr groß, sehr teuer und praktisch nicht zu verstecken ist, sondern auch einen Marschflugkörper von der Vernichtung durch dem Schmuggel eher abgeneigte Parteien entfernt. 


Bearbeitet von Richter, 26. September 2020 - 12:22 .

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