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Lazarus, in Spades (Shadows Over Stillwater)

Shadows Over Stillwater Down Dark Trails

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#1 Belshannar

Belshannar

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Geschrieben 07. Oktober 2020 - 19:14

Shadows Over Stillwater – Teil 1

 

Wir haben direkt mit dem Western-Thema weitergemacht, dieses Mal in Form einer Mini-Kampagne: Shadows over Stillwater aus dem Band Shadows Over Stillwater: Against the Mythos im Down Darker Trails Setting. Das Intro-Szenario heißt Lazarus, in Spades.

 

Orginalspielbericht

https://inyo.home.bl...teil-1-cthulhu/

 

Die Charaktere

 

Michael Haselmann: Ein Schönling und halbwegs gebildeter Handelsreisender, der viel Tand verkauft.

Jacob Weiser: Auch Jack O’Lantern genannt, da sein Gesicht nach einer Explosion ziemlich entstellt ist. Er ist sehr muskulös und arbeitet für die Railway Company sowie für die Pinkerton Detektei.

Frank Proper: Ein findiger und skrupelloser Geschäftsmann, der mit einem auffälligen Wagen umherzieht und überteuertes „Black Lobster Elixier“ verkauft.

Lucy James: Hauptsächlich von ihrem Großvater aufgezogen benimmt sich die Dame nicht sonderlich damenhaft. Sie treibt sich als Trackerin und Scout in der Wildnis herum.

 

Lazarus, in Spades

 

Die Geschichte

Reise nach Stillwater

 

Es ist Sommer. Der 21.6.1877 um genau zu sein. Michael, Jacob, Lucy und ein einfacher Farmer namens Theodor West brechen – ausgesendet von Richter Silas – von El Paso auf nach Stillwater.

 

Dort soll sich Hank Hanratty verstecken, ein gesuchter Betrüger, der allen außer Lucy schon übel mitgespielt hat. Er hat sie diffamiert, bestohlen, betrogen oder enteignet. Eine hohe Belohnung ist auf ihn ausgesetzt und die Gruppe soll in Stillwater nach Treffen mit dem lokalen Marshall die Rolle von Deputies übernehmen, um ihn dingfest zu machen – tot oder lebendig (bevorzugt lebendig). Denn sie sind nicht die einzigen, die von Hank übers Ohr gehauen wurden.

 

Die Reise verläuft gemächlich, bis sie sich einem merkwürdigen Wagen nähern: Er ist knallrot mit einem schwarzen Hummer auf der Seite. Auf dem Dach schaukelt außerdem die Holzfigur eines Hummers hin und her. Der Fahrer stellt sich als Frank vor und bietet nach einigem Gelaber allen einen Schluck seines Elixiers an, welches eigentlich kaum mehr als schwarzgefärbter Alkohol ist. Nur Lucy lehnt ab, während der dumme Theodor fast dazu überredet wird, sein letztes verbleibendes Geld für das Gesöff herzugeben.

 

Auch Frank ist schlecht auf Hanratty zu sprechen und schließt sich der Gruppe an. Lucy und Jacob laufen ein Stück vor, weil sie zu genervt von Franks dauernden Verkaufsgesprächen sind und entdecken dabei in weiter Ferne eine Gestalt, die verletzt wirkt. Sie wankt allerdings vor ihnen weg und ihre Spur endet an einer Schlucht, in der weiter unten etliche rostige Bergwerkzeuge liegen. Von der Person fehlt jedoch jede Spur. Die Gruppe findet wieder zusammen, als ein leichtes Erdbeben die Region erschüttert.

 

Als sie die hügelige Umgebung von Stillwater erreichen, werden sie von Frank Hood begrüßt, einem Minenarbeiter, der einen vermissten Kollegen namens Virgil Wright sucht. Hier in der Gegend haben mehrere Leute einen eigenen Claim, wo sie nach Bodenschätzen graben und einer davon ist verschwunden. Doch nicht nur das, auch die 7- oder 8-jährige Mandy, Tochter der Familie Jacobs, ist seit 2 Wochen verschwunden.

 

Ankunft in Stillwater

 

Es wird bereits dunkel, als die Gruppe endlich Stillwater erreicht. Kurz vor der Stadt schält sich plötzlich eine Gestalt, die auf der Lauer gelegen hat, aus der Dunkelheit und verursacht dadurch fast eine Schießerei. Glücklicherweise spricht Jacob sie zuerst an, bevor er schießt. Die Person stellt sich als Hiram Colby vor. Der Mann ist in Fellkleidung gehüllt und trägt einen Kreuzgurt mit zwei Waffen. Er ist Trapper und erst seit Kurzem in der Stadt. Sein Verhalten entschuldigt er damit, dass er vorsichtig sein muss, da es hier in der Gegend üble Gesellen und gefährliche Chiricahua Apachen gibt und er im Dunkeln nicht sehen konnte, wer da auf ihn zukommt. Er wirkt sozial etwas unbeholfen, ist aber überaus neugierig.

 

Die Gruppe macht sich auf den Weg in die Buena Suerte Cantina, einen von einem Mexikaner geführten Saloon am Rande der kleinen Stadt. Hiram begleitet sie und setzt sich zu ihnen. Er notiert sich dauernd Dinge in einem Tagebuch, seine Schrift wirkt jedoch eher arabisch oder anders fremdländisch und als Michael einen Blick darauf werfen will, packt er das Buch schnell weg.

 

An der Decke der Cantina hängt eine Art indianisches Glockenspiel, an der Kasse liegt eine Wahrsagekugel und an den Wänden hängt weiterer, merkwürdig aussehender Tand, der an Traumfänger erinnert. Auf Nachfrage hin erklärt der Inhaber, Senor Alejandro Vargas, dass diese Dinge ihn gegen Einbrecher schützen und ein Händler sie ihm vor einigen Wochen verkauft habe.

 

Während man am Tisch sitzt und speist, bekommt die Gruppe mit, wie ein Bergarbeiter seinen Kumpel immer wieder an seinen Namen erinnern muss, während ein anderer wiederholt seinen Revolver reinigt und darauf besteht, dies noch nicht getan zu haben.

 

Seltsame Vorgänge

 

Frank hat in seinem Wagen übernachtet und wird am nächsten Morgen von einem Klopfen geweckt. Ein nackter Mann steht dort, völlig verwirrt und will irgendetwas kaufen. Ohne Geld geht das allerdings schlecht und nach kurzer Diskussion zieht er weiter und klopft an ein Wohnhaus, um dort etwas zu kaufen. Die Gruppe macht sich auf dem Weg zum Marshal, um sich von diesem zu Deputies ernennen zu lassen. An fast allen Gebäuden auf dem Weg dorthin entdecken sie die seltsamen Glockenspiele, Kugeln oder bunte Wetterfahnen.

 

Aus der Kirche hört man den Reverend Augustus Boon wettern und hetzen. Dann trifft man auf den Totengräber des Örtchens, Rupert Peters, der ihnen sagen kann, dass Hank Hanratty vor etwa einer Woche hergekommen ist, mehr weiß er jedoch nicht. Um sich ein Frühstück zu machen, gibt es einen kurzen Abstecher in den General Store, der sehr chaotisch aufgebaut ist und von Miss Hunter geführt wird.

 

Ihr Mann ist kürzlich von Apachen getötet worden und sie muss den Laden nun alleine führen. Sowohl Jacob als auch Michael machen ihr ein wenig den Hof und sie wirkt geschmeichelt, Lucy dagegen straft sie mit Nichtachtung, was dieser auch ganz recht ist.

 

Wieder zurück auf der Straße werden sie Zeuge, wie ein Kind seine eigene Mutter nicht erkennt und eine andere Frau ebenfalls glaubt, seine Mutter zu sein. Dann geht erneut ein leichtes Beben durch die Stadt. Irgendetwas scheint hier nicht in Ordnung zu sein. Ist etwas im Wasser, was die Leute verwirrt macht? Aber dann wäre Hiram auch betroffen.

 

Informationen

 

Endlich bei Marshal Ted Whitman angekommen, wird die Gruppe zu Deputies befördert und erhält eine Menge Informationen zu den Vorgängen im Ort.

 

In einer Zelle hockt ein völlig verwirrter Mann, Marty, der von einem auf den anderen Tag in einen Zustand geistiger Umnachtung fiel und nun seit gut einer Woche zu seinem eigenen Schutz hinter Gittern sitzt. Seit etwa zwei Wochen nehmen die Verwirrungszustände bei der Bevölkerung zu und auch der Arzt Dr. Fletcher ist ratlos.

 

Hank Hanratty wurde am vorhergegangenen Freitag an der Cantina gesehen. Am Samstag darauf ist dann Walter Hill, der eigentliche Deputy des Örtchens, verschwunden. Er wurde zuletzt in den Hügeln gesehen. Und auch die Erdbeben nehmen seit 3 bis 4 Wochen immer mehr zu, kommen häufiger und stärker.

 

Lee Chen, der Chinese, der die Wäscherei betreibt, wird als Sündenbock für alles verantwortlich gemacht, ist aber vermutlich harmlos. Und der ganze Tand, den die Leute angesammelt haben, wurde ihnen von Tim Harlin, einem Händler aus Silver City verkauft oder gar geschenkt. Dieser war vor 6 Wochen in Richtung El Paso unterwegs.

 

Fazit

 

Ein gemütlicher, aber schöner Einstieg, der sehr viele Plotstränge enthüllt hat. Es gibt also viel zu tun. Dadurch, dass wir mit ein paar Pulp-Regeln spielen, fühlen sich unsere Charaktere auch etwas heldenhafter an als normalerweise, was durchaus Spaß macht. Ich bin sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird.


Bearbeitet von Belshannar, 07. Oktober 2020 - 19:15 .


#2 Belshannar

Belshannar

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Geschrieben 16. Oktober 2020 - 08:35

Shadows Over Stillwater – Teil 2

 

 

Leider konnte ich in der zweiten Runde nicht dabei sein, daher stammt dieser Bericht aus der Feder unseres SL.

 

Orginalspielbericht

https://inyo.home.bl...teil-2-cthulhu/

 

Die Charaktere

 

Michael Haselmann: Ein Schönling und halbwegs gebildeter Handelsreisender, der viel Tand verkauft.

Jacob Weiser: Auch Jack O’Lantern genannt, da sein Gesicht nach einer Explosion ziemlich entstellt ist. Er ist sehr muskulös und arbeitet für die Railway Company sowie für die Pinkerton Detektei.

Frank Proper: Ein findiger und skrupelloser Geschäftsmann, der mit einem auffälligen Wagen umherzieht und überteuertes „Black Lobster Elixier“ verkauft.

Lucy James: Hauptsächlich von ihrem Großvater aufgezogen benimmt sich die Dame nicht sonderlich damenhaft. Sie treibt sich als Trackerin und Scout in der Wildnis herum.

 

Lazarus, in Spades

 

Die Geschichte

Auf den Straßen Stillwaters

 

Freitagvormittag, 22.6.1877. Es weht ein rauer Wind beim Verlassen des Marshall Offices auf dem Weg zur Kirche, um Reverend Augustus Boone die Aufwartung zu machen. Die Gruppe macht Bekanntschaft mit dem lokalen Schmied, Joaquin Del Castillo, einem leicht hinkenden, äußerst bärtigen Mexikaner um die 40. Mrs. Hunter hat ihn auf die Neuankömmlinge aufmerksam gemacht, als er ihren Laden aufsuchte. Die neuen Deputies stellen sich vor und eilen weiter zur Kirche.

 

Auf dem Weg werden sie von verschiedenen Einwohnern Stillwaters gegrüßt, die Deputy-Sterne zeigen ihre Wirkung. Respekt (oder Angst?) macht sich bemerkbar. Hier und da können verwirrte und desorientierte Einwohner beobachtet werden, die auf der Straße stehen, sich ständig wiederholen oder recht ratlos wirken was sie eigentlich machen wollten. Um diese kümmern sich andere Einwohner Stillwaters, indem sie ihnen entweder gut zu sprechen, zur Seite nehmen, den Weg weisen oder zumindest kurzzeitig von der Straße holen.

 

Die Kirche von Stillwater

 

Dem Gottesdienst wird anständig beigewohnt, Haselmann und Weiser sprechen mit dem Reverend, nachdem dieser tröstende Worte für eine Gruppe trauernder Damen gespendet hat. Dr. Propper dagegen unterhält sich am Kircheneingang mit deren Ehemännern, augenscheinlich Bergarbeitern. Diese berichten von der schweren Arbeit in den Minen, den Problemen mit dem blutrünstigen Chiricahua Apachen und verweisen auf die Buena Suerte Cantina, am Abend wird dort Duncan Exeter anwesend sein, ein lebendiges, abschreckendes Beispiel wie grausam die Apachen sind.

 

Dr. Propper erfährt auch: Ihr gefürchteter Anführer wird „Cruzado“ genannt. Beim Mustern der Kirche fällt auf, wie spartanisch diese ausgekleidet ist und das es bisher das einzige Gebäude in Stillwater ist ohne Wind- oder Glockenspiel oder eine dieser bunten Wetterfahnen.

Der Reverend ist überraschend gemäßigt, freut sich über das Gespräch mit Haselmann und Weiser und dankt für ihre Hilfe und das damit verbesserte wohl in Stillwater.

 

Verdächtige

 

Beim Verlassen der Kirche werden die drei von einem stotternden Bettler, der mehr über den Boden kriecht als läuft, aufgehalten, parallel wird die Umgebung beobachtet und Frank kommt eine Frau und ihr Sohn samt Wagen verdächtig vor: Sie wenden den Blick zu schnell und auffällig ab. Er hält sie im Namen des Gesetzes an. Zusätzlich stolpert ein äußerst verwirrter Thomas West in die Szene, er findet den knallroten Black Lobster Wagon von Dr. Propper nicht mehr und wird von der Gruppe in die passende Richtung verwiesen, welche sich jedoch auch besorgt um die Verwirrung von Mr. West zeigt.

 

Dr. Propper ist kurz aufgeregt, kann jedoch den Wagen von seiner Position aus direkt vor der Buena Suerta Cantina ausmachen, wo er ihn auch abgestellt hat. Theodor zeigt sich weiterhin verwirrt und war sich sicher, der Wagen müsse woanders stehen. Mit gesenkten Schultern geht er zum Wagen und will ihn nun besser bewachen, kurz wird diskutiert ob er dies überhaupt noch kann.

 

Hiram Colby stößt ebenso zu der Gruppe und beobachtet interessiert das Geschehen, er suchte nach Lucy James, da er seltsame Spuren gefunden hat, aus den er sich keinen Reim machen kann. Er wird über ihre Unpässlichkeit aufgeklärt, sie hat wohl das Essen in der Cantina nicht gut vertragen. Hiram skizziert die Spuren dann so gut er kann für einen späteren Zeitpunkt. Dabei fällt Dr. Propper auch auf, dass einer der lokalen Hunde Mr. Colby unablässig ankläfft und der Besitzer seine Mühe hat, den Hund aus seiner Reichweite zu schaffen. Mr. Colby dagegen scheint es relativ egal zu sein, wie der Hund reagiert.

 

Die Dame auf dem Wagen ist mit insgesamt drei Schrotflinten bewaffnet und unterhält sich mit Dr. Propper, Weiser und Haselmann. Ihr Name ist June Probisch, ihr Sohn heißt Marc, welcher sich jedoch zuerst als Luke vorstellt (der Name seines Vaters). Sie holt die wöchentlichen Besorgungen und Vorräte ab und sei in Eile, vor Einbruch der Nacht möchte sie zurück sein.

 

Im Gespräch gibt June zuerst an, Hank Hanratty hätte ihren Mann ausgeraubt, später, er wäre eingeladen worden und habe auch die Nacht vor mehreren Wochen in der Hütte der Probischs verbracht und habe ihnen Waffen und Pferd abgekauft und sei nach Norden geritten. Dabei fallen diverse Ungereimtheiten auf und June und Mark werden gebeten, die Aussage im Marshalls Office zu wiederholen. Widerwillig folgen die beiden den Deputies.

 

Zurück im Marshall Office

 

June und Marc wirken beiden unglücklich, belastet und traurig. Der Junge ist zunehmend irritierter, kann jedoch von der Gruppe und seiner Mutter beruhigt werden. Er bricht jedoch in Tränen aus, als er hört, was seinem Onkel Hank alles an Rechtsbrüchen angelastet wird und plappert dabei auch aus: „Mein Onkel ist ein HELD!“

 

Seine Mutter June kann von Haselmann überzeugt werden, weshalb Hank ein gesuchter Verbrecher ist, auch wenn sie beteuert, dass er sich gebessert hat. Während der Vernehmung von Mrs. Probisch versammelt sich eine interessierte Menschenmenge vor dem Marshalls Office, die von Dr. Propper sofort als Publikum für sein Black Lobster Elixier betrachtet wird und diese umgehend in ein Verkaufsgespräch verwickelt.

 

Ein leichtes Erdbeben – oder wie es der Marshall nennt „Ein Zittern der Erde“ – kommt auf, lässt mehrere Bewohner von Stillwater stürzen, auch Frank Propper und Hiram Colby. Die beiden fallen aufeinander, wobei Hirams Tasche auf Frank fällt, in der sich mehrere runde, längliche Objekte befinden. Frank versucht, eines davon zu entwenden, was jedoch scheitert, aber zumindest wurde er nicht ertappt.

 

Weitere Schäden scheinen nicht aufgetreten zu sein. Marshall Whiteman bittet Dr. Propper, seine Show nicht vor dem Marshall Office aufzuführen. Das lässt sich dieser nicht zweimal sagen und führt die kleine Versammlung an Interessierten in Richtung Buena Suerte Canta, vom Dache des Wagens aus winkt ihnen Theodor West zu.

 

Planung

 

Die Gruppe debattiert, wie und was nun getan werden sollte. Das Grundstück der Probischs muss aufgesucht werden, June und Marc werden bis heute Abend zurückerwartet, damit kein Verdacht aufkommt. Hiram Colby als Wildniskundiger schließt sich dem Unternehmen an. Frank stellt seinen Wagen im Stall des Sweetwater Salons ab, wird hier kurzzeitig von der „Bardame“ Molly bedrängt und betrachtet das Dekor des Salons, reichlich ausgestopftes Tier, gerahmt oder nur das Geweih ziert die Wände, dazwischen einzelne Glockenspiele.

 

In einem kurzen Gespräch mit dem Wirt wird die Miete für den Stall sowie der 4 Zimmer besprochen. Es wird beschlossen Hank Hanratty wenn möglich ohne Gewalt festzunehmen und den Prozess zu machen, etwas worum June Probisch inständig gebeten hat. Die Abreise verzögert sich durch verschiedene Komplikationen wie gebrochene Achsen des Wagens der Probisch Familie durch das Erdbeben, dem Organisieren von Leihpferden bei Roberto Sauceda, Besorgungen der Probischs sowie einem kurzen Schusswechsel in der Buena Suerta Cantina, bei dem ein verwirrter Einwohner Stillwaters versuchte, Alejandro Vargas zu bestehlen. Dieser ist in einem ähnlich erbarmungswürdigen Zustand wie Marty Blanchard im Marshalls Office und wird hier vorerst in Gewahrsam genommen. Doc Flechter, der lokale Arzt soll sich diese arme Seele ansehen und vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen.

 

Reise zu Familie Probisch

 

Es ist heiß, die Sonne New Mexicos brennt auf die Häupter der Gefährten, Geier kreisen, der Himmel ist klar bis auf eine Wolkenfront, die sich hinter Sillwater zusammenzieht. Die Reise ist angespannt, June äußert immer wieder Bedenken und Sorgen, Haselmann bemerkt zusätzlich die Unruhe des Sohnes und spricht beruhigend auf ihn ein, warnt vor Dummheiten.

 

Es fällt auf, dass die Pferde ihre Probleme mit Hiram Colby haben und es wird auch mal das Reittier gewechselt, ohne eine Veränderung im Verhalten. Theodor West sieht sich die Pferde genauer an, kann jedoch keine Verletzung, Krankheit, etc. feststellen, welche zuvor vermutet wird. Colby wird fast von seinem Pferd geworfen und verbringt den Rest der Reise auf dem Wagen der Probischs.

 

Dr. Propper spricht Mr. Colby auf das Problem mit Tieren an, merkt das Verhalten der Pferde und des Hundes am Vormittag des Tages an. Mr. Colby entgegnet nur, er könne nicht gut mit Tieren und erschießt sie am liebsten, daher sei er Trapper aus Leidenschaft. Dr. Propper belässt es vorerst bei dieser Aussage.

 

Chaotischer Konflikt

 

West wartet wie besprochen mit den Pferden unten am Hügel, auch um eine eventuelle Flucht von Hank Hanratty zu verhindern. Langsam geht es den Pfad hinauf, alles scheint ruhig, nichts ist zu hören, June ruft und kündigt ihre Rückkehr an, braucht Hilfe für das Abladen der eingekauften Waren. Keine Reaktion.

 

Haselmann und Weiser beschließen, zur Hütte zu schleichen, June und ihr Sohn bleiben zurück, Frank ebenso, um den Rücken zu sichern. Hiram Colby dagegen soll den schwer zugänglichen Gebirgspfad erklimmen und eine geeignete Schussposition finden.

 

Weiser schleicht zum Eingang der Hütte, Haselmann dagegen um die Hütte herum, nur um dann in den Gewehrlauf eines recht grobschlächtigen Typens – Luke Probisch, Junes Ehemann – zu stolpern, welcher ihn auffordert, die eigenen Waffe abzulegen. Was Haselmann auch umgehend befolgt.

 

Parallel betritt Weiser die Hütte, sieht jedoch niemanden und läuft in den hinteren Teil der Hütte zum Hintereingang, wird jedoch von Hank Hanratty von hinten überrascht und ebenso gezwungen seine Waffe abzulegen.

Haselmann versucht, Luke zu überzeugen, nicht gegen das Gesetz zu verstoßen, dieser zeigt sich zwiegespalten. June und Mark dagegen werden zunehmend unruhiger, Propper versucht sie zu beruhigen, scheitert jedoch.

 

Es kommt zu hitzigen Diskussionen hinter der Hütte zwischen Luke und Haselmann, in der Hütte zwischen Hank und Weiser und vor der Hütte zwischen June und Propper. Dazwischen Rufe hin und her. Gewissensbisse, Zweifel, Verwirrung beim Probisch Klan.

 

Mark rennt unterdessen in die Hütte und nimmt mit zittrigen Händen den Revolver von Weisser und bedroht ihn. Es kommt zu einem Schuss, dann folgt ein zweiter, Luke schießt an Haselmann vorbei. Hank trifft nur die Decke, da Weiser die Waffe nach oben blockieren konnte. Es kommt zur Rangelei zwischen Hank und Weiser, letzterer schmettert seine gewaltige Faust in das Gesicht von Hank, welcher Blut und Zähne spuckt und sich auf dem Boden windet vor Schmerz.

 

Luke legt zögerlich seine Waffe ab, was zuerst wie ein Täuschungsmanöver wirkt. Mark kann kurz darauf von Weiser entwaffnet werden und wird mit einer heftigen Schelle ins Land der Träume befördert. Vor der Hütte bedroht June Dr. Propper mit seiner Waffe, die sie ihm kurz zuvor entwenden konnte, er rettet sich mit elegantem Sprung in ein Gebüsch. Unklar für alle ist nun, wer wie wo bewaffnet ist. Weiser tritt aus dem Hintereingang und sieht nach Haselmann, June ruft verzweifelt nach ihrem Mann, man hört Hanks Stöhnen und Röcheln bevor er regungslos zusammenbricht.

 

Den Pfad hoch zur Probischer Hütte kommt ein schreiender Theodor West hochgerannt mit hoch erhobener Axt, welche er zur Überraschung aller in die Brust von Weiser rammt, welcher gerade noch dachte, Mr. West käme zur Unterstützung.

 

Hank greift nun nach Weisers Knöchel – offenbar hat er nur bewusstlos gespielt – und versucht diesen zu Fall zu bringen, scheitert jedoch. Haselmann fasst einen Entschluss und exekutiert schweren Herzens Theodor mit einem fachgerechten Kopfschuss. Ein kurzes Gerangel zwischen Luke und Propper, der aus seinem Busch-Versteck getreten ist und mit einer Hand voll Sand bewaffnet war, beendet den chaotischen Konflikt. June, Luke und der benommene Mark nehmen sich weinend in den Arm.

 

Weiser flucht vor Schmerz und sucht etwas zum Verbinden seiner Wunde. Propper fragt sich, wo eigentlich Hiram Colby die ganze Zeit geblieben ist und Haselmann ist noch bestürzt über seine Tat und blickt auf den fast kopflosen Körper von Theodor. Nach Entschuldigungen der Probischer Familie und weiteren Aufforderungen von Weiser kümmert sich June um die Wunden von Weiser und Hank.

 

Die anderen rufen nach Colby der von oben leise antwortet, er sei in eine Bärenfalle getreten und brauche noch etwas, um sich aus dieser zu befreien. Es wird mit der Probischer Familie beraten wie die Sache abgelaufen ist, niemand möchte sie da mit reinziehen, schweren Herzens und doch glücklich das ihnen nicht mehr passiert ist, stimmen die Probischer unter Tränen zu.

 

June, Luke und Mark bitten nochmals mehrfach, dass Hank Hanratty einen fairen Prozess bekommt und sich erklären darf. Dem wird von der Gruppe zugenickt, wohl wissend, er hat keine Chance auf ein mildes Urteil.

Noch immer sind alle drei bestürzt darüber, was mit Theodor West passiert ist und rätseln, ob er verrückt geworden sei, besessen war, zu viel Black Lobster Elixier getrunken hat oder ob er gar ein Kumpan von Hank Hanratty sei oder das Kopfgeld für sich alleine wollte. Seine Kopflose Leiche wird mitgenommen, zumindest ein anständiges Begräbnis soll der armen Seele noch zuteilwerden.

 

Eine ungewöhnliche Nacht

 

Man begibt sich auf den Rückweg, zuerst nur unter leichtem Regenfall, der wenige Meilen vor Stillwater zu starkem Regenguss anschwillt und das Vorankommen erschwert. Propper fällt dabei sogar schmerzhaft vom Pferd, Colby kann sich nur mit Gewalt auf dem Rücken seines Pferdes halten. Man bemüht sich, das Marshall Office zu erreichen und Hank Hanratty abzuliefern.

 

Ein kurzer Austausch mit dem Marshall, der am nächsten Tag nach etwas Erholung vervollständigt werden soll. Direkt danach geht es in den Saloon zum Ausruhen, ein heißes Bad, die wohlverdiente Ruhe und eine Behandlung beim intelligenten wie interessierten als auch kompetente Doc Flechter.

 

Haselmann wird um Mitternacht Wachwechsel mit Marshall Whitman vornehmen, Hiram Colby erhält das letzte Zimmer im Salon zwischen Propper und Weiser. Beide werden nach kurzem Schlaf aus diesem gerissen: Aus dem Zimmer von Colby kommen merkwürdige, laute Geräusche, die zuerst wie lautes Schnarchen klingen, aber irgendwie zu lange bzw. langgezogen sind. Colby wird geweckt und entschuldigt sich für den Lärm. Danach legen sich alle wieder zu Bett, nur um keine Stunde später von tosendem Feuerwerk geweckt zu werden. Lautes, buntes, knallendes Feuerwerk erleuchtet die Stadt, lockt die Bewohner an die Fenster oder auf die nasse Straße.

 

Die Kinder bestaunen die Farben, die Erwachsenen zeigen sich erzürnt und es kommt zu Getuschel. Propper mischt sich unter die Einwohner Stillwaters und schnappt auf, es könnte ein Ablenkungsmanöver der Apachen unter Cruzado sein, andere vermuten den Chinesen Lee Chen dahinter, welcher sich wohl im Datum geirrt haben muss (4.7), andere sind sich sicher das, dass das Feuerwerk aus Richtung Knife Cut Mesa kommt, dem vermeintlichen Versteck der Apachen, und wieder andere vermuten es weiter oben von den Mimbres Mountains.

 

Marshall Whitmann zeigt sich ratlos. Weiser und Haselmann können trotz mehrerer Versuche nicht ausmachen, woher es kommen könnte. Nach wenigen Minuten ist das Spektakel vorbei. Mit dem Gefühl des Unwohlseins und dass etwas nicht stimmt, wird wieder zu Bett gegangen.

Nach und nach erwacht die Gruppe, Haselmann und Weiser fühlen sich unwohl, haben ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend, riechen etwas undefiniert Chemisches in der Luft, vielleicht Parfüm?

Man versammelt sich im Salon als ein lautes Knacken und Krachen in der Nähe zu hören ist!
Ist ein Gebäude eingestürzt?
Womöglich der Stall?
Man eilt nach draußen…

 

Fazit

 

Hier kam einiges anderes als gedacht und die Spieler hatten unverschämt viele gute Würfe bei den Ermittlungen und im Kampf. Selten so viele Schwere, Extreme als auch Kritische Würfelergebnisse an einem Abend gesehen! Das beschleunigte diverse Szenen massiv und falsche Spuren konnten ignoriert oder eben schnell als solche erkannt werden. Sonst wäre Hanratty sicher noch nicht gefangen.


Bearbeitet von Belshannar, 16. Oktober 2020 - 08:37 .

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#3 Belshannar

Belshannar

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Geschrieben 21. Oktober 2020 - 21:59

Shadows Over Stillwater – Teil 3

Nach dem Erfolg der letzten Runde geht es aufregend weiter in Stillwater. Nach ein wenig Investigation wird sich zeigen, was der Titel des ersten Szenarioteils „Lazarus, in Spades“ zu bedeuten hat.

 

Orginalspielbericht

https://inyo.home.bl...teil-3-cthulhu/

 

Die Charaktere

 

Michael Haselmann: Ein Schönling und halbwegs gebildeter Handelsreisender, der viel Tand verkauft.

Jacob Weiser: Auch Jack O’Lantern genannt, da sein Gesicht nach einer Explosion ziemlich entstellt ist. Er ist sehr muskulös und arbeitet für die Railway Company sowie für die Pinkerton Detektei.

Frank Proper: Ein findiger und skrupelloser Geschäftsmann, der mit einem auffälligen Wagen umherzieht und überteuertes „Black Lobster Elixier“ verkauft.

Lucy James: Hauptsächlich von ihrem Großvater aufgezogen benimmt sich die Dame nicht sonderlich damenhaft. Sie treibt sich als Trackerin und Scout in der Wildnis herum.

 

Lazarus, in Spades

 

Die Geschichte

 

Schrecken am frühen Morgen

 

Nachdem die Nacht durch das Feuerwerk schon sehr kurz gewesen ist, schlägt auch der frühe Morgen mit lautem Krach ein. Knarzen, Brechen und aufgeregte Schreie führen die Deputies zum Haus der Familie Watkins, das nach einem erneuten, leichten Erdbeben dabei ist, im Boden zu versinken. Während Jacob und Lucy sich sofort einen Weg ins Haus bahnen, um die Bewohner (Agnes, Alex und Sohn Avery) zu retten, die in den Trümmern eingeschlossen sind, scharen sich zahllose Schaulustige um das Gebäude. Darunter sind auch etliche stupide Anwohner, die sich in ihrem Wahn verletzen könnten, sinnlose Kommentare einwerfen und teilweise versuchen, selbst ins Haus zu gelangen. Frank nutzt die Situation schamlos aus und preist im strömenden Regen sein Elixier an, um die Aufmerksamkeit der Dorftrottel auf sich zu ziehen. Der Bestatter, Rupert Peters, hilft unterdessen, die Anwohner zu organisieren, um zu helfen.

 

Ein wütender Mob treibt unterdessen einen kleinen, dicklichen Chinesen vor sich her. Es ist Lee Chen, der Besitzer der Wäscherei, der beteuert, nichts getan zu haben. Michael nimmt sich seiner an und ordnet seinen Verfolgern an, besser beim Haus zu helfen. Um den mutmaßlichen Feuerwerks-Zünder wird er sich später kümmern.

 

Mit einigen Schrammen und Prellungen schaffen es Lucy und Jacob, die gesamte Familie aus dem immer tiefer absinkenden Wohnhaus herauszuholen. Marshall Whiteman ist mittlerweile auch zur Stelle und sorgt sich darum, dass noch weitere Häuser einstürzen könnten, wenn es so weitergeht. Zudem humpelt er plötzlich. Michael vermutet, dass er vergessen hat, wie man das Bein bewegt, da man medizinisch nichts feststellen kann.

Immer mehr Probleme

 

Die Gruppe frühstückt kurz, dann ruft die Arbeit. Der Lehrer, Donovan Welles, fragt nach Michael und will seine Hilfe in der Schule, immerhin sei Haselmann ein gebildeter Mann. Der ist jedoch gerade mit Mrs. Hunter beschäftigt, die im Vertrauen zu ihm kommt: Nach dem Feuerwerk in der gestrigen Nacht hat sie verlernt zu lesen. Sie ist völlig schockiert und fragt sich, ob sie vielleicht krank ist. Michael schiebt es auf Stress und Schock über die neusten Ereignisse, was sie ein wenig beruhigt.

 

Als die Gruppe wieder zusammentrifft, sind sich Lucy und Frank relativ einig: Der seltsame Tand könnte für den geistigen Verfall der Bewohner verantwortlich sein und in der Nacht wollen sie möglichst viel davon entfernen und zerstören. Auch eine Untertunnelung der Stadt hält die Gruppe für möglich, daher will man bald die Claim-Besitzer aufsuchen und sich ihre Mienen ansehen.

 

Mithilfe des Schmieds kann die Gruppe eine der Kristallkugeln zerschlagen. Außen sieht sie aus wie aus Glas, doch innen wirkt sie eher wie Quarz und scheint für den Bruchteil einer Sekunde silbrig zu glimmen oder schimmern. Da sich niemand von ihnen mit solchem Gestein auskennt, fragt man ein wenig herum und erfährt, dass Frank Hood Ahnung von Mineralien hat. Simple Frank, wie Jacob ihn getauft hat, ist der Gruppe bereits von ihrer Ankunft bekannt. Er sammelt indianische „Relikte“, also Pfeile, Federn und was er sonst noch finden kann.

 

Nachdem man noch herausgefunden hat, dass das Feuerwerk anscheinend aus Richtung Knife Cut Mesa im Norden kam, begibt sich die Gruppe zunächst in die Kirche, wo der Pastor einmal wieder eine seiner Hetzreden hält. Frank ruft hinein, dass das indianische Klimbim, was alle an ihren Häusern haben, Schuld sei und Jacob und Michael fangen an, auf Deutsch darüber zu diskutieren. „Ist das die Zunge des Teufels?“, ruft einer der Stadtbewohner aufgebracht. „Nee, das ist nur Deutsch“, beruhigt ein anderer gelassen.

 

Bei Familie Jacobs

 

Dann erreicht ein völlig erschöpfter Reiter Stillwater. Er kommt von der Jacobs-Farm und berichtet davon, dass diese von Apachen angegriffen wird. Die Deputies und eine Handvoll bewaffneter reiten sofort los. Auf der Farm gibt es jedoch keine Anzeichen für einen Kampf. Nach einem kurzen Gespräch mit Stu Jacobs, dem Familienoberhaupt, stellt sich heraus, dass er am Morgen welche gesichtet habe, die das Plateau hinabgeritten sind, dann aber umgekehrt seien. Sein Gehilfe Herring, der Reiter, sei kurz darauf verschwunden. Da man nur etwa eine halbe Stunde bis zum Anwesend benötigt, muss der Mann stundenlang umhergeritten sein, bevor er Stillwater erreicht hat.

 

Stu will die Gruppe dazu animieren, die Apachen jagen zu gehen, doch die Dorfbewohner sind seine Rachefeldzüge satt und auch die Deputies lehnen ab, das Wetter ist zu schlecht und von unten hinaufzusteigen bringt sie in eine leicht angreifbare Position. Stu gibt schließlich nach, als die Deputies versprechen, sich dort umzusehen, wo seine Tochter vor etlichen Wochen verschwunden ist.

 

Sie reiten weiter und sehen sich im Canyon um, wo an mehreren Steinen merkwürdige Rillen zu finden sind. Sie sehen fast aus wie Krallenspuren, sind aber gerade und tief, wie von einem Schwert hineingeschlagen. Lucy entdeckt dazu etliche Schlangenspuren, doch diese Schlangen scheinen deformiert gewesen zu sein, unförmig und mit Auswüchsen.

 

Dunkle Regenwolken ziehen bald wieder auf, doch Lucy und Jacob, der mittlerweile anfängt, ebenso verwirrt zu sein wie viele Dorfbewohner, begeben sich einen Pfad hinauf, wo sie zuvor eine verkrüppelte, schiefe Person gesehen haben. Diese ist aber auch weiter oben auf dem Pfad nicht zu finden. Lucy versucht, die Indianer dazu zu bringen, mit ihr zu reden, doch nach einem Warnschuss kehren die beiden lieber wieder um.

 

Barney McGill

 

Von ihrer Position aus sieht die Gruppe, wie sich mehrere Reiter Stillwater nähern. In der Befürchtung, sie könnten auf Ärger aus sein, macht man sich auf den Rückweg, doch die Reiter sind längst weitergezogen, als sie endlich im Städtchen eintreffen. Man erfährt jedoch, dass sie Farmer aus der Umgebung waren.

 

Der Marshall und auch die Stallburschen scheinen nun immer mehr der Verwirrung zum Opfer zu fallen, reden darüber, dass Pferde auf Menschen reiten und füllen die Ställe so sehr mit Stroh, dass die Tiere darin keinen Platz mehr haben.

 

Die Deputies gehen zum Essen in die Cantina, als plötzlich eine ziemlich heruntergekommene Gestalt eintritt. „Das kann nicht sein! Barney McGill!“, stammelt einer der Gäste. Barney hat fahle Haut, die an einigen Stellen bereits in Fetzen von seinem Körper hängt, ein paar Knochen stechen aus seinem Fleisch hervor und er hinkt und stinkt. Vollkommen ruhig geht er zur Bar und fordert etwas zu trinken. Seine Stimme ist rau, trocken und tief, klingt fremd und unheimlich. Angespannt zucken zwei Gäste ihre Waffen. Die Deputies beobachten die Lage zunächst, dann geht Jacob zu dem Fremden, vermutlich Untoten, und spricht ihn an. Die Situation eskaliert, als dieser sich nicht festhalten lassen will. Eine Schießerei entbrennt und selbst der kräftige Jacob kann Barney teilweise kaum aufhalten. Dieser wird von Kugeln durchsiebt und schließlich reißt Mr. Weiser ihm die Arme aus. Erst, nachdem sein Körper völlig durchlöchert ist und vor allem sein Schädel von Kugeln aufgeplatzt ist, begibt sich der Auferstandene zur zweiten und hoffentlich letzten Ruhe und regt sich nicht mehr.

 

Der Untote sei vor 6 Wochen in den Tod gestürzt, berichtet der einer wenigen Gäste, die nicht schreiend in den Regen hinausgerannt sind. Jacob und Michael machen sich auf den Weg, um Totengräber und Arzt zu holen, während Lucy und Frank mit Hiram Colby im Schlepptau versuchen herauszufinden, wo Barney hergekommen sein könnte. Leider hat der Regen seine Spuren längst verwischt und sie werden rasch auf einen neuen Lynchmob aufmerksam, der dem Chinesen ans Leder will.

 

Im Licht eines Blitzes sehen die beiden Deputies, wie Hirams Augen gelblich aufleuchten, sagen jedoch noch nichts. Sie beruhigen den Mob und Hiram und Frank bringen Lee Chen ins Gefängnis, während Lucy mit dem Pfaffen das Haus nach Feuerwerk und gottlästerlichen Gegenständen durchsuchen will. Daraus wird jedoch nichts, als im Licht weiterer Blitze eine weitere Gestalt auf sie zu schwankt.

 

Michael und Jacob lassen sich bei Dr. Fletcher kurz verarzten und erklären ihm die Situation. Der Arzt kann das kaum glauben und folgt ihnen zum Schauplatz. Er ist vollkommen verblüfft über den auferstandenen Toten in der Cantina und bittet die beiden Deputies, ihn in sein Haus zu bringen, damit er den Leichnam untersuchen kann. Als sie jedoch wieder vor seiner Haustür stehen, hört man von drinnen Gepolter. Womöglich die kopflose Leiche von Theodor West, der zuvor auf seinem Seziertisch lag?

 

Fazit

 

Es gab wieder einmal großartige Situationen, beispielsweise die Frage nach dem Vornamen von Mr. Herring, dem Botenreiter. „Ist sein Vorname zufällig Red?“ Aber auch Frank hat sich wieder unbeliebt gemacht mit seinem skrupellosen Verkauf seiner Waren.

 

Dass Hiram nicht normal ist, haben wir ja bereits vermutet, jetzt steht aber zusätzlich „Kein Mensch!“ auf der Speisekarte. Die OT-Ideen reichen von Roboter über Dämon bis hin zu Echsenmensch. Das Auftauchen von Zombies hat etwas überrascht, wobei der Titel eigentlich ein einziger Spoiler ist, wenn man bedenkt, wer Lazarus war.


Bearbeitet von Belshannar, 21. Oktober 2020 - 22:01 .


#4 Belshannar

Belshannar

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Geschrieben 04. November 2020 - 19:28

Shadows Over Stillwater – Teil 4

 

Orginalspielbericht

https://inyo.home.bl...teil-4-cthulhu/

 

Verwirrte Dorfbewohner, Erdbeben, ein vermeintlicher Dämon und nun auch noch eine Horde Untoter, die durch Stillwater ziehen. Mit diesem Teil findet Lazarus, in Spades, der erste Teil der Shadows over Stillwater Kampagne seinen turbulenten Höhepunkt.

 

Die Charaktere

 

Michael Haselmann: Ein Schönling und halbwegs gebildeter Handelsreisender, der viel Tand verkauft.

Jacob Weiser: Auch Jack O’Lantern genannt, da sein Gesicht nach einer Explosion ziemlich entstellt ist. Er ist sehr muskulös und arbeitet für die Railway Company sowie für die Pinkerton Detektei.

Stu Jacobs: Ein einfacher Farmer aus Stillwater. Vor etlichen Wochen ist seine Tochter Mandy verschwunden. Er gibt den lokalen Apachen die Schuld und bemüht sich, an ihnen Rache zu nehmen.

Lucy James: Hauptsächlich von ihrem Großvater aufgezogen benimmt sich die Dame nicht sonderlich damenhaft. Sie treibt sich als Trackerin und Scout in der Wildnis herum.

 

Die Geschichte

 

Totentanz

 

Als Jacob und Michael den toten, von Kugeln durchsiebten Körper in Dr. Fletchers Praxis bringen wollen, rumpelt es drinnen. Langsam öffnen die Männer die Tür, Jacob bereit zum Angriff, Michael hinter ihm, eine Flinte über seine Schulter haltend. Der Mann, den der Arzt vorhin seziert hat, liegt weiterhin unbewegt auf dem Tisch, dafür bewegt sich im hinteren Teil des Raumes etwas. Es ist ein Mensch, sein Bauch ist geöffnet, Gedärme hängen heraus und sind auf dem Boden verteilt und um seinen Hals geschlungen.

 

Es ist Ashton Mace, ein Bürger, der vor kurzem vom Pferd gefallen und dabei verstorben ist. Dr. Fletcher hatte ihn in seiner Obduktionskammer aufbewahrt und ist geschockt und fasziniert zugleich, dass der Mann nun „lebendig“ herumläuft. Jacob macht kurzen Prozess mit der wandelnden Leiche und reißt ihr den Kopf ab, woraufhin sie sich nicht mehr bewegt. Dr. Fletcher zeigt ihnen daraufhin die restlichen Leichen, die er hier aufbewahrt, doch keine davon regt sich.

 

Die wankende Gestalt, die Lucy gesehen hat, verschwindet in einer Seitengasse, wo man kurz darauf einen Schrei hört. Die Frau läuft mit ein paar bewaffneten Männern hinüber und rettet einen Jungen vor dem Zombie, der anscheinend sein Vater ist. Die Gruppe kann den Untoten fesseln. Leider ist einer der Männer gebissen und einer gekratzt worden, was sie ständig wiederholen. Lucy schleppt den Zombie und die Jammernden mit sich in Richtung Arzt.

 

Chaos in Stillwater

 

Stus Farm ist an diesem Tag ebenfalls von Untoten überrannt worden, sodass er mit seiner Familie nach Stillwater geflohen ist. Mit seinem Pferdewagen kommt er gerade an, als irgendwo in der Stadt Schüsse fallen und Pferde panisch durch die Straßen jagen und beinahe ein paar der Deputies übertrampeln. Er trifft zunächst auf Lucy, die bereits mit ihren aktuellen Problemen überfordert ist. Dazu kommt noch Lehrer Donovan Welles, der in seinem Zustand geistiger Umnachtung seine Ehefrau sucht und Stus Frau für seine eigene hält, was dazu führt, dass Stu ihn mit einer Waffe bedroht, als Welles sich ihnen aufdrängt.

 

Lucy lässt die Männer machen und betritt das Office des Marshalls, der nicht mehr da ist. Auch von Frank und Hiram fehlt jede Spur, die Zellen sind offen, kein gefangener ist mehr da. Vor einer Zellentür findet sie jedoch Splitter von etwas, das wie ein großes, opal-metallenes Ei aussieht. Sie steckt es ein und wirft den Zombie in die Zelle.

 

Michael und Jacob haben sich derweil verarzten lassen und machen sich auf den Weg zum Friedhof, um dort nach dem Rechten zu sehen. Unterwegs treffen sie auf Joaquin Del Castillo, den Schmied, der gerade mit seinem schweren Schmiedehammer auf einen Körper einhaut, der bis vor kurzem wohl noch gelebt hat. Leider ist nicht mehr zu erkennen, wer es war, aber der Schmied erklärt, der Mann habe ihn beißen wollen. Schüsse fallen aus Richtung der Cantina und die beiden Detupies machen sich auf den Weg dorthin. Senor Vargas und ein paar seiner Leute, die stumpf seinen Befehlen folgen und auf alles schießen, was sich bewegt, erwehren sich gerade 4 Untoter, von denen einer kaum mehr als ein Skelett mit ein paar Fetzen Haut ist.

 

Die Deputies helfen natürlich fleißig mit beim Beseitigen der Angreifer und der mittlerweile stumpf dahinmurmelnde Jacob erklärt, dass das Abtrennen des Kopfes die effektivste Methode hierzu ist. Kurz versuchen die beiden Männer, Vargas zu überzeugen, sie zu begleiten, doch der will seinen Laden nicht aufgeben. Also geht es zu zweit weiter zur Kirche, wo man immer wieder ein fröhliches „Mischkalkulation!“ vernehmen kann: Marty, der zum eigenen Schutz bis vor Kurzem in der Zelle des Marshalls eingesperrt war, versteckt sich nun hinter einem Grabstein und lugt immer wieder kurz dahinter hervor. „Wie ist der denn rausgekommen?“, brummt Michael nur. Der Verrückte heftet sich an ihre Fersen, ruft fröhlich „Mischkalkulation!“ und wühlt sich durch den Schlamm, als würde er schwimmen oder gar tauchen wollen.

 

Stadtsäuberung

 

Auf dem Friedhof finden die beiden Männer keine Gräber, aus denen sich gerade weitere Tote ausgraben, also kehren sie um, als ihnen erneut Lee Chen entgegenkommt. Hinter ihm eine aufgebrachte Meute, angeführt vom Pastor persönlich. Sie wollen ihn auf den Scheiterhaufen werfen, da sein unchristliches Treiben ganz offensichtlich Gottes Zorn auf die Stadt beschworen hat. Bei dem strömenden Regen ein kleines Problem und Michael regt sarkastisch an, dass sicherlich einer der Anwesenden liebend gern sein Haus niederbrennen möchte für diesen Scheiterhaufen.

 

Er erklärt, dass sie das besser verschieben sollten, bis das Wetter aufklart und schickt dann den Pastor mit seinen Leuten zur Kirche, wo sich bereits ein paar verängstigte Frauen versammelt haben, die beruhigt werden müssen.

 

Schließlich treffen Michael und Jacob auf Lucy und Stu, der seine Familie mit in die Kirche schickt, während er bei ihnen bleibt, um zu helfen. An den Randgebieten Stillwaters sieht man zwei wankende Gestalt herumirren, größere Aufmerksamkeit zieht jedoch ein Reiter auf sich, der auf das Städtchen zu prescht. Als er in Reichweite kommt, eröffnet er sogleich das Feuer auf die Deputies, welche zuerst auf ihn zurückschießen und dann, als das keinen Effekt zeigt, auf sein Pferd, welches rasch sterbend zusammenbricht und den Reiter unter sich begräbt. Es stellt sich heraus, dass der Reiter Walter Hill war, der frühere Deputy. Doch auch er scheint schon vor dem Sturz etwas länger tot gewesen zu sein. Er zappelt noch unter dem Pferd, welches sich in Todeszuckungen auf ihm wälzt. Jacob trennt dem Untoten schließlich den Kopf ab, um das Trauerspiel zu beenden. Seltsam ist, dass er aus dem Westen angeritten kam, obwohl er im Norden verschwunden ist.

 

Man zieht durch die Stadt, will weitere Untote aufspüren und beseitigen. Dabei treffen die Deputies auf eine kleine Miliz, die vom Totengräber Rupert Peters angeführt wird. Diese tragen einen Sarg mit sich, in den sie ein paar der Untoten eingesperrt haben. Einem kurzen Wortwechsel folgt ein erneuter Angriff durch gleich 3 Untote, die nur mit Mühe besiegt werden können. Vor Furcht lassen dabei die Sargträger ihre Fracht fallen, welche auf dem Fuß eines der Männer landet. Die Ketten, die den Sarg umschlingen, sind locker und immer wieder hebt sich der Deckel ein wenig, als die eingesperrten Zombies versuchen, daraus zu entkommen und nach dem eingeklemmten Träger zu greifen. Ein weiteres, kurzes Erdbeben unterstützt die Gesamtsituation leider nicht wirklich.

 

Schließlich kann der Angriff gestoppt werden und in einem kurzen Gespräch, wie man weiter vorgehen soll, erzählt einer der Männer, er habe den Geist von Virgil Wright gesehen, dem verschwundenen Minenarbeiter, nach dem Frank Hood – „Simple“ Frank – anfangs gesucht hat. Seit dieser Geist gesichtet wurde, haben die Probleme angefangen.

 

Hiram Colby

 

Die Stadtmiliz bringt den schwer verletzten Jacob zurück zum Arzt, während Lucy, Stu und Michael den verdächtigen Hiram Colby suchen gehen. Lucy ist sich sicher, dass er hinter dem ungöttlichen Geschehen steckt, die gelben Augen sind für sie eindeutig ein Zeichen des Teufels. Sie stellen ihn zur Rede, bombardieren ihn mit Fragen nach seiner Herkunft, von denen er immer wieder ungeschickt und sehr offensichtlich versucht abzulenken. Waffen werden gezogen, die Situation ist angespannt und eskaliert schließlich, als Stu einen Warnschuss abgibt, der vor Hiram in den Boden einschlagen soll.

 

Stattdessen prallt er an einer seltsamen, schimmernden Barriere ab. Hirams Blick verdüstert sich. „Oh, das hättet ihr nicht tun sollen“, knurrt er und wirft ein rundes, grünes Glas zu Boden. Lucy wirft sich in Deckung, die Männer schießen auf Hiram, dessen Barriere nur noch einem weiteren Schuss standhält, der nächste Schuss erwischt ihn. Dann zerbricht das Glas und ein grünlicher Rauch breitet sich schlagartig aus. Er formt eine Kuppel, die kaum vom Wind beeinflusst wird und die Menschen augenblicklich bewegungslos zusammenbrechen lässt. Stu bleibt halbwegs auf den Beinen und verfolgt den fliehenden Hiram.

 

Jacob wird derweil mit Morphin und Kokain aufgeputscht – gängige Schmerzmittel zu jener Zeit – und kehrt zu seinen Freunden zurück. Die kommen gerade wieder zu sich, berichten von dem unnatürlichen Vorfall und folgen den Spuren in Richtung von Mrs. Hunters Laden.

 

Während der Verfolgungsjagd zieht Hiram einen Gegenstand aus seiner Tasche, der einem Bügeleisen ähnelt: Es ist ein länglicher Stein mit einem Griff oben. Doch bevor er das Ding benutzen kann, tackelt Stu ihn um. Aus seiner Tasche fallen mehrere merkwürdige, kristallene Gegenstände.

 

Gerade als die anderen am Ort des Geschehens ankommen, verwandelt sich Colby in eine Art Schlangenmensch: Seine Finger werden zu Krallenhänden, seine Haut wird schuppig, sein Kopf und Hals wachsen schlangenhaft an. In einer fremden Sprache murmelt er etwas und die Sinne der Anwesenden werden völlig verwirrt. Sie sehen sich selbst und alle anderen als Schlangenmenschen, wenn sich einer zu Boden wirft, scheinen sich alle zu Boden zu werfen. Es ist unklar, wer nun der echte Hiram Colby ist, doch nach einigem Umhergeschieße und Ringen sinkt die richtige Schlange tot zu Boden und der Spuk endet.

 

Aufbruch

 

Neugierig durchsucht die Gruppe den Schlangenmenschen. Aufgrund seines Versuchs, in Mrs. Hunters Laden zu kommen, meint Michael: „Mrs. Hunter steckt da womöglich mit drin.“ Jacob, der ohnehin geistig nicht mehr ganz auf der Höhe ist, reißt daraufhin Colbys Brustkorb auf und erwidert: „Nein, die steckt hier nicht drin.“ Aus Hirams Tasche holen sie eine weitere grüne Kugel, das Bügeleisen-Gerät, eine flache Steinscheibe und zwei Phiolen mit grüner und gelber Flüssigkeit, wobei sich die Farben nicht vermischen. Da man nicht für noch mehr Aufruhr sorgen will, stopft man die 2,50m große Schlangenleiche in eine Truhe und stellt diese so voll, dass sie nur schwer zugänglich wird.

 

Die Hintertür des Hauses steht offen und zwei paar Spuren führen hinaus: Hanrattys und Mrs. Hunters, wobei die Dame nicht so ganz freiwillig mitgekommen zu sein scheint. Kurz überlegt die Gruppe, was sie tun soll, doch da alle recht angeschlagen sind und die Miliz die Untoten gut unter Kontrolle hält, zieht man zu Stus Farm, den Spuren hinterher. Dort rastet man für die Nacht und will am Morgen weiterziehen. Hinein ins Mesa, wo sich Hank anscheinend versteckt hat.

 

Auf dem Weg durch das Plateau und seine Schluchten entdecken die Deputies ungewöhnlich viele Skorpione, Eidechsen und Schlangen. Von anderen Tieren, die hier heimisch wären, fehlt dagegen jede Spur. Sie folgen einem verborgenen Pfad und kommen auf ein Hochplateau, wo sie mit einem ungewöhnlichen Anblick überrascht werden.

 

Fazit

 

An dieser Stelle endet Lazarus, In Spades und geht fließend in den nächsten teil des Szenarios über. Ich fürchte, dass es von jetzt an nicht mehr so lustig weitergeht mit all den verwirrten Bewohnern Stillwaters, denn die haben für einiges an Stimmung gesorgt. Es hat riesigen Spaß gemacht, wie sich unsere Charaktere neben den normalen Problemen im Örtchen auch noch mit den Geisteszuständen der Bewohner sowie der eigenen, schwindenden mentalen Gesundheit herumschlagen mussten. „Mischkalkulation“ Marty war ein spaßiger Begleiter und Lucy ist anfangs durch „Er hat mich gebissen!“ und „Mein Arm tut weh!“ fast ausgerastet. Als dann auch noch Stu dazukam mit „Du musst mir helfen, wir wurden von Zombies angegriffen.“ hat sie völlig abgeschaltet.

 

Es war einfach großartig, wie sich alle Charaktere verhalten haben und ich werde diese Situationen sehr vermissen.


Bearbeitet von Belshannar, 04. November 2020 - 19:30 .






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